Geschäftsfeld System Erde; Schifffahrt und Meerestechnik

Der Geschäftsbereich MGS unterstützt die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie für Wirtschaft und Energie (BMWi) in der strategischen Ausrichtung und Umsetzung der marinen und maritimen Forschungsprogramme einschließlich der Geowissenschaften und der Polarforschung. Für das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern setzt der Geschäftsbereich die im operationellen Programm festgelegten Schwerpunkte der ESF-Förderung um. Themenschwerpunkte der BMBF-Förderung sind die Küsten-, Meeres- und Polarforschung sowie die Geoforschung für Nachhaltigkeit (MARE:N und GEO:N), die in das Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)“ eingebettet sind.

Das BMBF flankiert internationale Initiativen zur Meeres- und Polarforschung mit seiner Projektförderung. Die entsprechenden Forschungsaktivitäten sind eingebunden in die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) mit Russland, China, Indonesien, Israel sowie der Region Südliches Afrika.

Der Geschäftsbereich setzt zudem für das BMWi das Programm "Maritime Technologien der nächsten Generation" um. Die maritime Wirtschaft ist von herausragender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Technologie-, Produktions-und Logistikstandort. Forschung und Entwicklung in den Bereichen Schiffstechnik, Schifffahrt, Produktion maritimer Systeme und Meerestechnik bilden die Grundlage für innovative maritime Produkte und Dienstleistungen, die Deutschland eine internationale Spitzenposition sichern. Im Fokus stehen steigende Umwelt-und Klimaschutzanforderungen mit entsprechenden gesetzlichen Vorschriften, die Entwicklung der Energiekosten, die Sicherung wichtiger Rohstoffe für den Wirtschaftsstandort Deutschland, die Verbesserung der maritimen Sicherheit sowie die Notwendigkeit zur Steigerung von Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

Des Weiteren ist die Nationale Kontaktstelle Schifffahrt und Meerestechnik im Auftrag des BMWi im Geschäftsbereich angesiedelt. In die europäische Forschungsförderung ist der Projektträger Jülich als Koordinator der ERA-Nets MARTEC II und MarTERA eingebunden. Darüber hinaus wirkt er an weiteren europäischen Koordinierungsinitiativen im Bereich der Meeresforschung wie z. B. BONUS und JPI OCEANS mit.

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