Europäisches Forschungsmanagement


Das aktuelle „Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020“ der Europäischen Kommission gibt den Weg der europäischen Forschungsförderung bis 2020 vor. Basierend auf den drei Programmlinien „Wissenschaftliche Exzellenz“, „Führende Rolle der Industrie“ und „Gesellschaftliche Herausforderungen“ trägt Horizont 2020 zur Umsetzung der „Europa 2020“-Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum bei. PtJ ist in die Umsetzung von Horizont 2020 auf nationaler Ebene eng eingebunden.

Die Nationalen Kontaktstellen (NKS) beraten deutsche Antragsteller zur europäischen Forschungsförderung. PtJ stellt fünf davon im Auftrag der zuständigen Ministerien bereit: NKS Bioökonomie, NKS Umwelt und NKS Werkstoffe für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie NKS Energie und NKS Schifffahrt und Meerestechnik für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Im Auftrag des BMBF ist PtJ außerdem an der NKS Future and Emerging Technologies (Industrial Technologies) beteiligt. Für die Themenbereiche Bioökonomie, Werkstoffe, Energie und Umwelt ist PtJ als Programmkoordinator beauftragt. Derzeit begleiten die NKS den Prozess zur Vorbereitung des neunten Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, das Horizont 2020 in zwei Jahren ablösen wird, im Sinne der deutschen Akteure aus Forschung, Entwicklung und Anwendung.

Die Etablierung eines wettbewerbsfähigen europäischen Forschungsraums (European Research Area, ERA) ist erklärtes Ziel der EU-Kommission. PtJ unterstützt seine Auftraggeber bei der Umsetzung verschiedener Förderinstrumente, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll: European Research Area Networks (ERA-Net, ERA-Net Plus, ERA-Net COFUND), Coordination and Support Actions (CSA), Joint Programming Initiatives (JPI), European Innovation Partnerships (EIP), §185-Maßnahmen und Inno-Nets.

Daneben unterstützt PtJ die Ministerien bei der Arbeit in den Programmausschüssen der EU-Kommission und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Ausgestaltung der zukünftigen EU-Forschungspolitik. Über die Programmausschüsse hinaus ist der Projektträger in zahlreichen Gremien aktiv und unterstützt seine Auftraggeber auf nationaler und europäischer Ebene dabei, zukünftige Themenfelder für die Forschungs- und Innovationsförderung zu identifizieren.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen