Strategieprozess „Nächste Generation biotechnologischer Produktionsverfahren“

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Biotechnologische Produktionsverfahren halten seit einigen Jahren Einzug in der chemischen Industrie, der Papier- und Lederindustrie, der Futter- und Nahrungsmittelherstellung und der Kosmetikbranche. Bisher verfügbare fermentative oder biokatalytische Verfahren unterliegen jedoch Einschränkungen. Um das volle Potenzial biotechnologischer Produktionsverfahren erschließen zu können, ist neben einer beschleunigten Überführung bekannter biotechnologischer Verfahren in die industrielle Praxis – wie sie das BMBF mit der „Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie“ fördert – auch die Entwicklung völlig neuartiger Verfahren erforderlich. Daher hat das BMBF den längerfristig angelegten Strategieprozess „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ ins Leben gerufen.

Der Strategieprozess soll dabei helfen, das in der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung festgehaltene Ziel, nachwachsende Rohstoffe mit biotechnologischen Verfahren verstärkt industriell in verschiedensten Wirtschaftszweigen und Anwendungsfeldern zu nutzen, langfristig zu erreichen. Neuartige biotechnologische Produktionsverfahren könnten insbesondere aus einer engeren Kooperation unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen entstehen. Hier sind vor allem die Bio- und Ingenieurwissenschaften angesprochen, aber auch Chemie, Physik, Informatik und Materialwissenschaften und ihre Nachbardisziplinen.

Das BMBF wird in den nächsten zehn bis 15 Jahren FuE-Aktivitäten zum Strategieprozess mit bis zu 200 Millionen Euro fördern. Hierfür werden fortwährend Fördermaßnahmen unterschiedlicher Zielsetzung veröffentlicht.

Einreichungsfrist (unbefristet)

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2016
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17.891
Laufende Vorhaben
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4
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