3. Auswahlrunde zum Forschungspreis „Nächste Gene-ration biotechnologischer Verfahren“

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Im Jahr 2010 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Strategieprozess „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ gestartet. Die Initiative soll dazu beitragen, das in der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" der Bundesregierung festgehaltene Ziel, nachwachsende Rohstoffe mit biotechnologischen Verfahren verstärkt industriell in verschiedensten Wirtschaftszweigen und Anwendungsfeldern zu nutzen, langfristig zu erreichen.

In unterschiedlichen Forschungsfeldern und –kontexten wird bereits an Themen mit Potential auch für biotechnologische Anwendungen geforscht. Oft ist den jeweiligen Forscherinnen und Forschern dabei jedoch nicht voll bewusst, welche Auswirkung ihre Arbeit auf die Entwicklung neuer biotechnischer Produktionsverfahren haben könnte. Das führt häufig dazu, dass sie ihre Forschungsanstrengungen in andere Richtungen lenken und das ihren Arbeiten inne wohnende Potential für die Biotechnologie nicht genutzt wird. Hier setzt die Förderung durch den Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ an, der nunmehr in die dritte Ausschreibungsrunde geht.

Mit der Vergabe des Forschungspreises „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ will das BMBF wissenschaftliche Durchbrüche, die für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren relevant sind, sichtbar machen. Damit sollen herausragende Forschungsresultate anerkannt werden, die in Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder auch Unternehmen erzielt wurden. Der Forschungspreis soll dazu dienen, das aufgebaute Know-how zu sichern, auszubauen und für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren nutzbar zu machen. Gefördert werden Forschungsgruppen an wissenschaftlichen Einrichtungen wie beispielsweise Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen oder Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, die ihren Sitz in Deutschland haben. Eine Forschungsgruppe kann bis zu 5 Jahre gefördert werden. Seit dem Jahr 2012 wird der Forschungspreis im zweijährigen Turnus vergeben.

Bewerbungen auf die aktuelle Ausschreibungsrunde zum Forschungspreis sind dem Projektträger Jülich bis spätestens zum 31. Januar 2016 vorzulegen. Dort werden sie auf formale Korrektheit und Vollständigkeit überprüft. Der Koordinierungskreis des Strategieprozesses „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ (Mitglieder siehe https://www.biotechnologie2020plus.de) wird die vorgelegten Bewerbungen anschließend hinsichtlich der beiden Kriterien „Geleistete Arbeit“ und „Geplante Arbeiten“ bewerten. Die am höchsten bewerteten Kandidaten – maximal fünf – werden zu einem Gespräch mit Fachgutachtern eingeladen. Das Ergebnis der Auswahlentscheidung wird den Bewerbern schriftlich mitgeteilt.

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