Aktuelles

Dritter Call des ERA-Nets Smart Grids Plus gestartet

18.09.2017

Mehr als 200 Smart-Grid-Demonstrationsprojekte wurden in Europa im Rahmen des ERA-Nets Smart Grids Plus auf nationaler und regionaler Ebene gefördert. Mit dem dritten Aufruf wollen die Mitglieder des ERA-Nets, auf diesen Demonstrationsprojekten aufbauend, weitere Schritte in der Entwicklung intelligenter Netze ermöglichen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Initiative mit Fördermitteln, da die Absichten der Initiative in hohem Maße zum Ziel der Energiewende kompatibel sind, eine zuverlässige, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Außerdem können deutsche Unternehmen in transeuropäischen Forschungsverbünden z. B. von Skaleneffekten und transnationaler Standardisierung profitieren. Projektskizzen können bis zum 14. November 2017 eingereicht werden.

Zweite Runde „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“: Nachwuchsgruppen gesucht

15.09.2017

Mit dem Konzept „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sozial-, politik- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung zum Themenkomplex Bioökonomie. Die Vorhaben in den verschiedenen Modulen sollen dazu beitragen, die Wechselwirkungen zwischen Technik, Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft zu erfassen und systemische Forschungsansätze zu entwickeln, auf deren Grundlage die Chancen und Risiken eines bioökonomischen Transformationsprozesses abgeschätzt und bewertet werden können. Modul 1 des Konzepts ist auf Nachwuchsgruppen zugeschnitten und soll es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, an innovativen Beiträgen zur Gestaltung einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise zu arbeiten. Mit der vorliegenden Bekanntmachung eröffnet das BMBF die zweite Ausschreibungsrunde in diesem Modul.

PtJ setzt Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des BBSR um

11.09.2017

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat den Zuschlag für die Umsetzung des Förderprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhalten. Seit 2016 fördert der Bund das Programm mit 56 Projekten über eine Laufzeit von drei Jahren mit 140 Millionen Euro im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms. In diesem Jahr hat der Bund weitere 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2020 zur Verfügung gestellt.

BMBF fördert Doktorandenstellen in der industriellen Biotechnologie

31.08.2017

Mit der „Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2011 strategische Allianzen, um das Potenzial der industriellen Biotechnologie für den Klima- und Ressourcenschutz zu heben. Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Biotechnologie wird nun die Maßnahme „Umsetzungsfördernde Initiative Bioökonomie (UfIB)“ gestartet.

Innovation für den sozialen Wandel: Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2016

25.08.2017

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat seinen Geschäftsbericht 2016 veröffentlicht, der einen detaillierten Überblick über bewirtschaftete Fördermittel sowie neu bewilligte und laufende Vorhaben für alle von ihm betreuten Förderprogramme und -initiativen gibt. In Summe hat PtJ im vergangenen Jahr mit 1.085 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 17.891 laufende Vorhaben mit einem Mittelabfluss von rund 1,46 Milliarden Euro betreut. Neben dem Rechenschaftsteil stellt der Projektträger in einem Dossier ausgewählte Projekte zu den Schwerpunkten „Mensch“, „Kommune“ und „Gesellschaft“ vor, in denen soziale Innovationen eine Rolle spielen.

Umweltfreundliche Baumaterialien aus CO2

23.08.2017

Wie sich Kohlendioxid langfristig in Mineralien binden lässt, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals in dem für Deutschland einmaligen Pilotprojekt „CO2MIN". Das im Juni gestartete Projekt wird für drei Jahre mit rund drei Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Webinar zum Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050 am 22. August 2017

18.08.2017

September 2017 mit einem kurzen Ideenkonzept für Thema Zwei des Ideenwettbewerbs „EnEff.Gebäude.2050“ anzumelden. Die vollständigen Unterlagen können bis zum 3. November 2017 eingereicht werden. Die Abgabefrist hat der Projektträger Jülich (PtJ) als Auslober des Wettbewerbs auf vielfältigen Wunsch für Thema Zwei verlängert. Interessierte können am Dienstag, den 22. August 2017, an einem Webinar mit Informationen zur Bewerbung teilnehmen. Details und die Anmeldung befinden sich auf der PtJ-Internetseite. Hier können auch die Wettbewerbsunterlagen heruntergeladen sowie Fragen in einem Forum gestellt werden.

Meeresforschung hautnah erleben – Tag der offenen Tür im BMBF

18.08.2017

Unter dem Motto „Auf Kurs in Richtung Zukunft“ lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum dritten Mal an seinen neuen Dienstsitz in Berlin. Die Entdeckung der Meere und Ozeane steht am 26. und 27. August 2017 im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Kommunen innovativ – Neue Forschungsprojekte gestartet

11.08.2017

In ganz Deutschland sind 15 neue Forschungsprojekte von Städten und Gemeinden im Verbund mit Wissenschaftlern gestartet. Sie erproben gemeinsam Strategien für eine nachhaltige, demografiefeste Entwicklung – und komplettieren die Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ auf nun 30 Forschungsteams. Die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist Teil des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) und wird vom Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des BMBF umgesetzt.

BMBF unterstützt strukturschwache Regionen mit neuem Förderprogramm

11.08.2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet das Programm „WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region". Damit sollen sogenannte strukturschwache Regionen in Ostdeutschland in ihrer Entwicklung gefördert werden. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt das Programm im Auftrag des BMBF um.

Bioraffinerien: Biomasse statt Erdöl

10.08.2017

Mithilfe von Bioraffinerien entstehen aus biogenen Rohstoffen wertvolle Produkte wie etwa Chemikalien – gerade auch für die Industrie. Eine neue Förderinitiative „Technologie-Initiative Bioraffinerien“ bringt intelligente Lösungen auf den Weg.

BMBF-Bekanntmachung „Technologie-Initiative Bioraffinerien“ veröffentlicht

04.08.2017

Die Fördermaßnahme „Technologie-Initiative Bioraffinerien“ verfolgt das Ziel, Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) für unterschiedliche Konversionsstufen einer Bioraffinerie-Wertschöpfungskette - Aufarbeitung des Rohstoffs, Verfahren und Prozesse der Primär- und Sekundärraffination, Herstellung von Zielmolekülen für weitere Anwenderindustrien – stärker zu fördern. Mit der Entwicklung geeigneter wissenschaftlicher und technologischer Grundlagen soll der Weg zur Etablierung von Bioraffinerien der Zukunft geebnet und beschleunigt werden.

Siri fragt, Energieexperten antworten

27.07.2017

Gibt es Alternativen zur Energiewende, welches Stromnetz brauchen wir in Zukunft und was versteht man unter Sektorkopplung? Diese und weitere häufig gestellte Fragen rund um die Energiewende beantworten zehn Experten jetzt in Kurzfilmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der Projektträger Jülich (PtJ) hat die Filme im Rahmen der Förderinitiative „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“ gemeinsam mit dem VDI Technologiezentrum und der Agentur stories unlimited GmbH konzipiert: Apple-Sprachassistent Siri stellt Fragen – die Energieexperten antworten.

Konzepte für internationalen Energiewettbewerb gesucht: Frist für vollständige Bewerbung verlängert!

20.07.2017

Mit einer kompakten Konzeptbeschreibung für einen internationalen Energiewettbewerb für Gebäude und Quartiere können sich Kommunen und Hochschulen bis zum 15. September 2017 beim „Ideenwettbewerb EnEff.Gebäude.2050“ bewerben. Die vollständigen Unterlagen mit detaillierten Informationen zum Wettbewerbskonzept und Austragungsort müssen erst zum 3. November 2017 eingereicht werden. Auf vielfältigen Wunsch hat der Projektträger Jülich (PtJ) als Auslober des Ideenwettbewerbs die Frist verlängert.

Expeditionsfilm dokumentiert Forschungsfahrt zu den heißen Quellen vor Neuseeland

12.07.2017

Schwarze Raucher und Kraken am Meeresboden – diese und vieles mehr haben 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Fahrt SO253 mit dem Forschungsschiff „Sonne“ beobachtet. Am 22. Dezember 2016 waren sie mit dem modernsten deutschen Forschungsschiff in Nouméa, Neukaledonien, aufgebrochen und haben Kurs auf den Kermadec-Vulkanbogen vor Neuseeland genommen. Ziel der Expedition war die Erforschung der Vulkane unter der Meeresoberfläche. Ein Expeditionsfilm zeigt neben atemberaubenden Unterwasserwelten Luftaufnahmen des Forschungsschiffs und von einsamen Inseln mitten im Südpazifik.

Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“: Sechs Leuchtturmprojekte ausgewählt

12.07.2017

Drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben in Städten und Vororten. Deshalb ist die flexible, nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Energiewende in Deutschland. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) haben 2016 die gemeinsame Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ aufgelegt, um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Innerhalb der nächsten fünf Jahre fördern die beiden Ministerien sechs Leuchtturmprojekte mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro.

PtJ setzt Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ um

11.07.2017

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat den Zuschlag für die Umsetzung der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ erhalten. PtJ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2021 bei der Gesamtkoordination der Initiative und der Projektförderung, bei der fachlichen Betreuung und Begleitung der 48 in der ersten Förderrunde ausgewählten Hochschulen und ihrer Partner sowie beim Auswahlprozess der zweiten Förderrunde. Das Begutachtungs- und Auswahlverfahren der ersten Runde hat PtJ bereits administrativ unterstützt.

Kommunaler Klimaschutz: Neues Antragsfenster der BMUB-Kommunalrichtlinie geöffnet

10.07.2017

Vom 1. Juli bis zum 30. September 2017 können Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure über die Kommunalrichtlinie Anträge stellen. Förderfähig sind Klimaschutzinvestitionen, Projekte, Energiesparmodelle und das Klimaschutzmanagement. Rund 1.500 Anträge sind in diesem Jahr zwischen Januar und März bereits eingegangen. Das beantragte Gesamt-Fördervolumen beträgt bisher rund 75 Millionen Euro.

48 Hochschulen zur Förderung in der ersten Wettbewerbsrunde „Innovative Hochschule“ ausgewählt

05.07.2017

Das unabhängige Auswahlgremium der Förderinitiative „Innovative Hochschule" hat in einem expertengeleiteten Wettbewerbsverfahren 48 Hochschulen in 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben zur Förderung ausgewählt. Darunter sind 35 Fachhochschulen, 1 Kunst- und Musikhochschule sowie 12 Universitäten und Pädagogische Hochschulen. Die Gewinner der ersten Auswahlrunde wurden am 4. Juli 2017 bekannt gegeben. Der Beginn der Förderung ist für Anfang 2018 geplant. Es werden für eine Förderdauer von bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von jährlich jeweils bis zu 2 Millionen Euro für Anträge einzelner Hochschulen und jeweils bis zu 3 Millionen Euro für Anträge von Hochschulverbünden veranschlagt. Der Projektträger Jülich (PtJ) hatte das Begutachtungs- und Auswahlverfahren administrativ unterstützt.

Neue Runde im Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel“ startet

23.06.2017

Die klimatischen Bedingungen in Deutschland verändern sich weiter. Extremwetterereignisse wie Hochwasser, schwere Unwetter und Hitzewellen sind die Folge. Städte, Gemeinden und Unternehmen sind daher mehr und mehr gefordert, sich auf Veränderungen infolge des Klimawandels vorzubereiten. Das Bundesumweltministerium unterstützt dies mit dem Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel“. Dafür wird nun die fünfte Förderrunde ausgerufen.

EXIST-gefördertes Start-up gewinnt Deutschen Gründerpreis 2017

22.06.2017

Die Fond of Bags GmbH aus Köln hat den Deutschen Gründerpreis 2017 in der Kategorie „Aufsteiger“ gewonnen. Das Unternehmen produziert ergonomische Rucksäcke und Taschen unter sieben verschiedenen Marken und beschäftigt heute 187 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem jährlichen Umsatz von 50 Millionen Euro. 2010 erhielten die Gründer im Rahmen des EXIST-Gründerstipendiums eine Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Ozeankonferenz der Vereinten Nationen

14.06.2017

Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen befasste sich eine UN-Konferenz ausschließlich mit dem Schutz der Meere. Vom 5. bis zum 9. Juni 2017 trafen sich Delegationen aus über 150 Ländern in New York. Die deutsche Delegation wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geleitet. Auch Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) waren vor Ort.

Förderung innovativer Klimaschutzprojekte mit bundesweiter Ausstrahlung durch das BMUB

14.06.2017

Förderung innovativer Klimaschutzprojekte mit bundesweiter Ausstrahlung durch das BMUB Zwischen 2011 und 2016 wurde jährlich die Förderinitiative für Klimaschutzprojekte in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung durch das BMUB veröffentlicht. Ziel des Förderprogrammes ist es, Prozesse anzustoßen und Strukturen aufzubauen, durch die Akteure in der Wirtschaft, in Kommunen, in Privathaushalten und in Bildungseinrichtungen zu klimafreundlichem Verhalten bewegt werden. Im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 30. September 2017 können entsprechende Projektskizzen beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Aufruf zu deutsch-britischen Meeresforschungsprojekten in der Arktis

07.06.2017

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Ökosysteme in der Arktis und den Arktischen Ozean aus? Antworten auf diese Frage suchen das deutsche Bundesforschungsministerium (BMBF) und die britische Forschungsförderagentur (NERC) gemeinsam. Daher möchten die beiden Partnerländer im Wissenschaftsjahr "Meere und Ozeane" deutsch-britische Forschungsprojekte zu diesen dringenden Klimafragen fördern.

Mit gutem Beispiel voran: Positive Zwischenbilanz für BMUB-Wettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“

29.05.2017

Mit dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beispielgebende Projekte klimafreundlicher Fahrradmobilität von Kommunen, kommunalen Unternehmen sowie Verbünden von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen. Die erste Förderrunde war ein voller Erfolg: 38 Vorhaben erhalten insgesamt eine Fördersumme in Höhe von 47 Millionen Euro. Weitere Projekte sollen folgen: Die Bewerbungsfrist für die aktuelle zweite Runde ist gerade abgelaufen. Die dritte Förderrunde ist bereits für 2018 geplant. Langfristiges Ziel des Wettbewerbs ist es, den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen und damit das Klima zu schonen.

Nahrung aus dem Meer – Forschen gegen den Hunger in der Welt

24.05.2017

„Nahrung aus dem Meer“, „Entwicklungsziele der Vereinten Nationen“, „Hunger beenden“ - unter diesen Schlagworten diskutierten rund 60 Experten im Rahmen des 13. BMBF-Forums für Nachhaltigkeit am 10. Mai 2017 die Zukunft unserer Ozeane. Zur Erreichung des UN-Nachhaltigkeitsziels „Leben unter Wasser“ hat der Projektträger Jülich diesen Workshop als einen der vier Experten-Workshops im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung( BMBF) für das FONA-Forum organisiert und moderiert. Der Fokus lag dabei auf dem Zustand unserer Meere und aktuellen Meeresforschungsprojekten.

BMBF-Fördermaßnahme CLIENT II startet neue Förderrunde

18.05.2017

Die Fördermaßnahme „CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ fördert internationale Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Im Fokus steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit Partnern in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln und zu implementieren. CLIENT II soll zusätzlich einen Beitrag dazu leisten, durch die Unterstützung der Kooperation mit entsprechenden Partnerländern Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu unterstützen.

Was tun mit der Agenda 2030? – Podcast zum 13. FONA-Forum des Bundesforschungsministeriums

17.05.2017

Zum diesjährigen 13. FONA-Forum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 9. und 10. Mai in Berlin wurde erstmals ein Podcast produziert. Der Audiobeitrag stellt die Ziele und Inhalte der neu eingerichteten Wissenschaftsplattform „Nachhaltigkeit 2030“ vor und erläutert, was die FONA-Forschung zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen beitragen kann anhand der vier exemplarischen Workshop-Themen (Wasser, Land, Energie, Meer). Der Podcast wurde direkt im Anschluss an das Forum veröffentlicht.

Die BMBF-Fördermaßnahme r+Impuls geht in die nächste Runde

16.05.2017

Angesichts des weltweit steigenden Rohstoffbedarfs und der großen wirtschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen Deutschland weiterhin steht, müssen die für die deutsche Wirtschaft bestehenden Ressourceneffizienzpotenziale gehoben und neue Perspektiven eröffnet werden. Effizienztechnologien sind dabei wesentliche Treiber für Innovationen und die Grundlage für neue Produkte und Verfahren. Hierdurch kann sich die deutsche Wirtschaft Wettbewerbsvorteile verschaffen und das Wirtschaftswachstum vom Rohstoffverbrauch und von Umweltauswirkungen entkoppeln. Mit der Förderrichtlinie r+Impuls – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch gezielte FuE-Impulse Umsetzungsrisiken neuer Technologien und Verfahren verkleinern. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Umgestaltung der Wirtschaft zu einer „Green Economy“ geleistet werden.

Dritte Runde der NRW-Förderinitiative „Forschungsinfrastrukturen“ gestartet

10.05.2017

Exzellente Forschungsinfrastrukturen sind für die Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts NRW unabdingbar. Sie sind die Grundlage für bahnbrechende Forschung und Entwicklung. Sie sind auch ein Grund dafür, dass Fachleute aus der ganzen Welt nach Nordrhein-Westfalen kommen, um hier zu forschen. Mit dem Förderwettbewerb „Forschungsinfrastrukturen“ will das Land das umsetzungsorientierte Forschungs- und Innovationspotenzial sowie die anwendungsorientierte Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation erhöhen. Daher ist es wichtig, die vorhandenen Strukturen nachhaltig und intelligent weiterzuentwickeln – hin zu einem umsetzungsorientierten, auf die Anwendung und Verbreitung von Lösungen ausgerichteten System. Die Abgabefrist für die dritte Runde ist der 29. September 2017.

Die NRW-Initiative DWNRW-Networks geht in die zweite Runde

09.05.2017

Mit der Strategie „Digitale Wirtschaft NRW“ hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland bereits frühzeitig einen konkreten Maßnahmenkatalog mit einem Volumen von bis zu 42 Millionen Euro zur Stärkung des Digitalstandorts mit Blick auf elektronische Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse vorgelegt. Damit sollen die Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen verbessert werden. Mit dem aktuellen zweiten Förderaufruf „DWNRW-Networks“ sollen Netzwerke geschaffen werden, die mit konkreten Maßnahmen dazu beitragen, Akteure von Start-ups mit erfahrenen Unternehmern, Investoren und potenziellen Kooperationspartnern zusammenzubringen. Zur Stärkung der Netzwerk-Landschaft für die Digitale Wirtschaft können einzelne Organisationen (aber auch durchaus Verbünde) sich hierfür um finanzielle Unterstützung in Abhängigkeit von ihrer Mitgliederstruktur bewerben.

Mit Sonnenlicht zu wertvollen Chemikalien aus CO2

09.05.2017

Jennifer Strunk hat ein großes Ziel. Die junge Professorin will mit ihren Teams schaffen, woran seit 40 Jahren geforscht wird: Kohlendioxid durch Sonnenlicht in Wertstoffe zu verwandeln – ökologisch und wirtschaftlich zugleich. Ihre Photokatalyse dient einer Industrie, die vom fossilen Erdöl auf nachhaltigen Kohlenstoff aus CO2 umsteigt.

Zweite Runde der BMUB-Initiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gestartet

08.05.2017

Auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene werden bereits Klimaschutzstrategien- und Umsetzungsprogramme fortentwickelt und überprüft. Auf der nachbarschaftlichen Ebene ist eine zunehmende Präsenz an Initiativen für Klima- und Ressourcenschutz festzustellen, welche einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie eine energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensweise unterstützen. Zugleich stärken sie den Zusammenhalt in der Nachbarschaft und laden dazu ein, wirksam zu werden, für das Klima und für die Lebensqualität vor Ort. Mit dem Förderaufruf für Nachbarschaftsprojekte unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das hier vorhandene Potenzial für den Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Einreichungsfrist für die gerade gestartete zweite Förderrunde endet am 01. Juli 2017.

Ideenwettbewerb zu Gebäuden und Quartieren der Zukunft

04.05.2017

Auf den Berliner Energietagen 2017 lobt der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Ideenwettbewerb zu Gebäuden und Quartieren der Zukunft unter der Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050“ aus. Konsortien aus Planern und Bauherren (Teil I) sowie Stadtverwaltungen und Hochschulen (Teil II) sind jetzt aufgefordert, bis zum 15. August 2017 (Teil I) beziehungsweise 15. September 2017 (Teil II) hochambitionierte Ideen und Konzepte einzureichen.

Meeresforschung für die Gesellschaft

02.05.2017

Im EU-Projekt COLUMBUS werden Erkenntnisse aus der Meeresforschung daraufhin analysiert, inwiefern sie für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anwendbar sind. So soll der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Anwendern sichergestellt werden.

Förderwettbewerb "Starke Forschung Chemie.NRW" geht in die zweite Runde

27.04.2017

Ziel des Programms "Starke Forschung Chemie.NRW" ist die Initiierung von interdisziplinären Verbundvorhaben mit chemischem Forschungsschwerpunkt unter der Federführung nordrhein-westfälischer Hochschulen. An Lehrstühlen der Hochschulen werden jeweils eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter für bis zu zwölf Monate finanziert, um einen Förderantrag für ein komplexes Verbundprojekt zu erarbeiten und sich damit erfolgreich an Förderprogrammen der DFG, des Bundes, der EU oder von anderen Drittmittelgebern wie z. B. Stiftungen, zu beteiligen. Auch Verbundprojekte mit Beteiligung der Wirtschaft (insbesondere durch KMU) sind dabei ausdrücklich erwünscht. Die Einreichungsfrist endet am 24. Juli 2017.

Mittel für Energieforschung steigen

27.04.2017

Die Bundesregierung hat moderne Energiewende-Technologien 2016 noch stärker gefördert als in den Vorjahren. Für die Erforschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien stellte sie rund 876 Millionen Euro zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Fördervolumen um 13 Millionen Euro. Dies zeigt der kürzlich veröffentlichte Bundesbericht Energieforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Bericht gibt einen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung. Er fasst auch Fördermittel der Bundesländer und der EU zusammen. Der größte Anteil der Mittel, rund drei Viertel, floss in die Forschung zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.

BMBF-Bekanntmachung zu Klimaforschung im südlichen Afrika veröffentlicht

19.04.2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Bekanntmachung der Richtlinien zur Förderung von "Forschungspartnerschaften für die Bewertung komplexer Prozesse im System Erde in der Region Südliches Afrika – SPACES" im BMBF-Rahmenprogramm "Forschung für nachhaltige Entwicklung" (FONA) veröffentlicht.

BMBF-Bekanntmachung „Nutzpflanzen der Zukunft“ veröffentlicht

13.04.2017

Die globale Ernährungssicherung im Kontext des Klimawandels gehört zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Neben einem steigenden Bedarf an hochwertigen Lebensmitteln gilt es, einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und biobasierten Ressourcen im Gesamtkontext landwirtschaftlicher Produktion Rechnung zu tragen. Eine innovative, hochmoderne Pflanzenzüchtungsforschung kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, geeignete biobasierte Ressourcen für die unterschiedlichen Bedarfsfelder zu erzeugen. Eine zeitgemäße Pflanzenzüchtung adressiert hierbei verschiedene Ziele. Neben anderen sind dies die Erhöhung des Leistungspotenzials der Kulturpflanzen, die Stabilisierung der Erträge, die Einbringung verbesserter Resistenzen gegenüber Pathogenen sowie eine erhöhte Toleranz/Resilienz, z. B. gegenüber Hitze, Trockenheit, Kälte und Versalzung. Darüber hinaus gilt es, lokal angepasste Formen und Varietäten im Kontext der Biodiversität zu erhalten und gleichzeitig das Kulturpflanzenspektrum zu erweitern. Genau hier setzt die neue Förderinitiative des BMBF „Nutzpflanzen der Zukunft“ an.

NRW startet neue Förderlinie "Innovationsgutschein Digitalisierung"

12.04.2017

Die fortschreitende Digitalisierung stellt insbesondere KMU vor große Herausforderungen. Neue Geschäftsmodelle bzw. andere Produktions- und Wertschöpfungsprozesse werden erforderlich. Lösungsprobleme im Bereich IT-Sicherheit stellen sich häufig als Investitionshemmnis für KMU heraus. Mit dem "Innovationsgutschein Digitalisierung" soll daher das Ziel verfolgt werden, KMU in Kooperation mit Forschungseinrichtungen und anderen Kompetenzträgern zu unterstützen, unternehmerische Potentiale durch die Digitalisierung zu erkennen und diese im Unternehmen zu realisieren, respektive ihre IT-Systeme sicher zu gestalten bzw. anzupassen. So sollen KMU insgesamt befähigt werden, den Weg u. a. hin zu "Industrie 4.0" zu beschreiten.

Forschungsförderung des BMBF und des BMWi auf der Hannover Messe 2017

11.04.2017

Die Hannover Messe findet vom 24. bis zum 28. April 2017 statt. Die Weltleitmesse der Industrie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Get new technology first“. Vor diesem Hintergrund stellen die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausragende Projekte vor, die sie im Rahmen ihrer Forschungs- und Innovationsprogramme fördern.

Startschuss für GEOTHERMICA-Call

10.04.2017

Das EU-Gemeinschaftsprojekt GEOTHERMICA CFA hat heute seinen offiziellen Förderaufruf veröffentlicht. Bis zum 10. Juli 2017 haben interessierte Forschungsverbünde nun Gelegenheit, Pilot- und Demonstrationsvorhaben zu den Themen „Identification and assessment of geothermal resources“, „Geothermal resource development (drilling, completion, materials and equipment)“ und “Supply and smart integration into the energy system and operations” einzureichen. Darüber hinaus können Skizzen zu vier übergreifenden Themenkomplexen platziert werden.

BMBF-Bekanntmachung „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft“

27.03.2017

Die Richtlinie zur Förderung transnationaler Forschungsvorhaben zum Thema "Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft" ist die erste Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets ERA-MIN 2. Das ERA-Net ist eine gemeinsame Initiative von 21 Partnern aus 14 europäischen und assoziierten Ländern bzw. Regionen und vier außereuropäischen Ländern. Sie baut auf Erfahrungen und Ergebnissen des voran gegangenen ERA-Nets ERA-MIN (2011–2015) auf, in dem eine gemeinsame Forschungs-Roadmap für den Rohstoffsektor entwickelt und drei gemeinsame Bekanntmachungen durchgeführt wurden. Die Förderbekanntmachung nimmt das Gesamtsystem der Rohstoffkreisläufe in der Wirtschaft in den Blick. Übergreifendes Ziel ist die Erhöhung der Rohstoffeffizienz durch die Etablierung von Material- und Stoffkreisläufen gemäß dem Leitbild der Kreislaufwirtschaft. Vor diesem Hintergrund werden anwendungsorientierte Forschungsarbeiten, die durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sind, innerhalb von vier Themenmodulen (Erkundung und Gewinnung von Rohstoffen, Design kreislauffähiger Produkte, Ressourceneffiziente Produktionsprozesse, Kreislaufschließung durch Recycling von Produkten und Komponenten) gefördert.



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