Aktuelles

BMBF-Initiative "FHInvest" geht in die nächste Förderrunde

10.02.2016

Fachhochschulen zeichnen sich vor allem durch ihre Praxisnähe als Partner von Unternehmen für Wissens- und Technologietransfer aus. Sie stehen daher vor der Herausforderung, ihr Forschungsprofil fortwährend zu schärfen und weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit der Maßnahme FHInvest im Rahmen des Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ strategische Investitionen an Fachhochschulen. Die geförderten Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren sollen die strategische Position der Fachhochschulen stärken bzw. ausbauen und ihren Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2020, insbesondere in den Bereichen Industrie 4.0 oder Digitalisierung der Arbeitswelt, erhöhen bzw. verstetigen. Die Einreichungsfrist endet am 5. April 2016. Darüber hinaus ist ein zweiter Einreichungszeitraum vom 21. November 2016 bis zum 16. Januar 2017 vorgesehen.

Projektträger Jülich auf der Fachmesse GeoTHERM 2016

10.02.2016

Am 25. und 26. Februar 2016 informieren Expertinnen und Experten des Projektträgers Jülich (PtJ) auf der GeoTHERM, Europas größter Messe für Geothermie in Offenburg über die verschiedenen Forschungsfördermöglichkeiten und aktuelle Förderprojekte im Bereich der Tiefen Geothermie. PtJ setzt innerhalb des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung Forschungsförderprogramme zur Tiefen Geothermie um.

BMWi-gefördertes Forschungsprojekt AmpaCity gewinnt Innovationspreis

01.02.2016

Im Forschungsprojekt AmpaCity transportiert das längste Supraleiterkabel der Welt in Essen mit 40 Megawatt nahezu ohne Verlust fünf Mal so viel Strom wie herkömmliche Kabel. Für diese innovative Technik ist das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit insgesamt 5,9 Millionen Euro geförderte Projekt am 20. Januar 2016 mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ausgezeichnet worden. AmpaCity, ein Gemeinschaftsprojekt von RWE, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Kabelhersteller Nexans, erhält die Auszeichnung für seine weltweite Vorbildfunktion bei der Weiterentwicklung der Stromnetze in Großstädten: Supraleiter gelten als zukunftweisende Lösung für eine platzsparende und besonders energieeffiziente Stromübertragung.

BMBF stellt neues Fachprogramm GEO:N vor

29.01.2016

Mit dem neuen Fachprogramm »Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N)« stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Schwerpunkte seiner geowissenschaftlichen Forschungsförderung für die nächsten Jahre vor. Mit GEO:N soll die erfolgreiche Förderung des BMBF auf dem Gebiet der Geowissenschaften fortgeführt werden.

NCPs CaRE startet Partnering Tool zur Societal Challenge 5 in Horizont 2020

26.01.2016

Die NCPs CaRE ist ein europäisches Netzwerkprojekt, an dem alle Nationalen Kontaktstellen für die Societal Challenge 5 “Climate action, environment, resource efficiency and raw materials” im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ beteiligt sind. Die 23 Partner der verschiedenen EU-Mitgliedstaaten haben nun ein Online Partnering Tool entwickelt, das die Vernetzung und die Bildung von Konsortien fördern soll.

Europäische Förderung der Infektionsforschung: Vierter Call des ERA-Nets Infect-ERA gestartet

21.01.2016

Infektionskrankheiten stellen eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Das durch die Europäische Kommission geförderte ERA-NET Infect-ERA zielt darauf ab, die europäische Förderung von Projekten zur Forschung an Infektionskrankheiten zu koordinieren. Im Rahmen der vierten Bekanntmachung werden transnationale und translatorische, arbeitsteilige Verbundprojekte mit hoher Innovationskraft und großem wissenschaftlich-technischem Risiko gefördert, die grundlegende, anwendungsbezogene und technische Forschungsansätze einer weitgefassten Infektionsforschung vereinen. Der Fokus der Förderung liegt auf weniger bekannten Mikroorganismen. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 17. März 2016.

Neue BMBF-Bekanntmachung zu Alternativmethoden zum Tierversuch: Umsetzung in die Praxis beschleunigen

19.01.2016

Der Tierschutz hat in Deutschland einen hohen Stellenwert und ist auch im Grundgesetz verankert. Vor diesem Hintergrund sind Tierversuchen rechtlich enge Grenzen gesetzt. Sie müssen genehmigt werden und gelten nur dann als ethisch vertretbar, wenn sie auf das unerlässliche Maß beschränkt bleiben. Bereits seit 1980 treibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Suche nach Ersatzmethoden zum Tierversuch voran – bislang in mehr als 500 Forschungsprojekten. Mit der im Dezember 2015 veröffentlichten Richtlinie zur Förderung von „Alternativmethoden zum Tierversuch“ wird der bewährte BMBF-Förderschwerpunkt modernisiert. Ein zentrales Ziel ist dabei, die zeitnahe Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis weiter zu beschleunigen. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland.

Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle: Filme stellen Ergebnisse der BMBF-Fördermaßnahme r3 vor

15.01.2016

Weder Mobiltelefon noch Flachbildschirm, weder Waschmaschinen noch Solaranlagen würden ohne sie funktionieren: Die Rede ist von wirtschaftsstrategischen Metallen und Mineralien, die vor allem für die Herstellung von Hightech-Produkten benötigt werden. Vor dem Hintergrund zunehmender Rohstoffverknappung lag der Fokus der 2011 gestarteten Fördermaßnahme „r3 - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf einer Steigerung der Rohstoffeffizienz sowie dem Recycling und der Substitution knapper wirtschaftsstrategisch relevanter Rohstoffe. Ein weiterer Schwerpunkt war das sogenannte "Urban Mining", also die Rückführung wertvoller Rohstoffe in neue Produkte und Güter, beispielsweise aus dem Rückbau nicht mehr benötigter Gebäudeinfrastruktur oder Deponien und ehemaligen Hüttenhalden. Zum Abschluss der Fördermaßnahme hat das BMBF nun zwei Filme zum Thema „Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle – Urban Mining“ veröffentlicht.

BMUB startet neuen Ideenwettbewerb Kleinserie

15.01.2016

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Ideenwettbewerb Kleinserie gestartet. Ziel ist es, innovative und klimafreundliche Technologiefelder zu identifizieren und zu fördern, die Potenzial für eine breite Markteinführung haben. Der Wettbewerb ist offen für nachhaltige Produkte und umweltschonende Techniken, die bereits in geringer Stückzahl gefertigt und vertrieben werden. Er soll dabei helfen, den Durchbruch auf den Märkten zu schaffen. Interessenten können sich mit ihren Ideen bis zum 31. März 2016 bewerben.

Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen: BMBF startet Fördermaßnahme CLIENT II

07.01.2016

Mit der neuen Fördermaßnahme „CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA³)" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) internationale Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Im Fokus von CLIENT II steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit Partnern in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln und zu implementieren. CLIENT II soll zusätzlich einen Beitrag dazu leisten, durch die Unterstützung der Kooperation mit entsprechenden Partnerländern Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu unterstützen.

PtJ setzt ab 2016 NRW-Fördermaßnahme „Mittelstand Innovativ! Innovationsgutschein“ um

05.01.2016

Unter der Überschrift „Mittelstand.innovativ!“ unterstützt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen den Wissensaustausch zwischen Hochschulen und Unternehmen. Das Förderprogramm „Innovationsgutschein“ im Rahmen der Initiative „HochschulStart-up.NRW“ dient kleinen und mittleren Unternehmen als Eintrittskarte zu den Forschungslaboren der besten europäischen Hochschulen und Institute. Der Innovationsgutschein ermöglicht ihnen dort die vergünstigte Nutzung von Know-how und Infrastruktur zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Das Programm wendet sich an mittelständische Unternehmen aller Branchen, die neue Ideen nutzen wollen, um Innovationen zu generieren.

C³ erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis und Rohstoffeffizienz-Preis

08.12.2015

Das im Rahmen von Zwanzig20 im Programm Unternehmen Region geförderte Konsortium C³ – Carbon Concrete Composite wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung sowie dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis ausgezeichnet. Rund 130 Partner aus Forschung, Unternehmen und Verbänden arbeiten in dem interdisziplinären Projekt gemeinsam an der Entwicklung von Carbonbeton – einem Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton. Im Vergleich zu Stahlbeton, dem am häufigsten verwendeten Material im Bauwesen, bietet Carbonbeton ein enormes Einsparpotenzial hinsichtlich Energie und Ressourcen. Langlebiger, vielseitiger, ressourcenschonender und tragfähiger sind dabei nur einige der Vorteile.

BMBF-Fördermaßnahme zur Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken geht in die zweite Runde

07.12.2015

Die stärkere internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft ist ein zentrales Element der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Daher zielt die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) darauf ab, herausragende Cluster und Netzwerke, die ihren Weg in die weltweite Spitzengruppe gefunden haben, durch den Aufbau strategiegeleiteter Kooperationen mit anderen führenden Innovationsregionen langfristig in globale Wissensprozesse einzubinden. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen wird damit in der Gemeinschaft mit großen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein einzigartiger Zugang zu internationalen Wissensprozessen eröffnet. In der aktuell zweiten von drei Wettbewerbsrunden der Fördermaßnahme werden bis zu zehn Projektideen zur Erstellung eines Internationalisierungskonzeptes unterstützt.

Film: Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ stärkt deutsche Solarindustrie

07.12.2015

Für das Gelingen der Energiewende muss Deutschland zukünftig einen großen Anteil seiner Energieversorgung aus erneuerbaren Energien generieren. Die stetige Weiterentwicklung der entsprechenden Technologien ist dabei eine notwendige Voraussetzung. Die deutsche Solarbranche galt im internationalen Wettbewerb lange als Vorreiter, wurde aber mit der Zeit von anderen Ländern eingeholt. Um diese Position wieder für sich zu beanspruchen, fördert die Bundesregierung die Forschung und Entwicklung im Bereich Photovoltaik. Ein aktueller Film stellt drei geförderte Projekte vor, die die Stärken der deutschen Solarindustrie veranschaulichen.

EU-Antrag-FH: BMBF unterstützt Fachhochschulen bei der Antragstellung in Horizont 2020

04.12.2015

Fachhochschulen tragen mit ihrer anwendungsnahen Forschung und Entwicklung Wesentliches zur Wohlstandssicherung und Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft bei. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die FH durch das Programm “Forschung an Fachhochschulen“. Innerhalb des Europäischen Forschungsraums bleibt das Forschungspotenzial der FH jedoch noch zu oft ungenutzt. Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ legt einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen. Es bietet somit insbesondere den FH mit ihren stark anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunkten zukünftig größere Chancen auf eine Förderung. Mit der Maßnahme „EU-Antrag-FH“ will das BMBF die FH themenspezifisch auf die Herausforderungen von Horizont 2020 vorbereiten und sie gezielt bei der Erstellung und Einreichung von konkreten Projektanträgen auf die aktuellen Ausschreibungen der EU unterstützen.

IngenieurNachwuchs: BMBF fördert Ingenieurinnen und Ingenieure an Fachhochschulen

04.12.2015

Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind eine wichtige Voraussetzung für die wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Fachhochschulen sind durch ihre Praxisnähe und die enge Kooperation mit Unternehmen besonders geeignet, den Ingenieurnachwuchs in Deutschland nachhaltig zu sichern. Hauptziele der Förderlinie IngenieurNachwuchs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind daher die forschungsnahe Qualifizierung von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie die Etablierung von forschungsstarken ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsteams an Fachhochschulen im Rahmen von innovativen FuEuI-Projekten in Kooperation mit der Wirtschaft und Partnern aus der Wissenschaft. Das BMBF ist besonders bestrebt, die Durchführung kooperativer Promotionen zu unterstützen und so zur Durchlässigkeit der Hochschularten beizutragen. Zudem bietet die Förderlinie mit der Bekanntmachung erstmalig die Möglichkeit, die forschungstechnischen Voraussetzungen an den Fachhochschulen und im Rahmen der FuEuI-Projekte zu optimieren.

SINTEG: BMWi wählt fünf „Schaufenster intelligente Energie“ aus

03.12.2015

Mit dem Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellregionen, die Lösungen für eine klimafreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien entwickeln und großflächig demonstrieren. SINTEG thematisiert zentrale Herausforderungen der Energiewende wie Systemintegration, Flexibilität, Versorgungssicherheit, Systemstabilität und energiewirtschaftliche Effizienz. Das BMWi hat nun fünf Schaufenster ausgewählt, die Wissen, Erfahrungen und Aktivitäten systemübergreifend bündeln und Musterlösungen für die intelligente Energieversorgung der Zukunft etablieren sollen. In einem nächsten Schritt können nun die Projektanträge eingereicht werden. Nach Ende der Antragsphase sollen die Einzelprojekte in den Schaufensterregionen im zweiten Halbjahr 2016 starten.

BMBF-gefördertes Projekt GOBI: Gute Bakterien im Dienste der Gesundheit

03.12.2015

Bakterien machen nicht nur krank, im Gegenteil – sehr viele von ihnen fördern die Gesundheit von Mensch und Tier. Die strategische Allianz „Good Bacteria and Bioactives in Industry – GOBI” ist den „guten“ Bakterien und ihren Produkten auf der Spur und entwickelt sie weiter. Damit wurde sie ein Gewinner der Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie bündelt aktuelle Erkenntnisse zu den Mikroorganismen und den Wechselbeziehungen zwischen Genen, Stoffwechselprodukten und anderen Kleinstlebewesen, die den Menschen besiedeln. Die Dienste, die Mikroorganismen für ihre Wirte erbringen, sollen gezielt optimiert und zudem die industrielle Anwendung verbreitert werden. Die drei Teilprojekte haben den Darm, die Atemwege oder die Nahrung im Visier.

PtJ gewinnt Auftrag zur Evaluierung von DHBW-Forschungsprojekten

02.12.2015

Zur Förderung der Forschung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) 2011 erstmalig ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, das bisher in drei Fördertranchen ausgeschrieben worden ist. Im Hinblick auf die Entscheidung zur Fortsetzung des Förderprogramms soll eine wissenschaftliche Evaluation der in der ersten und zweiten Fördertranche geförderten kooperativen Forschungsprojekte durchgeführt werden. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat diesen Auftrag im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens gewonnen und kann damit an eine bereits erfolgreich abgeschlossene Evaluation für das MWK anknüpfen.

BMBF entwickelt seine Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ strategisch weiter

30.11.2015

Unternehmen Region mit dem Vorläuferprogramm InnoRegio steht seit 1999 für den Auf- und Ausbau besonderer technologischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kompetenzen in ostdeutschen Regionen. Ziel der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind die nachhaltige Umsetzung von Innovationen sowie mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, um die Voraussetzungen für die Entstehung regionaler Wirtschaftscluster zu schaffen. Nach 15 erfolgreichen Jahren entwickelt das BMBF das Programm nun weiter. Künftig sollen neue Angebote für vom Strukturwandel geprägte Regionen in Ost und West gemacht werden.

Für ein gesamtdeutsches Wissenschaftssystem: 25 Jahre Projektförderung am Standort Berlin

18.11.2015

Der Projektträger Jülich (PtJ) feiert am heutigen Mittwoch das 25jährige Bestehen seiner Berliner Geschäftsstelle. Im Rahmen eines Festaktes ab 15:30 Uhr in der Kalkscheune begeht PtJ das Jubiläum gemeinsam mit seinen Auftraggebern, Partnern und politischen Gästen, Vertreterinnen und Vertretern des Forschungszentrums Jülich sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

BMBF veröffentlicht neues Förderkonzept Medizininformatik auf der MEDICA

11.11.2015

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka stellt auf der Medizinmesse MEDICA am 16. November 2015 das neue Förderkonzept Medizininformatik vor. Es schafft die Voraussetzungen, um Wissen aus Medizin, Versorgung und Forschung künftig besser zu verknüpfen.

Forschungsprogramm BONUS: Neuer Aufruf „Blue Baltic“ gestartet

10.11.2015

Im Rahmen des transnationalen Forschungs- und Entwicklungsprogramms für den Ostseeraum, BONUS, ist die Förderbekanntmachung „Blue Baltic“ gestartet. Mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren können Projektverbünde mit bis zu drei Millionen Euro gefördert werden. Die Bandbreite an ausgeschriebenen Themen reicht von Untersuchungen zu Strukturen der Nahrungsnetze und Auswirkungen von gefährlichen Substanzen über öko-technologische Ansätze zur Erlangung eines guten Umweltzustandes in der Ostsee bis hin zur maritimen Raumplanung. Diese Förderinhalte sollen dazu beitragen, die Ziele der strategischen Forschungsagenda von BONUS umzusetzen.

BMWi-Statustagung „Maritime Technologien“ am 10. Dezember 2015 in Rostock

06.11.2015

Am 10. Dezember 2015 findet die Statustagung zum Förderprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Hotel Radisson Blu in Rostock statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Projektverantwortlichen der im Jahr 2015 abgeschlossenen Verbundprojekte ihre Ergebnisse präsentieren. Die Themenpalette reicht vom Einsatz drahtloser Kommunikationstechnologien in der Schiffstechnik über Technologien zur Prüfung von Unterwasserstrukturen, z. B. für Offshore-Windkraftanlagen, bis hin zum Einsatz von Augmented Reality in Produktivitätsmanagementsystemen für schiffbauliche Produktionsprozesse.

Web-Plattform zu Öko-Innovationen: Positiver Abschluss des EU-Projektes greenXpo

02.11.2015

Die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, werden immer knapper. Die Folgen des Klimawandels sind heute schon zu spüren. Eine Transformation der jetzigen hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ist daher unausweichlich. Öko-Innovationen sollen maßgeblich zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen, indem sie Umweltbelastungen verringern, die Widerstandsfähigkeit dagegen stärken oder eine effizientere und verantwortungsvollere Nutzung natürlicher Ressourcen bewirken. Um Öko-Innovationen zu fördern, muss das bereits bestehende Know-how darüber jedoch zunächst einmal verbreitet werden. Das kürzlich abgeschlossene EU-Projekt greenXpo hatte das Ziel, das Wissen im Bereich Öko-Innovation für die drei Zielgruppen politische Entscheidungsträger, kleine und mittlere Unternehmen sowie die Gesellschaft aufzubereiten. Im Rahmen des Projektes hat ein Konsortium aus neun europäischen Partnern sowie einem Partner aus Taiwan deshalb ein innovatives webbasiertes Instrument entwickelt, die Online-Plattform www.innovationseeds.eu.

BMWi-gefördertes Projekt DyNaLab: Weltweit einzigartiger Prüfstand für komplette Windenergie-Gondeln in Betrieb genommen

29.10.2015

Im Zuge der Energiewende hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, wesentliche Teile der Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien zu generieren. Bis zum Jahr 2050 soll der Umbau des deutschen Energiesystems abgeschlossen sein. Voraussetzung ist, dass neue Technologien schneller entwickelt und im Markt etabliert werden können. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) hat jetzt eine weltweit einzigartige Prüfeinrichtung mit einem Gondelprüfstand in Betrieb genommen: Komplette Gondeln bis zu einer Leistung von 8 Megawatt können hier realitätsnah unter Laborbedingungen getestet werden. Die Entwicklung neuer Windenergieanlagen wird hierdurch stark beschleunigt, da die Tests – anders als herkömmliche Feldtests – unabhängig von den Windgegebenheiten oder der Zustimmung der Netzbetreiber sind. Neue, leistungsfähige und vor allem zuverlässige Anlagen kommen damit schneller auf den Markt.

PtJ gewinnt BMWi-Auftrag: „Angebots- und Bedarfsanalyse der Institutionen, Strukturen und Netzwerke in der maritimen Wirtschaft“

28.10.2015

Maritime Technologien kommen in vielen verschiedenen Anwendungsfeldern zum Einsatz. Neben dem Schiffbau und der Nutzung des Seeweges für den Personen- und Warentransport nimmt die Bedeutung der Meere für die Versorgung mit Energie, Nahrungsmitteln und Rohstoffen seit Jahren zu. Ob nun die Erschließung von Öl- und Gasvorkommen in immer größeren Meerestiefen, der Ausbau der Offshore-Windenergie oder die Gewinnung mineralischer Rohstoffe vom Meeresboden – die maritime Wirtschaft besitzt erhebliches Wachstumspotential. Daher spielt die Stärkung der maritimen Wirtschaft zurzeit auch in der Politik eine bedeutende Rolle.

German Accelerator: BMWi unterstützt deutsche Start-ups im Bereich Life Sciences beim Einstieg in den US-Markt

23.10.2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine neue Initiative zur Unterstützung der deutschen Life-Sciences-Branche gestartet. Der German Accelerator Life Sciences (GALS) soll deutschen Start-ups und Jungunternehmen den Weg in den US-amerikanischen Markt ebnen. Die Gründerinnen und Gründer bekommen die Möglichkeit, ihre Ideen, Produkte und Dienstleistungen dort zu etablieren. Sitz des GALS ist in Boston/Cambridge, im größten Life-Sciences-Cluster der USA.

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes auf dem 11. Mittelständischen Unternehmertag Deutschland

21.10.2015

Treffen Sie die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes am 29. Oktober 2015 auf dem 11. Mittelständischen Unternehmertag Deutschland (MUT 2015 ) in Leipzig. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Ebene +1, Stand 1-017) informieren Expertinnen und Experten zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes. Interessenten haben im direkten Gespräch Gelegenheit, mehr über Fördermöglichkeiten zu Ihrem Forschungsvorhaben zu erfahren. Der Lotsendienst für Unternehmen, ein Service der Förderberatung des Bundes, beantwortet Fragen zu den spezifischen Angeboten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Bereich der Technologieförderung.

BMBF-Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ geht in die dritte Auswahlrunde

15.10.2015

Mit der Vergabe des Forschungspreises „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ zeichnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsgruppen aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder auch Unternehmen aus, die herausragende Forschungsresultate in der Biotechnologie erzielt haben. Das BMBF will das aufgebaute Know-how sichern, ausbauen und für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren nutzbar machen. Die Preisträger können bis zu fünf Jahre eine Förderung erhalten. Bewerbungen für die dritte Ausschreibungsrunde des Forschungspreises können beim Projektträger Jülich (PtJ) bis spätestens zum 31. Januar 2016 eingereicht werden.

BMBF-Förderinitiative BonaRes: Neues Zentrum für Bodenforschung in Deutschland

08.10.2015

Fruchtbare Böden sind die Grundlage für die Ernährung der Welt und eine nachhaltige biobasierte Wirtschaft. Am 1. Oktober 2015 – im „Internationalen Jahr der Böden“ - eröffnete das Bundesforschungsministerium (BMBF) ein virtuelles Bodenforschungszentrum. Das Zentrum ist Teil der Förderinitiative „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie – BonaRes“. Es soll Landwirten und der Politik helfen, wissensbasierte Entscheidungen für die nachhaltige Bodenbewirtschaftung zu treffen.

BMUB: Novellierte Kommunalrichtlinie bis 2017

01.10.2015

Kommunaler Klimaschutz ist ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMUB). Seit 2008 hat das BMUB mit der Kommunalrichtlinie mehr als 8.000 Klimaschutzprojekte in rund 3.000 Kommunen unterstützt. Ab dem 01. Oktober 2015 bis zum 31. März 2016 können wieder Anträge beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Neben dem verlängerten Zeitraum für die Einreichung von Förderanträgen gelten nun weitere Antragsberechtigungen (z. B. Betriebe und Unternehmen mit mehrheitlich kommunaler Beteiligung oder auch Jugendfreizeiteinrichtungen und Schwimmhallen). Ferner bietet die Förderrichtlinie stärkere finanzielle Anreize für die Antragsteller, insbesondere für Kindertagestagesstätten, Schulen bzw. deren Träger sowie für finanzschwache Kommunen. Neue Förderschwerpunkte im investiven Bereich werden dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen in Kommunen weiter zu senken. Eine weitere wichtige Neuerung konnte auch dadurch erreicht werden, dass die Richtlinie auf zwei Jahre mit jeweils zwei Antragsfenstern in den Jahren 2016 und 2017 ausgelegt wurde. Dies gibt interessierten Kommunen eine gute Perspektive und Planungssicherheit.

Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel: BMBF fördert Einzel- und Verbundvorhaben

29.09.2015

Die Bioökonomie soll Rohstoffalternativen zu fossilen Ressourcen finden, dem Klimawandel entgegenwirken, die natürlichen Lebensgrundlagen schützen und erneuerbare Ressourcen nachhaltig nutzen sowie die Versorgung und das Recht auf Entwicklung aller Teile einer wachsenden Weltbevölkerung sicherstellen. Der Förderschwerpunkt „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Ziel, eine spezifisch auf bioökonomische Transformationsprozesse ausgerichtete Forschung aus dem Spektrum der Sozial-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch der Kultur- und Geisteswissenschaften zu fördern und langfristig zu etablieren. Deren Ergebnisse sollen mit der bereits in zahlreichen Maßnahmen geförderten natur- und technikwissenschaftlichen Forschung verzahnt werden. Die Einreichungsfrist endet am 20. November 2015.

BMWi-gefördertes Forschungsprojekt ForTeS: Mit 25,1 Prozent Wirkungsgrad Weltrekord für beidseitig kontaktierte Solarzellen erreicht

28.09.2015

Die Bundesregierung hat sich mit der Energiewende zum Ziel gesetzt, eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung in Deutschland umzusetzen. Damit dies gelingen kann, ist es unter anderem notwendig, die Technologien erneuerbarer Energien kontinuierlich weiterzuentwickeln. Um die Kosten für Strom aus Photovoltaik weiter zu reduzieren, gibt es zwei mögliche Alternativen: ein höherer Wirkungsgrad der Zellen und Module oder reduzierte Herstellungskosten. Forschern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist nun beides gelungen. Mit einem Wirkungsgrad von 25,1 Prozent kann die innerhalb des Projekts ForTes entwickelte Solarzelle mehr als ein Viertel des einfallenden Sonnenlichts in Strom umwandeln. Das ist der neue Weltrekord für kristalline Solarzellen, die beidseitig, also auf Vorder- und Rückseite, elektrische Kontakte besitzen.

Nationale Informationsveranstaltung „Blaues Wachstum“: Möglichkeiten zur Forschungsförderung in Horizont 2020

24.09.2015

Die „blaue“ Wirtschaft beschäftigt etwa 5,4 Millionen Menschen und verzeichnet jährlich eine Bruttowertschöpfung von knapp 500 Milliarden Euro. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Meere und Ozeane und deren Nutzung ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Im Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 hat die EU-Kommission daher „Blaues Wachstum“ als Querschnittsthema integriert. Am 5. November 2015 informieren und beraten die Nationalen Kontaktstellen Umwelt, Lebenswissenschaften sowie Schifffahrt und Meerestechnik im Rahmen der Nationalen Informationsveranstaltung „Blaues Wachstum“ über das kommende Arbeitsprogramm 2016/2017 in Horizont 2020. Die Veranstaltung findet im Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock-Warnemünde statt.

Online-Umfrage zum Angebot der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

23.09.2015

Als Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung informiert die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme sowie über aktuelle Förderschwerpunkte. Derzeit wird eine Online-Befragung zum Angebot der beim Projektträger Jülich (PtJ) angesiedelten Förderberatung des Bundes durchgeführt. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Anregungen und Hinweise zum Service der Förderberatung mitzuteilen!

Coneeect-Symposium in Berlin: erste Erfolge des EU-Projekts vorgestellt

22.09.2015

Im Rahmen des ersten internationalen Coneeect-Symposiums unter dem Motto „Next Step into the Future of Entrepreneurship Education" am 10. und 11. September 2015 in Berlin stellte das Coneeect-Konsortium die bisherigen Ergebnisse des EU-geförderten Projekts vor. Zur Bilanz von Coneeect zählen nach drei erfolgreichen Jahren ein Handbuch mit Praxisbeispielen, interaktive Videobeiträge sowie fünf Trainingswochen für Lehrende.

Forum zur BMBF-Initiative MatRessource in Dresden

16.09.2015

Heute findet das Forum der BMBF-Förderinitiative MatRessource im Rahmen der Werkstoffwoche in Dresden statt. Im Fokus steht die Präsentation der Ergebnisse der bisher geförderten Projekte. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich mit Experten aus den Themenbereichen Substitution und Recycling, Korrosionsschutz sowie Katalyse auszutauschen und am Workshop zur „Ressourceneffizienzbewertung – Grundlagen, Methoden & Bewertung“ teilzunehmen.

Neue BMWi-Projektträgerschaft für PtJ: „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“

15.09.2015

Die erneuerbaren Energien Wind und Photovoltaik spielen im Rahmen der Energiewende eine entscheidende Rolle. Ihre Nutzung erfordert jedoch eine grundlegende Umgestaltung der Energieversorgung in Deutschland. Ein zügiger und effizienter Netzausbau sowie eine Modernisierung der Netzinfrastruktur sind dabei wichtige Faktoren. Zu Beginn des Jahres ist das Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ gestartet, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellregionen in den Bereichen Wind- und Sonnenergie fördert, die Lösungen für eine klimafreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien (bis zu 100 Prozent) entwickeln und großflächig demonstrieren sollen. Die Projektträgerschaft wurde nun erstmals vergeben, den Zuschlag erhielt der Projektträger Jülich (PtJ).

Mikroplastik in marinen Systemen: Vier Forschungsverbünde zur Förderung durch JPI Oceans vorgeschlagen

03.09.2015

Industrielle Kunststoffe gelangen in großen Mengen als Mikroplastik in unsere Meere. Über die toxikologischen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt wissen wir noch zu wenig. Im Rahmen der Bekanntmachung „Mikroplastik in marinen Systemen“ der JPI Oceans hat ein Gutachtergremium nun vier Forschungsverbünde zur Förderung vorgeschlagen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen von JPI Oceans deutsche Partner aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Maßnahme im Auftrag des BMBF um und koordiniert die aktuelle Bekanntmachung.

Kommunalrichtlinie des BMUB: 7500. Projekt bewilligt

31.08.2015

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat das 7500. Projekt bekanntgegeben, das im Zuge seiner Kommunalrichtlinie gefördert wird, das Klimaschutzkonzept des Landkreises Siegen-Wittgenstein. Mit einer Stelle für Klimaschutzmanagement will der Landkreis mittelfristig bis zu 95.000 Tonnen Treibhausgasemissionen in neun Kommunen einsparen.

2. Runde des NRW-Förderprogramms „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ gestartet

31.08.2015

Wissens- und Technologietransfer sind für Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung. Eine systematische Erschließung des an den Hochschulen vorhandenen Transferpotenzials ist hierfür essenziell. Mit dem Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ fördert die Landesregierung Gründerinnen und Gründer an nordrhein-westfälischen Hochschulen, die mit ihren Forschungsvorhaben den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit wagen wollen. Förderung erhalten Projekte in der Gründungsphase, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen basieren. Interessenten können ihre Anträge bis zum 30. November 2015 einreichen.

BMWi-Forschungsprojekt HELENE: Neuer Wirkungsgrad für kristalline Solarzellen

18.08.2015

Die PERC-Solarzelle kann 21,7 Prozent des einstrahlenden Sonnenlichts in Strom umwandeln und erreicht damit einen Rekordwirkungsgrad. Unter vergleichbaren Bedingungen wurden bisher lediglich 21,2 Prozent erzielt. Die PERC-Zelle ist innerhalb des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes HELENE entstanden – in einem industriellen Fertigungsprozess, nicht unter Laborbedingungen. So kann die erreichte Qualität schnell von der Industrie umgesetzt werden. PERC steht für „Passivated Emitter und Rear Cell“ und beschreibt eine neue Technologie kristalliner Solarzellen. Das Projekt mit insgesamt sieben Partnern wird von der SolarWorld Innovations GmbH koordiniert. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist vom BMWi damit beauftragt, das Projekt fachlich und administrativ zu betreuen.



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