Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Der Region Küste kommt aufgrund ihrer dichten Besiedlung und der damit einhergehenden Bedeutung als vielfältiger Lebens- und Wirtschaftsraum eine besondere Bedeutung zu. Küstenregionen sind mit ihrem Hinterland die ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Schnittstelle zwischen Land und Meer. Gleichzeitig sind sie Regionen, die in besonderem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.

  • Einreichungsfrist unbefristet

Mit dem Förderschwerpunkt "Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen von FONA transdisziplinäre Forschung für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Küstenzonen und für einen integrierten Küstenschutz, aber auch Forschung zum Erhalt der Küstenökosysteme und ihrer Ökosystemdienstleistungen. Fragen der mannigfaltigen Nutzungen in den Küstenzonen sollen im Zusammenhang mit natürlichen und anthropogenen Wechselwirkungen und ihren Auswirkungen auf die Ökosysteme erforscht werden. Weitere Schwerpunkte der Forschung bilden die Erarbeitung von risikobasierten Anpassungsstrategien sowie die Entwicklung von prognostischen Modellen zu Auswirkungen der intensiven Nutzung vor dem Hintergrund klimatischer und gesellschaftlicher Veränderungen.

Das BMBF fördert die Küstenmeerforschung im Rahmen der "Küstenforschungsagenda für die Nord- und Ostsee" auf Basis von Ausschreibungen.

Mehr Informationen zum Förderschwerpunkt finden sich auf den Internetseiten des Küstenmeerforschungsprogramms für die Nord- und Ostsee (KüNO) sowie auf dem Internetportal "planeterde".

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