Der Projektträger Jülich ist auch während der Corona-Krise für Sie erreichbar.
Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise

Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Küstenmeere verbinden terrestrische und ozeanische Lebensräume. Die deutschen Küstenlandschaften sind nicht nur Schnittstelle zwischen Land und Meer, sondern auch sensible Siedlungs- und Naturräume. Anthropogene Einflüsse auf die empfindlichen Ökosysteme und deren natürliche Ressourcen sind an der Küste besonders intensiv spürbar.

In den kommenden Jahren wird sich die Nutzung der Küste und somit der Druck auf Ökosysteme weiter erhöhen. Durch die immer intensivere Nutzung der Küstenregionen steigen zudem die Risiken für Menschen und Wirtschaftsgüter bei extremen Naturereignissen. Die Küstenmeerforschung muss deshalb verstärkt Wissen zur Beurteilung von Entwicklungsmöglichkeiten und Gefährdungspotenzialen im Kontext menschlicher Aktivität und zur Erhaltung von Ökosystemleistungen generieren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Küstenforschung im Programm "MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA). Das Bundesforschungsministerium fördert transdisziplinäre Forschung für den Erhalt der Küstenökosysteme und ihrer Ökosystemleistungen, für einen integrierten Küstenschutz und für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Küstenzonen. Fragen der Nutzung der Küstenzonen werden im Zusammenhang mit natürlichen und anthropogenen Wechselwirkungen und ihren Auswirkungen auf die Ökosysteme erforscht. Weitere Schwerpunkte bilden die Erarbeitung von risikobasierten Anpassungsstrategien sowie die Entwicklung von prognostischen Modellen zu Auswirkungen des Klimawandels und veränderten Nutzungsbedingungen.

Küste im Wandel

Im Konzeptpapier "Küste im Wandel" fassten Expertinnen und Experten die Forschungsbedarfe in der Küstenmeerforschung Nordsee und Ostsee zusammen. Das Konzeptpapier wurde im Januar 2019 an das Bundesministerium für Bildung und Forschung überreicht.

Die Förderinitiativen sind unbegrenzt, jedoch wird die Einreichungsfrist für Skizzen bzw. Anträge (in zwei- oder einstufigen Verfahren) in Förderbekanntmachungen des BMBF festgelegt. Ein entsprechender Newsletter kann hier abonniert werden.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 03. Juni 2019 – 17. September 2019 )

Informationen zur Förderung


Was wird gefördert?

Mit dem Förderschwerpunkt „Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee“ fördert das BMBF im Rahmen von FONA transdisziplinäre Forschung für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Küstenzonen und für einen integrierten Küstenschutz, aber auch Forschung zum Erhalt der Küstenökosysteme und ihrer Ökosystemdienstleistungen. Fragen der mannigfaltigen Nutzungen in den Küstenzonen sollen im Zusammenhang mit natürlichen und anthropogenen Wechselwirkungen und ihren Auswirkungen auf die Ökosysteme erforscht werden. Weitere Schwerpunkte der Forschung bilden die Erarbeitung von risikobasierten Anpassungsstrategien sowie die Entwicklung von prognostischen Modellen zu Auswirkungen der intensiven Nutzung vor dem Hintergrund klimatischer und gesellschaftlicher Veränderungen.

Wie wird gefördert?

Das BMBF fördert die Küstenmeerforschung im Rahmen von "MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung" auf Basis von Ausschreibungen.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
1.372
Mitarbeiter/innen
30.350
Laufende Vorhaben
2192
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

PtJ ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015 und ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz