M-ERA.Net Call 2017 – Smart Textiles und Materialien für die Additive Fertigung

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das M-ERA.NET (ERA-NET on research on materials science and engineering including international cooperation) mit 41 Partnern aus 28 verschiedenen Ländern startete Anfang 2012 als Projekt im siebten EU-Forschungsrahmenprogramm (FP7). Es wird nun von 2016 bis 2021 als Horizont-2020-Projekt fortgeführt. Inhaltlich wird eine breite Themenvielfalt von grundlagenorientierten Materialwissenschaften über Forschung und Entwicklung innovativer Werkstoffkonzepte bis zu den Herstellungsprozessen abgedeckt.

Es werden transnationale Verbundprojekte gefördert, an denen mindestens drei Verbundpartner aus mindestens zwei verschiedenen Partnerländern bzw. -regionen aktiv beteiligt sein müssen. Eine Übersicht über die am Call 2017 beteiligten Länder und Regionen ist auf der M-ERA.NET-Website zu finden (siehe "Weiterführende Links").

Die Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt, d. h. jedes Partnerland finanziert die an den Projekten beteiligten Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen des jeweils eigenen Landes.

Im Rahmen des M-ERA.NETs wurde am 14. März 2017 die transnationale Ausschreibung 2017 veröffentlicht. Stichtag für die Einreichung der obligatorischen nationalen Dokumente sowie der englischsprachigen Pre-Proposals ist der 13. Juni 2017.

Das Ziel der deutschen Beteiligung an dieser Bekanntmachung ist es, die deutsche FuE-Community im Bereich der Smart Textiles und der Materialien für die Additive Fertigung verstärkt international zu vernetzen. Die Bekanntmachungen richten sich an innovative transnationale Forschungsprojekte, die sich mit der Thematik Smart Textiles oder der Thematik Materialien für die Additive Fertigung befassen und dabei eines der nachfolgenden Themenfelder des M-ERA.NET adressieren:

  • Innovative surfaces, coatings and interfaces
  • High performance composites
  • Multifunctional materials
  • Materials for additive manufacturing

Die europäischen Rahmenbedingungen für die Call-Teilnahme sowie den ausführlichen Ausschreibungstext, die Antragsvordrucke sowie den Leitfaden zur Antragsstellung finden Sie unter "Weiterführende Links".

Antragsberechtigt sind in Deutschland Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland), Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden. Die Einbindung deutscher Industriepartner wird dringend empfohlen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird in Kürze die entsprechenden deutschsprachigen Bekanntmachungen veröffentlichen.

Bitte kontaktieren Sie vor Antragseinreichung die nachfolgend genannten Ansprechpartner.

Ansprechpartner/in

Weiterführende Links

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