Europaweite Initiative zu marinen Forschungsinfrastrukturen
Mit verschiedenen Initiativen und Strategien will die Europäische Union den Zugang zu modernen Forschungsinfrastrukturen vereinfachen. Forscher:innen aus ganz Europa sollen somit auf erstklassige Wissenschaftseinrichtungen und Großgeräte zugreifen können, um Innovationen zu entwickeln und Spitzenforschung zu betreiben. Auch die breite Palette an marinen und maritimen Forschungsinfrastrukturen wird jetzt in diese Initiative einbezogen. Wir unterstützen die Umsetzung der Initiative.
Die neue Ausschreibung der „Sustainable Blue Economy Partnership“ (SBEP) für den transnationalen Zugang zu Forschungsinfrastrukturen (2026–2028) bietet Projektteams den europaweiten Zugang zu rund 50 Forschungsinfrastrukturen im Atlantik, in der Nordsee, der Ostsee, dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer.
Wir sind Umsetzungspartner für die Ausschreibungen der SBEP im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und arbeiten als Koordinierungsstelle für die neun deutschen Partner bei der SBEP unter Federführung des BMFTR. Zugleich unterstützen wir die sektorübergreifende Zusammenarbeit für die SBEP auf deutscher Seite.
Stichtage der laufenden Ausschreibung
Erster Stichtag für Bewerbungen im Rahmen der bis Ende Februar 2028 laufenden Ausschreibung ist der 20. Juni 2026 (11:00 Uhr MESZ). Alle vier Monate folgen weitere Stichtage. Die Partnerschaft SBEP ermöglicht über diese Initiative den Zugang unter anderem zu Forschungsschiffen, Plattformen, Mobiler Meerestechnik wie autonomen Unterwasserfahrzeugen und Gleitern. Aber auch Analyselabore, Prüfstände sowie Hochleistungsrechner und Dateninfrastrukturen wurden in die Ausschreibung einbezogen.
Wer wird gefördert?
Bewerben können sich Hochschulen, öffentliche und private Forschungseinrichtungen, Unternehmen, NGOs sowie Fachbehörden. SBEP deckt die Zugangskosten zu den Forschungsinfrastrukturen ab, nicht jedoch die Betriebskosten des Nutzerteams.
Unsere Managementsysteme sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität), ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz (Informationssicherheit) und ISO 50001 (Energie). Das Umweltmanagement ist nach EMAS und EN ISO 14001:2015 validiert.