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10.03.2026

Erneueter Zuschlag für Förderung internationaler Wasserstoffprojekte

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat uns erneut mit der Umsetzung von Modul 1 der novellierten Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte beauftragt. Damit beraten und unterstützen wir weiterhin in Deutschland ansässige Unternehmen, die ein Projekt in einem Land außerhalb der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum umsetzen wollen.

Bereits 2021 veröffentlichten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine gemeinsame Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte. Im Jahr 2024 folgte eine Novellierung der Förderrichtlinie. Im September 2025 wurde hierfür ein Förderaufruf veröffentlicht.

Die Maßnahme zielt darauf ab, den internationalen Markthochlauf von Wasserstoff im Sinne der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) der Bundesregierung zu fördern. Sie ist zugleich Bestandteil der Importstrategie für Wasserstoff und Wasserstoffderivate und unterstützt den Aufbau von Importkapazitäten nach Deutschland sowie den Ausbau von Energie- und Wasserstoffpartnerschaften mit potenziellen Exportländern.

Deutsche Unternehmen können Investitionszuschüsse von bis zu 30 Millionen Euro erhalten, um ihre Technologien in diesem dynamisch wachsenden Markt zu etablieren und Importrouten für erneuerbaren Wasserstoff oder seine Derivate aufzubauen.

Die Förderrichtlinie umfasst zwei Module. Im Rahmen von Modul 1 fördert das BMWE Investitionen in Erzeugungskapazitäten für erneuerbaren Wasserstoff und seine Derivate sowie Durchführbarkeitsstudien für entsprechende Investitionsmaßnahmen. Die Projekte können 2026 starten und müssen bis 2029 abgeschlossen sein.

Informationen rund um die Förderung

Weitere Informationen zu Skizzen- und Antragseinreichungen, Informationsveranstaltungen, Workshops sowie Kontaktdaten für eine persönliche Beratung für Modul 1 der Förderrichtlinie finden Interessierte auf unserer Website.

Unsere Managementsysteme sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität), ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz (Informationssicherheit) und ISO 50001 (Energie). Das Umweltmanagement ist nach EMAS und EN ISO 14001:2015 validiert.