Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Wasserstoff- und Brennstoffzellen werden langfristig eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Energiewirtschaft spielen. Die wichtigsten Herausforderungen, die vor einer breiten Markteinführung von Brennstoffzellen gemeistert werden müssen, sind die Erhöhung der Lebensdauer, die Verbesserung der Performance der einzelnen Komponenten und vor allem die Senkung der Herstellungskosten.

Für diese Herausforderungen ist Deutschland gut aufgestellt. Die Bundesrepublik zählt bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu den führenden Nationen in Europa. Um diese Spitzenposition weiter auszubauen, hat die Bundesregierung im Februar 2008 die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) gegründet. Ihre Aufgabe: die Entwicklung und Marktvorbereitung von international konkurrenzfähigen Produkten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben. Mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellen (NIP) hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi), für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein auf zehn Jahre angelegtes Förderprogramm aufgelegt. Dafür stellen Bund und Industrie je 700 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Projektträger Jülich (PtJ) wurde neben der NOW mit der Umsetzung des NIP beauftragt und setzt in Kooperation mit der NOW die Projektförderung im Geschäftsbereich Energietechnologien um. Schwerpunkte der Förderung sind die Bereiche Verkehr und Wasserstoffinfrastruktur, stationäre Energieversorgung sowie der Einsatz von Brennstoffzellen in ganz unterschiedlichen Anwendungen mit besonderer Marktnähe (spezielle Märkte).

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