LEAP-SE-Long-Term Joint EU-AU Research and Innovation Partnership on Sustainable Energy
LEAP-SE-Long-Term Joint EU-AU Research and Innovation Partnership on Sustainable Energy
Die „Long-Term Europe Africa Partnership on Sustainable Energy“ (LEAP-SE) ist ein Sechs-Jahres-Programm, das von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizont Europa mitfinanziert wird. Ziel des Programms ist es, eine langfristige Partnerschaft zwischen Europa und Afrika im Bereich Forschung und Innovation zu Nachhaltigen Energien zu entwickeln.
Das Programm wird von einem Konsortium bestehend aus 22 Partnern aus europäischen und afrikanischen Ländern durchgeführt. Das Gesamtbudget des Programms beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro, einschließlich 10 Millionen Euro von der Europäischen Kommission.
Die Aktivitäten von LEAP-SE finden im Rahmen der Partnerschaft für Klimawandel und nachhaltige Energie (CCSE) des hochrangigen politischen Dialogs zwischen der AU und der EU (HLPD) über Wissenschaft, Technologie und Innovation statt.
Die Einreichung wird als zweistufiger Prozess organisiert, in welchem zuerst Skizzen eingereicht werden müssen. Dieser Schritt ist verpflichtend. Erst nach der Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrags durch die Europäische Kommission kann es im Weiteren zu einer Förderung kommen.
Die Auswahl der Vollanträge (Full-proposals) des 1. Calls ist bereits abgeschlossen.
Der 2. Call unter LEAP-SE wurde am 19.11.2025 veröffentlicht. Die Antragsteller wurden am Mittwoch, den 29. April 2026 darüber informiert, ob Sie für die Einreichung eines Vollantrages ausgewählt wurden. Die Vollanträge können bis Mittwoch, den 24. Juni 2026 eingereicht werden. Die Bekanntgabe der im Rahmen von LEAP-SE zur Förderung ausgewählten Anträge findet Mitte November 2026 statt. Bitte beachten Sie hierzu folgende Aktualisierungen.
Wer wird gefördert?
Gefördert werden gemeinsame Projekte zwischen afrikanischen, europäischen und deutschen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur Entwicklung erfolgreicher Business Cases für Energieversorgungsdienstleistungen sowie (gegebenenfalls) Wertschöpfungsketten für grünen Wasserstoff in Afrika.
Im 2. Call werden ausschließlich Projekte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung mit TRL 1 bis 3 unterstützt. Es werden Universitäten, Forschungsinstitute, KMUs und Großunternehmen sowie NGOs gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt bis zu 36 Monate.
Über diesen Förderaufruf werden nur die potentiellen Zuwendungsempfänger aus Deutschland in einem multinationalen Konsortium gefördert. Die nicht in Deutschland ansässigen Forschungspartner müssen sich in ihren Ländern um Förderung bemühen.
Was wird gefördert?
Die gemeinsame LEAP-SE-Ausschreibung 2026 befasst sich mit allen Aspekten der Wertschöpfungskette Nachhaltiger Energien und deckt sowohl die Energieerzeugung als auch die Umwandlung, Speicherung und Nutzung ab. Es wird angeregt, auch Querschnittsthemen einzubeziehen.
Insgesamt können im Rahmen der gemeinsamen LEAP-SE- Aufforderung 2026 nur Projekte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung gefördert werden. Eine Übersicht hierzu finden Sie in dem im Downloadbereich verlinkten Zip-Ordner.
Wie wird gefördert?
Dies ist ein formloser Förderaufruf auf Grundlage der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zur Förderung von Zuwendungen im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung "Innovationen für die Energiewende". Die Bestimmungen dieser Förderbekanntmachung finden auf Bewerbungen nach Ziff. 2 unverändert Anwendung.
Die Informationen auf dieser Seite werden fortlaufend aktualisiert.
Wer kann einen Antrag einreichen?
Nur Antragsteller, die in der ersten Phase eine Skizze mit einem förderfähigen Konsortium eingereicht haben und nach deren Evaluation eine Aufforderung zur Antragstellung durch das Joint Call Secretariat erhalten haben, dürfen einen Vollantrag einreichen.
Wie muss der Antrag gestellt werden?
Die Vollanträge auf EU-Ebene werden über das LEAP-SE Electronic Submission System eingereicht, wie bereits die Skizzen in der ersten Phase. Für Informationen zur Antragstellung sowie zur Nutzung der Plattform steht das
Joint Call Secretariat zur Verfügung. Einige Förderinstitutionen benötigen parallel zur Einreichung des Vollantrages zusätzliche Unterlagen. Informationen dazu sind von den internationalen Antragstellern selbstständig einzuholen.
Deutsche Antragsteller müssen ein zusätzliches Dokument, die „Selbsteinschätzung TRL Bewertung“ mit den Vollantrag einreichen. Nach Sichtung aller Vollanträge durch das Gutachtergremium werden diejenigen Antragsteller informiert, die den Zuschlag für eine Förderung erhalten. Die Benachrichtigung wird voraussichtlich im November erfolgen. Im Falle einer positiven Entscheidung benötigt PtJ von jedem deutschen Antragsteller einen Förderantrag (AZK, AZA, AZAP) entsprechend der Richtlinien des BMFTR um die Billigung zu prüfen.
Die Einreichung der Förderanträge erfolgt in elektronischer Form ausschließlich über easy-Online. Das elektronische Formularsystem führt durch die einzelnen Schritte der Einreichung. Der fertige Antrag muss abschließend unterschrieben und postalisch an den PtJ gesendet werden.
Im Falle, dass Sie eine Einreichung über das TAN-Verfahren auswählen ist eine postalische Einreichung nicht notwendig.
Wichtiger Hinweis: Der Vollantrag, der über das LEAP-SE Electronic Submission System eingereicht wurde, ist dem Antrag als Anhang beizufügen. Dieses Dokument muss nicht übersetzt werden. Die Vorhabenbeschreibung kann in englischer oder deutscher Sprache eingereicht werden. In jedem Fall ist aber ein Abstract in deutscher Sprache voranzustellen.
PtJ stellt per E-Mail Dokumente zur Verfügung, die als Vorlagen zur Antragstellung dienen. Diese Dokumente müssen jedoch nicht verpflichtend genutzt werden. Zudem berät PtJ gerne auch persönlich bei der Antragstellung (E-Mail oder E-Mail).
Die Frist für die Einreichung der Vollanträge des 2. Calls über das LEAP-SE Electronic Submission System endet am Mittwoch, den 24. Juni 2026 (16:00:00 CEST). Im Anschluss werden die Antragsteller bis Mitte November 2026 darüber informiert, ob Sie für eine Förderung im Rahmen von LEAP-SE ausgewählt wurden. Nach positiver Rückmeldung des Joint Call Secretariat erhalten die ausgewählten deutschen Antragsteller eine E-Mail mit allen Informationen zur Einreichung auf nationaler Ebene.
Alle Unterlagen rund um die Förderbekanntmachung des 2. Calls gibt es hier.
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Weiterführende Links
LEAP-SE 1. Call LEAP-SE 2. Call 7. Energieforschungsprogramm der BundesregierungUnsere Managementsysteme sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität), ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz (Informationssicherheit) und ISO 50001 (Energie). Das Umweltmanagement ist nach EMAS und EN ISO 14001:2015 validiert.