Archiv

Energieforschung auf den Berliner Energietagen 2017

20.03.2017

Vom 3. bis 5. Mai 2017 treffen sich alle relevanten Akteure aus Politik, Wissenschaft und Praxis auf den Berliner Energietagen, um über Themen rund um die Energiestrategien auf nationaler und europäischer Ebene zu diskutieren und sich auszutauschen. Deutschland soll bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Ein ehrgeiziger Plan, der gelingen kann, wenn neben der Strom- auch die Wärmewende noch stärker in den Fokus rückt. Denn ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen in Deutschland auf Gebäude. Als strategisches Element der Energiewende leistet die Energieforschung hier einen wichtigen Beitrag für Innovationen.

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes und EXIST auf der CeBIT 2017

14.03.2017

Vom 20. bis zum 24. März 2017 findet die CeBIT auf dem Messegelände Hannover statt. Mit dabei ist auch in diesem Jahr die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 6, Stand A34, beraten Experten insbesondere zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes im Bereich der neuen Technologien.

Nanoskalige Carbon-Werkstoffe – Von der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung (NanoC)

09.03.2017

Nanoskalige Carbon-Werkstoffe gehören aufgrund ihrer herausragenden Materialeigenschaften zu den vielversprechendsten Werkstoffen des 21. Jahrhunderts. Bis heute ist es eine immense Herausforderung diese bemerkenswerten Eigenschaften innerhalb von Bauteilen nutzbar zu machen. Die Realisierung hängt dabei maßgeblich von der Qualität des Rohmaterials und nachfolgenden Verarbeitungsprozessen ab - das Engagement hinsichtlich der Entwicklung von Herstellprozessen für das Rohmaterial sowie dessen zweckgerichtete Weiterverarbeitung hingegen wesentlich von der Nachfrage. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen ist es das Ziel der BMBF-Fördermaßnahme „NanoC", ausgehend von Demonstratoranwendungen bedarfsorientiert Herstell- und Verarbeitungsprozesse für nanoskalige Carbon-Werkstoffe zu erarbeiten.

BMBF startet Projektförderung mit der Volksrepublik China

07.03.2017

Im Rahmen seiner "China-Strategie 2015 bis 2020" beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MoST) der Volksrepublik China die Durchführung einer Pilotfördermaßnahme im Bereich der angewandten Forschung unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist die Förderung von innovativen deutsch-chinesischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu ausgewählten Schwerpunktthemen. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und chinesischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Form von "2 + 2-Projekten" gefördert werden. Unter "2 + 2-Projekten" werden Forschungs- und Entwicklungs-(FuE)Projekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer chinesischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) und einem chinesischen forschenden Industriepartner verstanden. Die bewilligten Fördermittel sollen die Grundlagen für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Partnerschaft schaffen. Der Projektträger Jülich setzt im Auftrag des BMBF das Themenfeld Energiesystemforschung fachlich und administrativ um.

Policy Briefs zum Übergang in eine Green Economy

03.03.2017

Im Rahmen des Projektes „Übergang in eine Green Economy – Notwendige strukturelle Veränderungen und Erfolgsbedingungen für deren tragfähige Umsetzung in Deutschland“ hat der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) die Studie „Internationale Bestandsaufnahme des Übergangs in eine Green Economy“ verfasst, die in der Reihe „Umwelt, Innovation, Beschäftigung“ veröffentlicht wurde. Diese Studie ist das Ergebnis des ersten von fünf Arbeitspaketen des Projektes, das PtJ gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. umsetzt. PtJ hat dabei die Gesamtkoordination inne.

BMWi startet Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“

01.03.2017

Mit seiner neuen Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“ will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Energiewirtschaft, den Verkehrssektor und die maritime Wirtschaft technologisch und innovationspolitisch enger verzahnen. Dafür stellt das BMWi für die kommenden drei Jahre rund 130 Millionen Euro bereit und setzt damit Anreize für die Nutzung von Synergien durch Forschung und Entwicklung in ambitionierten Innovationsprojekten mit systemorientiertem Charakter. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Fördermaßnahme gemeinsam mit dem Projektträger TÜV Rheinland (PT TÜV) im Auftrag des BMWi um.

Gründungskultur an deutschen Hochschulen deutlich verbessert

22.02.2017

Von der Hochschule in die eigene Firma – für viele Studierende haben sich die Voraussetzungen deutlich verbessert, ihr erworbenes Wissen in eine Geschäftsidee umzuwandeln. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gründungsradars des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. und der Nixdorf Stiftung, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurde. Dabei liegen Hochschulen, die eine Förderung im Rahmen der Förderprogrammlinie „EXIST-IV Gründerhochschulen“ des BMWi erhalten, überwiegend an der Spitze. Sie erzielten insgesamt höhere Punktwerte und verfügen im Durchschnitt über mehr als viermal so viele Stellen in der Gründungsunterstützung, die jedoch größtenteils drittmittelfinanziert sind.

BMWi-Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien: Erste Vollversammlung der Sparte Photovoltaik in Berlin

21.02.2017

Heute geht in Berlin die erste Vollversammlung der Sparte „Photovoltaik“ des Forschungsnetzwerks Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Ende. Rund 120 Tagungsteilnehmer aus Forschungseinrichtungen, Industrie und Politik tauschten sich zwei Tage lang über die aktuellen Entwicklungen bei der Systemtechnik, bei technologischen Aspekten, aber auch beim Anlagenbau und der Komponentenherstellung aus. Darüber hinaus diskutierten sie in verschiedenen Arbeitsgruppen den Forschungsbedarf diverser Technologien und Verfahren. Die Ergebnisse sollen in den nächsten Monaten für eine programmatische Neuausrichtung der Energieforschung in den Konsultationsprozess zu einem neuen Energieforschungsprogramm genutzt werden. Der Projektträger Jülich koordiniert das Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien im Auftrag des BMWi.

EU-Projekt GEOTHERMICA: Erster Call bekanntgegeben

20.02.2017

Auf dem GEOTHERM-Messestand des Projektträgers Jülich hat das Projektkonsortium zusammen mit der EU-Projektbeauftragten Susanna Galloni in der vergangenen Woche Informationen zum GEOTHERMICA-Projekt „Accelerating the deployment of geothermal energy in Europe" bekanntgegeben. Ab sofort können sich interessierte Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen aus 13 europäischen Ländern auf der GEOTHERMICA-Website über die neuen Fördermöglichkeiten im Bereich der Geothermie informieren.

BMBF-Fördermaßnahme r4: Nachwuchsforscherkongress in Pforzheim

20.02.2017

Unter dem Motto „24 Stunden für Ressourceneffizienz" kamen Nachwuchsforscher aus ganz Deutschland im Februar für zwei Tage an der Hochschule Pforzheim zusammen. Die 31 Teilnehmer tauschten sich über ihre Forschungsarbeiten und übergeordnete Themen wie Ressourceneffizienz, Schonung und Wiedergewinnung von Rohstoffen aus. Die Nachwuchsforscherkonferenz ist Teil der Maßnahme „r4 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Alle Teilnehmer arbeiten in Projekten, die im Rahmen von r4 gefördert werden. Der Projektträger Jülich setzt die Fördermaßnahme im Auftrag des BMBF um.

Junge Pflanzenforscher für eine biobasierte Wirtschaft

17.02.2017

Im Rahmen der Initiative „Pflanzenzüchtungsforschung für die Bioökonomie“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neben anwendungsnahen Projekten der Grundlagenforschung den wissenschaftlichen Nachwuchs. Am 21. Februar 2017 fällt auf dem Statusseminar PLANT2030 in Potsdam der Startschuss für das Nachwuchsmodul. Ziel ist es, rund 50 Promovierende und Postdoktoranden auf ihrem Weg zu umfassend ausgebildeten Fachleuten zu unterstützen. Damit möchte das BMBF die Exzellenz der deutschen Pflanzenforschung, die weltweit eine Spitzenposition einnimmt, weiter stärken. Der Projektträger Jülich setzt die Initiative im Auftrag des BMBF um.

Statusseminar „Meeresforschung mit FS SONNE“ an der Universität Oldenburg

08.02.2017

Seit November 2014 steht die SONNE, das modernste deutsche Forschungsschiff, der Wissenschaft zur Verfügung. Dank innovativer Meerestechnik und verbesserter Messmethoden an Bord erhalten die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Prozesse im Ozean. Expeditionen mit dem neuen Forschungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liefern weitreichende Erkenntnisse über den Zustand der Ozeane – beispielsweise über Temperatur, Salzgehalt, Strömungen, den Meeresspiegel und den Meeresboden sowie die marinen Ökosysteme und Ressourcen.

Zweite Bekanntmachung des ERA-Nets ERACoSysMed veröffentlicht

07.02.2017

Das Netzwerk ERACoSysMed ist die erste systemmedizinisch orientierte ERA-Net-Cofund-Initiative unter dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ der Europäischen Kommission. Durch europäische Forschungs- und Entwicklungsförderung soll die Implementierung systembiologischer Herangehensweisen in die medizinische Forschung und Praxis vorangetrieben werden. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer 4P-Medizin (personalisiert, präventiv, prädiktiv und partizipierend). Im Rahmen der zweiten Förderbekanntmachung soll die Umsetzung von systemmedizinischen Ansätzen sowohl in der klinischen Forschung als auch in der medizinischen Praxis durch Förderung von Demonstrator-Projekten vorangebracht werden.

Start der europäischen ERA-NET Cofund Action „GEOTHERMICA“

06.02.2017

Mit einen Kick-off-Meeting auf der Azoren-Insel Sao Miguel, Portugal, ist die neue ERA-NET Cofund Action GEOTHERMICA an den Start gegangen. Rund 30 Millionen Euro stellen die beteiligten Länder sowie die Europäische Union zur Verfügung, um die Tiefe Geothermie innerhalb Europas zu fördern.

BMUB-Wettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr" geht in eine neue Runde

02.02.2017

Um ihre Klimaschutzziele zu erreichen, hat die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. Dazu gehört auch die klimafreundliche Gestaltung der Radverkehrsinfrastruktur durch die Stärkung der Fahrradmobilität. Mit dem Bundeswettbewerb "Klimaschutz durch Radverkehr" werden die bestehenden Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ergänzt. Ziel dieses Förderaufrufs ist es, modellhafte investive Projekte im Bereich des Fahrradverkehrs voranzubringen und so einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen zu leisten. Die modellhaften Projekte sollen Ansätze zur Stärkung des Radverkehrs etablieren, die individuelle Verkehrsmittelwahl zugunsten des Fahrrads befördern, gleichzeitig die Nutzung von Pkw verringern und durch ihre bundesweite Ausstrahlung zahlreiche Folge- und Nachahmungsvorhaben anregen und dadurch konkrete Treibhausgasminderungen erzielen.

Neuer BMWi-Förderaufruf zur Tiefen Geothermie wird vom Projektträger Jülich umgesetzt

02.02.2017

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt, einen Förderaufruf zur Tiefen Geothermie im Bereich der angewandten Energieforschung umzusetzen. Dieser ergänzt den Abschnitt 3.3 „Tiefe Geothermie“ in der aktuell geltenden Förderbekanntmachung zum 6. Energieforschungsprogramm vom 8. Dezember 2014 um neue Akzente zur geothermischen Wärmenutzung.

Film stellt BMWi-Förderprogramm EXIST vor

30.01.2017

Wie funktionieren Existenzgründungen aus der Wissenschaft und was müssen Gründerinnen und Gründer erfüllen, um eine Förderung zur erhalten? Diese und weitere Fragen zu seinem Förderprogramm EXIST beantwortet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt in einem neuen Film.

BMWi-Projektträgerschaft Energieforschung wird weiterhin vom Projektträger Jülich umgesetzt

20.01.2017

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Projektträger Jülich (PtJ) erneut mit der Umsetzung der Projektträgerschaft Energieforschung beauftragt. Damit wird eine erfolgreiche Zusammenarbeit fortgeführt, die ihren Anfang bereits 1974 im ersten Rahmenprogramm Energieforschung der Bundesregierung genommen hat.

Anspruchsvoller. Energetischer. Innovativer – Ideen für Gebäude und Quartiere der Zukunft gesucht

19.01.2017

Forschung und Entwicklung sind wichtige Bausteine der Energiewende in Deutschland. Auch für die „Wärmewende“, die das Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis zum Jahr 2050 im Blick hat, sind Innovationen essentiell. Hochambitionierte und innovative Konzepte für nahezu klimaneutrale Gebäude und Quartiere fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter der Forschungsinitiative EnEff.Gebäude.2050 im Rahmen eines Ideenwettbewerbs: Anspruchsvolle energetische Konzepte, die zeigen, dass nahezu klimaneutrale Gebäude und Quartiere bereits mit den Techniken von heute in der Praxis umsetzbar sind und die stellvertretend für eine breite Anwendung stehen, sind dabei gefragt.

1. Kongress ENERGIEWENDEBAUEN - Forschung zu effizienten Technologien und intelligenten Konzepten für die Strom- und Wärmewende

17.01.2017

Intelligentes Energiemanagement und zukunftsfähige Versorgungssysteme sind für den Erfolg der Strom- und Wärmewende im Bereich Gebäude und Quartiere wichtige Bausteine: Welchen Beitrag leisten netzdienliche Gebäude? Wie sehen dezentrale Versorgungskonzepte aus? Was kann durch energieeffiziente Wärme- und Kältenetze erreicht werden? Welche passiven Maßnahmen ergänzen das Energiemanagement sinnvoll? Forschung zu diesen Fragestellungen und zu weiteren nachhaltigen sowie intelligenten Technologien fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der zweitägige Kongress „ENERGIEWENDEBAUEN“ am 30. und 31. Januar 2017 blickt auf das Energieversorgungssystem von morgen und diskutiert Konzepte für eine effiziente, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung unserer Städte.

Neue BMBF-Initiative „Stadt-Land-Plus“ gestartet

17.01.2017

Eine nachhaltige Stadtentwicklung kann nicht ausschließlich innerhalb der Stadtgrenzen erfolgen. Hierfür müssen Stadt, städtisches Umland und ländlicher Raum gemeinsam betrachtet werden. Die Entwicklung von Städten, städtischem Umland und ländlichen Räumen ist funktional eng verflochten. In wachsenden Regionen intensivieren sich häufig Nutzungsinteressen hinsichtlich der Ressource Land. Ziel der BMBF-Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ ist es, durch Stärkung der Stadt-Land-Beziehungen eine integrierte nachhaltige Entwicklung von Regionen zu erreichen.

Projektträger Jülich setzt weiterhin BMWi-Projektträgerschaft „Maritime Technologien“ um

13.01.2017

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat den Zuschlag für die Umsetzung der Förderaktivitäten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Bereich der „Maritime Technologien“ und der Nationale Kontaktstelle für Schifffahrt und Meerestechnik erhalten. Mit dem aktuellen Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ verfolgt das BMWi das Ziel, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der maritimen Branche zu unterstützen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und für qualifizierte Beschäftigung zu sorgen.

ERA-Net Cofund MarTERA: Erster Call veröffentlicht

09.01.2017

Ende 2016 hat die EU-Kommission gemeinsam mit 16 Partnerländern das neue ERA-Net Cofund MarTERA (Maritime and Marine technologies for a new ERA) gestartet und bereits den ersten Call veröffentlicht. Der Projektträger Jülich koordiniert das ERA-Net im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

PtJ erneut mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes beauftragt

21.12.2016

Der Projektträger Jülich (PtJ) ist erneut mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragt. Damit schließt PtJ an den aktuellen Vertrag an. Der Projektträger verantwortet somit bis 2020 das zentrale, übergreifende und kostenfreie Beratungsangebot der Bundesregierung zur Forschungs- und Innovationsförderung.

Expedition live verfolgen: Weihnachten auf dem Forschungsschiff SONNE

21.12.2016

Am 22. Dezember 2016 wird das Forschungsschiff SONNE aus Nouméa, der Hauptstadt von Neukaledonien (zwischen Neuseeland und Australien), auslaufen und Kurs auf den Kermadec-Vulkanbogen im Südpazifik nehmen. Mit an Bord werden 39 Wissenschaftler, 30 Besatzungsmitglieder sowie die Wissenschaftsjournalistin Marie Heidenreich vom Projektträger Jülich (PtJ) sein. Wir laden Sie ein, die Expedition virtuell zu begleiten: Unter https://geschichten.ptj.de/SO253 wird Marie Heidenreich von ihren Erlebnissen auf der SONNE berichten. So können Sie aus der Ferne Weihnachten und Silvester an Bord miterleben und dabei alles über die Meeresforschung auf der SONNE erfahren.

BMWi startet fünf Schaufenster-Projekte für die Energiewende

12.12.2016

Der Startschuss für die fünf auserwählten Modellregionen im Rahmen des Förderwettbewerbs „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ ist gefallen: Rainer Baake, Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), hat die Förderbescheide an die Projektverantwortlichen überreicht.

BMBF-gefördertes Projekt C3 gewinnt den Deutschen Zukunftspreis

09.12.2016

Das Projekt „C3 – Carbon Concrete Composite“ hat den Deutschen Zukunftspreis Technik und Innovation des Bundespräsidenten gewonnen. Das Wissenschaftler-Team der TU Dresden hat einen Carbonbeton als Alternative zum Stahlbeton entwickelt. Bundespräsident Joachim Gauck persönlich überreichte den Preis an die Forscher. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen von Zwanzig20, einer Initiative des Programms Unternehmen Region.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2016: Von BMBF und BMWi geförderte Projekte unter den Preisträgern

09.12.2016

Die Preisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 stehen fest. Bei der feierlichen Verleihung in Düsseldorf wurden unter anderem das Verbundprojekt High-TEG, die Leuphana Universität Lüneburg sowie die Stadt Delitzsch ausgezeichnet. Alle drei wurden vom Bund im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen gefördert. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat diese im Auftrag der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt.

Erneuter Förderaufruf des BMUB: Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

01.12.2016

Im Jahr 2016 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) den Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte gestartet. Ziel ist es, wegweisende investive Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz umzusetzen. Mit den modellhaften Projekten soll neben der deutlichen Minderung von Treibhausgasemissionen insbesondere auch ein wichtiger Beitrag zur schrittweisen Erreichung der Klimaneutralität von Kommunen und im kommunalen Umfeld geleistet werden. Die Projekte sollen durch eine bundesweite Ausstrahlung zur weiteren Nachahmung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten anregen.

Neuer Förderaufruf des BMUB: „Klimaschutz im Alltag in städtischen Quartieren und ländlichen Nachbarschaften“

01.12.2016

Damit Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Bewusstsein und Alltagshandeln der Bürgerinnen und Bürger in allen relevanten Handlungsfeldern etabliert werden kann, ist ein Dialogprozess zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, Kommune, Planerinnen und Planern sowie weiteren lokalen Akteuren in städtischen Quartieren und ländlichen Nachbarschaften erforderlich. Mit dem Förderaufruf „Klimaschutz im Alltag“ fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) modellhafte Projekte, die Angebote zur Unterstützung eines klimafreundlichen und nachhaltigen Alltags in städtischen Quartieren und ländlichen Nachbarschaften entwickeln und in allen relevanten Handlungsfeldern etablieren.

Neue Website stellt das BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen“ vor

28.11.2016

Ab heute ist das neue Internet-Portal zum Förderprogramm „Forschung an Fachhochschulen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) online. Die Website stellt das Programm und seine Förderlinien FHprofUnt, IngenieurNachwuchs und SILQUA-FH sowie seine Fördermaßnahmen FH-Impuls und FHInvest vor. Ebenso informiert sie über die EU-Maßnahmen EU-Antrag-FH und EU-Strategie-FH. Darüber hinaus werden auf der Website aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt, die beispielhaft zeigen, worin die Stärken der Fachhochschulforschung liegen.

BMBF-Wettbewerb zur Internationalisierung von Spitzenclustern geht in die dritte Runde

24.11.2016

Am 18. November 2016 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die aktualisierte Richtlinie zur Förderung der „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken” veröffentlicht. Wie auch in den vorangegangenen Förderrunden legt das BMBF einen Schwerpunkt auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen Innovationsregionen in der Welt auf Basis einer gemeinsamen Innovationsstrategie. Der Wettbewerb ist Teil der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung, die zum Ziel hat, Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft zu bündeln. Mit der Maßnahme sollen herausragende Cluster und Netzwerke in Deutschland dabei unterstützt werden, eine strategische Zusammenarbeit mit führenden europäischen und internationalen Innovationsregionen mit komplementären Kompetenzen auszubauen, zu intensivieren und in konkrete, tragfähige Kooperationsprojekte zu überführen.

BMWi führt erfolgreiche Förderung energetischer Biomassenutzung fort

21.11.2016

Bioenergietechnologien können durch Flexibilisierung, Effizienzsteigerung und eine zunehmende Systemintegration einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, bezahlbaren und umweltfreundlichen Energieversorgung in Deutschland leisten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) setzt seine erfolgreiche Maßnahme zur Unterstützung von Innovationen in diesem Bereich weiter fort. Am 18. November 2016 ist die Änderung der Bekanntmachung über die Förderung von Forschung und Entwicklung zur kosten- und energieeffizienten Nutzung von Biomasse im Strom- und Wärmemarkt mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft getreten. Die neue Einreichungsfrist für Skizzen ist der 27. September 2017.

Das Stahlwerk der Zukunft: Film zum BMBF-geförderten Projekt „Carbon2Chem“ veröffentlicht

18.11.2016

Stahl ist der wichtigste industrielle Werkstoff. Ob Brücken, Gebäude oder PKW – Stahl wird uns auch in Zukunft so gut wie überall begegnen. Doch wie lässt sich dieser Werkstoff umweltfreundlicher und energieeffizienter herstellen? Daran forschen in den kommenden Jahren Wissenschaftler und Experten aus der Industrie im Projekt „Carbon2Chem“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Welche Idee dahinter steckt, zeigt nun ein Film über das Projekt, der ab sofort zum Download bereitsteht.

BMUB fördert in Leipzig 10.000stes Klimaschutz-Projekt

15.11.2016

Das „Energiesparmodell ,Halbe-halbe‘: Energie- und Wassersparen an Leipziger Schulen“ ist das 10.000ste Projekt, das das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert. Von 2017 bis 2021 erhält die Stadt dafür etwa 219.000 Euro. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreichte die Urkunde am 11. November im Neuen Rathaus an den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung.

BMBF fördert deutsch-israelische Forschungsprojekte in der Angewandten Nanotechnologie

11.11.2016

Mit der Fortführung gemeinsamer Forschungsvorhaben setzen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die National Technological Innovation Authority of the State Israel (NATI) neue Impulse zur Verstetigung der deutsch-israelischen Beziehungen und fördern Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, um das Innovationspotenzial im Bereich der Angewandten Nanotechnologie zur Lösung signifikanter gesellschaftlicher und ökologischer Bedürfnisse zu nutzen. Die Bekanntmachung erfolgt im Rahmen verschiedener Fachprogramme. Im Rahmenprogramm „Vom Material zur Innovation“ des BMBF werden Verbundprojekte der Angewandten Nanotechnologie zu folgenden Themenschwerpunkten gefördert: Nanomaterialien mit einem Fokus auf Graphen bzw. graphen-ähnlichen Materialien (z. B. Kohlenstoff-Nanoröhren, Chalkogenid-Materialien) für industrielle Anwendungen, Nanobasierte Energieressourcen, Batterien sowie Photovoltaikzellen.

DWNRW-Networks: Digitale Wirtschaft in NRW gestalten

02.11.2016

Mit der Strategie Digitale Wirtschaft NRW hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland im vergangenen Jahr einen konkreten Maßnahmenkatalog im Volumen von bis zu 42 Millionen Euro zur Stärkung des Digitalstandorts mit Blick auf elektronische Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse vorgelegt. Damit sollen die Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen verbessert werden. Mit dem aktuellen Förderaufruf „DWNRW-Networks“ sollen Netzwerke geschaffen werden, die mit konkreten Maßnahmen dazu beitragen, Akteure von Start-ups mit erfahrenen Unternehmern, Investoren und potenziellen Kooperationspartnern zusammenzubringen. Zur Stärkung der Netzwerk-Landschaft für die Digitale Wirtschaft können einzelne Organisationen (aber auch durchaus Verbünde) sich hierfür um finanzielle Unterstützung in Abhängigkeit von ihrer Mitgliederstruktur bewerben.

Führende Rohstoffwissenschaftler stellen auf BMBF-Statuskonferenz ihre r⁴-Forschungsarbeiten vor

25.10.2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit der Maßnahme „r⁴– Wirtschaftsstrategische Rohstoffe“ 40 Forschungsverbünde, deren Arbeiten das Potenzial an wertvollen Rohstoffen erhöhen werden. Wissenschaftler und Unternehmen entwickeln gemeinsam Technologien, wie sich Indium, Gallium und weitere für die deutsche Wirtschaft wichtigen Metalle umweltgerecht gewinnen oder recyceln lassen. Ihre Vorhaben und ersten Forschungsergebnisse stellten sie auf einer Statuskonferenz am 20. und 21. Oktober 2016 in Hannover vor. Der Projektträger Jülich setzt die Fördermaßnahme inhaltlich und administrativ für das BMBF um und koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit.

BMWi-Statustagung Maritime Technologien am 8. Dezember 2016 in Berlin

20.10.2016

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisiert der Projektträger Jülich die traditionelle Statustagung, die in diesem Jahr am Donnerstag, den 8. Dezember 2016, im Steigenberger Hotel Berlin stattfindet.Auf der Veranstaltung präsentiert sich die Branche in ihrer vollen Bandbreite: Die Themen reichen von der sicheren Schifffahrt über die Produktionsplanung bis zu Unterwasser-Monitoring-Methoden und neuesten Schiffstechniken. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit, sich über den Status der Vorbereitungen zum neuen BMWi-Forschungsprogramm ab 2018 zu informieren. Nutzen Sie die Statustagung als Plattform, um sich zum Jahresende mit Kollegen und Entwicklern über aktuelle Forschungsergebnisse und deren Umsetzung auszutauschen.

100 Sekunden für die Energiewende: Abschlusskonferenz des BMBF-Wettbewerbs „Energieeffiziente Stadt“

10.10.2016

Der Energie- und Ressourcenverbrauch in Deutschland konzentriert sich überwiegend auf die Städte und ihre Umgebung. Um den Verbrauch zu reduzieren, ist ein zukunftsfähiges und effizientes Energiesystem notwendig. Delitzsch, Essen, Magdeburg, Stuttgart und Wolfhagen gehören zu den Vorreitern in Sachen Energieeffizienz. Als Gewinner des Wettbewerbs „Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) setzen die Städte dazu seit 2011 innovative Technologien, Instrumente und Dienstleistungen ein. Ihre Ergebnisse stellen sie am 10. und 11. Oktober 2016 auf der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs im Stuttgarter Rathaus vor.

Förderwettbewerb „Starke Forschung Chemie.NRW“ gestartet

05.10.2016

Ziel des hier ausgeschriebenen Programms ist die Initiierung von Verbundvorhaben mit chemischem Forschungsschwerpunkt. An Lehrstühlen der Hochschulen des Landes NRW soll ein/e Mitarbeiter/in für bis zu 6 Monate finanziert werden, um einen Förderantrag an einen Drittmittelgeber (z. B. DFG, BMBF, EU) für ein aussichtsreiches, komplexes Verbundvorhaben mit chemischem Schwerpunkt zu erarbeiten und einzureichen. Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 9. Januar 2017.

NRW startet Rückkehrprogramm 2016 für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

04.10.2016

Hervorragend qualifizierte junge Forscherinnen und Forscher sind das Fundament für Spitzenforschung in NRW. Aus diesem Grund unterstützt das Land die akademische Karriere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch verschiedene Angebote und Programme als Teil der Forschungsstrategie Fortschritt.NRW. Das „Programm zur Förderung der Rückkehr des hoch qualifizierten Forschungsnachwuchses aus dem Ausland“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) möchte junge herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Ausland forschen, zur Rückkehr nach NRW bewegen, um den Wissenschaftsstandort weiter zu stärken.

Bessere Förderbedingungen für BMWi-Förderprogramm EXIST treten in Kraft

29.09.2016

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Förderbedingungen für die Programme EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer verbessert. Durch die Neuerungen sollen bessere Anreize für Eltern gesetzt und die Gründungsnetzwerke an Hochschulen weiter gestärkt werden. Hierfür wird der Kinderzuschlag im EXIST-Gründerstipendium erstmals seit 2007 von 100 auf 150 Euro pro Monat und Kind erhöht.

UBA-Studie zur Etablierung einer Green Economy erschienen

27.09.2016

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) eine Studie „Internationale Bestandsaufnahme des Übergangs in eine Green Economy“ verfasst, die das UBA jetzt in der Reihe „Umwelt, Innovation, Beschäftigung“ veröffentlicht hat.

BMBF-gefördertes Projekt erhält Tierschutzpreis für Alternativmethode zum Tierversuch

26.09.2016

Das Nervengift Botulinumtoxin wird jährlich an tausenden Mäusen getestet. Forscherinnen des Paul-Ehrlich-Instituts haben eine neue Methode entwickelt, die diese Tierversuche ersetzen kann. Dafür werden sie am 28. September 2016 mit dem Ursula M. Händel-Tierschutzpreis ausgezeichnet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ehrt damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Tierschutz in der Forschung verbessern. Das Projekt wird seit 2013 vom Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Alternativmethoden zum Tierversuch“ unterstützt. Der Projektträger Jülich setzt die Maßnahme für das BMBF um und hat das Projekt begleitet.

Konferenz „Zukunftsfähige Stromnetze“ gibt Einblick in die Energieversorgung von morgen

23.09.2016

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstalten am 22. und 23. September 2016 das Statusseminar „Zukunftsfähige Stromnetze“ im Rahmen der gleichnamigen Forschungsinitiative im Ludwig Erhard Haus in Berlin. Rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich dort zu den neuesten Entwicklungen in der Forschung aus. Der Projektträger Jülich setzt die Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ inhaltlich und administrativ um und organisiert die Konferenz.

BMBF-Förderkonzept „Innovationsräume Bioökonomie“ gestartet

22.09.2016

Mit dem Förderkonzept „Innovationsräume Bioökonomie“ beabsichtigt das BMBF, die Entwicklung bioökonomischer Innovationen als Treiber zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft zu unterstützen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse umfassender als bisher zu nutzen und Prozesse anzustoßen, die Bausteine eines gesamtgesellschaftlichen Wandlungsprozesses im Sinne der Bioökonomie werden. Die wissenschaftlichen Voraussetzungen hierzu sind in Deutschland hervorragend. Ein großes Potenzial an neuen Ideen ist vorhanden. Oftmals finden jedoch nicht die passenden Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um diese Ideen aufzugreifen und branchenübergreifend für Innovationen zu nutzen. Daher sollen – mit Unterstützung des BMBF - Initiatoren „Innovationsräume der Bioökonomie“ neu definieren, gestalten und aufbauen.

BMBF fördert neue Formate der Kommunikation und Partizipation in der Bioökonomie

22.09.2016

In der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ (NFSB) definiert die Bundesregierung das Ziel, eine an natürlichen Stoffkreisläufen orientierte, biobasierte Wirtschaftsweise zu etablieren. Diese soll nachhaltig sein und dazu beitragen, die wachsende Weltbevölkerung in ausreichender Menge und Qualität mit biologischen Ressourcen zum Zwecke der Ernährung, der Energieerzeugung und der industriellen wie stofflichen Verwertung zu versorgen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und die Bioökonomie dauerhaft als Wirtschaftsform zu etablieren, müssen nicht nur technologische Innovationen entwickelt werden, sondern auch geeignete Voraussetzungen auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene geschaffen werden. Hier setzt der Förderschwerpunkt „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ an. Das BMBF fördert dabei die Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Maßnahmen, die darauf abzielen, mithilfe verschiedener Formate, Instrumente und Methoden eine fundierte öffentliche Debatte über die Ziele und die Ausgestaltung der Bioökonomie zu fördern und damit möglichst breite Teile der Gesellschaft stärker einzubinden und/oder bürgerschaftliches Engagement zu stärken.

1.500. EXIST-Gründerstipendium geht an Start-up-Projekt zur Unterstützung von Flüchtlingen

19.09.2016

Seit dem Start des Förderprogramms EXIST-Gründerstipendium im Jahr 2007 haben insgesamt 1.500 junge Start-ups vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Förderung erhalten. Das 1.500. Gründungsstipendium erhält das Projekt "integrAi.de" aus Würzburg. Das Projekt zielt darauf ab, Dienstleistungen für Städte und Gemeinden zur schnelleren und passgenauen Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu entwickeln. Neben Schulungsmaßnahmen für ehrenamtliche „Job Coaches" soll die Vermittlung durch eine spezielle Software unterstützt werden.

PtJ gewinnt Auftrag zur Erstellung von Kurzgutachten für INVEST-Vorhaben

15.09.2016

Über das Programm „INVEST-Zuschuss für Wagniskapital“ vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit 2013 Zuschüsse an private Investoren, die sich mit Risikokapital an jungen innovativen Unternehmen beteiligen. Dabei wurde die Innovativität eines Unternehmens bislang vor allem durch die Branchenzugehörigkeit definiert. Der Kreis der Antragsberechtigten soll nun erweitert werden. So wird die Innovationsfähigkeit von Unternehmen außerhalb des Branchenkatalogs zukünftig anhand individueller Kurzgutachten bewertet. Der Projektträger Jülich wird die Aufgaben der unabhängigen Begutachtungsstelle übernehmen.

Neue BMBF-Bekanntmachung zur Bedeutung von Klimaänderungen in küstennahen Auftriebsgebieten veröffentlicht

13.09.2016

Küstennahe Auftriebsgebiete haben einerseits eine große wirtschaftliche Bedeutung. Andererseits sind die dort stattfindenden physikalischen und biogeochemischen Prozesse eng mit dem globalen Klima verbunden und stellen somit ausgewiesene Schlüsselregionen für die sich vollziehenden klimatischen Veränderungen auf unserer Erde dar. Mit der Bekanntmachung „Bedeutung von Klimaänderungen in küstennahen Auftriebsgebieten“ im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Erlangung eines tieferen Verständnisses der klimarelevanten Prozesse und deren Variabilität in den küstennahen Auftriebsgebieten und ihrer Umgebung sowie deren Auswirkungen auf die marine Umwelt. Mit dem erweiterten Wissen über Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Biodiversität und der verstärkten Nutzung der Meere durch den Menschen sollen globale Herausforderungen wie Überfischung oder Verschmutzung der Weltmeere besser bewältigt werden.

Gründer gesucht: NRW unterstützt Start-Ups aus den Hochschulen in einem Förderwettbewerb

31.08.2016

Der Förderwettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ geht in die vierte Runde. Ab dem 31. August bis zum 30. November sucht das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) wieder Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ein Unternehmen gründen wollen. Das MIWF stellt bis zum Jahr 2020 insgesamt 21 Millionen Euro aus Landes- und EU-Fördermitteln bereit. Die sechs Gewinner-Teams der dritten Runde stehen bereits fest – sie wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

NRW-Förderprogramm FH STRUKTUR fördert Forschung an Fachhochschulen

23.08.2016

Das Förderprogramm FH STRUKTUR des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) setzt Impulse für die Forschung an Fachhochschulen. Ziel ist es, neue Forschungsansätze zu identifizieren, die die Fachhochschulen in neu einzurichtenden disziplin- und fachbereichsübergreifenden Forschungsschwerpunkten bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragestellungen, die einen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen liefern. Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 24. November 2016.

Die nächste Generation biotechnologischer Verfahren: 18. Heiligenstädter Kolloquium mit BMBF-Statusseminar

22.08.2016

Eine wachsende Weltbevölkerung, die Verknappung fossiler Rohstoffe und der Klimawandel stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Um Antworten auf die drängendsten Probleme zu finden, sind neuartige Konzepte und Technologien für eine schonendere, nachhaltige Wirtschaftsweise gefragt. Die Biotechnologie kann entscheidend dazu beitragen, nachwachsende Rohstoffe industriell in verschiedensten Wirtschaftszweigen und Anwendungsfeldern zu nutzen. Sie trägt damit wesentlich zur Umsetzung einer wissensbasierten Bioökonomie bei. Um das volle Innovationspotential der Biotechnologie für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche zu erschließen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 bereits im Jahr 2010 die Initiative „Nächste Generation Biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+“ ins Leben gerufen. Rund 50 Forschungsprojekte hat das BMBF im Rahmen dieser Initiative bisher gefördert.

BMBF-Maßnahme „Bioökonomie International“ geht in die nächste Runde

16.08.2016

Die Bioökonomie beschäftigt sich mit der Sicherung der Welternährung, der Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln, der nachhaltigen Gestaltung der Agrarproduktion, Energieträgern auf Basis von Biomasse und der industriellen Nutzung nachwachsender Rohstoffe mithilfe einer gezielten Nutzung biologischer Ressourcen und Verfahren. Die Bioökonomie als bio-basiertes Wirtschaftssystem erfordert neben nationalen und europaweiten Initiativen auch weltweite Kooperationen, um die in der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) angestrebten Ziele zu verwirklichen. Hier setzt die BMBF-Fördermaßnahme „Bioökonomie International“ an. Ziel ist es, durch modellhafte Projekte internationale Partnerschaften in Forschung und Entwicklung zu relevanten Fragen im Bereich der Bioökonomie zu fördern. Dabei sind neben den technologischen Fragestellungen und Entwicklungszielen auch sozioökonomische Aspekte und Systemansätze von Bedeutung.

BMBF-Maßnahme fördert Agrarsysteme der Zukunft

16.08.2016

Die Auswirkungen des Klimawandels, die zunehmende Verknappung lebenswichtiger natürlicher Ressourcen und eine wachsende Weltbevölkerung stellen Agrarsysteme in ihrer Funktion als Lieferanten von Lebensmitteln und Biomasse zukünftig vor eine Vielzahl neuer und großer Herausforderungen. Die heutige Agrarproduktion steht dabei aufgrund ihrer beträchtlichen Treibhausgas-Emissionen als Mitverursacher des Klimawandels und aufgrund ihres hohen Ressourcen- und Flächenverbrauchs im Zentrum der Betrachtungen. Die Agrarproduktion besitzt jedoch gleichzeitig ein sehr großes Potenzial, sich als innovative Zukunftsbranche zu etablieren. Um Lösungsansätze zu entwickeln, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter anderem die Fördermaßnahme „Agrarsysteme der Zukunft“ gestartet, die neuartige Forschungs- und Entwicklungsansätze für innovative Agrarsysteme fördert, die das Potenzial haben, die Landwirtschaft und die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln sowie biobasierten Rohstoffen in einer sich ändernden Umwelt nachhaltig und ressourceneffizient umzugestalten.

BMBF-gefördertes Projekt entwickelt Bio-Treibstoff aus Pflanzenresten

08.08.2016

Isobuten ist eine Basis-Chemikalie der chemischen Industrie: Sie dient als Grundlage für Treibstoffe, Lösungsmittel, Elastomere oder auch Antiklopfmittel im Treibstoff. Üblicherweise destilliert man den farblosen, brennbaren Stoff in Erdölraffinerien. Die Firma Global Bioenergies hat eine pflanzliche Alternative – Bio-Isobuten – entwickelt. Statt aus klimaschädlichem Erdöl entsteht der Benzin-Zusatz mit Hilfe von Mikroorganismen aus landwirtschaftlichen Abfällen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Herstellung mit 400.000 Euro. Im Laufe der 14-monatigen Projektdauer wird das Unternehmen Bio-Isobuten in einer Demonstrationsanlage in Leuna produzieren. Die dann zur Verfügung stehenden größeren Mengen des Bio-Treibstoffs will der Autohersteller Audi in Folge für Labor- und Motortests verwenden.

BMUB-Förderprogramm zur Anpassung an den Klimawandel geht in die vierte Förderrunde

01.08.2016

Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ geht zum 1. August 2016 in die vierte Förderrunde. Ziel des Programms ist es, die Anpassungsfähigkeit der gesellschaftlichen Akteure an die Folgen der nicht mehr zu verhindernden Klimaerwärmung - wie Hitzewellen, Starkregenereignisse oder Hochwasser - zu erhöhen. Der Zuschnitt der Förderung bleibt mit den drei Förderschwerpunkten „Anpassungskonzepte für Unternehmen“, „Entwicklung von Bildungsmodulen“ und „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ unverändert. Bis zum 31. Oktober 2016 erfolgt zunächst die Einreichung von Skizzen zur Förderidee. Die Interessenten mit den besten Projektskizzen werden in einem zweiten Schritt gebeten, einen Vollantrag einzureichen. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt das Förderprogramm im Auftrag des BMUB fachlich und administrativ um.

BMBF-Förderlinie FHprofUnt geht in die nächste Runde

27.07.2016

Fachhochschulen forschen anwendungs- und umsetzungsorientiert und verfügen traditionell über enge Kontakte zur Industrie. In der Förderlinie FHprofUnt werden daher Forschungskooperationen zwischen Fachhochschulen und Unternehmen gefördert. Wesentliche Ziele sind die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers in die betriebliche Praxis sowie die Verbesserung forschungsnaher Qualifizierungsmöglichkeiten für Studierende und Nachwuchswissenschaftler. Entlang einer wissenschaftlichen Wertschöpfungskette sollen auch universitäre und außeruniversitäre Forschungspartner in die Forschungskooperationen eingebunden werden. Kennzeichen der Förderlinie sind der nachfrageorientierte Förderansatz, anwendungsnahe Forschungsprojekte, transferorientierte Kooperationen und forschungsnahe Qualifizierungen. Die Einreichungsfrist der aktuellen Förderrunde endet am 31. Oktober 2016.

Zweite Förderrunde „Masterplan 100 % Klimaschutz“ des BMUB gestartet

15.07.2016

Seit 2012 fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative 19 Vorreiterkommunen und -landkreise, die Wege erproben, um bis zum Jahr 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 95 Prozent und ihren Endenergieverbrauch um 50 Prozent zu reduzieren. Diese Exzellenzinitiative im kommunalen Klimaschutz ist nun um weitere 22 Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse gewachsen.

Neues NRW-Förderprogramm FH ZEIT für FORSCHUNG gestartet

15.07.2016

Das neue Förderprogramm FH ZEIT für FORSCHUNG des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) setzt Impulse für die Forschung an Fachhochschulen. Ziel ist es, die umsetzungsorientierte Fachhochschulforschung zu stärken, Schwerpunkte in der Forschung auf- und auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit bei der Einwerbung von Drittmitteln zu steigern. Forschungsstarke Professorinnen und Professoren sollen zeitlich befristet von ihren Lehrverpflichtungen entlastet werden, um besonders zukunftsrelevante Fragestellungen, die einen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen liefern, selbst aktiv angehen zu können. Die Förderdauer beträgt maximal 3 Jahre. Die Einreichungsfrist endet am 22. September 2016.

Förderwettbewerb „START-UP-Innovationslabore NRW“ gestartet

04.07.2016

Die Innovationsfähigkeit ist ein wesentlicher Schlüssel für Wohlstand und Wachstum in Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, den Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen deutlich zu verstärken, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und regionaler Wirtschaft zu verbessern und damit die Innovationskraft der Unternehmen zu stärken. Eine besondere Rolle kommt dabei technologie- und wissensbasierten Gründungen zu. Mit dem neuen Förderwettbewerb „START-UP-Innovationslabore NRW“ wollen das Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam nachhaltige Unterstützungsstrukturen für Gründerinnen und Gründer aus der Wissenschaft sowie für junge Start-ups aufbauen. Hierzu wird die Einrichtung mehrerer Innovationslabore in verschiedenen Landesteilen gefördert. Die Innovationslabore sollen Gründerinnen und Gründer technologie- und wissensbasierter Unternehmen sowie junge Start-ups vor Ort mit ihrem Angebot erreichen und jeweils ein Jahr lang bei der Vorbereitung, Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee und der Markterschließung unterstützen.

BMUB veröffentlicht erweiterte Kommunalrichtlinie 2016 bis 2019

01.07.2016

Kommunaler Klimaschutz ist ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Seit 2008 hat das BMUB mit der Kommunalrichtlinie mehr als 9.000 Klimaschutzprojekte in über 3.000 Kommunen unterstützt. Ab dem 01. Juli 2016 bis zum 30.September 2016 können wieder Anträge beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Wesentliche Neuerungen sind die Aufnahme von Sportvereinen als antragsberechtigte Einrichtungen und die Berücksichtigung von Energie- und Ressourceneffizienzmaßnahmen in Rechenzentren. Ferner wurde die Förderung von Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten weiter ergänzt. Neue Handlungsschwerpunkte sind beispielsweise der Austausch ineffizienter Elektrogeräte in Schul- und Lehrküchen sowie Kitas. Auf konzeptioneller Seite, bei der Erstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten, wurden Bürgerbeteiligungsprozesse bzw. die Beteiligung weiterer Akteure verstärkt in den Fokus gerückt.

Die Vielfalt der Digitalisierung: Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2015

28.06.2016

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat seinen Geschäftsbericht 2015 veröffentlicht, der für alle von ihm betreuten Förderprogramme und -initiativen einen detaillierten Überblick über bewirtschaftete Fördermittel sowie neu bewilligte und laufende Vorhaben gibt. In Summe hat PtJ im vergangenen Jahr mit 952 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt 16.993 laufende Vorhaben mit einem Mittelabfluss von rund 1,41 Milliarden Euro betreut. Neben dem Rechenschaftsteil stellt der Projektträger in einem Dossier ausgewählte Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Energie, Gründung und Ressourceneffizienz vor, in denen das Thema Digitalisierung auf ganz unterschiedliche Weise eine Rolle spielt.

BMWi-gefördertes Projekt CISProTec II: Neuer Weltrekord bei Dünnschicht-Solarzelle

27.06.2016

Damit die Energiewende gelingt, muss die Stromversorgung in Zukunft größtenteils durch die erneuerbaren Energien Photovoltaik und Windkraft erfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die bestehenden Technologien kontinuierlich weiterentwickelt. So kann das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) einen entscheidenden Erfolg im Bereich Photovoltaik verbuchen: Die Forschungseinrichtung hat mit 22,6 Prozent Wirkungsgrad einen neuen Weltbestwert bei einer CIGS-Solarzelle erzielt. Im Projekt CISProTec II arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, die Dünnschicht-Solarzelle kostengünstiger und mit höherem Wirkungsgrad herzustellen. Das bessere Verwerten der Sonnenstrahlen trägt entscheidend dazu bei, die Stromkosten zu senken.

Europäische Forschungsförderung von CCS-Technologien: ERA-Net Cofund ACT veröffentlicht ersten Förderaufruf

22.06.2016

Mit der Energiewende steigt die Bedeutung der erneuerbaren Energien. Aber auch die vorhandenen konventionellen Kraftwerke sind für ihr Gelingen entscheidend. Sie sollen die Fluktuationen bei der Einspeisung erneuerbarer Energien ausgleichen und die Energieversorgung zu jeder Zeit absichern. Um die bestehenden Anlagen effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, sind Forschung und Entwicklung zu hocheffizienten und CO2-armen Technologien erforderlich. Zudem steigert die international angestrebte Reduktion der CO2-Emissionen den weltweiten Bedarf nach Lösungen zur CO2-Abscheidung und -Speicherung.

Kurze Wege für den Klimaschutz - neuer Förderaufruf des BMUB für Nachbarschaftsprojekte

20.06.2016

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Förderaufruf für Nachbarschaftsprojekte unter dem Motto „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gestartet. Ziel ist die Unterstützung der Durchführung von Klimaschutzprojekten auf Nachbarschaftsebene, welche hier auf wirkungsvolle Weise dazu beitragen, mehr Energie- und Ressourceneffizienz zu realisieren. Zu diesem Förderaufruf können bis zum 31. Oktober 2016 Anträge eingereicht werden.

BMWi gründet Forschungsnetzwerk Energie in Industrie und Gewerbe

13.06.2016

Mit dem neuen Forschungsnetzwerk Energie in Industrie und Gewerbe setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seine Vernetzungsstrategie in der Energieforschung fort. Wie die Forschungsnetzwerke in den Bereichen Gebäude und Quartiere, Stromnetze, erneuerbare Energien und Energiesystemanalyse wird nun auch das Forschungsnetzwerk Industrie künftig als Schnittstelle zwischen Politik, Forschung und Wirtschaft wichtige Synergien schaffen.

BMBF-Initiative zu Plastik in der Umwelt

13.06.2016

Plastik gelangt auf der ganzen Welt an Stellen, an denen es eigentlich nicht sein sollte: In die Antarktis, in Fischmägen, an Strände, in Binnenseen. Täglich erreichen uns neue Meldungen über Fundorte, an denen Kunststoffe in sichtbarer Form oder als Mikroplastik entdeckt werden. Viele Fragen müssen noch genauer untersucht werden, damit wir gezielt dort ansetzen können, wo die größten Hebel für politisches, unternehmerisches und individuelles Handeln liegen. Mit der aktuellen Förderrichtlinie „Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze“ im Rahmen der Leitinitiative Green Economy fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deshalb innovative Forschung, die ganzheitliche Lösungen ermöglicht.

Gemeinsam an einem (Antriebs-)Strang – BMWi-gefördertes Verbundprojekt zur Verbesserung von Windenergieanlagen

13.06.2016

Gondeln fahren nicht nur durch Venedigs Lagunen, sondern befinden sich auch in luftiger Höhe an Windenergieanlagen. Die Maschinenhäuser sind das Herz der Strom produzierenden Riesen – sie enthalten eine ganze Menge Technik wie Getriebe, Generatoren, Kupplung oder Bremsen. Diese Komponenten sind im Betrieb hohen Belastungen ausgesetzt, so dass es immer wieder zu schadensbedingten Stillständen und teuren Service-Einsätzen an den Windrädern kommt.

Für ein gesamtdeutsches Wissenschaftssystem: 25 Jahre Projektförderung am Standort Rostock

08.06.2016

Der Projektträger Jülich (PtJ) feiert am heutigen Mittwoch das 25jährige Bestehen seiner Rostocker Geschäftsstelle. Im Rahmen eines Festaktes ab 15:30 Uhr auf dem Traditionsschiff im IGA Park begeht PtJ das Jubiläum gemeinsam mit seinen Auftraggebern sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vor 25 Jahren nahm der Projektträger Jülich (PtJ), damals noch unter dem Namen Projektträger Biologie, Energie, Ökologie (BEO), seine Arbeit am Standort Rostock im Auftrag des Bundesforschungsministeriums auf. Ziel des Bundesforschungsministeriums war damals, eine eigene Projektträgerschaft für die Meeresforschung an einem küstennahen Standort zu etablieren. Damit sollten die Wege zu potenziellen Zuwendungsempfängern – Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen – kurz gehalten werden.

Das Stromnetz der Zukunft: BMBF-Fachforum auf der Woche der Umwelt

07.06.2016

Künftig wird mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Solarkraft im Stromnetz verteilt. Wind und Sonne stehen jedoch nur unregelmäßig zur Verfügung. Für das Gelingen der Energiewende sind die Anpassung des Stromnetzes an schwankende Energiemengen, die Integration erneuerbarer Energien sowie neue leistungsfähige Energiespeicher maßgeblich. Die Speicher müssen die Energie über Nacht oder auch über mehrere Monate möglichst ohne Verluste speichern können – in der Industrie, zu Hause, im großen, zentralen Energiespeicher oder im Automobil. Hierfür werden effiziente und sichere Technologien erforscht.

Neues BMBF-Meeresforschungsprogramm zum Start des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“

07.06.2016

In Berlin hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka heute das Wissenschaftsjahr 2016/2017 „Meere und Ozeane“ eröffnet. Gleichzeitig hat sie das neue Meeresforschungsprogramm der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ vorgestellt, ein ressortübergreifendes forschungsprogrammatisches Gesamtkonzept für die Projektförderung in den drei Schwerpunktbereichen Küste, Meer und Polargebiete.

PtJ gewinnt Auftrag zur Evaluierung der Leichtbau BW GmbH

25.05.2016

Die Leichtbau BW GmbH wurde im Oktober 2012 mit dem Ziel gegründet, den Forschungs-, Wirtschafts- und Technologiestandort Baden-Württemberg im Bereich des Leichtbaus zu stärken. Nach ihrem mittlerweile mehr als dreijährigen Bestehen soll evaluiert werden, in welchem Ausmaß die mit der Einrichtung der Landesagentur angestrebten Ziele erreicht wurden und ob Einrichtung und Betrieb insgesamt wirtschaftlich waren.

PtJ mit der Begutachtung der Vor- und Hauptanträge für den Helmholtz-Validierungsfonds beauftragt

20.05.2016

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat 2011 mit dem „Helmholtz-Validierungsfonds (HVF)" ein Förderinstrument eingeführt, um den Technologietransfer und die Anwendungsorientierung der Forschung an den Helmholtz-Zentren zu stärken. Nach einer positiven Evaluation der Maßnahme im Sommer 2014 wird das Förderinstrument „Helmholtz- Validierungsfonds (HVF)“ 2016 bis 2020 fortgesetzt.

PtJ gewinnt Projektträgerschaft Forschungscampus

19.05.2016

Mit der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovation“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) derzeit neun Forschungscampi. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Initiative seit ihrem Start erfolgreich um. Daher hat das BMBF PtJ nun erneut die Gesamtkoordination der Förderung und die Begleitung der geförderten Forschungscampi übertragen.

BMWi veröffentlicht Bundesbericht Energieforschung 2016 und Bericht „Innovation durch Forschung“

04.05.2016

Entscheidend für den Erfolg der Energiewende ist das Gewährleisten einer nachhaltigen und gleichzeitig sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung die Energieforschung daher im Jahr 2015 mit 863 Millionen Euro gefördert. Das ist das zentrale Ergebnis des kürzlich verabschiedeten Bundesberichts Energieforschung 2016 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Danach sind 5,3 Prozent mehr Fördergelder in das Erforschen neuer Energietechnologien geflossen als im Vorjahr. Allein 74 Prozent dienten der Förderung der Forschungsbereiche Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

BMWi-gefördertes Projekt BladeMaker eröffnet Test-Fertigungszentrum für Rotorblätter

03.05.2016

Die Windenergie ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Sie liefert in Deutschland aktuell den größten Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ein entscheidender Faktor für den weiteren Ausbau ist es, Strom aus Windenergie günstiger zu produzieren. Rotorblätter von Windenergieanlagen werden derzeit größtenteils noch von Hand gefertigt. Um die damit verbundenen Kosten zu senken und doch eine konstant hohe Qualität zu erzielen, hat das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) zusammen mit 15 Industriepartnern ein Test-Fertigungszentrum in Bremerhaven eröffnet. Das sogenannte BladeMaker-Demo-Center soll durch effizientere Produktionsprozesse, den Einsatz innovativer Materialien und ausgewählte Automatisierungsschritte dazu beitragen, Einsparungen von mindestens zehn Prozent zu erzielen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit rund acht Millionen Euro im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms gefördert.

PtJ auf der Hannover Messe 2016

22.04.2016

Vom 25. bis zum 29. April 2016 findet die Hannover Messe unter dem Motto „Get new technology first“ statt. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist an mehreren Ständen im Auftrag der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Wirtschaft und Energie (BMWi) auf der Leitmesse „Research & Technology“ in Halle 2 vertreten.

PtJ auf den Deutschen Biotechnologietagen 2016

21.04.2016

Die Natur ist eine unendliche Schatzkammer. Sie liefert seit Jahrtausenden nachwachsende Rohstoffe, die wir heute für den Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft nutzen können. Zudem entstehen heutzutage vollkommen neue innovative Produkte, indem Biotechnologen die raffinierten Stoffwechselwege der Organismen erforschen und nutzen. Auch dieses Jahr diskutiert die deutsche Biotech-Branche intensiv über Erfolge und zukünftige Trends, Rahmenbedingungen und Anwendungsfelder. Vom 26. bis zum 27. April 2016 treffen sich in Leipzig mehr als 800 Forscherinnen und Forscher, Unternehmer sowie Partner aus Politik und Förderinstitutionen.

Neue Förderbekanntmachungen Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt und EnEff.Gebäude.2050 veröffentlicht

11.04.2016

Zum Start der Berliner Energietage 2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die ressortübergreifende Förderbekanntmachung Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt veröffentlicht. Sie adressiert mit einem Fördervolumen von 150 Millionen Euro die grundlagenorientierte und anwendungsnahe Forschung, Entwicklung und Demonstration energieoptimierter Gebäude und Quartiere.

Expeditionen des Forschungsschiffs SONNE: Wie Superkontinente zerfallen und Tsunamis entstehen

11.04.2016

Die neue SONNE ist eines der weltweit modernsten Forschungsschiffe. Nach der Taufe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli 2014 übergab Bundesforschungsministerin Johanna Wanka das Forschungsschiff im November 2014 der Wissenschaft. „Ein Hightech-Schiff, das den höchsten Ansprüchen moderner Meeresforschung gerecht wird“, schwärmte Wanka bei der offiziellen Übergabe in Wilhelmshaven. Die Haupteinsatzgebiete des neuen Schiffs liegen im Indischen und im Pazifischen Ozean. An rund 340 Tagen im Jahr können Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete auf der SONNE ihren Forschungsarbeiten nachgehen.

Neues Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien gegründet

08.04.2016

Der Austausch rund um die Wind- und Solarenergie steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsnetzwerks Erneuerbare Energien. Die Branchen-Plattform ist auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 6. April 2016 in Berlin gegründet worden. Sie führt Akteure der Wind- und Solarenergie aus Industrie, Forschung und Politik zusammen. Das gemeinsame Ziel ist, passgenaue Forschungsschwerpunkte festzulegen, um die Energiewende voranzubringen und die Spitzenposition deutscher Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien zu festigen. Das neue Netzwerk wird vom Projektträger Jülich (PtJ) koordiniert und betreut.

Kopernikus-Projekte: Größte Forschungsinitiative zur Energiewende gestartet

05.04.2016

Eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung – dieses Ziel verfolgen die heute vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekanntgegebenen vier „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“. In enger Zusammenarbeit werden in den nächsten zehn Jahren Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für den Umbau des Energiesystems entwickeln.

Neuer Förderaufruf des BMUB: Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

04.04.2016

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte gestartet. Ziel ist es, wegweisende Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz umzusetzen. Mit den modellhaften Projekten soll neben der Minderung von Treibhausgasemissionen insbesondere auch ein wichtiger Beitrag zur schrittweisen Erreichung der Klimaneutralität von Kommunen und im kommunalen Umfeld geleistet werden und durch ihre bundesweite Ausstrahlung zur weiteren Nachahmung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten anregen. Zu diesem Förderaufruf können bis zum 30. Juni 2016 Projektskizzen eingereicht werden.

Maritimes Forschungsprogramm wurde verlängert

30.03.2016

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Das Programm ist das zentrale Förderinstrument, um die maritime Branche bei der Entwicklung neuer Technologien zu unterstützen. Das Förderbudget beträgt rund 32 Millionen Euro pro Jahr. In der zurückliegenden Programmphase von 2011 bis 2015 wurden mehr als 330 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 150 Millionen Euro durchgeführt.

NRW-Förderwettbewerb "Forschungsinfrastrukturen" gestartet

18.03.2016

Exzellente Forschungsinfrastrukturen sind für die Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts NRW unabdingbar. Sie sind die Grundlage für bahnbrechende Forschung und Entwicklung. Sie sind auch ein Grund dafür, dass Fachleute aus der ganzen Welt nach Nordrhein-Westfalen kommen, um hier zu forschen. Mit dem Förderwettbewerb „Forschungsinfrastrukturen“ will das Land das umsetzungsorientierte Forschungs- und Innovationspotenzial sowie die anwendungsorientierte Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation erhöhen.

BMBF-Initiative „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ fördert Aufbau eines systemischen Monitorings

17.03.2016

Die Bioökonomie soll einen erheblichen Beitrag dazu leisten, Rohstoffalternativen angesichts der Endlichkeit fossiler Ressourcen zu finden, dem Klimawandel entgegenzuwirken, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und erneuerbare Ressourcen nachhaltig zu nutzen sowie die Versorgung und das Recht auf Entwicklung aller Teile einer wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen. Diese Herausforderungen machen es nötig, ein Bündel an Zielen gleichzeitig zu verfolgen. Um diese im Blick zu behalten, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau eines umfassenden Monitorings der Bioökonomie, das den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen, biobasierten, an natürlichen Kreisläufen orientierten Wirtschaftsweise beobachtet, misst und bewertbar macht.

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes auf der CeBIT 2016

14.03.2016

Die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes präsentiert sich vom 14. bis 18. März 2016 auf der CeBIT in Hannover. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 6, Stand A34, beraten Experten insbesondere zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes im Bereich der neuen Technologien.

ETA-Fabrik eröffnet: Startschuss für die BMWi-geförderte energieeffiziente Fabrik der Zukunft

07.03.2016

Auf dem Campus der Technischen Universität Darmstadt ist die erste energieeffiziente Forschungsfabrik eröffnet worden. Mit der ETA-Fabrik wollen Wissenschaftler zeigen, wie in der Industrie bis zu 40 Prozent Primärenergie eingespart werden können: Alle Maschinen sind untereinander, mit der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle vernetzt, sodass Energie optimal genutzt und eingespart wird.

BMBF-Förderinitiative Batterie 2020 geht in die nächste Runde

07.03.2016

Deutschland soll sich im Bereich Elektromobilität zum Leitanbieter entwickeln und ist durch erste auf dem Markt verfügbare Elektrofahrzeuge bereits auf dem richtigen Weg. Ein Schlüssel für die Elektromobilität liegt in leistungsfähigen und sicheren Batterien. Nur durch sie erreichen elektrische Fahrzeuge die notwendigen Reichweiten und die erforderliche Nutzerakzeptanz. Batterien leisten auch in stationären Anwendungen zur Speicherung elektrischer Energie bei dezentraler regenerativer Stromerzeugung oder zur Bereitstellung von Netzregelenergie einen wichtigen Beitrag. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit der Fördermaßnahme „Batteriematerialien für zukünftige elektromobile und stationäre Anwendungen (Batterie 2020)“ Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie den Auf- und Ausbau elektrochemischer Kompetenzen in Forschungseinrichtungen und Industrie. Schwerpunkte sind dabei Material- und Prozesstechnik für Lithium-Ionen-Systeme, Materialien für sekundäre Hochenergie- und Hochleistungs-Batteriesysteme und zukünftige Batteriesysteme.

Anwendungsnah und innovativ: Neue BMBF-Broschüre stellt Forschungsprojekte an Fachhochschulen vor

03.03.2016

Fachhochschulen sind zu einer tragenden Säule der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft geworden. Sie zeichnen sich durch eine praxisnahe, am unternehmerischen Bedarf ausgerichtete Ausbildung von Fachkräften und eine anwendungs- und umsetzungsorientierte Forschung aus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Fachhochschulforschung seit mehr als 20 Jahren. In der neuen Broschüre werden geförderte Projekte aus dem BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen“ vorstellt.

NRW fördert innovative Hochschulausgründungen: Wettbewerb geht in die dritte Runde

29.02.2016

Heute startet das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes Nordrhein-Westfalen die dritte Förderrunde des Wettbewerbs „START-UP-Hochschul-Ausgründungen NRW“. Das Förderprogramm richtet sich an gründungswillige Hochschulabsolventinnen und -absolventen, Hochschulwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler oder Gründungsteams, die ihre innovativen Ideen mit hohem Anwendungspotenzial an einer Hochschule in NRW zur Marktreife weiterentwickeln möchten. Gleichzeitig haben sie die Gelegenheit, ihren Business Plan weiterzuführen und zu verfeinern, um anschließend den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und ein Unternehmen zu gründen.

JPI Oceans: Forschungsprojekte zu Mikroplastik in marinen Systemen gestartet

25.02.2016

Mikroplastik ist weniger als fünf Millimeter groß. Es entsteht, wenn Plastikmüll im Meer von Wellen und von der UV-Strahlung immer weiter zerkleinert wird. Ursache für die großen Mengen an Mikroplastik im Meer sind nicht nur Plastiktüten und sonstiger Kunststoffabfall, sondern auch Plastikkügelchen aus Kosmetika sowie Kunststofffasern synthetischer Kleidung, die mit dem Abwasser ins Meer gelangen. Das Mikroplastik ist so beständig, dass es in Form immer kleinerer Partikel über Jahrzehnte fortbesteht und sich im Wasser ansammelt, wo es giftige Schadstoffe wie Flammschutzmittel und Weichmacher in die Umwelt abgibt. Im Meer wird das Mikroplastik dann von Meerestieren und Vögeln mit der Nahrung aufgenommen und gelangt so in die Nahrungskette. Bisher ist jedoch unklar, wie gefährlich die Plastikteilchen für die Natur und schließlich auch für den Menschen sind. Die internationale Förderinitiative „Mikroplastik in marinen Systemen“ im Rahmen der Joint Programming Initiative Healthy and Productive Seas and Oceans (JPI Oceans), an der sich auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt, soll das ändern.

NRW-Förderprogramm „Innovationsassistent“ geht in die nächste Runde

22.02.2016

Unter der Überschrift „Mittelstand.innovativ!“ soll das Förderprogramm „Innovationsassistent“ im Rahmen der Initiative HochschulStart-up.NRW den Wissensaustausch zwischen Hochschulen und kleinen Unternehmen verbessern. Ziel ist die Stärkung der unternehmerischen Innovationskraft durch die Beschäftigung von Hochschulabsolventinnen und -absolventen und der hiermit verbundene Wissenstransfer. Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten und maximal fünf angestellten Akademikerinnen bzw. Akademikern. Die Förderung erfolgt in Form einer De-minimis-Beihilfe über eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Das Programm wurde 2015 neu aufgesetzt und geht nun in die nächste Runde.

Neue BMBF-Bekanntmachung „Nutzung unterirdischer Geosysteme: Aus- und Wechselwirkungen von reaktiven mehrphasigen Transportprozessen“

19.02.2016

Die Nutzung der Ressourcen unterirdischer Geosysteme hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen und ist geprägt von Diskussionen über mögliche Beeinflussungen unserer natürlichen Lebensgrundlagen wie z. B. Grundwasserverunreinigungen, Bodenkontaminationen, Luftverschmutzung oder induzierte seismische Ereignisse. Dabei sind zunehmende Nutzungskonflikte bei der künftigen Bewirtschaftung des natürlichen Untergrundes vorhersehbar. Im Rahmen des Fachprogramms „Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N)“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Themenschwerpunkt „Nutzung unterirdischer Geosysteme: Aus- und Wechselwirkungen von reaktiven mehrphasigen Transportprozessen“ Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die ein verbessertes Prozess- und Systemverständnis für den geologischen Untergrund schaffen.

BMWi-Energieforschung für Gebäude und Quartiere auf den Berliner Energietagen 2016

17.02.2016

Auf den diesjährigen Berliner Energietagen vom 11. bis zum 13. April 2016 präsentiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Ergebnisse der Energieforschung für energieoptimierte Gebäude und Quartiere und informiert über die ressortübergreifende Förderbekanntmachung Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt.

Neuer Förderaufruf des Landes NRW: Aufbau von regionalen Plattformen für die Digitalisierung der Wirtschaft

16.02.2016

Für Nordrhein-Westfalen bietet die Digitalisierung große Wachstumschancen. Durch die Verbindung der starken industriellen Basis mit den Ideen junger, kreativer Startups kann eine ungeheure Innovationskraft in NRW entstehen und damit die Chance, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Mit der Strategie Digitale Wirtschaft NRW hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland im vergangenen Jahr einen konkreten Maßnahmenkatalog im Volumen von bis zu 42 Mio. Euro zur Stärkung des Digitalstandorts mit Blick auf elektronische Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse vorgelegt. Damit sollen die Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen verbessert werden.

BMUB startet neuen Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“

15.02.2016

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, schont das Klima. An vielen Stellen besteht aber noch Verbesserungsbedarf. Mehr Radwege für sicheres Vorankommen, Stellplätze mit Ladestationen für Pedelecs, Logistiksysteme für Lastenräder – diese und weitere Maßnahmen für eine klimafreundlichere Zukunft fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ab sofort im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz im Radverkehr“.

BMBF-Initiative "FHInvest" geht in die nächste Förderrunde

10.02.2016

Fachhochschulen zeichnen sich vor allem durch ihre Praxisnähe als Partner von Unternehmen für Wissens- und Technologietransfer aus. Sie stehen daher vor der Herausforderung, ihr Forschungsprofil fortwährend zu schärfen und weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit der Maßnahme FHInvest im Rahmen des Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ strategische Investitionen an Fachhochschulen. Die geförderten Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren sollen die strategische Position der Fachhochschulen stärken bzw. ausbauen und ihren Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2020, insbesondere in den Bereichen Industrie 4.0 oder Digitalisierung der Arbeitswelt, erhöhen bzw. verstetigen. Die Einreichungsfrist endet am 5. April 2016. Darüber hinaus ist ein zweiter Einreichungszeitraum vom 21. November 2016 bis zum 16. Januar 2017 vorgesehen.

Projektträger Jülich auf der Fachmesse GeoTHERM 2016

10.02.2016

Am 25. und 26. Februar 2016 informieren Expertinnen und Experten des Projektträgers Jülich (PtJ) auf der GeoTHERM, Europas größter Messe für Geothermie in Offenburg über die verschiedenen Forschungsfördermöglichkeiten und aktuelle Förderprojekte im Bereich der Tiefen Geothermie. PtJ setzt innerhalb des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung Forschungsförderprogramme zur Tiefen Geothermie um.

BMWi-gefördertes Forschungsprojekt AmpaCity gewinnt Innovationspreis

01.02.2016

Im Forschungsprojekt AmpaCity transportiert das längste Supraleiterkabel der Welt in Essen mit 40 Megawatt nahezu ohne Verlust fünf Mal so viel Strom wie herkömmliche Kabel. Für diese innovative Technik ist das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit insgesamt 5,9 Millionen Euro geförderte Projekt am 20. Januar 2016 mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ausgezeichnet worden. AmpaCity, ein Gemeinschaftsprojekt von RWE, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Kabelhersteller Nexans, erhält die Auszeichnung für seine weltweite Vorbildfunktion bei der Weiterentwicklung der Stromnetze in Großstädten: Supraleiter gelten als zukunftweisende Lösung für eine platzsparende und besonders energieeffiziente Stromübertragung.

BMBF stellt neues Fachprogramm GEO:N vor

29.01.2016

Mit dem neuen Fachprogramm »Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N)« stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Schwerpunkte seiner geowissenschaftlichen Forschungsförderung für die nächsten Jahre vor. Mit GEO:N soll die erfolgreiche Förderung des BMBF auf dem Gebiet der Geowissenschaften fortgeführt werden.

NCPs CaRE startet Partnering Tool zur Societal Challenge 5 in Horizont 2020

26.01.2016

Die NCPs CaRE ist ein europäisches Netzwerkprojekt, an dem alle Nationalen Kontaktstellen für die Societal Challenge 5 “Climate action, environment, resource efficiency and raw materials” im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ beteiligt sind. Die 23 Partner der verschiedenen EU-Mitgliedstaaten haben nun ein Online Partnering Tool entwickelt, das die Vernetzung und die Bildung von Konsortien fördern soll.

Europäische Förderung der Infektionsforschung: Vierter Call des ERA-Nets Infect-ERA gestartet

21.01.2016

Infektionskrankheiten stellen eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Das durch die Europäische Kommission geförderte ERA-NET Infect-ERA zielt darauf ab, die europäische Förderung von Projekten zur Forschung an Infektionskrankheiten zu koordinieren. Im Rahmen der vierten Bekanntmachung werden transnationale und translatorische, arbeitsteilige Verbundprojekte mit hoher Innovationskraft und großem wissenschaftlich-technischem Risiko gefördert, die grundlegende, anwendungsbezogene und technische Forschungsansätze einer weitgefassten Infektionsforschung vereinen. Der Fokus der Förderung liegt auf weniger bekannten Mikroorganismen. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 17. März 2016.

Neue BMBF-Bekanntmachung zu Alternativmethoden zum Tierversuch: Umsetzung in die Praxis beschleunigen

19.01.2016

Der Tierschutz hat in Deutschland einen hohen Stellenwert und ist auch im Grundgesetz verankert. Vor diesem Hintergrund sind Tierversuchen rechtlich enge Grenzen gesetzt. Sie müssen genehmigt werden und gelten nur dann als ethisch vertretbar, wenn sie auf das unerlässliche Maß beschränkt bleiben. Bereits seit 1980 treibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Suche nach Ersatzmethoden zum Tierversuch voran – bislang in mehr als 500 Forschungsprojekten. Mit der im Dezember 2015 veröffentlichten Richtlinie zur Förderung von „Alternativmethoden zum Tierversuch“ wird der bewährte BMBF-Förderschwerpunkt modernisiert. Ein zentrales Ziel ist dabei, die zeitnahe Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis weiter zu beschleunigen. Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland.

Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle: Filme stellen Ergebnisse der BMBF-Fördermaßnahme r3 vor

15.01.2016

Weder Mobiltelefon noch Flachbildschirm, weder Waschmaschinen noch Solaranlagen würden ohne sie funktionieren: Die Rede ist von wirtschaftsstrategischen Metallen und Mineralien, die vor allem für die Herstellung von Hightech-Produkten benötigt werden. Vor dem Hintergrund zunehmender Rohstoffverknappung lag der Fokus der 2011 gestarteten Fördermaßnahme „r3 - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf einer Steigerung der Rohstoffeffizienz sowie dem Recycling und der Substitution knapper wirtschaftsstrategisch relevanter Rohstoffe. Ein weiterer Schwerpunkt war das sogenannte "Urban Mining", also die Rückführung wertvoller Rohstoffe in neue Produkte und Güter, beispielsweise aus dem Rückbau nicht mehr benötigter Gebäudeinfrastruktur oder Deponien und ehemaligen Hüttenhalden. Zum Abschluss der Fördermaßnahme hat das BMBF nun zwei Filme zum Thema „Die Zukunftsstadt als Rohstoffquelle – Urban Mining“ veröffentlicht.

BMUB startet neuen Ideenwettbewerb Kleinserie

15.01.2016

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Ideenwettbewerb Kleinserie gestartet. Ziel ist es, innovative und klimafreundliche Technologiefelder zu identifizieren und zu fördern, die Potenzial für eine breite Markteinführung haben. Der Wettbewerb ist offen für nachhaltige Produkte und umweltschonende Techniken, die bereits in geringer Stückzahl gefertigt und vertrieben werden. Er soll dabei helfen, den Durchbruch auf den Märkten zu schaffen. Interessenten können sich mit ihren Ideen bis zum 31. März 2016 bewerben.

Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen: BMBF startet Fördermaßnahme CLIENT II

07.01.2016

Mit der neuen Fördermaßnahme „CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA³)" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) internationale Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Im Fokus von CLIENT II steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit Partnern in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln und zu implementieren. CLIENT II soll zusätzlich einen Beitrag dazu leisten, durch die Unterstützung der Kooperation mit entsprechenden Partnerländern Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu unterstützen.

PtJ setzt ab 2016 NRW-Fördermaßnahme „Mittelstand Innovativ! Innovationsgutschein“ um

05.01.2016

Unter der Überschrift „Mittelstand.innovativ!“ unterstützt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen den Wissensaustausch zwischen Hochschulen und Unternehmen. Das Förderprogramm „Innovationsgutschein“ im Rahmen der Initiative „HochschulStart-up.NRW“ dient kleinen und mittleren Unternehmen als Eintrittskarte zu den Forschungslaboren der besten europäischen Hochschulen und Institute. Der Innovationsgutschein ermöglicht ihnen dort die vergünstigte Nutzung von Know-how und Infrastruktur zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Das Programm wendet sich an mittelständische Unternehmen aller Branchen, die neue Ideen nutzen wollen, um Innovationen zu generieren.

C³ erhält Deutschen Nachhaltigkeitspreis und Rohstoffeffizienz-Preis

08.12.2015

Das im Rahmen von Zwanzig20 im Programm Unternehmen Region geförderte Konsortium C³ – Carbon Concrete Composite wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung sowie dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis ausgezeichnet. Rund 130 Partner aus Forschung, Unternehmen und Verbänden arbeiten in dem interdisziplinären Projekt gemeinsam an der Entwicklung von Carbonbeton – einem Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton. Im Vergleich zu Stahlbeton, dem am häufigsten verwendeten Material im Bauwesen, bietet Carbonbeton ein enormes Einsparpotenzial hinsichtlich Energie und Ressourcen. Langlebiger, vielseitiger, ressourcenschonender und tragfähiger sind dabei nur einige der Vorteile.

BMBF-Fördermaßnahme zur Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken geht in die zweite Runde

07.12.2015

Die stärkere internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft ist ein zentrales Element der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Daher zielt die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) darauf ab, herausragende Cluster und Netzwerke, die ihren Weg in die weltweite Spitzengruppe gefunden haben, durch den Aufbau strategiegeleiteter Kooperationen mit anderen führenden Innovationsregionen langfristig in globale Wissensprozesse einzubinden. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen wird damit in der Gemeinschaft mit großen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein einzigartiger Zugang zu internationalen Wissensprozessen eröffnet. In der aktuell zweiten von drei Wettbewerbsrunden der Fördermaßnahme werden bis zu zehn Projektideen zur Erstellung eines Internationalisierungskonzeptes unterstützt.

Film: Förderinitiative „F&E für Photovoltaik“ stärkt deutsche Solarindustrie

07.12.2015

Für das Gelingen der Energiewende muss Deutschland zukünftig einen großen Anteil seiner Energieversorgung aus erneuerbaren Energien generieren. Die stetige Weiterentwicklung der entsprechenden Technologien ist dabei eine notwendige Voraussetzung. Die deutsche Solarbranche galt im internationalen Wettbewerb lange als Vorreiter, wurde aber mit der Zeit von anderen Ländern eingeholt. Um diese Position wieder für sich zu beanspruchen, fördert die Bundesregierung die Forschung und Entwicklung im Bereich Photovoltaik. Ein aktueller Film stellt drei geförderte Projekte vor, die die Stärken der deutschen Solarindustrie veranschaulichen.

EU-Antrag-FH: BMBF unterstützt Fachhochschulen bei der Antragstellung in Horizont 2020

04.12.2015

Fachhochschulen tragen mit ihrer anwendungsnahen Forschung und Entwicklung Wesentliches zur Wohlstandssicherung und Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft bei. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die FH durch das Programm “Forschung an Fachhochschulen“. Innerhalb des Europäischen Forschungsraums bleibt das Forschungspotenzial der FH jedoch noch zu oft ungenutzt. Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ legt einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen. Es bietet somit insbesondere den FH mit ihren stark anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunkten zukünftig größere Chancen auf eine Förderung. Mit der Maßnahme „EU-Antrag-FH“ will das BMBF die FH themenspezifisch auf die Herausforderungen von Horizont 2020 vorbereiten und sie gezielt bei der Erstellung und Einreichung von konkreten Projektanträgen auf die aktuellen Ausschreibungen der EU unterstützen.

IngenieurNachwuchs: BMBF fördert Ingenieurinnen und Ingenieure an Fachhochschulen

04.12.2015

Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind eine wichtige Voraussetzung für die wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Fachhochschulen sind durch ihre Praxisnähe und die enge Kooperation mit Unternehmen besonders geeignet, den Ingenieurnachwuchs in Deutschland nachhaltig zu sichern. Hauptziele der Förderlinie IngenieurNachwuchs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind daher die forschungsnahe Qualifizierung von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie die Etablierung von forschungsstarken ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchsteams an Fachhochschulen im Rahmen von innovativen FuEuI-Projekten in Kooperation mit der Wirtschaft und Partnern aus der Wissenschaft. Das BMBF ist besonders bestrebt, die Durchführung kooperativer Promotionen zu unterstützen und so zur Durchlässigkeit der Hochschularten beizutragen. Zudem bietet die Förderlinie mit der Bekanntmachung erstmalig die Möglichkeit, die forschungstechnischen Voraussetzungen an den Fachhochschulen und im Rahmen der FuEuI-Projekte zu optimieren.

SINTEG: BMWi wählt fünf „Schaufenster intelligente Energie“ aus

03.12.2015

Mit dem Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellregionen, die Lösungen für eine klimafreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien entwickeln und großflächig demonstrieren. SINTEG thematisiert zentrale Herausforderungen der Energiewende wie Systemintegration, Flexibilität, Versorgungssicherheit, Systemstabilität und energiewirtschaftliche Effizienz. Das BMWi hat nun fünf Schaufenster ausgewählt, die Wissen, Erfahrungen und Aktivitäten systemübergreifend bündeln und Musterlösungen für die intelligente Energieversorgung der Zukunft etablieren sollen. In einem nächsten Schritt können nun die Projektanträge eingereicht werden. Nach Ende der Antragsphase sollen die Einzelprojekte in den Schaufensterregionen im zweiten Halbjahr 2016 starten.

BMBF-gefördertes Projekt GOBI: Gute Bakterien im Dienste der Gesundheit

03.12.2015

Bakterien machen nicht nur krank, im Gegenteil – sehr viele von ihnen fördern die Gesundheit von Mensch und Tier. Die strategische Allianz „Good Bacteria and Bioactives in Industry – GOBI” ist den „guten“ Bakterien und ihren Produkten auf der Spur und entwickelt sie weiter. Damit wurde sie ein Gewinner der Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie bündelt aktuelle Erkenntnisse zu den Mikroorganismen und den Wechselbeziehungen zwischen Genen, Stoffwechselprodukten und anderen Kleinstlebewesen, die den Menschen besiedeln. Die Dienste, die Mikroorganismen für ihre Wirte erbringen, sollen gezielt optimiert und zudem die industrielle Anwendung verbreitert werden. Die drei Teilprojekte haben den Darm, die Atemwege oder die Nahrung im Visier.

PtJ gewinnt Auftrag zur Evaluierung von DHBW-Forschungsprojekten

02.12.2015

Zur Förderung der Forschung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) 2011 erstmalig ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, das bisher in drei Fördertranchen ausgeschrieben worden ist. Im Hinblick auf die Entscheidung zur Fortsetzung des Förderprogramms soll eine wissenschaftliche Evaluation der in der ersten und zweiten Fördertranche geförderten kooperativen Forschungsprojekte durchgeführt werden. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat diesen Auftrag im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens gewonnen und kann damit an eine bereits erfolgreich abgeschlossene Evaluation für das MWK anknüpfen.

BMBF entwickelt seine Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ strategisch weiter

30.11.2015

Unternehmen Region mit dem Vorläuferprogramm InnoRegio steht seit 1999 für den Auf- und Ausbau besonderer technologischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kompetenzen in ostdeutschen Regionen. Ziel der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind die nachhaltige Umsetzung von Innovationen sowie mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, um die Voraussetzungen für die Entstehung regionaler Wirtschaftscluster zu schaffen. Nach 15 erfolgreichen Jahren entwickelt das BMBF das Programm nun weiter. Künftig sollen neue Angebote für vom Strukturwandel geprägte Regionen in Ost und West gemacht werden.

Für ein gesamtdeutsches Wissenschaftssystem: 25 Jahre Projektförderung am Standort Berlin

18.11.2015

Der Projektträger Jülich (PtJ) feiert am heutigen Mittwoch das 25jährige Bestehen seiner Berliner Geschäftsstelle. Im Rahmen eines Festaktes ab 15:30 Uhr in der Kalkscheune begeht PtJ das Jubiläum gemeinsam mit seinen Auftraggebern, Partnern und politischen Gästen, Vertreterinnen und Vertretern des Forschungszentrums Jülich sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

BMBF veröffentlicht neues Förderkonzept Medizininformatik auf der MEDICA

11.11.2015

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka stellt auf der Medizinmesse MEDICA am 16. November 2015 das neue Förderkonzept Medizininformatik vor. Es schafft die Voraussetzungen, um Wissen aus Medizin, Versorgung und Forschung künftig besser zu verknüpfen.

Forschungsprogramm BONUS: Neuer Aufruf „Blue Baltic“ gestartet

10.11.2015

Im Rahmen des transnationalen Forschungs- und Entwicklungsprogramms für den Ostseeraum, BONUS, ist die Förderbekanntmachung „Blue Baltic“ gestartet. Mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren können Projektverbünde mit bis zu drei Millionen Euro gefördert werden. Die Bandbreite an ausgeschriebenen Themen reicht von Untersuchungen zu Strukturen der Nahrungsnetze und Auswirkungen von gefährlichen Substanzen über öko-technologische Ansätze zur Erlangung eines guten Umweltzustandes in der Ostsee bis hin zur maritimen Raumplanung. Diese Förderinhalte sollen dazu beitragen, die Ziele der strategischen Forschungsagenda von BONUS umzusetzen.

BMWi-Statustagung „Maritime Technologien“ am 10. Dezember 2015 in Rostock

06.11.2015

Am 10. Dezember 2015 findet die Statustagung zum Förderprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Hotel Radisson Blu in Rostock statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Projektverantwortlichen der im Jahr 2015 abgeschlossenen Verbundprojekte ihre Ergebnisse präsentieren. Die Themenpalette reicht vom Einsatz drahtloser Kommunikationstechnologien in der Schiffstechnik über Technologien zur Prüfung von Unterwasserstrukturen, z. B. für Offshore-Windkraftanlagen, bis hin zum Einsatz von Augmented Reality in Produktivitätsmanagementsystemen für schiffbauliche Produktionsprozesse.

Web-Plattform zu Öko-Innovationen: Positiver Abschluss des EU-Projektes greenXpo

02.11.2015

Die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, werden immer knapper. Die Folgen des Klimawandels sind heute schon zu spüren. Eine Transformation der jetzigen hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ist daher unausweichlich. Öko-Innovationen sollen maßgeblich zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen, indem sie Umweltbelastungen verringern, die Widerstandsfähigkeit dagegen stärken oder eine effizientere und verantwortungsvollere Nutzung natürlicher Ressourcen bewirken. Um Öko-Innovationen zu fördern, muss das bereits bestehende Know-how darüber jedoch zunächst einmal verbreitet werden. Das kürzlich abgeschlossene EU-Projekt greenXpo hatte das Ziel, das Wissen im Bereich Öko-Innovation für die drei Zielgruppen politische Entscheidungsträger, kleine und mittlere Unternehmen sowie die Gesellschaft aufzubereiten. Im Rahmen des Projektes hat ein Konsortium aus neun europäischen Partnern sowie einem Partner aus Taiwan deshalb ein innovatives webbasiertes Instrument entwickelt, die Online-Plattform www.innovationseeds.eu.

BMWi-gefördertes Projekt DyNaLab: Weltweit einzigartiger Prüfstand für komplette Windenergie-Gondeln in Betrieb genommen

29.10.2015

Im Zuge der Energiewende hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, wesentliche Teile der Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien zu generieren. Bis zum Jahr 2050 soll der Umbau des deutschen Energiesystems abgeschlossen sein. Voraussetzung ist, dass neue Technologien schneller entwickelt und im Markt etabliert werden können. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) hat jetzt eine weltweit einzigartige Prüfeinrichtung mit einem Gondelprüfstand in Betrieb genommen: Komplette Gondeln bis zu einer Leistung von 8 Megawatt können hier realitätsnah unter Laborbedingungen getestet werden. Die Entwicklung neuer Windenergieanlagen wird hierdurch stark beschleunigt, da die Tests – anders als herkömmliche Feldtests – unabhängig von den Windgegebenheiten oder der Zustimmung der Netzbetreiber sind. Neue, leistungsfähige und vor allem zuverlässige Anlagen kommen damit schneller auf den Markt.

PtJ gewinnt BMWi-Auftrag: „Angebots- und Bedarfsanalyse der Institutionen, Strukturen und Netzwerke in der maritimen Wirtschaft“

28.10.2015

Maritime Technologien kommen in vielen verschiedenen Anwendungsfeldern zum Einsatz. Neben dem Schiffbau und der Nutzung des Seeweges für den Personen- und Warentransport nimmt die Bedeutung der Meere für die Versorgung mit Energie, Nahrungsmitteln und Rohstoffen seit Jahren zu. Ob nun die Erschließung von Öl- und Gasvorkommen in immer größeren Meerestiefen, der Ausbau der Offshore-Windenergie oder die Gewinnung mineralischer Rohstoffe vom Meeresboden – die maritime Wirtschaft besitzt erhebliches Wachstumspotential. Daher spielt die Stärkung der maritimen Wirtschaft zurzeit auch in der Politik eine bedeutende Rolle.

German Accelerator: BMWi unterstützt deutsche Start-ups im Bereich Life Sciences beim Einstieg in den US-Markt

23.10.2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine neue Initiative zur Unterstützung der deutschen Life-Sciences-Branche gestartet. Der German Accelerator Life Sciences (GALS) soll deutschen Start-ups und Jungunternehmen den Weg in den US-amerikanischen Markt ebnen. Die Gründerinnen und Gründer bekommen die Möglichkeit, ihre Ideen, Produkte und Dienstleistungen dort zu etablieren. Sitz des GALS ist in Boston/Cambridge, im größten Life-Sciences-Cluster der USA.

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes auf dem 11. Mittelständischen Unternehmertag Deutschland

21.10.2015

Treffen Sie die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes am 29. Oktober 2015 auf dem 11. Mittelständischen Unternehmertag Deutschland (MUT 2015 ) in Leipzig. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Ebene +1, Stand 1-017) informieren Expertinnen und Experten zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes. Interessenten haben im direkten Gespräch Gelegenheit, mehr über Fördermöglichkeiten zu Ihrem Forschungsvorhaben zu erfahren. Der Lotsendienst für Unternehmen, ein Service der Förderberatung des Bundes, beantwortet Fragen zu den spezifischen Angeboten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Bereich der Technologieförderung.

BMBF-Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ geht in die dritte Auswahlrunde

15.10.2015

Mit der Vergabe des Forschungspreises „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ zeichnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsgruppen aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder auch Unternehmen aus, die herausragende Forschungsresultate in der Biotechnologie erzielt haben. Das BMBF will das aufgebaute Know-how sichern, ausbauen und für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren nutzbar machen. Die Preisträger können bis zu fünf Jahre eine Förderung erhalten. Bewerbungen für die dritte Ausschreibungsrunde des Forschungspreises können beim Projektträger Jülich (PtJ) bis spätestens zum 31. Januar 2016 eingereicht werden.

BMBF-Förderinitiative BonaRes: Neues Zentrum für Bodenforschung in Deutschland

08.10.2015

Fruchtbare Böden sind die Grundlage für die Ernährung der Welt und eine nachhaltige biobasierte Wirtschaft. Am 1. Oktober 2015 – im „Internationalen Jahr der Böden“ - eröffnete das Bundesforschungsministerium (BMBF) ein virtuelles Bodenforschungszentrum. Das Zentrum ist Teil der Förderinitiative „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie – BonaRes“. Es soll Landwirten und der Politik helfen, wissensbasierte Entscheidungen für die nachhaltige Bodenbewirtschaftung zu treffen.

BMUB: Novellierte Kommunalrichtlinie bis 2017

01.10.2015

Kommunaler Klimaschutz ist ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMUB). Seit 2008 hat das BMUB mit der Kommunalrichtlinie mehr als 8.000 Klimaschutzprojekte in rund 3.000 Kommunen unterstützt. Ab dem 01. Oktober 2015 bis zum 31. März 2016 können wieder Anträge beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Neben dem verlängerten Zeitraum für die Einreichung von Förderanträgen gelten nun weitere Antragsberechtigungen (z. B. Betriebe und Unternehmen mit mehrheitlich kommunaler Beteiligung oder auch Jugendfreizeiteinrichtungen und Schwimmhallen). Ferner bietet die Förderrichtlinie stärkere finanzielle Anreize für die Antragsteller, insbesondere für Kindertagestagesstätten, Schulen bzw. deren Träger sowie für finanzschwache Kommunen. Neue Förderschwerpunkte im investiven Bereich werden dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen in Kommunen weiter zu senken. Eine weitere wichtige Neuerung konnte auch dadurch erreicht werden, dass die Richtlinie auf zwei Jahre mit jeweils zwei Antragsfenstern in den Jahren 2016 und 2017 ausgelegt wurde. Dies gibt interessierten Kommunen eine gute Perspektive und Planungssicherheit.

Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel: BMBF fördert Einzel- und Verbundvorhaben

29.09.2015

Die Bioökonomie soll Rohstoffalternativen zu fossilen Ressourcen finden, dem Klimawandel entgegenwirken, die natürlichen Lebensgrundlagen schützen und erneuerbare Ressourcen nachhaltig nutzen sowie die Versorgung und das Recht auf Entwicklung aller Teile einer wachsenden Weltbevölkerung sicherstellen. Der Förderschwerpunkt „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Ziel, eine spezifisch auf bioökonomische Transformationsprozesse ausgerichtete Forschung aus dem Spektrum der Sozial-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch der Kultur- und Geisteswissenschaften zu fördern und langfristig zu etablieren. Deren Ergebnisse sollen mit der bereits in zahlreichen Maßnahmen geförderten natur- und technikwissenschaftlichen Forschung verzahnt werden. Die Einreichungsfrist endet am 20. November 2015.

BMWi-gefördertes Forschungsprojekt ForTeS: Mit 25,1 Prozent Wirkungsgrad Weltrekord für beidseitig kontaktierte Solarzellen erreicht

28.09.2015

Die Bundesregierung hat sich mit der Energiewende zum Ziel gesetzt, eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung in Deutschland umzusetzen. Damit dies gelingen kann, ist es unter anderem notwendig, die Technologien erneuerbarer Energien kontinuierlich weiterzuentwickeln. Um die Kosten für Strom aus Photovoltaik weiter zu reduzieren, gibt es zwei mögliche Alternativen: ein höherer Wirkungsgrad der Zellen und Module oder reduzierte Herstellungskosten. Forschern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist nun beides gelungen. Mit einem Wirkungsgrad von 25,1 Prozent kann die innerhalb des Projekts ForTes entwickelte Solarzelle mehr als ein Viertel des einfallenden Sonnenlichts in Strom umwandeln. Das ist der neue Weltrekord für kristalline Solarzellen, die beidseitig, also auf Vorder- und Rückseite, elektrische Kontakte besitzen.

Nationale Informationsveranstaltung „Blaues Wachstum“: Möglichkeiten zur Forschungsförderung in Horizont 2020

24.09.2015

Die „blaue“ Wirtschaft beschäftigt etwa 5,4 Millionen Menschen und verzeichnet jährlich eine Bruttowertschöpfung von knapp 500 Milliarden Euro. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Meere und Ozeane und deren Nutzung ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Im Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 hat die EU-Kommission daher „Blaues Wachstum“ als Querschnittsthema integriert. Am 5. November 2015 informieren und beraten die Nationalen Kontaktstellen Umwelt, Lebenswissenschaften sowie Schifffahrt und Meerestechnik im Rahmen der Nationalen Informationsveranstaltung „Blaues Wachstum“ über das kommende Arbeitsprogramm 2016/2017 in Horizont 2020. Die Veranstaltung findet im Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock-Warnemünde statt.

Online-Umfrage zum Angebot der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

23.09.2015

Als Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung informiert die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme sowie über aktuelle Förderschwerpunkte. Derzeit wird eine Online-Befragung zum Angebot der beim Projektträger Jülich (PtJ) angesiedelten Förderberatung des Bundes durchgeführt. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Anregungen und Hinweise zum Service der Förderberatung mitzuteilen!

Coneeect-Symposium in Berlin: erste Erfolge des EU-Projekts vorgestellt

22.09.2015

Im Rahmen des ersten internationalen Coneeect-Symposiums unter dem Motto „Next Step into the Future of Entrepreneurship Education" am 10. und 11. September 2015 in Berlin stellte das Coneeect-Konsortium die bisherigen Ergebnisse des EU-geförderten Projekts vor. Zur Bilanz von Coneeect zählen nach drei erfolgreichen Jahren ein Handbuch mit Praxisbeispielen, interaktive Videobeiträge sowie fünf Trainingswochen für Lehrende.

Forum zur BMBF-Initiative MatRessource in Dresden

16.09.2015

Heute findet das Forum der BMBF-Förderinitiative MatRessource im Rahmen der Werkstoffwoche in Dresden statt. Im Fokus steht die Präsentation der Ergebnisse der bisher geförderten Projekte. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich mit Experten aus den Themenbereichen Substitution und Recycling, Korrosionsschutz sowie Katalyse auszutauschen und am Workshop zur „Ressourceneffizienzbewertung – Grundlagen, Methoden & Bewertung“ teilzunehmen.

Neue BMWi-Projektträgerschaft für PtJ: „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“

15.09.2015

Die erneuerbaren Energien Wind und Photovoltaik spielen im Rahmen der Energiewende eine entscheidende Rolle. Ihre Nutzung erfordert jedoch eine grundlegende Umgestaltung der Energieversorgung in Deutschland. Ein zügiger und effizienter Netzausbau sowie eine Modernisierung der Netzinfrastruktur sind dabei wichtige Faktoren. Zu Beginn des Jahres ist das Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)“ gestartet, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Modellregionen in den Bereichen Wind- und Sonnenergie fördert, die Lösungen für eine klimafreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien (bis zu 100 Prozent) entwickeln und großflächig demonstrieren sollen. Die Projektträgerschaft wurde nun erstmals vergeben, den Zuschlag erhielt der Projektträger Jülich (PtJ).

Mikroplastik in marinen Systemen: Vier Forschungsverbünde zur Förderung durch JPI Oceans vorgeschlagen

03.09.2015

Industrielle Kunststoffe gelangen in großen Mengen als Mikroplastik in unsere Meere. Über die toxikologischen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt wissen wir noch zu wenig. Im Rahmen der Bekanntmachung „Mikroplastik in marinen Systemen“ der JPI Oceans hat ein Gutachtergremium nun vier Forschungsverbünde zur Förderung vorgeschlagen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen von JPI Oceans deutsche Partner aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Maßnahme im Auftrag des BMBF um und koordiniert die aktuelle Bekanntmachung.

Kommunalrichtlinie des BMUB: 7500. Projekt bewilligt

31.08.2015

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat das 7500. Projekt bekanntgegeben, das im Zuge seiner Kommunalrichtlinie gefördert wird, das Klimaschutzkonzept des Landkreises Siegen-Wittgenstein. Mit einer Stelle für Klimaschutzmanagement will der Landkreis mittelfristig bis zu 95.000 Tonnen Treibhausgasemissionen in neun Kommunen einsparen.

2. Runde des NRW-Förderprogramms „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ gestartet

31.08.2015

Wissens- und Technologietransfer sind für Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung. Eine systematische Erschließung des an den Hochschulen vorhandenen Transferpotenzials ist hierfür essenziell. Mit dem Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ fördert die Landesregierung Gründerinnen und Gründer an nordrhein-westfälischen Hochschulen, die mit ihren Forschungsvorhaben den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit wagen wollen. Förderung erhalten Projekte in der Gründungsphase, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen basieren. Interessenten können ihre Anträge bis zum 30. November 2015 einreichen.

BMWi-Forschungsprojekt HELENE: Neuer Wirkungsgrad für kristalline Solarzellen

18.08.2015

Die PERC-Solarzelle kann 21,7 Prozent des einstrahlenden Sonnenlichts in Strom umwandeln und erreicht damit einen Rekordwirkungsgrad. Unter vergleichbaren Bedingungen wurden bisher lediglich 21,2 Prozent erzielt. Die PERC-Zelle ist innerhalb des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes HELENE entstanden – in einem industriellen Fertigungsprozess, nicht unter Laborbedingungen. So kann die erreichte Qualität schnell von der Industrie umgesetzt werden. PERC steht für „Passivated Emitter und Rear Cell“ und beschreibt eine neue Technologie kristalliner Solarzellen. Das Projekt mit insgesamt sieben Partnern wird von der SolarWorld Innovations GmbH koordiniert. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist vom BMWi damit beauftragt, das Projekt fachlich und administrativ zu betreuen.

Leitmarktwettbewerb NeueWerkstoffe.NRW: Gewinner der ersten Runde stehen fest

06.08.2015

Der Leitmarkt Neue Werkstoffe in Nordrhein-Westfalen ist direkt in der ersten Einreichungsrunde auf großes Interesse gestoßen. Die Evaluierung und die Begutachtung aller 39 eingegangen Wettbewerbsbeiträge sind abgeschlossen. Im Rahmen der Gutachtersitzung im Juli 2015 stachen 12 Wettbewerbsbeiträge besonders hervor und wurden von den Gutachterinnen und Gutachtern zur Förderung vorgeschlagen. Die Gewinner sind nun zur Antragstellung aufgefordert. Um eine optimale Bearbeitung der Antragsunterlagen zu gewährleisten, bietet die LeitmarktAgentur.NRW am 20. August 2015 eine Informationsveranstaltung in Jülich an.

Neue BMWi-Bekanntmachung zur energetischen Biomassenutzung

05.08.2015

Zur effizienteren Nutzung der begrenzt zur Verfügung stehenden Biomasse fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Forschung und Entwicklung zur kosten- und energieeffizienten Nutzung von Biomasse im Strom- und Wärmemarkt. Das Programm wurde vom BMWi über die Bekanntmachung „Energetische Biomassenutzung“ veröffentlicht. Im Fokus der Förderung stehen vorrangig die praxistaugliche Erprobung und Validierung von zukunftsweisenden, effizienten und kostengünstigen Technologien zur Strom-, Wärme- und gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung sowie Verfahrens- und Prozessoptimierungen mit Demonstrations- und Pilotcharakter. Die Einreichungsfrist für Skizzen endet am 30. September 2015.

12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit in Bonn

03.08.2015

Vom 14. bis zum 15. September 2015 findet das diesjährige Forum für Nachhaltigkeit im Maritim-Hotel in Bonn statt. Im Mittelpunkt der Konferenz steht das neue Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3), das Bundesforschungsministerin Wanka im April vorgestellt hat. Mit den drei neuen Leitinitiativen Zukunftsstadt, Energiewende und Green Economy will das BMBF Wirksamkeit und Relevanz der Nachhaltigkeitsforschung steigern.

BMUB-Förderprogramm zur Anpassung an den Klimawandel geht in die dritte Förderrunde

03.08.2015

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat zum 1. August 2015 einen weiteren Aufruf zum Förderprogramm Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel veröffentlicht. Ziel des Programms ist es, die Anpassungsfähigkeit der gesellschaftlichen Akteure an die Folgen der nicht mehr zu verhindernden Klimaerwärmung, wie Hitzewellen, Starkregenereignisse, Hochwasser, zu erhöhen. Der Zuschnitt der Förderung bleibt mit den drei Förderschwerpunkten „Anpassungskonzepte für Unternehmen“, „Entwicklung von Bildungsmodulen“ und „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ unverändert. Bis zum 31. Oktober 2015 erfolgt zunächst die Einreichung von Skizzen zur Förderidee. Die Interessenten mit den besten Projektskizzen werden in einem zweiten Schritt gebeten, einen Vollantrag einzureichen. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt das Förderprogramm im Auftrag des BMUB fachlich und administrativ um.

BMBF veröffentlicht Förderbekanntmachung zur Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee

29.07.2015

In den kommenden Jahren wird sich die Nutzung der Küste und somit der Druck auf die Ökosysteme weiter erhöhen. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass sich der von Menschen beeinflusste Klimawandel immer stärker auswirkt. Mit der Fördermaßnahme „Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) transdisziplinäre Forschung für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in den deutschen Küstenregionen sowie zur Entwicklung neuer Konzepte und Infrastrukturen für Küstenschutz und Verkehrswasserbau. Die Fördermaßnahme ist Teil des Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung“ (FONA). Die Einreichungsfrist endet am 30. Oktober 2015.

Höhere Mittel für Energieforschung: Skizzen können eingereicht werden

22.07.2015

Die Mittel für die angewandte Energieforschung sollen weiter erhöht werden. Dies sieht der Etatentwurf zum Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für 2016 vor. Damit wird die Forschungsförderung in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz weiter gestärkt.

BMBF-Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“ (SILQUA-FH) geht in die nächste Runde

17.07.2015

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lässt in verschiedenen Fördermaßnahmen die Folgen des demografischen Wandels auf die Gesellschaft untersuchen, um auf absehbare Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können. Im Rahmen der Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“ (SILQUA-FH) soll durch praxisnahe Konzepte, Modelle und Methoden sowie anwendungsorientierte Strategieentwicklungen die Teilhabe von älteren Menschen im Arbeits- und gesellschaftlichen Leben erhalten und so ihre Lebensqualität verbessert werden. Die Einreichungsfrist endet am 3. November 2015.

Förderung innovativer Klimaschutzprojekte mit bundesweiter Ausstrahlung durch das BMUB

01.07.2015

Seit 2011 wird jährlich die Förderinitiative für „Klimaschutzprojekte in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) veröffentlicht. In 2015 erfolgt der Förderaufruf unter dem Titel „Innovative Klimaschutzprojekte mit bundesweiter Ausstrahlung“. Es handelt sich hierbei um ein zweistufiges Verfahren, bei dem zunächst Skizzen eingereicht werden. Das Ziel der Förderung bleibt unverändert, Prozesse anzustoßen und Strukturen aufzubauen. Hier sind insbesondere die Akteure in der Wirtschaft, in Kommunen, in Privathaushalten und in Bildungseinrichtungen gefragt, Veränderungen hin zum klimafreundlichem Verhalten anzustoßen.

Neue BMWi-Initiative „EXIST-Start-up Germany-Israel“ gestartet

01.07.2015

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi) Brigitte Zypries hat am 29. Juni 2015 in Tel Aviv die Förderinitiative „EXIST-Start-up Germany-Israel“ vorgestellt. Im Rahmen der Initiative sollen israelische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit bekommen, die Gründerregion um Berlin kennenzulernen und sich mit deutschen Gründungsteams zu vernetzen.

Neue BMBF-Initiative FH-Impuls stärkt regionale Kooperationen von Fachhochschulen mit der Wirtschaft

29.06.2015

Die Förderinitiative „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region“ (FH-Impuls) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist gestartet. Mit der Maßnahme fördert das BMBF Forschungs- und Innovationspartnerschaften von Fachhochschulen insbesondere mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in der Region. Die zehn besten Konzepte sollen bis zum Sommer 2016 im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens ausgezeichnet und über zwei je vierjährige Phasen gefördert werden.

3. Internationale Clusterkonferenz des BMBF am 30. Juni und 1. Juli im Livestream

29.06.2015

Am 30. Juni und 1. Juli 2015 veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die 3. Internationale Clusterkonferenz in Berlin. Über 500 in- und ausländische Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen an diesen beiden Tagen zusammen, um sich zur Cluster- und Innovationspolitik auszutauschen. Im Fokus stehen wichtige Zukunftstrends sowie die zukünftige Ausrichtung und Internationalisierung der Cluster.

CO2Plus - Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis

26.06.2015

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Fördermaßnahme „CO2Plus - Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis“ Verbundvorhaben im Bereich der angewandten Forschung und industriellen Forschung und Entwicklung. Ziel der Förderung ist es, die Rohstoffbasis der Chemischen Industrie durch die stoffliche Nutzung von CO2 zu verbreitern. So soll ein Beitrag dazu geleistet werden, alternative Kohlenstoffquellen nachhaltig zu sichern und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen soll verringert werden. Eine systemische Betrachtungsweise und interdisziplinäre Zusammenarbeit wird erwartet. Die Fördermaßnahme ist Teil der Leitinitiative „Green Economy“ im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ des BMBF und wird vom Projektträger Jülich (PtJ) betreut. Die Einreichungsfrist für den Antrag auf Förderung endet am 9. Oktober 2015.

BMBF-Bekanntmachung "Pflanzenzüchtungsforschung für die Bioökonomie" veröffentlicht

24.06.2015

Mit der Förderung von "Pflanzenzüchtungsforschung für die Bioökonomie" sollen neuartige Ansätze entwickelt werden, wie die Nutzpflanzen- und Biomasseproduktion im Rahmen einer Bioökonomie zukunftsfähig gestaltet werden kann. Herausforderung dabei ist, die Produktion auf begrenzter Anbaufläche in nachhaltiger Weise zu steigern. Die BMBF-Maßnahme ist Teil einer gemeinsamen Initiative mit dem BMEL. Die Einreichungsfrist endet am 22. Oktober 2015. Für die Betreuung und Abwicklung der Fördermaßnahme ist der Projektträger Jülich (PtJ) zuständig.

Internationalisierung von Clustern und Netzwerken: BMBF wählt elf Projekte für die erste Förderrunde aus

19.06.2015

Mit der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ unterstützt das Bundesforschungsministerium ab sofort elf Projekte zur internationalen Vernetzung innovationsstarker Regionen aus Deutschland mit jeweils bis zu vier Millionen Euro.

NRW zeichnet 31 „Orte des Fortschritts“ aus

18.06.2015

Fortschritt sichtbar machen – unter diesem Motto hat das Land Nordrhein-Westfalen den Wettbewerb „Orte des Fortschritts“ 2015 zum dritten Mal ausgerufen. In der aktuellen Runde wurden 31 Orte von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt und dürfen sich nun „Ort des Fortschritts“ nennen.

Bundesregierung nominiert BMBF-gefördertes Projekt „SMILE“ als Leuchtturmprojekt Elektromobilität

17.06.2015

Das Projekt „SMILE – Systemintegrativer Multi-Material-Leichtbau für die Elektromobilität“ wurde von der Bundesregierung als eines von sieben herausragenden Leuchtturmprojekten anlässlich der Nationalen Konferenz Elektromobilität am 15. und 16. Juni 2015 in Berlin ausgewählt.

ACHEMA 2015: Bioökonomie – ein Netzwerk aus biobasierten Wertschöpfungsketten

11.06.2015

Biobasierte Wertschöpfungsketten treffen auf innovative Rohstoffkonzepte und kreative Ideen für neue Produkte: Daraus entsteht ein Bioökonomie-Netzwerk, das die Besucherinnen und Besucher der ACHEMA 2015 vom 15. bis zum 19. Juni bestaunen können. Auf dem Gemeinschaftsstand A1 in der „Galleria“ verknüpfen der Projektträger Jülich (PtJ), die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. aktuelle Forschungsergebnisse zu einem Zukunftsszenario, in dem unsere Wirtschaft nicht mehr von fossilen Rohstoffen abhängig ist.

Systembiologie.de: Website informiert über Forschungsalltag

10.06.2015

Wie werden Gene reguliert? Warum entsteht Krebs? Welcher Organismus produziert den Treibstoff der Zukunft? Hinter diesen Fragen verbergen sich komplexe Probleme, denen die klassischen biologischen Methoden kaum noch gerecht werden. Wer Lösungen für diese Fragen sucht, muss vielmehr die Dynamik eines biologischen Systems als Ganzes begreifen. Den passenden Ansatz hierfür liefert die Systembiologie. Ob Fachleute oder Laien – diese noch recht junge Forschungsdisziplin ist für alle spannend. Die Website Systembiologie.de ist das Informationsportal für die Systembiologie-Forschung in Deutschland.

Partizipation in der Forschungs- und Innovationsförderung: Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2014

09.06.2015

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat seinen Geschäftsbericht 2014 veröffentlicht, der für alle von PtJ betreuten Förderprogramme und -initiativen einen detaillierten Überblick über ausgezahlte Fördermittel sowie neu bewilligte und laufende Vorhaben gibt. In Summe hat PtJ im vergangenen Jahr mit 867 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 16.774 laufende Vorhaben mit einem Mittelabfluss von 1,33 Milliarden Euro betreut. Neben dem Rechenschaftsteil stellt PtJ in einem Dossier Ansätze dafür vor, die Zivilgesellschaft in die Planung und Gestaltung von Forschung, aber auch in die Umsetzung ihrer Ergebnisse einzubeziehen.

Leitmarktwettbewerb IKT.NRW ist gestartet

01.06.2015

Mit dem Leitmarktwettbewerb IKT.NRW will das Land die Innovationskraft des Leitmarkts Informations- und Kommunikationswirtschaft stärken, um nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern sowie die internationale Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens als führenden Standort in diesem Technologiebereich zu erhöhen. Es sollen Lösungsbeiträge zur Umsetzung der digitalen Transformation unter dem Schlagwort Industrie 4.0 entwickelt und erprobt werden. Ab sofort bis zum 01.09.2015 können Wettbewerbsanträge eingereicht werden.

Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW gestartet

29.05.2015

Mit dem Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW will das Land die Innovationskraft des Leitmarkts Life Sciences stärken, um nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern und die internationale Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens als führenden Standort für die Lebenswissenschaften zu erhöhen. Es sollen insbesondere Lösungsbeiträge zur großen gesellschaftlichen Herausforderung "Gesundheit und Wohlergehen im demographischen Wandel" entwickelt und erprobt werden. Ab sofort bis zum 20.08.2015 können Wettbewerbsanträge eingereicht werden.

BMWi bewilligt 26 Projekte im EXIST-Forschungstransfer

29.05.2015

26 anspruchsvolle Vorhaben aus den Bereichen Lebenswissenschaften, Energietechnologie, Sensorik, Software und Industrie 4.0 beginnen im Sommer mit Vorbereitungen für eine spätere Unternehmensgründung.

NRW-Förderprogramm FH KOMPETENZ gestartet

28.05.2015

Das Förderprogramm FH KOMPETENZ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) ist darauf ausgerichtet, bereits angelegte vielversprechende Strukturen zu Forschungs-In-Instituten von Hochschulen weiterzuentwickeln. Hierdurch sollen profilbildende Forschungsstrukturen an den Fachhochschulen geschaffen und ausgebaut werden, die die Rolle der Projektpartner in Innovationsprozessen im nationalen wie auch im internationalen Bereich nachhaltig stärken. Die Einreichungsfrist endet am 15. Oktober 2015.

3. Internationale Clusterkonferenz 2015 in Berlin

28.05.2015

Vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2015 findet die 3. Clusterkonferenz im Westhafen Event & Convention Center (WECC) in Berlin statt. Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) treffen sich rund 500 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, um sich über die Clusterpolitik der Bundesregierung auszutauschen.

BMVI veröffentlicht neue Förderrichtlinie zu "Brennstoffzellen für hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen"

26.05.2015

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat eine neue Förderrichtlinie zu brennstoffzellenbasierten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) veröffentlicht. Mit der neuen Richtlinie will das BMVI Kaufanreize schaffen und den anstehenden Markthochlauf unterstützen. Durch die zunehmende Anzahl produzierter Systeme sollen die Herstellkosten für Brennstoffzellenanlagen gesenkt werden. Für die Betreuung und Abwicklung der Fördermaßnahme ist der Projektträger Jülich (PtJ) zuständig.

Agrarsysteme der Zukunft – innovativ und nachhaltig

21.05.2015

Die Landwirtschaft muss künftig für bis zu zehn Milliarden Menschen Nahrung und Rohstoffe liefern. Angesichts der enormen Herausforderungen startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Zukunftsprozess im Rahmen der wissensbasierten Bioökonomie.

BMBF-Bekanntmachung „Bioökonomie International 2015“ veröffentlicht

19.05.2015

Die Bioökonomie als bio-basiertes Wirtschaftssystem erfordert neben nationalen und europaweiten Initiativen auch weltweite Kooperationen, um die in der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" angestrebten Ziele zu verwirklichen. Hier setzt die BMBF-Fördermaßnahme „Bioökonomie International“ an. Ziel ist es, durch modellhafte Projekte internationale Partnerschaften in Forschung und Entwicklung zu relevanten Fragestellungen im Bereich der Bioökonomie zu fördern. Dabei sind neben den technologischen Fragestellungen und Entwicklungszielen auch sozioökonomische Aspekte und Systemansätze von Bedeutung. Die Einreichungsfrist endet am 3. Juni 2015.

FP7-Vorhaben greenXpo stellt auf seiner Abschlusskonferenz umfassendes Angebot zu Ökoinnovationen vor

11.05.2015

Das EU-Projekt greenXpo hat seine Ziele erreicht: Auf der Abschlusskonferenz in Jyväskylä, Finnland, stellten die Verantwortlichen Ende April das Wissensportal www.innovationseeds.eu vor. Das webbasierte Instrument soll den Wissensaustausch, die wirtschaftliche Verwertung von technischen Forschungsdaten und nicht-technologischen Lösungsstrategien sowie vielversprechende Rahmenbedingungen mit Bezug zu Ökoinnovation unterstützen.

Forschungsförderung für die Energiewende: BMWi veröffentlicht Bundesbericht Energieforschung und Jahresbericht „Innovation durch Forschung“

08.05.2015

Der Bundesbericht Energieforschung 2015 des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) wurde am 6. Mai 2015 vom Bundeskabinett beschlossen und nun veröffentlicht. Der Bericht stellt die Ergebnisse der öffentlich geförderten Energieforschung durch die Bundesregierung, die Bundesländer sowie entsprechende Förderaktivitäten auf EU-Ebene vor. Der zeitgleich erschienene Jahresbericht „Innovation durch Forschung“ ergänzt die dargestellten Zahlen. Er präsentiert ausgewählte Projekte der Forschungsförderung des BMWi in den für die Energiewende entscheidenden Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Beide Broschüren sind unter maßgeblicher Mitarbeit des Projektträgers Jülich (PtJ) entstanden.

NanoMatFutur: Nachwuchsförderung in der Materialwissenschaft

05.05.2015

Die Materialwissenschaft und die Werkstofftechnik haben in hoch technisierten Ländern wie Deutschland eine herausragende Bedeutung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will mit der Förderinitiative „NanoMatFutur“ den Nachwuchs in diesen Bereichen fördern. Im Fokus stehen innovative Forschungsthemen, die mit interdisziplinärem Ansatz die Grenzen der klassischen Disziplinen wie Chemie, Physik, Biologie und Nanotechnologie überwinden. Die Forschungsarbeiten aus der anwendungsorientierten Grundlagenforschung sollen Industriebezug aufweisen und im Bereich der Werkstofftechnologien neue Impulse für innovative Anwendungen setzen. Zielgruppe der Förderinitiative sind exzellente Ingenieure und Naturwissenschaftler, die nach ihrer Promotion bereits erste Forschungserfahrung gesammelt haben. Die Fördermaßnahme ermöglicht ihnen den Aufbau einer eigenen Nachwuchsgruppe.

Statusseminar Energiespeicher: Erfolgreiche Zwischenbilanz der Förderinitiative der Bundesregierung

28.04.2015

Vom 22. bis 23. April 2015 fand im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin das zweite Statusseminar der Förderinitiative Energiespeicher der Bundesregierung statt. Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) diskutierten 277 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 16 Fachsessions zu aktuellen Trends und den Projekten der 2011 gestarteten Initiative.

i-WING-Konferenz 2015: Neue Entwicklungen in der Materialforschung

24.04.2015

Vom 27. bis zum 29. April 2015 findet die „i-WING 2015 – Vom Material zur Innovation“ in Dresden statt. Die i-WING 2015 ist die wichtigste deutschsprachige Konferenz für Förderakteure in den Material- und Werkstoffwissenschaften. Eröffnet wird sie durch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Im Rahmen der Veranstaltung wird das neue Rahmenprogramm zur Förderung der Materialforschung „Vom Material zur Innovation“ vorgestellt, das das bisherige BMBF-Rahmenprogramm „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING“ ablöst.

Deutsche Biotechnologietage 2015 – Nationales Forum für die Biotech-Branche

22.04.2015

Die Deutschen Biotechnologietage gelten als das Netzwerk-Event der deutschen Biotechnologiebranche. Am 22. und 23. April 2015 treffen sich, inzwischen zum fünften Mal, Biotech-Unternehmen sowie ihre Partner aus Politik, Forschung und Verwaltung, um die Möglichkeiten der Zukunftstechnologie auszuloten. Die Veranstalter erwarten rund 950 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, so viele wie nie zuvor.

Transfer von Kenntnissen aus der Meeresforschung in die Praxis: EU-Projekt COLUMBUS gestartet

21.04.2015

Unter dem Dach des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 ist am 1. März 2015 das EU-Projekt COLUMBUS gestartet. Die EU-Kommission investiert vier Millionen Euro, um Erkenntnisse aus der Meeresforschung für die Gesellschaft nutzbar zu machen. 26 Partner aus verschiedenen europäischen Ländern sind an COLUMBUS beteiligt. Vom 21. bis zum 22. April 2015 findet in Dublin das Kick-off-Meeting statt.

Neues BMBF-Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“ in Berlin vorgestellt

21.04.2015

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat der Öffentlichkeit heute in Berlin das neue Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) vorgestellt. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen der 5. Statuskonferenz der BMBF-Fördermaßnahme „Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz – Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2“. FONA ist das zentrale Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur strategischen Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung. Es wird nun zum dritten Mal neu aufgelegt.

NRW-Förderprogramm „Innovationsassistent“ wird in neuer Form fortgeführt

20.04.2015

Im Rahmen seiner Förderinitiative „HochschulStart–up.NRW“ führt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) das erfolgreiche Förderprogramm „Mittelstand.innovativ!“ in neuer Form fort. Die Programmlinie „Innovationsassistent“ ist jetzt gestartet. Sie soll KMU bei der Einstellung und Beschäftigung junger, hoch motivierter Universitäts- und Fachhochschul-Absolventinnen und Absolventen unterstützen. Interessenten können ihre Anträge ab sofort beim Projektträger Jülich (PtJ) einreichen.

Innovative Küstenforschung: Symposium "Küste 2025" zu Schutz und nachhaltiger Nutzung deutscher Küstenmeere

17.04.2015

Bereits heute lebt ein Drittel der europäischen Bevölkerung und über die Hälfte der Weltbevölkerung in direkter Küstennähe, Tendenz steigend. Auf einem Streifen von weniger als 100 Kilometern Breite werden Küstengebiete als Lebens- und Wirtschaftsräume genutzt – gleichzeitig sind sie verletzliche Ökosysteme gegenüber Wetterextremen und zunehmender menschlicher Nutzung.

BMBF- Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ geht in die nächste Runde

16.04.2015

Um Möglichkeiten zu identifizieren und zu erschließen, die der Wandel zu einer Bioökonomie für die Entwicklung neuer Produkte bietet, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Strategieprozesses „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+“ den Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ aufgelegt. Das BMBF bietet damit eine unkomplizierte Fördermöglichkeit mit niedriger Eintrittsschwelle für innovative Produktideen. Mit dem neuen Zusatzmodul „Kreativ-Workshop“ will es Technologietransfereinrichtungen und Innovationscluster ermutigen, eigene Kreativ-Veranstaltungen auszurichten, um neue Produktideen für die Bioökonomie zu generieren, die dann im Ideenwettbewerb eingereicht werden können.

BMBF fördert Nachwuchsgruppen im Bereich Bioökonomie

15.04.2015

Die „Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ hat das Ziel, ein nachhaltiges, am natürlichen Stoffkreislauf orientiertes Wirtschaftssystem zu etablieren. Neben technischen Innovationen spielen hierfür insbesondere die gesellschaftlichen, politischen und (makro)ökonomischen Bedingungen und Auswirkungen des Transformationsprozesses eine Rolle. Mit der Förderung von Nachwuchsgruppen zum Thema „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sozial-, politik- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung zum Themenkomplex Bioökonomie. Die geförderten Nachwuchsgruppen sollen mit ihren Vorhaben dazu beitragen, die Wechselwirkungen zwischen Technik, Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft zu erfassen und systemische Forschungsansätze zu entwickeln, auf deren Grundlage die Chancen und Risiken eines bioökonomischen Transformationsprozesses abgeschätzt und bewertet werden können. Die Einreichungsfrist endet am 10. Juli 2015.

ProMat_3D: BMBF fördert Materialentwicklungen zur additiven Fertigung

15.04.2015

Mit der gezielten Herstellung von Bauteilen durch additive Fertigungstechniken steht der Industrie in jüngster Zeit eines der innovationsträchtigsten Fertigungsverfahren zur Verfügung. Ein Schlüssel zur Etablierung additiver Fertigungsverfahren ist das Vorhandensein geeigneter Ausgangsmaterialien, die zum überwiegenden Teil für diese neue Verfahrenstechnik noch nicht qualifiziert wurden. Daher kommt sowohl der Entwicklung neuer innovativer als auch der Optimierung bereits eingesetzter Materialien eine entscheidende Bedeutung zu. Durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren soll auch versucht werden, Werkstoffe, die mit kommerziellen Verfahren schwer herstellbar sind, in die Anwendung zu bringen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher mit der Maßnahme „Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien (ProMat_3D)“ Materialentwicklungen aus dem Bereich aller Werkstoffgruppen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Neue Richtlinie „Masterplan 100 % Klimaschutz“ des BMUB veröffentlicht

15.04.2015

Am 1. April 2015 ist die neue „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutz in Masterplan-Kommunen“ (Masterplan-Richtlinie) in Kraft getreten. Seit 2012 unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgewählte Kommunen und Landkreise mit dem Masterplan „100 % Klimaschutz“. Die Masterplan-Kommunen verpflichten sich, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 % gegenüber 1990 zu senken und ihren Verbrauch an Endenergie in diesem Zeitraum zu halbieren. Mit der neuen Richtlinie sollen zusätzliche Masterplan-Kommunen eine Förderung erhalten. Die 19 bisher geförderten Masterplan-Kommunen haben zudem die Möglichkeit, ihre Projekte über die bisherige Förderung hinaus zu verstetigen.

Erfolgreicher Abschluss der 1. Jahreskonferenz des „Forschungsnetzwerks Energie in Gebäuden und Quartieren“

14.04.2015

Vom 26. bis zum 27. März 2015 fand in Berlin die 1. Jahreskonferenz des „Forschungsnetzwerks Energie in Gebäuden und Quartieren“ statt. Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) diskutierten rund 190 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Plenum sowie an zehn Themenständen über Forschung und Forschungsförderung im Rahmen der Energiewende in Gebäuden und Quartieren. Das Forschungsnetzwerk bündelt die Förderinitiativen Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt), Energieeffiziente Wärmeversorgung (EnEff:Wärme) sowie den Förderbereich der Niedertemperatur-Solarthermie. Die Geschäftsstelle des Netzwerks ist beim Projektträger Jülich (PtJ) angesiedelt.

Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes auf der Hannover Messe 2015

10.04.2015

Vom 13. bis zum 17. April präsentiert sich die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes auf den Ständen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (B22) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (C28) auf der Hannover Messe 2015.

Neues Förderprogramm NRW-Patent-Validierung veröffentlicht

31.03.2015

Erfindungen und Patente sind ihrer Zeit oft weit voraus. Unternehmen ist es daher häufig zu risikoreich, vor dem Proof of Concept zu investieren. Ziel des Förderprogramms NRW-Patent-Validierung ist die Steigerung der Anwendungsreife von Hochschul-Erfindungen und deren anwendungsorientierte Validierung zur Verbesserung der Verwertungschancen durch Lizenzierung, Verkauf oder durch eine Ausgründung aus der Hochschule. Dieser Förderansatz soll das Innovationspotenzial der NRW-Hochschulen heben und das Hochschul-Know-how der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendung zuführen. Die Vorhaben sollen zur Umsetzung der NRW-Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“ beitragen. Die Einreichungsfrist endet am 30. Juni 2015.

NRW-Förderprogramm FH STRUKTUR fördert Forschung an Fachhochschulen

27.03.2015

Das Förderprogramm FH STRUKTUR des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) setzt Impulse für die Forschung an Fachhochschulen. Ziel ist es, neue Forschungsansätze zu identifizieren, die die Fachhochschulen in neu einzurichtenden disziplin- und fachbereichsübergreifenden Forschungsschwerpunkten bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragestellungen, die einen Beitrag zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen liefern. Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 15. Juni 2015.

BMWi startet neue Förderaufrufe „Energiesystemanalyse“ und „Leistungselektronik in Stromnetzen“

27.03.2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zwei neue Förderaufrufe zu den Themen „Energiesystemanalyse“ und „Leistungselektronik in Stromnetzen“ veröffentlicht. Die neuen Maßnahmen ergänzen und vertiefen die Förderbekanntmachung „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ vom Dezember 2014.

Zweite Bekanntmachung der JPIAMR: Erforschung von Antibiotika-Resistenzen

24.03.2015

30.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Infektionen durch Krankenhauskeime. Neue Medikamente und therapeutische Ansätze sind daher dringend notwendig, um bakterielle Infektionen zu bekämpfen. Mit der zweiten Bekanntmachung „Neue Einsatzmöglichkeiten für vernachlässigte Antibiotika und Charakterisierung von Antibiotika oder Antibiotika-Nichtantibiotika-Kombinationen zur Bekämpfung bakterieller Antibiotikaresistenzen“ im Rahmen der „Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance“ (JPIAMR) fördern die beteiligten Länder Forschungsvorhaben, die dazu beitragen sollen, antimikrobielle Resistenzen bei Mensch und Tier zu verringern und zu bekämpfen. Die Einreichungsfrist für Anträge endet am 12. Mai 2015.

Vom Material zur Innovation – BMBF fördert Materialforschung mit 100 Millionen Euro jährlich

20.03.2015

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das neue Forschungsrahmenprogramm „Vom Material zur Innovation“ veröffentlicht. Mit dem Programm will das BMBF neue Impulse für die Querschnittstechnologie Materialforschung setzen, um den Innovationsstandort Deutschland zu fördern. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt das Programm im Auftrag des BMBF um.

BMBF-Wettbewerb GO-Bio geht in die siebte Förderrunde

17.03.2015

Die Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geht in die siebte Runde. Mit dem Wettbewerb fördert das BMBF Forscherteams mit lebenswissenschaftlicher Ausrichtung, die die Absicht und Bereitschaft zur Unternehmensgründung mitbringen. Die Forschungsansätze sollen ein hohes kommerzielles oder klinisches Innovationspotenzial besitzen und auf eine wirtschaftliche Verwertung ausgerichtet sein. GO-Bio ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Interessierte Forschergruppen können ihre Projektskizzen bis zum 30. Juni 2015 beim Projektträger Jülich (PtJ) einreichen.

Leitmarktwettbewerb Produktion.NRW ist gestartet

16.03.2015

Mit dem Leitmarktwettbewerb Produktion.NRW will die nordrhein-westfälische Landesregierung die Innovationskraft dieser Branche weiter stärken. Ziel ist es, nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern und die internationale Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens als führenden Standort für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Produktionstechnik zu erhöhen. Interessenten können ihren Antrag auf Förderung bis zum 11. Juni 2015 beim Projektträger Jülich (PtJ) einreichen.

Evaluierungsbericht: BMUB förderte Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel mit rund sieben Millionen Euro

12.03.2015

Im Förderzeitraum 2011 bis 2014 hat das Bundesumweltministerium (BMUB) 35 Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mit rund sieben Millionen Euro gefördert. Besonders großes Interesse an dem Förderprogramm besteht dabei in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Dies ist eines der Ergebnisse, die das BMUB und der Projektträger Jülich (PtJ) im ersten Evaluierungsbericht des Förderprogramms „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ veröffentlichen.

BSW-Solar startet Multiplikatorenoffensive zu neuen Rahmenbedingungen im PV-Bereich

09.03.2015

Seit dem 1. August 2014 gelten mit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes neue Rahmenbedingungen für Investitionen in Photovoltaikanlagen. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) startet jetzt ein Multiplikatorenprogramm, um die Akteure aus Energie- und Solarbranche über die nun geltenden Regelungen zu informieren.

ERACoSysMed: Erste EU-Förderbekanntmachung im Bereich Systemmedizin veröffentlicht

05.03.2015

ERACoSysMed ist im Januar als erstes systemmedizinisch orientiertes ERA-Net der EU-Kommission gestartet. Die Systemmedizin überträgt die in der Systembiologie entwickelte Methodik und die gewonnenen Erkenntnisse über komplexe biologische Vorgänge auf die medizinische Forschung und Praxis. Innerhalb der fünfjährigen Laufzeit von ERACoSysMed sind drei Förderbekanntmachungen (Joint Transnational Calls) geplant. Die erste Förderbekanntmachung richtet sich an Forschungsprojekte, die den sozioökonomischen Nutzen des systemmedizinischen Ansatzes anhand konkreter klinischer Fragestellungen belegen. Interessenten können ihre Anträge noch bis zum 30. März 2015 einreichen.

NRW-Förderprogramm START-UP-Hochschul-Ausgründungen gestartet

27.02.2015

Wissens- und Technologietransfer sind für Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung. Eine systematische Erschließung des an den Hochschulen vorhandenen Transferpotenzials ist hierfür essenziell. Mit dem Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ fördert die Landesregierung Gründerinnen und Gründer an nordrhein-westfälischen Hochschulen, die mit ihren Forschungsvorhaben den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit wagen wollen. Förderung erhalten Projekte in der Gründungsphase, die auf technologischen, betriebswirtschaftlichen oder sozialen Innovationen, aber auch auf innovativen, wissensintensiven Dienstleistungen basieren. Interessenten können ihre Anträge bis zum 31. Mai 2015 einreichen.

PtJ beteiligt sich an den Berliner Energietagen 2015

25.02.2015

Mit den Berliner Energietagen startet am 27. April 2015 die dreitägige Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Branchenverbände, Energiedienstleister und weitere Akteure aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft tauschen sich in insgesamt 50 Einzelveranstaltungen zu den aktuellen Herausforderungen der Energieeffizienz aus. Unter anderem diskutieren die Fachleute den Beitrag der Solarthermie zur Energiewende. Der Projektträger Jülich (PtJ) organisiert im Auftrag des BMWi im Rahmen der Berliner Energietage ein entsprechendes Fachforum.

ERA-NET cofund Smart Grids Plus gestartet

19.02.2015

Das ERA-NET Smart Grids Plus fördert entsprechend den Zielen des Strategieplans für Energietechnologie (SET-Plan) die Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechnologien. Die erste Maßnahme der Forschungsinitiative ist der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Forschungsprojekte im Bereich Smart Grids. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Initiative und verfolgt damit das Ziel der Energiewende, eine zuverlässige, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten. Das Verfahren ist dreistufig. Antragsteller können ihre Projektübersichten in der ersten Stufe bis zum 8. April 2015 einreichen.

Dritte Bekanntmachung des SOLAR-ERA.NETs: Förderung von Photovoltaik und solarthermischen Kraftwerken

18.02.2015

Solarstrom trägt wesentlich zu einem erfolgreichen Wandel der Energielandschaft hin zu einem regenerativen, klimaneutralen System bei. Photovoltaikanlagen und solarthermische Kraftwerke erzeugen Solarstrom. Die dritte Bekanntmachung des europäischen Netzwerkes SOLAR-ERA.NET „ PV3 und CSP3“ ist daher den Themen Photovoltaik und Solarthermie gewidmet. Ziel ist es, die Kosten beider Technologien weiter zu senken und gleichzeitig Effizienz und Zuverlässigkeit zu steigern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beteiligt sich mit Mitteln des 6. Energieforschungsprogramms an der Ausschreibung. Das Verfahren ist zweistufig: Antragsteller können ihre Projektvorschläge noch bis zum 27. März 2015 einreichen.

BMBF-Bekanntmachung zu Mikroplastik in marinen Systemen

17.02.2015

Die Initiative JPI OCEANS bündelt zwischenstaatliche europäische Aktivitäten zum Schutz der Meere und Ozeane. Ziel ist es, langfristige, strategische Prioritäten für die Meeresforschung und die Technologieentwicklung der beteiligten Länder im marinen Bereich in Europa festzulegen und durch gezielte Maßnahmen gemeinsame Schwerpunkte in der weiteren wissenschaftlich-technischen Entwicklung zu setzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit der Bekanntmachung „Mikroplastik in marinen Systemen“ im Rahmen der Initiative deutsche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen mit maximal 300.000 Euro pro Antrag.

Statustagung in Bremen: Meeresforschung mit dem Forschungsschiff SONNE

12.02.2015

Am 12. und 13. Februar 2015 findet das Statusseminar „Meeresforschung mit FS SONNE“ am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen statt. Hier stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Forschungsergebnisse ihrer Expeditionen mit dem Forschungsschiff SONNE in Form von Vorträgen sowie im Rahmen einer Postersession vor. Darüber hinaus bietet die Tagung Vertreterinnen und Vertretern aus dem Bereich Meeresforschung die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen.

PtJ erhält Auftrag zur Evaluierung von zwei Zentren für angewandte Forschung in Baden-Württemberg

11.02.2015

Mit dem Förderprogramm „Zentren für angewandte Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (ZAFH)“ fördert das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg interdisziplinäre Forschungsverbünde aus mehreren Hochschulen und Universitäten sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ziel ist die Erschließung innovativer Forschungsfelder für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg sowie eine Bündelung von Kompetenzen und eine Stärkung der Profilbildung der beteiligten Einrichtungen.

Neue Broschüre: Nahrung für Milliarden

09.02.2015

Soeben erschien die Broschüre „Nahrung für Milliarden“. Die Bundesregierung beschreibt darin ihre Forschungsinitiativen für eine weltweit ausreichende und gesunde Ernährung. Im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ stehen neben der Ernährungssicherung auch die gesunde Ernährung, eine nachhaltige Landwirtschaft sowie die Stärkung des Umwelt- und Tierschutzes im Fokus. Die 60-seitige reich bebilderte Broschüre wendet sich an interessierte Laien. Die redaktionelle Betreuung erfolgte durch den Projektträger Jülich (PtJ).

PtJ in der Jury des Green Product Award

05.02.2015

Der Green Product Award prämiert grüne Innovationen aus verschiedenen Bereichen wie Forschung, Mobilität, Lifestyle oder Kommunikation. Vorschläge können bis zum 20. März 2015 online eingereicht werden. Mitglied der Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Design, Wissenschaft und Industrie ist auch Michael Weber vom Projektträger Jülich (PtJ).

Portal forschung-stromnetze.info ist online

03.02.2015

Das neue Webportal forschung-stromnetze.info stellt ab sofort Projekte und Forschungsergebnisse der Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ vor, die von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und für Bildung und Forschung (BMBF) gestartet worden ist. Sowohl interessierte Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute erhalten spannende Einblicke in die Arbeit der Forschungsgruppen, die an wichtigen Fragen zum Netzausbau und -umbau arbeiten.

Dritte Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets Infect-ERA veröffentlicht

22.01.2015

Infektionskrankheiten stellen nach wie vor eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Infect-ERA soll mit der Koordination der europäischen Förderung von Projekten zur Forschung an Infektionskrankheiten einen Beitrag liefern, um dieser Bedrohung zu begegnen. Das ERA-NET wird durch die Europäische Kommission gefördert und von Partnern in den Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Israel, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien und Ungarn getragen. Im Rahmen der dritten Bekanntmachung des Infect-ERA werden transnationale und translatorische, arbeitsteilige Verbundprojekte mit hoher Innovationskraft und großem wissenschaftlich-technischem Risiko gefördert, die grundlegende, anwendungsbezogene und technische Forschungsansätze einer weitgefassten Infektionsforschung vereinen. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 18. März 2015.

Leitmarktwettbewerb NeueWerkstoffe.NRW gestartet

22.01.2015

Im Rahmen der neuen Förderperiode des Operationellen Programms NRW 2014 – 2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (OP EFRE NRW) werden Wettbewerbe in acht Leitmärkten ausgeschrieben. Im dritten Leitmarktwettbewerb „NeueWerkstoffe.NRW“ soll die Innovationskraft der Branche weiter gestärkt werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand nachhaltig zu sichern. Mit der Durchführung der Leitmarktwettbewerbe hat die Landesregierung NRW die LeitmarktAgentur.NRW, eine Kooperation des Projektträgers Jülich (PtJ) mit dem Projektträger Energie, Technologie, Nachhaltigkeit (ETN), beauftragt.

Relaunch: BMWi-Förderprogramm EXIST mit neuem Webangebot

19.01.2015

Das Förderprogramm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentiert sich mit einer neuen Website. Das Portal präsentiert die neustrukturierten Inhalte in einem frischen, zeitgemäßen Design und bildet in der Kommunikation das entstandene EXIST-Netzwerk deutlicher ab. www.exist.de bündelt nun sehr übersichtlich Informationen zum Programm, Neuigkeiten aus dem EXIST-Netzwerk sowie aktuelle Hinweise rund um das Thema Existenzgründung.

Ein neues Forschungsschiff für die Polarforschung - Werftausschreibung der POLARSTERN II

19.01.2015

Während sich das nagelneue Forschungsschiff SONNE gerade auf seiner ersten Forschungsreise im Atlantischen Ozean beweisen kann, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) noch zum Jahresende 2014 die Werftausschreibung zum Nachfolgebau der POLARSTERN veröffentlicht. Geplant ist ein multifunktionales Polarforschungsschiff für die arktischen und antarktischen Einsatzgebiete sowie für die Versorgung der antarktischen Forschungsstation „Neumayer III“. Die POLARSTERN verrichtet seit nunmehr 32 Jahren mit durchschnittlich 310 Tagen im Jahr auf See zuverlässig ihren Dienst für die Wissenschaft. Orientiert an einer Gesamtschiffstrategie erneuert das BMBF in den nächsten zehn Jahren seine hochseegängige Forschungsflotte.

BMBF startet Initiative zur Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken

14.01.2015

Die Leistungsfähigkeit innovativer Standorte hängt nicht mehr nur von einer engen Einbindung der Wissenschaft und Wirtschaft in regionale und nationale Wissensnetzwerke ab. Wettbewerbsfähig und innovativ bleibt, wer seine eigenen Fähigkeiten mit anderen teilt und durch die Einbindung von internationalem Know-how erweitert. Die stärkere internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft ist deshalb ein zentrales Element der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Hier setzt die neue Maßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an. In der aktuell ersten von drei Wettbewerbsrunden der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ werden bis zu zehn Projektideen zur Erstellung eines Internationalisierungskonzeptes unterstützt.

ERA-NET MARTEC startet nächsten transnationalen Call

13.01.2015

Das Ende 2014 ausgelaufene ERA-NET MARTEC II hat eine Ausschreibung für 2015 mit sieben der 25 ehemaligen Partner- und Beobachterländer initiiert. Ziel des Netzwerkes ist es, nationale, regionale und europäische Programme für Forschung und Innovation im Bereich der maritimen Technologien zu koordinieren und zu integrieren, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der maritimen und marinen Industrie in Europa zu stärken.

Fachtagung zur BMBF-Initiative Forschungscampus: Wissenschaft und Wirtschaft effektiv vernetzen

12.01.2015

Wissenschaft und Wirtschaft effektiv vernetzen – das ist das Ziel der Fachtagung im Rahmen der Förderinitiative „Forschungscampus: öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 14. und 15. Januar 2015 in der Kalkscheune Berlin. Die Veranstaltung adressiert neben den beteiligten Forschungscampi sowie Vertreterinnen und Vertretern vergleichbarer Kooperationen auch Innovationsforscherinnen und -forscher, Multiplikatoren und die interessierte Öffentlichkeit. Der Projektträger Jülich (PtJ) unterstützt das BMBF bei der Durchführung der Initiative und betreut das Begleitforschungsprojekt.

PtJ erhält Auftrag zur Evaluierung des Clusters Umwelttechnologien.NRW

08.01.2015

In insgesamt 16 Landesclustern fördert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Kooperation von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentlicher Hand. Entsprechend eines Kabinettsbeschlusses aus dem Jahr 2007 werden die Cluster nach und nach evaluiert – so nun auch der Cluster Umwelttechnologien.NRW.

Nordrhein-Westfalen sucht „Orte des Fortschritts“ 2015

06.01.2015

Als „Orte des Fortschritts“ zeichnet das Land Nordrhein-Westfalen seit 2011 Vorbilder und innovative Beispiele aus, die alltagstaugliche Lösungsbeiträge zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit liefern. 2015 geht der Wettbewerb in die nächste Runde. Die Ausschreibung richtet sich an wissenschaftliche Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, aber auch vorbildliche Projekte der Stadtentwicklung von Umweltschutzorganisationen, Kirchen, Akademien oder Bürgervereinigungen.

BMWi veröffentlicht neue Förderbekanntmachung zur anwendungsnahen Energieforschung

06.01.2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine neue Förderbekanntmachung im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms veröffentlicht. Sie trat zum 1. Januar 2015 in Kraft und berücksichtigt stärker denn je die zu erwartende hohe Komplexität des künftigen Energiesystems. Mit der Förderbekanntmachung richtet das BMWi seinen Fokus auf die gesamte Energiekette: von der Energiebereitstellung und -umwandlung über den Transport, die Verteilung und Energiespeicherung bis hin zum Energieeinsatz beim Endanwender, beispielsweise in Gebäuden oder in der Industrie. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist mit der Betreuung und der Abwicklung der Fördermaßnahme beauftragt und damit Ansprechpartner für inhaltliche und administrative Fragen sowie für die Antragstellung.

Film: Nachhaltiges Landmanagement in Forschung und Praxis

05.01.2015

Die wachsende Weltbevölkerung hat einen großen Druck auf die Landfläche zur Folge. In Deutschland führen aktuelle Entwicklungen wie der demografische Wandel, aber auch politische Entscheidungen wie die Energiewende, zu einer veränderten, oft intensivierten Nutzung von Land. Dabei entsteht eine zunehmende Konkurrenz um nutzbare Flächen. Fruchtbare Böden und wichtige Ökosysteme werden knapp, Nutzflächen werden zu stark oder zu einseitig beansprucht. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Innovative Systemlösungen für Nachhaltiges Landmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickeln Forscherinnen und Forscher gemeinsam mit Akteuren aus Kommunen handlungsorientierte und innovative Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement zur Lösung dieser Herausforderungen.

Wie sieht das Leben in der Tiefsee aus? – Das neue Forschungsschiff SONNE auf erster Expedition

17.12.2014

Nur einen Monat nach der Übergabe des neuen Forschungsschiffs SONNE durch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka an die Wissenschaft befindet sich das Schiff bereits auf seiner ersten Forschungsfahrt. Zuvor haben mehr als 20.000 Menschen die einmalige Gelegenheit genutzt, das Schiff während der Vorstellungsreise „Open Ship“ in fünf deutschen Küstenstädten zu besichtigen.

Film: CO2 – Klimakiller oder wertvoller Rohstoff?

11.12.2014

CO2 ist uns meist nur bekannt als das Gas, das maßgeblich für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Andererseits ist CO2 aber sogar nützlich und überlebenswichtig: Pflanzen und Algen benötigen CO2 zur Photosynthese. Auch wir benutzen CO2 täglich: Wir stellen damit Düngemittel oder Medikamente her oder setzen es ein, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Doch kann CO2 auch Erdöl ersetzen?

Neue Konditionen des EXIST-Programms bieten Rückenwind für Existenzgründungen aus der Wissenschaft

10.12.2014

Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger treten ab dem 9. Dezember 2014 die neuen Förderrichtlinien für das EXIST-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kraft. Die Richtlinien für das EXIST-Gründerstipendium und den EXIST-Forschungstransfer werden damit für sieben Jahre neu aufgelegt. Damit löst Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sein Versprechen an die Start-up-Community anlässlich des Kongresses „15 Jahre EXIST“ vom März 2014 ein, die Konditionen der Gründungsförderung im Programm „EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ erheblich zu verbessern.

Maritime Branche trifft sich zur Statustagung „Maritime Technologien“ in Rostock

08.12.2014

Auf der jährlich stattfindenden Statustagung „Maritime Technologien“ werden am 10. Dezember 2014 rund 170 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft erwartet, die sich über die neuesten Entwicklungen in der maritimen Branche austauschen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Ergebnisse bereits abgeschlossener Verbundprojekte, die im Rahmen des Forschungsprogramms „Maritime Technologien der nächsten Generation“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurden. Organisator der Veranstaltung ist der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des BMWi.

Neue BMBF-Bekanntmachung zu FHprofUnt veröffentlicht

01.12.2014

Mit der Förderlinie FHprofUnt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) interdisziplinäre Forschungsvorhaben an bzw. zwischen Fachhochschulen in Kooperation mit Unternehmen. Damit wird einerseits der Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen intensiviert und andererseits das Forschungsprofil der Fachhochschulen weiterentwickelt bzw. geschärft. Im Rahmen der geförderten FuE-Vorhaben können zudem Mittel zur Anschaffung von Forschungsgeräten mit innovativer Technik beantragt werden. Die Einreichungsfrist endet am 2. Februar 2015.

CO2 als Rohstoff: Erste Power-to-Liquids-Anlage eingeweiht

24.11.2014

Die Firma sunfire aus Dresden hat die weltweit erste Power-to-Liquids-Anlage entwickelt, die aus Wasser, CO2 und Ökostrom Benzin Diesel oder Kerosin synthetisch erzeugen kann. Die Anlage wurde am 14. November 2014 von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka eingeweiht.

OPEN SHIP – Das neue Forschungsschiff SONNE präsentiert sich der Öffentlichkeit

18.11.2014

"Wir übergeben das modernste Forschungsschiff der Welt der Wissenschaft. Ein Hightech-Schiff, das den höchsten Ansprüchen moderner Meeresforschung gerecht wird", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bei der offiziellen Übergabe der SONNE am 17. November 2014 in Wilhelmshaven. Das neue deutsche Forschungsschiff SONNE kann vom 17. bis zum 28. November 2014 im Rahmen einer Vorstellungsreise in fünf Küstenstädten von der interessierten Öffentlichkeit besichtigt werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stellen 13 Forschungseinrichtungen und der Projektträger Jülich (PtJ) im Hangar des Schiffes und den verschiedenen Laboren die Bedeutung der Meere für die Menschheit, die Vielfalt der Meeresforschung und die Organisation in der Meeresforschung vor.

Neue Bekanntmachung LiSyM: BMBF fördert Forschungsnetz zur Systemmedizin der Leber

13.11.2014

In Deutschland sind etwa fünf Millionen Menschen von Lebererkrankungen betroffen. Die Aufklärung grundlegender Mechanismen bei ihrer Entstehung und die Entwicklung neuer Behandlungsansätze sind daher von hoher Wichtigkeit und stellen gleichzeitig das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung. Mit der Veröffentlichung der Richtlinien zur Förderung eines „Forschungsnetzes Systemmedizin der Leber - LiSyM (Liver Systems Medicine)“ begegnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dieser Herausforderung. Die Maßnahme fokussiert auf die Identifizierung übergreifender Schlüsselprozesse, die zur Entstehung von Lebererkrankungen führen. Durch die Anwendung des systembiologischen Forschungsansatzes in der klinischen Leberforschung wird die Voraussetzung geschaffen, einen möglichen Krankheitsverlauf auf Basis mathematischer Modellierung vorherzusagen. Basierend auf aktuellen Fortschritten in der klinischen Leberforschung soll mit diesem Ansatz eine frühzeitige Behandlung ermöglicht werden, mit der schweren Krankheitsverläufen vorgebeugt werden kann.

SIGNO-Richtlinie des BMWi verlängert

10.11.2014

Die Richtlinie zur Förderung von Hochschulen und Unternehmen bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung innovativer Ideen (SIGNO) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Mit SIGNO unterstützt das BMWi Hochschulen, Unternehmen und freie Erfinder bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer innovativen Ideen. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Richtlinie im Auftrag des BMWi fachlich und administrativ um.

Dritter Call des ERA-Nets SIINN gestartet

04.11.2014

Das ERA-NET SIINN („Safe Implementation of Innovative Nanoscience and Nanotechnology“) ist eine gemeinsame Initiative von 19 Partnern aus 14 europäischen Ländern bzw. Regionen. Ziel der dritten Bekanntmachung ist das Schließen vorhandener Wissenslücken in Bezug auf Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, die im Zusammenhang mit synthetischen Nanomaterialien stehen. Hierdurch sollen verlässliche Rahmenbedingungen für den schnellen Transfer von Forschungsresultaten aus Nanowissenschaft und Nanotechnologie in industrielle Anwendungen geschaffen werden. Die Ausschreibung richtet sich an innovative transnationale Forschungsprojekte, die sich mit synthetischen Nanomaterialien befassen. An der Bekanntmachung beteiligen sich neben Deutschland und sechs weiteren europäischen Staaten erstmals auch Fördergeldgeber aus den USA.

Energy Efficiency Center (EEC) mit Bayerischem Energiepreis prämiert

30.10.2014

Das ZAE Bayern erhielt am 15. Oktober 2014 den Bayerischen Energiepreis 2014 in der Kategorie „Anlagen, Prozesstechnik und Produktentwicklungen“ für das innovative Forschungs- und Demonstrationsgebäude Energy Efficiency Center (EEC). Das Projekt wurde im Rahmen des Förderschwerpunkts „Forschung für Energieoptimiertes Bauen“ (EnOB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt die Forschungsinitiative EnOB im Auftrag des BMWi fachlich und administrativ um.

BMBF-gefördertes Projekt gestaltet interaktives Webportal zum Thema Wasser

30.10.2014

Im Rahmen des Projektes „Wasserflüsse in Deutschland“ erforscht das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) unter anderem, wie sich Niederschläge in Deutschland regional verteilen und welche Wassermengen durch Kraftwerke, Industrie und Haushalte verbraucht werden. Seine Ergebnisse stellt das Institut nun im Internet zur Verfügung – im Rahmen eines interaktiven Webportals. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt innerhalb des Programms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA). Der Projektträger Jülich (PtJ) begleitet das Projekt sowohl fachlich als auch administrativ.

Der Projektträger Jülich trauert um seinen ehemaligen Leiter Dr. Dr. Hans-Jochen Stöcker

29.10.2014

In der vergangenen Woche verstarb Dr. Dr. Hans-Jochen Stöcker im Alter von 90 Jahren. 15 Jahre lang stand er der Projektleitung Energieforschung, dem Ursprung des Projektträgers Jülich, vor und trug wesentlich mit dazu bei, dass PtJ heute zu den führenden Projektträgern Deutschlands zählt. In Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Herrn Stöcker.

2012: Bundesländer investierten 252 Millionen Euro in nicht-nukleare Energieforschung

22.10.2014

Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende ist das primäre Ziel der Bundesregierung im Bereich der Energieforschung. Dafür investierte sie 498 Millionen Euro im Jahr 2012 in die Energieforschungsförderung. Neben der Forschungsförderung des Bundes ist auch die der Länder ein zentraler Baustein zum Gelingen der Energiewende. Die Bundesländer investierten zusammen im gleichen Jahr rund 252 Millionen Euro.

Leitmarktwettbewerb CreateMedia.NRW ist gestartet

21.10.2014

Im Rahmen der neuen Förderperiode des Operationellen Programms NRW 2014 – 2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (OP EFRE NRW) werden Wettbewerbe in acht Leitmärkten ausgeschrieben. Im ersten Leitmarktwettbewerb „CreateMedia.NRW – Medien und Kreativwirtschaft“ soll die Innovationskraft der Branche weiter gestärkt werden, um nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern. Mit der Durchführung der Leitmarktwettbewerbe hat die Landesregierung NRW die LeitmarktAgentur.NRW, eine Kooperation des Projektträgers Jülich (PtJ) mit dem Projektträger Energie, Technologie, Nachhaltigkeit (ETN), beauftragt.

Film: Innovative Technologien für Ressourceneffizienz

16.10.2014

Tagtäglich verbrauchen wir wertvolle und immer knapper werdende Ressourcen – ohne uns dessen bewusst zu sein. Mit einer Reihe von Fördermaßnahmen treibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Technologien für eine nachhaltige Rohstoffnutzung voran. Ein Netzwerk von verlässlichen Partnern aus Forschung und Wirtschaft unterstützt dabei. Aus innovativen Ideen werden so marktreife Produkte. Im Auftrag des BMBF hat der Projektträger Jülich (PtJ) zu diesem Thema an einem knapp vierminütigen Video mitgewirkt. Im Zentrum des Films stehen die Ergebnisse der Fördermaßnahme „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – rohstoffintensive Produktionsprozesse“ (r2). Anhand von zwei ausgewählten Projekten, werden die Erfolge der Fördermaßnahme sichtbar.

BMWi-Förderprogramm EXIST auf den 30. Deutschen Gründer- und Unternehmertagen in Berlin

15.10.2014

Am 17. und 18. Oktober 2014 finden die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am Flughafen Tempelhof in Berlin zum 30. Mal statt. Auf der Messe können sich Gründerinnen und Gründer beraten lassen oder mit Gleichgesinnten in Kontakt treten. EXIST als Förderer von Gründungen aus der Wissenschaft wird am BMWi-Stand vertreten sein.

BMBF startet gemeinsame Förderinitiative InnoSysTox mit der Niederländischen Organisation für Gesundheitsforschung und Entwicklung (ZonMw)

14.10.2014

Toxikologische Untersuchungen sind ein etabliertes Verfahren zur Risikobewertung und Abklärung möglicher schädlicher Wirkungen neuer Substanzen auf Verbraucher und Umwelt. Aufgrund regulatorischer Anforderungen sind dabei bisher Tierversuche notwendig. Mit der bilateralen Fördermaßnahme „Innovative Systemtoxikologie als Alternative zum Tierversuch (InnoSysTox)“ streben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Niederländische Organisation für Gesundheitsforschung und Entwicklung (ZonMw) eine Kombination von Systembiologie und anderen Basistechnologien mit neuartigen Versuchsmethoden an, die zur Entwicklung integrierter toxikologischer Teststrategien beitragen soll. Ziel ist es, spezifischere und aussagekräftigere Ergebnisse liefern zu können als die Daten aus bisherigen Tierversuchen. Die Initiative soll die vorhandene Forschungskraft in Deutschland und den Niederlanden im Rahmen interdisziplinärer Forschungsverbünde auf diesem Gebiet bündeln.

„r+Impuls“ – BMBF-Förderrichtlinie setzt Impulse für die industrielle Ressourceneffizienz

07.10.2014

Angesichts des weltweit steigenden Rohstoffbedarfs und der großen wirtschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, müssen die für die deutsche Wirtschaft bestehenden Ressourceneffizienzpotenziale gehoben und neue Perspektiven eröffnet werden. Effizienztechnologien sind dabei wesentliche Treiber für Innovationen und die Grundlage für neue Produkte und Verfahren. Hier setzt die Förderrichtlinie „r+Impuls – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz“ innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ an. Mit „r+Impuls“ fördert das BMBF FuE-Aktivitäten im Rahmen industrieller Entwicklungs- und Innovationsprojekte, um risikobehaftete technologische und nicht-technologische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Maßstabsvergrößerung, Optimierung und Auslegung von Komponenten und Anlagen, erforderlichen Prüf- und Zulassungsverfahren, Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und branchenübergreifenden Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen.

Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2013 erschienen

02.10.2014

Auf dem Weg hin zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Energiewende ist die Forschungsförderung im Bereich erneuerbarer Energien ein wichtiger Baustein. Sie zielt ab auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, Kostensenkungen und die Optimierung der Energieversorgungssysteme. Einen vollständigen Überblick zu allen geförderten Forschungsvorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien bietet das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2013 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

BMWi feiert 10 Jahre COORETEC

02.10.2014

Die Forschungsinitiative COORETEC des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde im Jahr 2004 ins Leben gerufen. Das 10jährige Bestehen feierte das BMWi mit einem zweitägigen Festsymposium in Berlin.

Vier Jahrzehnte Projektförderung am Standort Jülich - Projektträger Jülich feiert 40jähriges Jubiläum

30.09.2014

Der Projektträger Jülich (PtJ) feiert am heutigen Dienstag sein 40jähriges Bestehen. Im Rahmen eines offiziellen Festaktes an seinem Hauptsitz im Forschungszentrum Jülich begeht PtJ das Jubiläum gemeinsam mit Auftraggebern, Partnern und politischen Gästen sowie Vertretern des Forschungszentrums.

BMUB veröffentlicht novellierte Kommunalrichtlinie für 2015/2016

18.09.2014

Kommunaler Klimaschutz ist ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Seit 2008 hat das BMUB mit der Kommunalrichtlinie mehr als 6.000 Klimaschutzprojekte in über 3.000 Kommunen unterstützt. Ab dem 01. Januar 2015 können interessierte kommunale Antragsteller, kulturelle und soziale Einrichtungen, öffentliche gemeinnützige Bildungsträger, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus erneut ihre Anträge beim Projektträger Jülich einreichen. Der neue Zeitraum zur Einreichung der Anträge für die Förderschwerpunkte „Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz“, „Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten“ und „Investive Klimaschutzmaßnahmen“ ist der 01. Januar 2015 bis 31. März 2015 sowie der 01. Januar 2016 bis 31. März 2016.

BMBF startet Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“

05.09.2014

Mit der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, die Rolle der Kommunen als Initiatoren, Partner und Adressaten von Forschung, Entwicklung und Innovation für eine nachhaltige, demografiefeste Entwicklung der Regionen in Deutschland zu stärken. Zentral hierbei ist, die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Regionalentwicklung der Land- und Flächenressourcen in Deutschland zu gestalten. Durch die Kooperation von Kommunen mit Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen sollen neue Impulse für die Zukunft der Regionen in Deutschland gesetzt werden. Die Fördermaßnahme ist Teil des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) und leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeits- und zur Demografiestrategie der Bundesregierung.

Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2013

01.09.2014

Der Projektträger Jülich hat seinen Geschäftsbericht 2013 veröffentlicht. Er bietet neben einem Rechenschaftsteil über die geleistete Arbeit im Rahmen der vom Projektträger Jülich umgesetzten Forschungs- und Innovationsförderprogramme ein Dossier zum Thema „Europäisches Forschungs- und Innovationsmanagement“.

BMWi und BMBF starten gemeinsame Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“

20.08.2014

Für das Gelingen der Energiewende ist der Ausbau der Stromnetzinfrastruktur von zentraler Bedeutung. 2013 haben die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) und für Bildung und Forschung (BMBF) die gemeinsame Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Stromversorgung in Deutschland langfristig zu sichern und sie gleichzeitig bezahlbar und umweltverträglich zu gestalten.

BMWi veröffentlicht Bundesbericht Energieforschung 2014

05.08.2014

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Bundesbericht Energieforschung 2014 veröffentlicht, der die Aktivitäten und Projekte der Bundesregierung im Energieforschungsprogramm zusammenfasst. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat maßgeblich an der Erarbeitung des Berichtes mitgewirkt.

Novellierung: Förderprogramm zur Anpassung an den Klimawandel geht in die zweite Förderrunde

01.08.2014

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) novelliert zum 1. August 2014 das Förderprogramm zur Anpassung an den Klimawandel. Das Programm mit den drei Förderschwerpunkten „Anpassungskonzepte für Unternehmen“, „Entwicklung von Bildungsmodulen“ und „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ läuft seit 2011 im Rahmen der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS).

„Ein schwimmendes Wunderwerk“: Bundeskanzlerin Merkel tauft das Forschungsschiff SONNE

22.07.2014

Am 11. Juli hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das größte deutsche Forschungsschiff – die „SONNE“ – getauft. Im Beisein von etwa 350 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Mitarbeitern der Meyer/Neptun Werft stand die Kanzlerin offiziell Patin für das neue Forschungsschiff und würdigte den wissenschaftlichen Auftrag der Meeresforschung mit internationaler Strahlkraft.

„Science“-Veröffentlichung: Verbesserte Weizen-Sorten durch die Entschlüsselung des Erbguts

18.07.2014

In gleich vier Artikeln beschreiben deutsche Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ in der Ausgabe vom 17. Juni das komplexe Wechselspiel zwischen Weizen-Genen und -Proteinen. Mit den bahnbrechenden Einblicken in die Gen-Regulation der Getreidepflanze steigt die Chance, neue Sorten zu gewinnen, die besser großer Trockenheit oder Pflanzenschädlingen trotzen.

„Verlust der Nacht“: Dokumentation stellt Forschungsprojekt zur Lichtverschmutzung vor

11.07.2014

Was ist Lichtverschmutzung? Wie lässt sie sich erforschen? Welche Auswirkungen hat sie? Der Film „Verlust der Nacht“ stellt das gleichnamige Projekt vor und beleuchtet die verschiedenen Forschungsaspekte innerhalb des interdisziplinären Verbundprojektes.

MachWas: Neue BMBF-Initiative zur Förderung von Materialien für eine nachhaltige Wasserwirtschaft

08.07.2014

Wasser ist die wichtigste Ressource für Mensch, Natur und Wirtschaft. Innovative Technologien und Materialien ermöglichen die sinnvolle ökologische und ökonomische Nutzung der vorhandenen Wasserressourcen. Ziel der BMBF-Fördermaßnahme „MachWas – Materialien für eine nachhaltige Wasserwirtschaft" ist es, mit Materialinnovationen weitere Fortschritte in der Entwicklung einer modernen und nachhaltigen Wassertechnologie zu erzielen, z. B. über neue Materialkonzepte zur Minimierung des Wasserverbrauchs, zur Maximierung der Wasserverfügbarkeit sowie zur wirkungsvolleren und effizienteren Wasseraufbereitung. Im Fokus der Fördermaßnahme stehen die Themen "Materialien für Membranverfahren", "Adsorptionsmaterialien" und "Materialien für oxidative und reduktive Verfahren“. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Einreichungsfrist endet am 31. Oktober 2014.

BMUB-Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung

07.07.2014

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Klimaschutzprojekte für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung. Die geförderten Projekte sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Verwirklichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele der Bundesregierung und damit des Leitbildes „100-Prozent-Klimaschutz" leisten. Die Einreichungsfrist endet am 30. September 2014.

Dritte BMBF-Bekanntmachung im Rahmen des M.ERA-NETs veröffentlicht

01.07.2014

Das M-ERA.NET ist eine gemeinsame Initiative von 36 Partnern aus 24 europäischen Ländern bzw. Regionen zur Förderung der Materialwissenschaften im europäischen Forschungsraum. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich auch an der dritten Ausschreibungsrunde und hat eine entsprechende deutschsprachige Bekanntmachung am 20. Juni 2014 veröffentlicht. Die Bekanntmachung richtet sich an innovative transnationale Forschungsprojekte, die sich mit der Thematik Batteriematerialien oder der Thematik Graphen/Graphenähnliche Materialien befassen. Antragsberechtigt sind in Deutschland Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland), Hochschulen, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Einreichungsfrist endet am 16. September 2014.

Weg frei für die nächste Runde der Kommunalrichtlinie des BMUB

16.06.2014

Mit der "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) seit 2008 Klimaschutzprojekte von Kommunen. Aufgrund der hohen Resonanz der Kommunen wird es auch 2015 und 2016 neue Förderrunden im Rahmen der Kommunalrichtlinie geben.

Auf Daniel Düsentriebs Spuren: BMWi weckt jungen Erfindergeist mit dem Wettbewerb i³

11.06.2014

Mit dem Erfinderwettbewerb „i³ – Ideen, Impulse, Innovation“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gezielt Erfindungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Eine Jury von Innovationsexperten wird die kreativsten Ideen auf der Preisverleihung im Rahmen der Erfindermesse iENA 2014 im Oktober in Nürnberg prämieren. Neben einem Preisgeld werden die Gewinner ihre Projekte auf der Messe zu präsentieren.

Halbzeitkonferenz Bioökonomie des BMBF – Perspektiven einer biobasierten Wirtschaft

02.06.2014

Am 5. Juni 2014 lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Halbzeitkonferenz Bioökonomie im ewerk in Berlin ein. Mit rund 500 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zieht Bundesforschungsministerin Johanna Wanka eine erste Bilanz der 2010 gestarteten „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ und gibt einen Ausblick auf die bis 2016 geplanten Aktivitäten.

Neues Internetangebot der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes ab sofort online

21.05.2014

In neuem Design und mit verbesserten Angeboten präsentiert die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes die überarbeitete Website www.foerderinfo.bund.de. Der bewährte Informationsservice vermittelt Besuchern die vielfältigen Fördermöglichkeiten nun noch übersichtlicher. Das Webangebot ist barrierefrei und für mobile Anwendungen optimiert.

BMWi kürt Sieger des Ideenwettbewerbs „Schule 2030 – Lernen mit Energie“ im Rahmen der Berliner Energietage

21.05.2014

Die Schule ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Lern- und Lebensraum. Hier sollen sie unter möglichst optimalen Bedingungen auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet werden. Im Zuge der Energiewende und der damit verbundenen Anforderungen, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern, müssen auch neue Konzepte für Schulgebäude entwickelt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im November 2013 im Rahmen der Fördermaßnahme „EnOB – Forschung für Energieoptimiertes Bauen“ zum dritten Mal den Ideenwettbewerb „Schule 2030 – Lernen mit Energie“ ausgerufen. Am Rande der Berliner Energietage am 20. Mai 2014 im Ludwig Erhard Haus wurden sieben innovative Konzepte zum Neubau oder zur Sanierung von Schulen zur Steigerung der Energieeffizienz geehrt.

Multimodale Energiesysteme für die Energiewende – BMWi-geförderte Forschungsprojekte präsentieren ihre Ergebnisse auf den Berliner Energietagen 2014

19.05.2014

Die Energiewende ist eine der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Wie lässt sich eine zuverlässige, effiziente und zugleich bezahlbare Stromversorgung gewährleisten? Welche Innovationen können zur Reduktion des Energieverbrauchs in Wärmenetzen und dezentralen Energiesystemen in Gebäuden, Städten und Kommunen beitragen? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Zuge des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der multimodalen Energiesysteme. Auf den Berliner Energietagen stellen Vertreterinnen und Vertreter geförderter Forschungsprojekte aus Wissenschaft und Industrie in den beiden Themensessions „Regionale und überregionale Energienetze“ sowie „Wärmenetze und dezentrale Energiesysteme“ am 20. Mai 2014 ihre Ergebnisse vor.

BMBF-Initiative MatRessource geht in die dritte Förderrunde

16.05.2014

Die Rohstoffknappheit zwingt eine Industriegesellschaft dazu, Innovationen für mehr Ressourceneffizienz sowie eine erhöhte Rohstoffproduktivität voranzutreiben. Vor allem energetische und metallische Rohstoffe müssen in Deutschland in großem Umfang aus dem Ausland importiert werden. Vor diesem Hintergrund sind neben der effizienten Nutzung der Rohstoffe auch die Erhöhung der Materialeffizienz und die Substitution eine Herausforderung der Zukunft im Sinne des Klimaschutzes. Mit der Maßnahme MatRessource fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die bessere Nutzung von Ressourcen durch Materialinnovationen. Durch die Forschungsprojekte sollen die Abhängigkeit von Rohstoffimporten dauerhaft verringert, die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Senkung der Energie- und Materialkosten verbessert und die Umwelt entlastet werden. Die Einreichungsfrist endet am 31. Juli 2014.

NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt wissenschaftlichen Nachwuchs mit neuem Förderprogramm

12.05.2014

Hervorragend qualifizierte junge Forscherinnen und Forscher sind das Fundament für Spitzenforschung in NRW. Im Rahmen des neuen Förderprogramms „Nachwuchsforschungsgruppen.NRW“ sollen zwölf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Chance erhalten, eine eigene Forschungsgruppe an einer Universität in Nordrhein-Westfalen aufzubauen. Dafür stehen ab 2015 über einen Zeitraum von sechs Jahren insgesamt 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge müssen spätestens bis zum 28. November 2014, 16 Uhr, beim Projektträger Jülich eingereicht sein.

Förderinitiative Forschungscampus: Broschüre stellt zehn Gewinner vor

05.05.2014

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ eine Broschüre veröffentlicht, in der die zehn ausgewählten Forschungscampi vorgestellt werden. Mit der Förderinitiative unterstützt das BMBF groß angelegte und langfristige Ansätze der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist mit der übergreifenden Betreuung der Initiative beauftragt und hat das BMBF bei der Erstellung der Broschüre unterstützt.

Zweite Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets ERASynBio veröffentlicht

29.04.2014

Die Synthetische Biologie ist ein neuer und vielversprechender Forschungsbereich, der erheblich zu Innovation und technologischem Fortschritt beitragen kann, und der für die wissensbasierte Bioökonomie und für die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung ist. Auch wenn die Synthetische Biologie ein neues Forschungsgebiet ist, hat sie bereits bewiesen, dass sie einen Beitrag zur Lösung der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts leisten kann, denn sie verändert Ansatz, Werkzeuge und Methoden der modernen Biotechnologie grundlegend. im Rahmen der zweiten Bekanntmachung des ERA-Nets ERASynBio werden Forschungsverbünde in der Synthetischen Biologie gefördert, die sich durch die multidisziplinäre Zusammenarbeit von Lebenswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologie auszeichnen. Die Einreichungsfrist endet am 3. Juli 2014

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung des BMBF – Bewerben Sie sich bis zum 18. Mai 2014!

15.04.2014

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt 2014 zum dritten Mal den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung. Dieses Jahr steht das Thema Green Economy im Fokus. Bewerben können sich Forscherinnen und Forscher sowie Forschergruppen aus Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den Bereichen Klima, Energie, Ressourcen und Umwelttechnologien, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu einer international wettbewerbsfähigen, umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaft leisten. Die Frist endet am 18. Mai 2014.

BMBF-gefördertes Unternehmen iThera Medical gewinnt den Deutschen Innovationspreis

11.04.2014

Die iThera Medical GmbH wurde für ihre Innovation „MSOT - Multispektrale Optoakustische Tomografie“ mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet. Die Münchner Forscher nutzen ein neuartiges Verfahren der Optoakustik, um hochaufgelöste Bilder von Geweben und Zellen aus dem Körperinneren zu produzieren. Das Start-up wurde im Jahr 2010 gegründet und bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der „Gründungsoffensive Biotechnologie GO-Bio“ mit über 2,9 Millionen Euro gefördert. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt den Wettbewerb GO-Bio im Auftrag des BMBF um.

GO-Bio-Wettbewerb: 20 Millionen Euro für sieben Gründerteams

10.04.2014

Nur wenige Biowissenschaftler wagen den Schritt von der Laborbank in die Wirtschaft. Mit der „Gründungsoffensive Biotechnologie GO-Bio“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forscherteams aus den Lebenswissenschaften, die mit vielversprechenden und technisch anspruchsvollen Projekten ein Unternehmen gründen wollen. Bei den „Deutschen Biotechnologietagen 2014“ in Hamburg wurden am 10. April die Preisträger der sechsten Auswahlrunde von GO-Bio gekürt. Insgesamt sieben Teams dürfen sich über rund 20 Millionen Euro Anschubfinanzierung freuen. Zwei Projektteams aus früheren Auswahlrunden haben es in die nächste Förderphase geschafft, wofür das BMBF weitere acht Millionen Euro bereitstellt.

Die Deutschen Biotechnologietage 2014 - Forschung für biobasierte Wirtschaft

08.04.2014

Wie entwickelt sich in Deutschland eine biobasierte Wirtschaft? Welche neuen Ansätze werden in Chemie-, Pharma- und Ernährungsindustrie verfolgt? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der „Deutschen Biotechnologietage 2014“, die am 9. und 10. April in Hamburg vom Branchenverband BIO Deutschland organisiert werden, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Bei der diesjährigen fünften Ausgabe erwarten die Veranstalter mehr als 700 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Das BMBF steuert mehrere Forschungssymposien bei. Staatssekretär Dr. Georg Schütte prämiert am zweiten Tag die Preisträger des Gründungswettbewerbs GO-Bio.

Der Projektträger Jülich auf der Hannover Messe 2014

07.04.2014

Der Projektträger Jülich (PtJ) ist auf der diesjährigen Hannover Messe vom 7. bis zum 11. April 2014 an mehreren Ständen vertreten. Auf dem Gemeinschaftsstand "Schaufenster Bioökonomie" informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PtJ sowie der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften unter anderem über die "Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentieren ausgewählte Projekte der Förderinitiativen "EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft" und "SIGNO – Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung" Exponate ihrer Arbeit. Die Expertinnen und Experten der Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes beraten an den Ständen des BMBF und des BMWi. Die Lotsenstelle Elektromobilität – ein Service der Förderberatung des Bundes – ist mit eigenem Infocounter auf dem Stand "Elektromobilität – Zukunft made in Germany" der Bundesregierung. Das ERA-Net ECO-INNOVERA wird mit einer dreistündigen Session über das Thema Öko-Innovation informieren.

BMBF fördert die Internationalisierung von Fachhochschulen mit zwei neuen Fördermaßnahmen

01.04.2014

Die Fachhochschulen (FH) sind mit ihrer anwendungsnahen Forschung und Entwicklung eine tragende Säule im deutschen Innovationssystem. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die anwendungsorientierte Forschung an FH bereits durch das Programm “Forschung an Fachhochschulen“. Innerhalb des Europäischen Forschungsraums schöpfen die Fachhochschulen ihr Forschungspotenzial bisher jedoch noch zu wenig aus. Deshalb hat das BMBF gemeinsam mit dem Projektträger Jülich (PtJ) ein Konzept zur Unterstützung der Internationalisierung von Fachhochschulen entwickelt. Dieses sieht für 2014 die beiden Fördermaßnahmen EU-Strategie-FH und EU-Antrag-FH vor.

BMBF-gefördertes Unternehmen CureVac erhält Impfstoff-Preis der EU-Kommission

25.03.2014

Dem deutschen Biopharma-Unternehmen CureVac ist es gelungen, ein Verfahren für die Herstellung temperaturstabiler Impfstoffe zu entwickeln. Die neue Technologie RNActive® erlaubt die Lagerung und den Transport von Impfstoffen ohne Kühlung und eröffnet damit gänzlich neue Möglichkeiten für die Versorgung der Menschen in Entwicklungsländern mit Impfstoffen. Die Entwicklung dieses bisher einzigartigen Verfahrens wurde nun von der Europäischen Kommission geehrt – mit dem „Vaccine Prize“.

Auftaktveranstaltung zur BMBF-Fördermaßnahme „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ in Berlin gestartet

11.03.2014

Die Energiewende ist eine zentrale Herausforderung. Sie stößt zum Beispiel dort an Grenzen, wo die Bürgerin oder der Bürger vor Ort durch neue Stromtrassen betroffen ist. Daher muss die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angegangen werden. Innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ und des 6. Energieforschungsprogramms fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 33 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Begleitung und Unterstützung einer umwelt- und gesellschaftsverträglichen Transformation des Energiesystems. Zum Start der Fördermaßnahme treffen sich die Projektverantwortlichen, Stakeholder sowie Expertinnen und Experten der sozial-ökologischen Forschung zur Auftaktveranstaltung am 11. und 12. März 2014 im Berlin Congress Center (bcc).

Zweite Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets Infect-ERA veröffentlicht

10.03.2014

Trotz großer Fortschritte in der Medizin in den vergangenen Jahren stellen Infektionskrankheiten weiterhin eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Im Rahmen der zweiten Bekanntmachung des ERA-Nets Infect-ERA werden transnationale und translatorische, arbeitsteilige Verbundprojekte mit hoher Innovationskraft und großem wissenschaftlich-technischem Risiko gefördert, die grundlegende, anwendungsbezogene und technische Forschungsansätze einer weitgefassten Infektionsforschung vereinen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die ERA-NET-Initiative, um damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas im weltweiten Vergleich zu steigern. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 02. April 2014.

Neue BMBF-Fördermaßnahme „i:DSem – Integrative Datensemantik in der Systemmedizin“ veröffentlicht

07.03.2014

Die Systemmedizin hat sich zum Ziel gesetzt, interdisziplinäre und computergestützte systembiologische Ansätze in die Medizin zu übertragen. Hierbei wird der Bedarf in Zukunft groß sein, auf Daten zugreifen zu können, die bislang noch nicht strukturiert sind (z. B. Arztberichte und Röntgenbilder) oder deren Eigenschaften nicht ausreichend bekannt sind, um sie automatisiert weiterzuverwenden. Im Rahmen der Maßnahme „i:DSem – Integrative Datensemantik in der Systemmedizin“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsvorhaben, die diesen Bedarf adressieren. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen interdisziplinäre Forschungsprojekte gefördert werden, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Systembiologie sowie Bioinformatik mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Textanalytik, visuelle Analytik, Definition von Benutzerschnittstellen sowie biomedizinische Terminologie und Ontologie zusammenarbeiten. Die Projektpartnersuche unterstützen das BMBF und der Projektträger Jülich (PtJ) durch einen Partnering Day am 15. Mai 2014 in Berlin. Hier sollen Ideen präsentiert und geeignete Verbundpartner gefunden werden.

Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes auf der CeBIT 2014

24.02.2014

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes präsentiert sich vom 10. bis 14. März 2014 auf der CeBIT in Hannover. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 9, Stand D40, beraten Experten insbesondere zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes im Bereich der neuen Technologien.

15 Jahre erfolgreiche Gründungsförderung in Deutschland – EXIST-Kongress am 27. und 28. März 2014 im ewerk in Berlin

14.02.2014

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) blickt auf 15 erfolgreiche Jahre der Gründungsförderung in Deutschland durch das Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ zurück. Aus diesem Anlass lädt das BMWi am 27. und 28. März 2014 ins ewerk in Berlin ein. Wie sich Gründergeist und das Thema unternehmerische Selbstständigkeit im akademischen Bereich seitdem entwickelt haben, mit welchen Möglichkeiten innovative Gründungsideen in den Hochschulen heute am Markt umgesetzt werden können und wie Entrepreneure ihr Rüstzeug dafür erhalten, steht im Mittelpunkt der Vorträge und Workshops. Ziel ist der Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen. Erwartet werden Gäste aus der nationalen und internationalen Entrepreneurship-Community, Hochschulen sowie Gründungsnetzwerken und Start-ups, Unternehmensvertreter/innen sowie politische Multiplikatoren.

„FHInvest – Förderung von strategischen Investitionen an Fachhochschulen“ geht in die nächste Förderrunde

07.02.2014

Aufgrund ihrer Praxisnähe sind Fachhochschulen als vorrangige Partner von Unternehmen besonders geeignet, den Wissens- und Technologietransfer anwendungsnah voranzutreiben. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Hinblick auf forschungsbegleitende Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen. Optimale Rahmenbedingungen, insbesondere das Vorhandensein von Forschungsgeräten, sind für Fachhochschulen unerlässlich, um die Zusammenarbeit in interdisziplinär ausgerichteten Forschungsnetzwerken zu intensivieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit FHInvest im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ strukturbildende Projekte, die im Wesentlichen von Investitionen in Forschungsgeräte mit innovativer Technik geprägt sind. Die Einreichungsfrist für elektronische Projektskizzen endet am 19. März 2014, für Projektskizzen in Papierform am 26. März 2014.

Zweite Ausschreibungsrunde im Rahmen des ERA-Nets SUSFOOD

07.02.2014

Mit zunehmender Weltbevölkerung wächst auch der Bedarf an Nahrungsmitteln stetig. Gleichzeitig wird ein verantwortungsvoller und sparsamer Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Land, Wasser und Energie immer wichtiger. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher auch im Rahmen der zweiten Ausschreibung des ERA-Nets SUSFOOD (SUStainable FOOD production and consumption) transnationale Kooperationsprojekte mit dem Thema nachhaltige Lebensmittelproduktion. SUSFOOD ist eine gemeinsame Initiative des BMBF mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und weiteren 24 Partnern aus insgesamt 15 Ländern.

Fünfte Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets „ERA-Industrial Biotechnology 2“ veröffentlicht

05.02.2014

Die industrielle Biotechnologie ist als Schlüsseltechnologie ein wichtiger Impulsgeber, um den angestrebten Strukturwandel von einer erdöl- zu einer bio-basierten Industrie zu ermöglichen. Um das Potenzial der industriellen Biotechnologie auch auf europäischer Ebene zu erschließen, beteiligt sich das BMBF seit 2006 am europäischen ERA-Net industrielle Biotechnologie (ERA-IB). Mit grenzüberschreitenden Partnerschaften zwischen industrieller und akademischer Forschung soll eine Verbesserung und Beschleunigung des Technologietransfers erzielt werden. Im Rahmen des Nachfolge-ERA-Nets "ERA-Industrial Biotechnology 2" (ERA-IB2) sollen transnationale, industriell relevante und anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden, die zur Verbesserung des Technologietransfers und so zur Stärkung der nachhaltigen industriellen Entwicklung auf europäischer Ebene beitragen. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen zur aktuellen fünften Bekanntmachung endet am 31. März 2014.

7. DStGB-Klimaschutzkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ in Bonn

05.02.2014

Am 18. Februar 2014 findet die 7. DStGB-Klimaschutzkonferenz zum Thema „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Bonn statt. Mit der gemeinsamen Veranstaltung legen der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und das BMUB den Schwerpunkt auf Klimaschutzmaßnahmen von Städten und Gemeinden, die im Zuge der Energiewende bei der Energieerzeugung immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Nationale Kontaktstellen und Förderberatung des Bundes beim nationalen Auftakt von Horizont 2020 in Berlin

28.01.2014

Am 1. Januar 2014 ist das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission „Horizont 2020“ offiziell gestartet. Heute und morgen richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die nationale Auftaktveranstaltung im Berlin Congress Center (BCC) aus. Der erste Tag der Veranstaltung gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen und grundsätzlichen Ziele von Horizont 2020. Am zweiten Tag werden in einzelnen Workshops die Themen der Förderlinien in Horizont 2020 präsentiert. Die Workshops zu den Schwerpunkten Schlüsseltechnologien, sichere, saubere und effiziente Energie, Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe sowie Bioökonomie werden von den Nationalen Kontaktstellen beim Projektträger Jülich mit verantwortet.

Nordrhein-westfälisches Wissenschaftsministerium startet Förderwettbewerb zur translationalen Stammzellforschung

28.01.2014

Im Zentrum des Förderwettbewerbs Translationale Stammzellforschung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sollen die Forschung an adulten Stammzellen, Zellprogrammierungs- und Zellreprogrammierungsverfahren sowie die iPS-Technologie stehen. Gefördert werden insbesondere anwendungsorientierte Projekte zur Entwicklung stammzell-basierter diagnostischer oder therapeutischer Verfahren staatlicher und nichtstaatlicher Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, die ihren Standort in Nordrhein-Westfalen haben und die Projektergebnisse maßgeblich in Nordrhein-Westfalen verwerten. Die Einreichungsfrist für Projektanträge endet am 31. März 2014, 16 Uhr.

Call des ERA-Nets MARTEC II: Aufruf zur Einreichung transnationaler Projektvorschläge im Bereich „Maritime Technologien“

10.01.2014

Das ERA-NET MARTEC II ruft zur Einreichung von transnationalen Projektvorschlägen in verschiedenen Bereichen maritimer Technologien auf. Ziel des ERA-Nets ist es, nationale, regionale und europäische Programme für Forschung und Innovation im Feld der maritimen Technologien zu koordinieren und zu integrieren, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der maritimen und marinen Industrie in Europa zu stärken. Der Call richtet sich gezielt an Verbundprojekte, durch die neues Know-how sowie neue Technologien und Produkte erschlossen werden sollen.

Der Projektträger Jülich wird Koordinator eines der ersten ERA-Net COFUND

19.12.2013

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat die Koordination des zukünftigen ERA-Net COFUND „Sustainable and resilient agriculture for food and non-food systems“ übernommen. Ein Konsortium mit Mitgliedern aus Forschungsförder- bzw. Projektträgerorganisationen mehrerer europäischer Länder hat PtJ aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der EU-Forschungsförderung, unter anderem im Bereich Lebenswissenschaften, und aufgrund seiner ausgeprägten Kompetenz in der Durchführung europäischer Koordinierungsinitiativen für diese Aufgabe ausgewählt. PtJ kann auf die Teilnahme an mehr als 35 ERA-Nets zurückblicken und ist aktuell an über 40 europäischen Koordinierungsinitiativen beteiligt.

Projektträger Jülich übernimmt Begutachtung im Rahmen des Forschungsprogramms Bioökonomie Baden-Württemberg

12.12.2013

Die Bioökonomie läutet einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel ein: Statt wie bisher auf fossilen Ressourcen soll die Wirtschaft künftig auf nachwachsenden Rohstoffen sowie der Entwicklung neuer Technologien basieren, um den stetig wachsenden Energie- und Rohstoffbedarf abzudecken und gleichzeitig Umwelt und Biodiversität zu schützen. Das Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg unterstützt die baden-württembergischen Forschungseinrichtungen dabei, sich im Bereich der Bioökonomie entsprechend ihrer Expertise zu positionieren. Von 2014 bis 2019 wird das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) dafür rund 12 Mio. Euro aus der Offensive Biotechnologie der Baden-Württemberg Stiftung investieren. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist mit der Begutachtung der eingereichten Förderanträge betraut.

Projektträger Jülich erhält Zuschlag für Projektträgerschaft Energie und Klima des BMU

12.12.2013

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat den Zuschlag erhalten für die Projektträgerschaft Energie und Klima des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Der Auftrag umfasst die Programme Erneuerbare Energien, Nationale Klimaschutzinitiative, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, energetische Biomassenutzung sowie Vorhaben zu Transfer und Markteinführung (Einzelprojekte zur Nutzung erneuerbarer Energie, Unterstützung beim Betrieb der Clearingstelle und europäische Kooperationsprojekte). Darüber hinaus beinhaltet der Auftrag Leistungen als Vergabestelle für das BMU.

Dr. Christian Stienen ist Mitglied der Evaluierungskommission HdF2014plus

12.12.2013

Das bayerische Kooperationsmodell „Haus der Forschung“ wird zum Ende der ersten fünfjährigen Förderphase von einer internationalen Expertenkommission evaluiert. Die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und vom Bayerischen Wissenschaftsministerium beauftragte Kommission ist hochkarätig besetzt. Zu den Mitgliedern zählt auch Dr. Christian Stienen, Leiter des Projektträgers Jülich (PtJ).

Einblicke in die Arbeit auf dem Forschungsschiff SONNE

11.12.2013

Seit 1977 nutzt die Wissenschaft das Forschungsschiff SONNE (FS SONNE) als Plattform für marine Forschungsarbeiten im pazifischen und indischen Ozean. Der Journalist Holger Kroker ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Wochen auf der FS SONNE unterwegs, um über die Arbeit und das Leben an Bord aus erster Hand zu berichten. Seine Erlebnisse hält er in einem Blog auf der BMBF-Webseite www.planet-erde.de fest.

Horizont 2020 verabschiedet – 77 Mrd. Euro für Forschung und Innovation

05.12.2013

Am 3. Dezember 2013 hat der Rat der Europäischen Union das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ verabschiedet. Die ersten Ausschreibungen sollen am 11. Dezember veröffentlicht werden. Das neue Rahmenprogramm fasst die aktuellen EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation zusammen und erhält dadurch eine stärkere Ausrichtung auf die marktnahe Anwendung von Forschungsergebnissen. Für den Zeitraum 2014 bis 2020 werden für Horizont 2020 rund 77 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Der Projektträger Jülich ist in die Umsetzung der europäischen Forschungsrahmenprogramme auf nationaler Ebene durch das Beratungsangebot seiner Nationalen Kontaktstellen und seine Beteiligung an Europäischen Koordinierungsinitiativen eingebunden.

Erfolgreiche Vermittlung von nachhaltigem Denken und Handeln – UNESCO-Kommission zeichnet Vorhaben im Nachhaltigen Landmanagement aus

02.12.2013

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Wissenschaftliche Begleitvorhaben „Nachhaltiges Landmanagement (Modul B)“ des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft: Forschungspreis für "Nachhaltige Entwicklungen" geht nach Greifswald

28.11.2013

Wissenschaftler der Universität Greifswald haben mit dem Projekt "Vorpommern Initiative Paludikultur" (VIP) den nationalen Forschungspreis "Nachhaltige Entwicklungen" der Bundesregierung gewonnen. Mit ihrer Arbeit haben sie nachgewiesen, dass die landwirtschaftliche Nutzung der Moore durchaus im Einklang mit der Natur erfolgen kann. Die Feuchtbiotope müssen dafür nicht trocken gelegt werden, sondern können in ihrem ursprünglichen Zustand genutzt werden. Noch stoßen degradierte Moore 6 Prozent der globalen Treibhausgase aus, was dem Dreifachen des weltweiten Flugverkehrs entspricht und das Potenzial der Forschung deutlich macht.

Projektträger Jülich und Projektträger ETN erhalten Zuschlag für Umsetzung der NRW-Leitmarktwettbewerbe

27.11.2013

Der Projektträger Jülich und der Projektträger ETN haben als Konsortium den Zuschlag für die Umsetzung der NRW-Leitmarktwettbewerbe in der nächsten EFRE-Förderperiode 2014-2020 erhalten. Im Juni dieses Jahres hatte die nordrhein-westfälische Landesregierung beschlossen, keine Einzelbeauftragungen je Wettbewerb mehr vorzunehmen, sondern eine zentrale Stelle für die Förderung der Leitmarktwettbewerbe zu beauftragen.

Geistesblitz fürs Betonrecycling – BMBF-Forschungsprojekt „Recycling von Altbeton“ ist Bundessieger im Rahmen der Initiative Land der Ideen

22.11.2013

In Frankfurt am Main wurden am 13. November 2013 die Bundessieger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ für ihre Projekte mit Leuchtturmcharakter ausgezeichnet. In der Kategorie Wissenschaft ist das Projekt „Recycling von Altbeton“ im Rahmen der Initiative Land der Ideen als Bundessieger ausgezeichnet worden.

JPI Water veröffentlicht erste Bekanntmachung „Anthropogene Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf“

12.11.2013

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die erste transnationale Fördermaßnahme „Anthropogene Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf“ im Rahmen der Joint Programming Initiative „Water Challenges for a Changing World“ (JPI Water) bekannt gegeben. Ziel der Maßnahme ist es, wissenschaftliche Ansätze und praxisorientierte Lösungen zu entwickeln, um so Gesundheitsrisiken zu mindern und Funktionen der Gewässerökosysteme heute und in Zukunft zu erhalten. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung und Implementierung von innovativen Technologien und Managementkonzepten zur Analyse, Bewertung und Eliminierung von anthropogenen Schadstoffen und Krankheitserregern. Gefördert werden ausgewählte, transnationale Verbundvorhaben in den drei Themenfeldern „Identifizierung und Vermeidung des Eintrags von Schadstoffen und Krankheitserregern“, „Neue Managementkonzepte und Verfahren zur Behandlung und Entfernung“ sowie „Auswirkungen auf Ökosysteme und menschliche Gesundheit“. Die Einreichungsfrist endet am 19. Dezember 2013.

Offshore-Windparks: keine negativen Auswirkungen auf Meeresumwelt

04.11.2013

Nach fünf Jahren ökologischer Begleitforschung am Offshore-Testfeld alpha ventus ziehen die Projektverantwortlichen eine positive Bilanz. Die Ergebnisse zeigen, dass der natur- und umweltverträgliche Ausbau der Offshore-Windenergienutzung in Deutschland möglich ist. Die Bundesregierung lässt die konkreten Auswirkungen auf Natur und Lebensräume in der Nordsee parallel zum Ausbau der Offshore-Windenergie erforschen. Das vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) koordinierte Verbundvorhaben zur ökologischen Begleitforschung wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit 7,8 Millionen Euro gefördert. Das Projekt wurde 2008 gestartet und vom Projektträger Jülich (PtJ) betreut.

FACCE-JPI veröffentlicht staatenübergreifende Bekanntmachung in Zusammenarbeit mit der EU

25.10.2013

Die Joint Programming Initiative „Agriculture, Food Security and Climate Change“ (FACCE-JPI) hat gemeinsam mit der EU-Kommission eine Bekanntmachung im Themenbereich „Climate Smart Agriculture“ veröffentlicht. Hierbei sollen ausschließlich Vorhaben zur Forschung für eine nachhaltige und am Klimawandel angepasste Landwirtschaft Berücksichtigung finden. Folgende Mitgliedstaaten der FACCE-JPI sind an der mit ca. 19 Mio. Euro ausgestatteten Ausschreibung beteiligt, die am 01. Oktober 2013 gestartet ist: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, die Niederlande, Norwegen, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik und Zypern. Die Einreichungsfrist für Ideenskizzen endet am 02. Dezember 2013.

Online-Umfrage zum Angebot der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes

23.10.2013

Als Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung informiert die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes potentielle Antragsteller über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Derzeit wird eine Online-Befragung zum Angebot der beim Projektträger Jülich (PtJ) angesiedelten Förderberatung des Bundes durchgeführt.

BMU veröffentlicht neue Kommunalrichtlinie: Antragstellung ab 1. Januar 2014 möglich

22.10.2013

Die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geht in die nächste Förderrunde. Nach einer Novellierung der Richtlinie können Kommunen vom 1. Januar bis zum 30. April 2014 Anträge stellen. Insgesamt will das BMU 2014 rund 90 Millionen Euro in kommunale Klimaschutzprojekte investieren.

2. Auswahlrunde zum BMBF-Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ gestartet

16.10.2013

Im Jahr 2010 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Strategieprozess „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ gestartet. Die Initiative soll dazu beitragen, das Ziel der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" der Bundesregierung, nachwachsende Rohstoffe mit biotechnologischen Verfahren verstärkt industriell in verschiedensten Wirtschaftszweigen und Anwendungsfeldern zu nutzen, langfristig zu erreichen. Mit der Vergabe des Forschungspreises „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ will das BMBF wissenschaftliche Durchbrüche, die für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren relevant sind, sichtbar machen. Gefördert werden Forschungsgruppen an wissenschaftlichen Einrichtungen wie beispielsweise Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen oder Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben, die ihren Sitz in Deutschland haben. Der Wettbewerb geht nun in die zweite Runde. Projektvorschläge können bis zum 31. Januar 2014 eingereicht werden.

EuroTransBio: 9. Auswahlrunde der Initiative für transnationale KMU-Förderung gestartet

15.10.2013

Für neue technologische Entwicklungen und für Vernetzungs- und Verwertungsstrategien in der Biotechnologie sind Allianzen, Kooperationen und Firmennetzwerke zwischen Biotechnologie-Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene von großer Bedeutung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führt im Rahmen des ERA-Nets EuroTransBio zusammen mit Forschungsförderern aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU eine transnationale Ausschreibung durch, die das Ziel hat, die technologischen Stärken sowie die finanziellen Ressourcen der beteiligten Unternehmen im europäischen Umfeld zu koordinieren, zu vernetzen und zu bündeln. Dadurch kann der Innovationsprozess beschleunigt und die Produktorientierung in den zusammenarbeitenden Biotechnologie-Unternehmen gestärkt werden. Vom 1. Oktober 2013 bis zum 31. Januar 2014 ist die neunte Ausschreibungsrunde für die Einreichung von Projektvorschlägen geöffnet.

ECOPOL-Konferenz am 22. und 23. Oktober 2013 in Athen: Neue Politikansätze für eine bessere Abfallwirtschaft und Ressourceneffizienz

16.09.2013

Die europäische Koordinierungsinitiative ECOPOL lädt zur Konferenz „Accelerating eco-innovation policies“ am 22. und 23. Oktober 2013 in Athen ein. Die Veranstaltung richtet sich an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an Akteurinnen und Akteure im Bereich der Öko-Innovation. Im Fokus sollen neue Politikansätze und Instrumente zur Förderung des Einsatzes öko-innovativer Lösungen stehen, insbesondere für mehr Ressourceneffizienz am Beispiel nachhaltiger Abfallwirtschaft.

10. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit: Auftakt zum Agendaprozess FONA3

06.09.2013

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt am 11. September 2013 im Rahmen des 10. Forums für Nachhaltigkeit Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein, in themenspezifischen Sessions über die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung zu diskutieren. Der Projektträger Jülich zeichnet für die Sessions zu den Themen Ressourcen, Energie und Internationales verantwortlich. Kernthema wird an diesem Tag der Agendaprozess zum Nachfolgeprogramm (Arbeitstitel FONA3) sein, das noch stärker darauf ausgerichtet sein soll, nachhaltige Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu finden.

Technik-Informationsdienst Energie (TEDIE) erscheint ab sofort in neuem Design

04.09.2013

Mit dem Technik-Informationsdienst Energie (TEDIE) bietet der Projektträger Jülich (PtJ) regelmäßig einen aktuellen Einblick in die nationale und internationale Energieforschungslandschaft. Seit August erscheint der TEDIE in einem neuen Design und ist für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich. Neben dem monatlichen Newsletter-Versand stehen die aktuelle Ausgabe sowie ein Archiv mit allen bisherigen Ausgaben auf der Website https://tedie.ptj.de/ zum Download bereit.

Projektträger Jülich erhält Zuschlag für BMWi-Studie

02.09.2013

Der Projektträger Jülich hat den Zuschlag für die Erstellung einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über „Gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtungen in Westdeutschland“ erhalten. Unter externen Industrieforschungseinrichtungen werden solche Einrichtungen verstanden, die keiner Wissenschaftsgemeinschaft angehören und nicht institutionell gefördert werden. Diese Einrichtungen werden bisher ausschließlich in Ostdeutschland über das technologieoffene Programm INNO-KOM-Ost (seit 2009) bzw. über seine Vorgängerprogramme gefördert. Auf Basis der Ergebnisse der vom Projektträger Jülich eingeworbenen Studie will das BMWi über eine Ausweitung der bisherigen Förderung auf Westdeutschland entscheiden.

Kontinuierliches Wachstum: Thomas Rachel, MdB, weiht neue Büroräume des Projektträgers Jülich ein.

29.08.2013

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB, hat heute gemeinsam mit Dr. Christian Stienen, Leiter des Projektträgers Jülich (PtJ), neue Räumlichkeiten des Projektträgers im Forschungszentrum Jülich eingeweiht, mit denen der Projektträger Jülich auf die stetig steigende Mitarbeiterzahl reagiert. Lag diese im Jahr 2010 noch bei 525, setzt der Projektträger mit derzeit 790 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Forschungs- und Innovationsförderprogramme im Rahmen der Projektförderung für öffentliche Auftraggeber auf Bundes- und Landesebene um. Hauptstandort des Projektträgers ist der von 318 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 2010 auf heute über 400 Beschäftigte angewachsene Standort in Jülich.

BMBF-Bekanntmachung zur Förderlinie „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen (FHprofUnt)“

28.08.2013

Fachhochschulen gehören in vielen anwendungsnahen FuE-Feldern zu den wichtigsten Kooperationspartnern von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mit der Förderlinie FHprofUnt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Verbünde an Fachhochschulen mit Unternehmen und adressiert dabei ausschließlich erstberufene Professorinnen und Professoren, die ihre vorab erworbene Praxiserfahrung unmittelbar in die Forschungsarbeit der Fachhochschule einbringen. Neben der Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Fachhochschulen und Unternehmen ist die forschungsnahe Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Schärfung des Forschungsprofils der Fachhochschule wesentliches Ziel der Förderlinie. Entlang einer wissenschaftlichen Wertschöpfungskette sollen auch universitäre und außeruniversitäre Forschungspartner in die Verbünde eingebunden werden.

BMBF-Bekanntmachung zur Förderlinie „Qualifizierung von Ingenieurnachwuchs an Fachhochschulen (IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotionen)“

28.08.2013

Gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure sind eine wichtige Voraussetzung für die wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Fachhochschulen sind aufgrund ihrer anwendungsorientierten Forschung und engen Kooperation mit Unternehmen besonders geeignet, den Ingenieurnachwuchs in Deutschland nachhaltig zu sichern. Hauptziele der Förderlinie IngenieurNachwuchs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind die anwendungsorientierte Qualifizierung von Ingenieurinnen und Ingenieuren, der Aufbau forschungsstarker ingenieurwissenschaftlicher Nachwuchsteams an Fachhochschulen sowie die Durchführung kooperativer Promotionen im Rahmen von FuE-Projekten unter Beteiligung von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.

„Bundesbericht Energieforschung“ der Bundesregierung veröffentlicht

06.08.2013

Für die Umsetzung der Energiewende ist die Forschung im Bereich der Energietechnologien unerlässlich. Die Bundesregierung hat im Rahmen des Energieforschungsprogramms einen besonderen Fokus auf die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien sowie Energiespeicher und Netze gelegt. Der erstmals veröffentlichte „Bundesbericht Energieforschung“ stellt Informationen zur staatlichen Förderpolitik und den Entwicklungen der Förderung im Energiebereich bereit. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat den Bundesbericht in Berlin vorgestellt.

Neues FP7-Vorhaben greenXpo bietet umfassendes Angebot zu Ökoinnovationen

06.08.2013

Die globale Wirtschaft ist durch die Verknappung natürlicher Ressourcen und die zunehmende Verschmutzung der Umwelt auf neue, innovative Lösungen angewiesen. Vor diesem Hintergrund kommt Ökoinnovationen eine wachsende Bedeutung zu. Die EU-Initiative greenXpo steht für eine professionelle Förderung von Ökoinnovationen mittels einer integrierten Know-how-Plattform für politische Entscheidungsträger/innen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Öffentlichkeit im Hinblick auf die Förderung der Green Economy. Im Online-Portal www.innovationseeds.eu bündelt greenXpo Wissen aus sämtlichen Bereichen der Ökoinnovation. Der Projektträger Jülich (PtJ) koordiniert das Vorhaben im Auftrag der EU-Kommission.

Neue BMBF-Initiative „r4 - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“

28.07.2013

Die deutsche Hightech-Industrie ist auf einen gesicherten Zugang zu wirtschaftsstrategischen Rohstoffen angewiesen, z. B. für den Automobilbau und die Energiewende. Der Bedarf der Industrie an einzelnen wirtschaftsstrategischen Rohstoffen steigt rasant. Gleichzeitig bestehen erhebliche Versorgungsrisiken für einige Elemente deren Verfügbarkeit nicht gesichert ist, u. a. durch Rohstoffmonopole im Ausland oder das Fehlen effizienter Recyclingsysteme. Deshalb muss auch die Forschung zur Angebotserhöhung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe verstärkt werden. Die Förderrichtlinie „r4 - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Forschung zur Bereitstellung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Forschung zur Angebotserhöhung und knüpft an die bisherigen BMBF-Fördermaßnahmen „r2 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Rohstoffintensive Produktionsprozesse“ und „r3 – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“ zur Nachfragereduzierung nach Rohstoffen durch materialeffiziente Produktion, Substitution und Recycling an.

Neue BMBF-Initiative „BonaRes – Boden als Nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“

23.07.2013

Fruchtbare Böden sind die wichtigste Ressource zum Anbau von Pflanzen für unterschiedliche Nutzungsformen wie Nahrungsmittel, Futtermittel, Rohstoffe für die Industrie und Energie. Für eine nachhaltige Bioökonomie ist es auch zukünftig unverzichtbar, die natürliche Leistungsfähigkeit von landwirtschaftlich genutzten Böden zu erhalten und, wenn möglich, zu steigern. Die dazu erforderlichen naturwissenschaftlichen und sozioökonomischen Voraussetzungen besser zu verstehen, ist das Ziel der Initiative „BonaRes – Boden als Nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Darauf aufbauend sollen wissensbasierte und validierte Handlungsoptionen für die nachhaltige Bewirtschaftung von Böden formuliert werden. Diese sollen am Ende der Förderperiode auf einem Webportal für die landwirtschaftliche Praxis und für politische Entscheidungsträger zur Verfügung stehen. Die Einreichungsfrist endet am 31. Januar 2014.

Projektträgerschaft "Neue Werkstoffe" in Bayern weiterhin beim Projektträger Jülich

23.07.2013

Der Projektträger Jülich hat den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie für die Umsetzung der Projektträgerschaft des Programms "Neue Werkstoffe" erhalten. Im Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie wurde das Programm bereits in der Vergangenheit im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums umgesetzt. Mit dem jetzigen Zuschlag kann der Projektträger Jülich sein Engagement in Bayern erfolgreich fortsetzen.

Projektträger Jülich wird Mitglied im europäischen Verband TAFTIE

19.06.2013

Der Projektträger Jülich ist seit Mitte Juni Mitglied des europäischen Verbandes TAFTIE (The European Network of Innovation Agencies), ein Zusammenschluss von 28 Innovationsfördereinrichtungen aus 26 europäischen Ländern. Mit der Mitgliedschaft baut der Projektträger Jülich seine Aktivitäten im Rahmen des europäischen Forschungsmanagements weiter aus. Seit zehn Jahren koordiniert er in verschiedenen Themenbereichen die Umsetzung der europäischen Forschungsrahmenprogramme auf nationaler Ebene und berät mit mittlerweile fünf Nationalen Kontaktstellen deutsche Forscherinnen und Forscher zur europäischen Förderung.

Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2012

10.06.2013

Der Projektträger Jülich hat seinen Geschäftsbericht 2012 veröffentlicht. Er bietet neben einem Rechenschaftsteil über die geleistete Arbeit im Rahmen der vom Projektträger Jülich umgesetzten Forschungs- und Innovationsförderprogramme ein Dossier mit Beispielen aus der Projektförderung zum Thema „Green Economy“. Im neuen Kapitel Highlights stellen wir darüber hinaus eine Auswahl unserer Arbeit und Erfolge im vergangenen Jahr vor – querbeet durch alle Geschäfts- und Aufgabenbereiche. Mit dem Geschäftsbericht 2012 dokumentiert der Projektträger Jülich seine Arbeit als Projektträger für das BMBF, das BMU, das BMWi und das BMVBS, für vier Bundesländer sowie für die Europäische Kommission. 2012 betreuten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 14.506 Vorhaben mit einem Mittelabfluss von 1,24 Milliarden Euro.

BMBF-Bekanntmachung „Materialforschung für die Energiewende“

29.05.2013

Die Bundesregierung hat sich im Zuge der Energiewende zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz Deutschlands zu steigern und den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung kontinuierlich zu erhöhen. Eine überwiegend auf erneuerbaren Energieträgern basierende Energieversorgung bringt zahlreiche neue Herausforderungen für das eingesetzte Material mit sich. So müssen beispielsweise Windkraftanlagen Naturgewalten wie Wind und Wasser langfristig standhalten und gleichzeitig auch auf hoher See möglichst leicht zu montieren und zu warten sein. Baustoffe müssen energieeffiziente aber auch möglichst kostengünstige, langlebige Häuser mit einem angenehmen Wohnklima ermöglichen. Ziel der Förderinitiative "Materialforschung für die Energiewende" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung ist es, durch innovative Projekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung Materialien für die Herausforderungen der Energiewende zu entwickeln.

Weißt Du wie viel Sternlein stehen? Verlust der Nacht – die neue App zum Mitforschen

28.05.2013

Licht besitzt durchweg ein positives Image. Zu viel Licht hat aber auch Schattenseiten: Es schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch den Menschen. Doch wie hell ist es nachts wirklich? Mit der neuen App können Smartphone-Nutzer die Sterne zählen und darüber die Himmelshelligkeit messen. Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) entwickelten sie im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Verlust der Nacht“.

BMBF-Bekanntmachung „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“ (SILQUA-FH)

21.05.2013

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lässt in verschiedenen Fördermaßnahmen die Folgen des demografischen Wandels auf die Gesellschaft untersuchen und entwickelt Strategien, um auf die absehbaren Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können. Im Rahmen der Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter“ (SILQUA-FH) soll durch praxisnahe Konzepte, Modelle und Methoden sowie anwendungsorientierte Strategieentwicklungen die Teilhabe von älteren Menschen im Arbeits- und gesellschaftlichen Leben erhalten und so ihre Lebensqualität verbessert werden.

Erste Bekanntmachung des ERA-Nets ERASynBio „Bildung von Kapazitäten in der Synthetischen Biologie durch transnationale Forschungsprojekte“

17.05.2013

Die Synthetische Biologie ist ein relativ junges und vielversprechendes Forschungsgebiet mit dem Potential, Innovation und technologischen Fortschritt zum Wohle der Gesellschaft und insbesondere zur Entwicklung der wissensbasierten Bioökonomie maßgeblich zu prägen. Die EU-Maßnahme ERASynBio verfolgt das Ziel, nationale und regionale Förderprogramme in der Synthetischen Biologie zu koordinieren. Im Rahmen der ersten gemeinsamen Bekanntmachung „Bildung von Kapazitäten in der Synthetischen Biologie durch transnationale Forschungsprojekte“ fördert ERASynBio Forschungsverbünde in der Synthetischen Biologie, die sich durch die multidisziplinäre Zusammenarbeit von Lebenswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologie auszeichnen.

Neues Web-Portal der Nationalen Kontaktstelle Umwelt

13.05.2013

Die Nationale Kontaktstelle (NKS) Umwelt für das EU-Forschungsrahmenprogramm hat ihr Informationsangebot für deutsche Förderinteressenten neu aufgelegt. Seit 2013 sind die Aktivitäten des bisherigen Netzwerks der Nationalen Kontaktstellen Umwelt in einer Nationalen Kontaktstelle Umwelt gebündelt. In Berlin und Bonn berät das NKS-Team an der EU-Förderung Interessierte zu den Förderthemen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms und gibt einen Ausblick auf das kommende Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020. Ab sofort können sich Interessenten im neuen Web-Portal der NKS Umwelt unter anderem über die Förderthemen, relevante Politiken und Veranstaltungen informieren.

Symposium „Forschung – BMBF“ auf den Deutschen Biotechnologietagen 2013 in Stuttgart

13.05.2013

Bei der Biotechnologie trifft menschlicher Erfindergeist auf den Erfindungsreichtum der Natur. Die „Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) strebt eine am natürlichen Stoffkreislauf orientierte Wirtschaft an, die mit Technologie und Ökologie im Einklang steht. Das BMBF unterstützt entsprechend Forschung und Innovation, die die Grundlagen für einen Strukturwandel von einer erdöl- zu einer bio-basierten Industrie schaffen. Das vom Projektträger Jülich (PtJ) organisierte Symposium „Forschung – BMBF“ im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage in Stuttgart am 14. Mai 2013 stellt Forschungsprojekte vor, die das BMBF bisher im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ gefördert hat.

BMWi-Workshop zu thermischen Energiespeichern auf den Berliner Energietagen 2013

08.05.2013

Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Energiewende. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert im Rahmen des 6. Energieforschungsprogrammes der Bundesregierung die Forschung und Entwicklung von Energieeffizienztechnologien. Während der Berliner Energietage 2013 stellen Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung am 16. Mai 2013 eine Auswahl geförderter Projekte auf einem ganztätigen Workshop zum Thema „Thermische Speicher für die Energiewende“ vor. Der erste Schwerpunkt konzentriert sich auf die Reduzierung des Energieverbrauchs in Gebäuden und Städten durch thermische Speicher. Der zweite Teil „Energieeffizienz und Netzstabilität“ zeigt aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der thermischen Speicher in industriellen Anwendungen und Versorgungsnetzen.

Neues ERA-Netzwerk ERASysAPP fördert die angewandte Systembiologieforschung im europäischen Forschungsraum

07.05.2013

Mit der europäischen Netzwerk-Initiative ERASysAPP (ERA-Net for Systems Biology Applications) fördert die EU-Kommission über einen Zeitraum von drei Jahren systembiologische Forschung mit einem konkreten Anwendungsbezug. Im Rahmen des ERASysAPP-Konsortiums unterstützen 16 Ministerien aus EU-Mitgliedstaaten und nationale Förderinstitutionen aus 13 europäischen Ländern Netzwerk-Aktivitäten und Kooperationen zwischen Forschern und Forschungsinstitutionen.

BMBF-Bekanntmachung „Demonstratoren zur Individualisierten Medizin“

02.05.2013

Trotz großer Fortschritte in der Gesundheitsforschung spricht – je nach Erkrankung – nur ein Bruchteil der Patienten auf verabreichte Medikamente an. Es bedarf daher grundsätzlich neuer Wege in der medizinischen Forschung, um wirksamere Therapien zu entwickeln. Das Konzept der „Individualisierten Medizin“ setzt auf eine gezielte Prävention, Erkrankungen genauer zu diagnostizieren und möglichst passgenaue Therapien abzuleiten. Ziel ist es, eine verbesserte Wirksamkeit bei gleichzeitig geringerer Belastung durch Nebenwirkungen zu erreichen. Mit dem Aktionsplan „Individualisierte Medizin: Ein neuer Weg in Forschung und Gesundheitsversorgung“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) diesen innovativen Ansatz. Die Bekanntmachung des Ideenwettbewerbs „Demonstratoren zur Individualisierten Medizin“ im Rahmen des Forschungs- und Förderkonzeptes „e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin“ soll Pilotprojekte unterstützen, die den direkten Nutzen der Daten aus der lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung für die individualisierte Medizin belegen.

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in neuem Design

18.04.2013

Mit markantem Logo und modernen Farben präsentiert sich die Förderberatung ab sofort in einem neuem Gewand. Pünktlich zur Hannover Messe 2013 wurde das Design erstmals auf den Gemeinschaftsständen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesregierung (Elektromobilität) eingesetzt. Ziel der Neugestaltung ist es, den Wiedererkennungswert der Förderberatung sowie ihre Breitenwirkung zu erhöhen.

Neue SONNE auf Kiel gelegt – Forschungsschiff ab 2015 im Einsatz

17.04.2013

Der Bau des neuen Forschungsschiffes SONNE ist in vollem Gange: Kürzlich wurde der Nachfolger der 44 Jahre alten SONNE in Papenburg auf Kiel gelegt. Neben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka waren auch Vertreter des Landes Niedersachsen sowie der Meyer Werft an der Kiellegung beteiligt. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist für die finanzielle Abwicklung des Neubaus verantwortlich und wird künftig, wie schon beim Vorgänger, die wissenschaftliche und finanzielle Administration übernehmen.

Projektträger Jülich übernimmt Begutachtung im NRW-Förderprogramm FH Struktur 2014

16.04.2013

Die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen nehmen als regionale Innovationszentren eine wichtige Funktion zwischen Theorie und Praxis ein. Dabei spielt vor allem ein über Fächergrenzen hinaus ausgerichteter Innovationsansatz eine entscheidende Rolle. Deshalb unterstützt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der zweiten Ausschreibungsrunde des Förderprogramms FH Struktur 2014 gezielt Forschungsschwerpunkte an Fachhochschulen, die interdisziplinäre Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten. Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt die Organisation und Durchführung der unabhängigen und fachlichen Begutachtung der eingereichten Anträge.

Der Projektträger Jülich auf der Hannover Messe 2013

05.04.2013

Mit zahlreichen Aktivitäten ist der Projektträger Jülich (PtJ) vom 8. bis 12. April im Auftrag mehrerer Bundesministerien auf der Hannover Messe 2013 vertreten. Die bei PtJ angesiedelte Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes präsentiert sich an drei Ständen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes und bietet Interessenten Gelegenheit, mehr über Fördermöglichkeiten für ihr Forschungsvorhaben zu erfahren. Darüber hinaus informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Geschäftsbereiche von PtJ auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung sowie über die Förderprogramme EXIST und SIGNO. Beratung zu EU-Förderprogrammen im Bereich Energie bietet außerdem die vom Projektträger Jülich umgesetzte Nationale Kontaktstelle Energie.

Projektträger Jülich ist Partner der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“

28.03.2013

Mit der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ will die Europäische Kommission Wissenschaft und Landwirtschaft vernetzen und den Erfahrungsaustausch zwischen allen Akteuren im landwirtschaftlichen Bereich vertiefen mit dem Ziel, die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schließen. Umsetzen wird diese Netzwerkarbeit ein europäisches Konsortium aus sieben Agenturen mit der belgischen VLM an der Spitze.

Aktueller Hinweis zur Einreichung von Anträgen im Rahmen der BMU-Initiative "Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen"

27.03.2013

Für die Antragstellung im Rahmen der Initiative "Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" des Bundesministeriums für für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) steht generell das Antragssystem easy-Online zur Verfügung. Da es aufgrund des hohen Andrangs derzeit zu Serverüberlastungen kommen kann, bitten wir Sie, für die Antragstellung zwischenzeitlich das EASY-AZA-Programm zu nutzen.

BMELV neuer Partner der Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes

20.03.2013

Seit 1. März 2013 unterstützt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes. Damit weitet die Förderberatung ihr Tätigkeitsspektrum auf sechs Bundesministerien (BMBF, BMWi, BMU, BMVBS, BMELV, AA) aus. Das Beratungsteam informiert Interessierte zur Forschungs- und Innovationsförderung der Ministerien. Zu den Förderthemen des BMELV gehören der Agrar- und Ernährungsbereich (wie z. B. Klimaschutz und Nachwachsende Rohstoffe).

Rostocker PtJ-Geschäftsstelle an neuem Standort

18.03.2013

Die Geschäftsstelle des Projektträgers Jülich (PtJ) in Rostock ist umgezogen. Hier arbeiten rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Umgesetzt werden die Forschungs- und Innovationsförderprogramme auf den Themengebieten Meeres- und Polarforschung sowie Geotechnologien.

Projektträger Jülich eröffnet neue Geschäftsstelle in Bonn

15.03.2013

Ab sofort ist der Projektträger Jülich (PtJ) in der Bundesstadt Bonn vertreten. Neben dem Hauptsitz in Jülich und den beiden Geschäftsstellen in Berlin und Rostock eröffnet der PtJ damit seine vierte Repräsentanz. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier die Nationale Kontaktstelle (NKS) Umwelt.

Bekanntmachung zur Förderinitiative Infect-ERA

05.03.2013

Trotz großer Fortschritte in der Medizin in den vergangenen Jahren stellen Infektionskrankheiten weiterhin eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Diese Tatsache ist zum einen auf die Entwicklung von Resistenzen gegenüber Antiinfektiva durch ihren hohen und zum Teil nicht korrekten Einsatz bei Mensch und Tier und zum anderen auf die Verbreitung pathogener Organismen, auch durch globale Reisen, zurückzuführen. Die Koordination der europäischen Förderung von Projekten zur Forschung an Infektionskrankheiten im Rahmen des ERA-Nets Infect-ERA soll aufbauend auf das ERA-NET PathoGenoMics einen Beitrag liefern, um dieser Bedrohung zu begegnen. Das ERA-NET wird durch die Europäische Kommission gefördert und von Partnern der Länder Belgien (Flandern), Dänemark, Deutschland, Frankreich, Israel, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden (zusätzlich), Spanien und Ungarn getragen.

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes auf der CeBIT 2013

26.02.2013

Die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes präsentiert sich vom 05. bis 09. März 2013 auf der CeBIT in Hannover. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 9, Stand E50, beraten Experten insbesondere zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes im Bereich der neuen Technologien.

Bekanntmachung zur Förderinitiative SUSFOOD

18.02.2013

Die Versorgung der Menschen mit Nahrung ist eine globale Herausforderung. Neben einer wachsenden Weltbevölkerung und einer steigenden Nachfrage an Lebensmitteln gilt es zusätzlich, die Verknappung notwendiger Ressourcen wie Land, Wasser oder Energie auszugleichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen des ERA-Nets SUSFOOD (SUStainable FOOD production and consumption) transnationale Kooperationsprojekte in der nachhaltigen Lebensmittelproduktion sowie den nachhaltigen Konsum von Lebensmitteln. SUSFOOD ist eine gemeinsame Initiative des BMBF mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und weiteren 24 Partnern aus insgesamt 15 Ländern.

Bekanntmachung zur Förderinitiative "Zukunftsfähige Stromnetze"

17.01.2013

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) fördern im Rahmen einer gemeinsamen Initiative die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet zukunftsfähiger Stromnetze. Die Förderinitiative "Zukunftsfähige Stromnetze" ist Bestandteil des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. Die beteiligten Bundesministerien werden bis zu 150 Millionen Euro für die gemeinsame Initiative bereitstellen und damit laufende Förderaktivitäten in dem Bereich verstärken. Ein gemeinsames Management sorgt für eine effiziente Abwicklung der Initiative.

Bundeswirtschaftsminister Rösler zeichnet EXIST-Gründerhochschulen aus

17.01.2013

Die Gewinner der zweiten Runde des Förderwettbewerbs „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stehen fest. Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, zeichnete am 9. Januar 2013 in Berlin zwölf Hochschulen aus. Drei Hochschulen reichten die besten Konzepte ein und erhielten dafür zusätzlich zur Förderung das Prädikat „EXIST-Gründerhochschule“: die Universität Kassel, die Universität zu Lübeck und die Universität des Saarlandes. Der Wettbewerb ist wichtiger Bestandteil der Initiative „Gründerland Deutschland“ des BMWi. Der Projektträger Jülich betreut das EXIST-Programm im Auftrag des BMWi.

Bekanntmachung zur transnationalen Forschung im Bereich Öko-Innovation

14.01.2013

Die Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) 2012 hat ein klares Bekenntnis sowohl zu nachhaltigem Wirtschaften als auch zum Modell der Green Economy ausgedrückt. Der damit angestrebte Wandel begünstigt die Entstehung neuer Produkte und Dienstleistungen, die wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand ermöglichen und gleichzeitig die Belastungen für die Umwelt verringern. Die tragende Rolle von Öko-Innovationen wurde auf EU-Ebene im Aktionsplan für Öko-Innovationen verankert. Die Bekanntmachung „Öko-Innovationen – Systeminnovation in Wirtschaft und Gesellschaft" im Rahmen des ERA-NETs ECO-INNOVERA zielt auf interdisziplinäre Projekte unter Einbeziehung von sozialen, Umwelt-, Markt- und technologischen Aspekten. Transnationale Forschungs- und Entwicklungsvorhaben deutscher Antragsteller werden im Themenfeld 1 „Systeminnovation“ gefördert.

Bekanntmachung zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich zu nachhaltigen Rohstofftechnologien

20.12.2012

Im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich die Bundesregierung unter anderem das Ziel gesetzt, die Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 gegenüber 1994 zu verdoppeln. Um eine sichere und nachhaltige Rohstoffversorgung gewährleisten zu können, müssen Ressourcen effizienter genutzt, knappe Rohstoffe substituiert und Wertstoffe zurückgewonnen werden. Mit der bilateralen Bekanntmachung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Agence Nationale de la Recherche (ANR) soll eine stärkere Vernetzung der Forschung und Entwicklung für neue Rohstofftechnologien in Deutschland und Frankreich unterstützt werden. Die Einreichungsfrist endet am 7. März 2013.

Der Weg zur Systemmedizin: Europäisches Konsortium CASyM entwickelt Roadmap zur Implementierung der Systemmedizin in Europa

19.12.2012

Unter dem Titel CASyM (Coordinating Action Systems Medicine) entwickelt ein europäisches Konsortium seit November 2012 eine strategische Roadmap zur Implementierung der Systemmedizin in Europa. Gefördert wird das Vorhaben von der Europäischen Kommission im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Mit 22 Partnern aus elf europäischen Ländern vereinigt CASyM umfassende Expertise aus Wissenschaftsorganisationen und Hochschulen, Industrie und Pharmafirmen sowie Förderorganisationen und Projektträgern. Koordinator des Konsortiums ist der Projektträger Jülich (PtJ).

Projekt „Tomatenfisch“ mit erstem Forschungspreis „Nachhaltige Entwicklungen“ des BMBF ausgezeichnet

14.12.2012

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in diesem Jahr erstmals den Forschungspreis „Nachhaltige Entwicklungen“ vergeben. Für die Endrunde waren die Projekte „Tomatenfisch (ASTAF-PRO)“ des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), „CuveWaters“ des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) sowie „TES EnergyFacade“ der Technischen Universität München nominiert. Alle drei Finalisten werden vom BMBF über den Projektträger Jülich (PtJ) gefördert. Das Rennen machte der „Tomatenfisch“. Die Forscher des IGB erhielten die Auszeichnung von Staatssekretär Dr. Georg Schütte im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2012 in Düsseldorf.

Maritime Industrie tauscht sich auf Statustagung „Schifffahrt und Meerestechnik“ in Rostock-Warnemünde aus

06.12.2012

Auf der jährlichen Statustagung „Schifffahrt und Meerestechnik“ in Rostock-Warnemünde kamen 140 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft der maritimen Branche zusammen, um sich über neueste Trends auszutauschen. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Ergebnisse der Projekte, die im Rahmen des Forschungsprogramms „Maritime Technologien der nächsten Generation“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wurden. Organisator der Veranstaltung war der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des BMWi.

Maritime Erfolgsgeschichten: Von der Forschung in den Markt

06.12.2012

Der Projektträger Jülich hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BWMi) eine Broschüre veröffentlicht, die die Vielfalt und die Erfolge des Forschungsprogramms „Schifffahrt und Meerestechnik für das 21. Jahrhundert“ aufzeigt. Das Programm bzw. sein Nachfolger „Maritime Technologien der nächsten Generation“ zielen darauf ab, Forschung und Entwicklung in den Bereichen Schiffbau, Schifffahrt und Meerestechnik voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit des maritimen Sektors zu stärken.

Bekanntmachung „Sicherer Umgang mit synthetischen Nanomaterialien – Erforschung der Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt – NanoCare“

23.11.2012

Potenziale der Nanotechnologie optimal nutzen und zugleich den verantwortungsvollen Umgang mit synthetischen Nanomaterialien sicherzustellen sind Ziele der „Hightech-Strategie 2020“ und des „Aktionsplans Nanotechnologie 2015“ der Bundesregierung. Die Bekanntmachung „Sicherer Umgang mit synthetischen Nanomaterialien – Erforschung der Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt – NanoCare“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Erforschung der Aus- und Wechselwirkungen von synthetischen Nanomaterialien auf den Menschen und auf die Umwelt, die Entwicklung aussagefähiger Messstrategien und Testmethoden sowie eines sicheren Umgangs mit Nanomaterialien.

Öko-Innovationen am Markt etablieren: Projektträger Jülich beteiligt sich am 13. EcoAP-Forum am 26./27. November 2012 in Lissabon

15.11.2012

Die Umweltbelastung zu reduzieren und ökologische Innovationen am Markt zu etablieren – das sind die Ziele des Aktionsplans für Öko-Innovationen (EcoAP) der Europäischen Kommission im Rahmen der Europa-2020-Strategie. Das 13. EcoAP-Forum zum Thema „Developing new markets for eco-innovation: with a special focus on water“ am 26. und 27. November 2012 in Lissabon stellt Forschungsergebnisse und ihre Übertragung in marktfähige Lösungen vor. Die Organisation des Forums erfolgt durch die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission und wird durch die drei EU-geförderten Projekte ECOPOL, ECO-INNOVERA und ENV-NCP-TOGETHER inhaltlich unterstützt.

BMWi-Förderprogramm EXIST bei der Gründerwoche Deutschland

09.11.2012

BMWi-Förderprogramm EXIST bei der Gründerwoche Deutschland Das Förderprogramm EXIST ist auch 2012 bei der bundesweiten „Gründerwoche Deutschland“ vertreten. Vom 12. bis zum 18. November finden weltweit verschiedene Aktionen rund um das Thema „Unternehmergeist und Gründung“ statt. In Deutschland zählen Verbände, Gründungsinitiativen und Hochschulen zu den Partnern und Förderern der Gründerwoche. Im Rahmen der Aktionswoche bieten die Partner Workshops, Seminare, Businessplanspiele oder Wettbewerbe mit verschiedenen Themenschwerpunkten an.

BMBF-gefördertes Projekt „Verlust der Nacht“ als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet

09.11.2012

Viele Menschen verbinden Licht ausschließlich mit positiven .Werten. Zu viel Licht hat aber auch Schattenseiten: Es schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Menschen. Das Forschungsprojekt „Verlust der Nacht“ erforscht dieses Phänomen in all seinen Facetten und erhielt dafür nun die Auszeichnung als „Ort im Land der Ideen“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger Jülich (PtJ) gefördert.

BMU Wissenschaftstage Photovoltaik – Fachkonferenz zu Forschung und Entwicklung in der deutschen Photovoltaik-Branche

08.11.2012

Bei der ersten Konferenz der Veranstaltungsreihe „BMU Wissenschaftstage“ am 27. und 28. November 2012 in Berlin diskutieren Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler die Rolle von Forschung und Entwicklung für die deutsche Photovoltaik-Branche. Nach der Eröffnung durch Bundesumweltminister Peter Altmaier bildet eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft den Auftakt der Veranstaltung. Im wissenschaftlichen Teil der Konferenz informieren ausgewählte Vorträge über den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung. Der Projektträger Jülich (PtJ) unterstützt das Bundesumweltministerium (BMU) bei der Veranstaltung durch die Planung und Organisation der wissenschaftlichen Vorträge.

Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative: Urkunde für 3.000. Klimaschutzprojekt überreicht

31.10.2012

Das Klimaschutzkonzept der Städte Bergneustadt und Wiehl sowie der Gemeinden Reichshof und Morsbach in Nordrhein-Westfalen ist das 3.000. Klimaschutzprojekt, das im Rahmen der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird. Jürgen Becker, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) überreichte den Verantwortlichen des Projektes am vergangenen Freitag eine Urkunde. Der Projektträger Jülich (PtJ) betreut den interkommunalen Zusammenschluss bei der Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes „Erneuerbare Energien“ fachlich und administrativ. Ziel des Konzeptes ist die Erarbeitung eines Leitfadens als Handlungsgrundlage zur optimalen Nutzung der Potentiale erneuerbarer Energien.

Rohstoffe für die deutsche Hightech-Industrie – BMBF startet neues Forschungsprogramm

26.10.2012

Viele Zukunftstechnologien basieren auf Ressourcen, die Deutschland zu einem erheblichen Teil importieren muss. Zur Sicherung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung hat das BMBF daher das neue Forschungs- und Entwicklungsprogramm „Wirtschaftsstrategische Rohstoffe für den Hightech-Standort Deutschland“ gestartet. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen des 9. BMBF-Forums für Nachhaltigkeit am 22. Oktober 2012 in Berlin. Das Programm ist eingebettet in das BMBF-Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) und wurde mit Unterstützung des BMBF-Programmbeirates Ressourcentechnologien erarbeitet.

Forschung auf der großen Leinwand – Kinofilm dokumentiert deutsch-namibisches Verbundprojekt CuveWaters

27.09.2012

Dass Forschung viel bewegen und verändern kann, zeigt der Film „WaterChanges“, der am 28. September 2012 im Wiesbadener Murnau-Filmtheater Premiere feiert. Er begleitet das interdisziplinäre Forscherteam CuveWaters bei seiner Arbeit in Nordnamibia. Seit sechs Jahren entwickeln die Forscher des Verbundprojektes dort Pilotanlagen für eine nachhaltige Wasserversorgung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat CuveWaters im Rahmen der Fördermaßnahme „Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)“ bisher mit über 10 Millionen Euro unterstützt. Der Projektträger Jülich (PtJ) steht dem Team seit 2006 fachlich beratend zur Seite.

Gewinner der BMBF-Förderinitiative Forschungscampus stehen fest

26.09.2012

10 Bewerber haben es geschafft: Ihr Forschungscampus-Konzept bringt Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen aus der Wirtschaft auf ideale Weise zusammen und überzeugte damit die unabhängige Jury. Die Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich private Partnerschaft für Innovationen“ fördert im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung gezielt die standortgebundene Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen einer langfristigen verbindlichen Partnerschaft. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist mit der übergreifenden Betreuung der Initiative beauftragt.

BMBF-Initiative zur Förderung internationaler Kooperationen in der Bioökonomie

13.09.2012

Die Sicherung der Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, die Produktion gesunder und sicherer Lebensmittel, Nachhaltigkeit in der Agrarproduktion, alternative Energieträger auf Basis von Biomasse oder die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe – all das sind Themen der Bioökonomie. Die im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" angestrebten Ziele machen eine weltweite kooperative Zusammenarbeit erforderlich. Die Förderinitiative „Bioökonomie International“ soll daher durch modellhafte Projekte internationale Partnerschaften in Forschung und Entwicklung zu relevanten Fragestellungen im Bereich der Bioökonomie fördern. Der Projektträger Jülich (PtJ) zeichnet für die fachliche und administrative Umsetzung der Initiative verantwortlich.

BMBF-Initiative e:ToP – Reduzierung von Tierversuchen durch innovative Toxikologie

23.08.2012

Viele Bereiche der lebenswissenschaftlichen Forschung sowie der Entwicklung von neuen pharmazeutischen und chemischen Substanzen kommen bis heute nicht ohne Tierversuche aus. Dennoch gibt es Möglichkeiten, alternative Verfahren zu entwickeln, um damit den Einsatz von Tierversuchen zumindest zu reduzieren. Diese will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt fördern. Mit der Bekanntmachung „Innovative Toxikologie zur Reduzierung von Tierversuchen (e:ToP)“ stellt das BMBF ein völlig neues Konzept zur Entwicklung alternativer Methoden zum Tierversuch im Bereich der toxikologischen Risikobewertung vor. Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt die fachliche und administrative Umsetzung der Initiative.

Programm Zwanzig20 fördert innovative Partnerschaften zwischen Ost und West

23.08.2012

Bis 2019 will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Ausbau der Forschungskooperationen in den Neuen Ländern mit bis zu 500 Millionen Euro fördern. Das Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ unterstützt Konsortien von Wirtschafts- und Wissenschaftsakteuren aus Ostdeutschland mit Partnern aus den alten Bundesländern zur überregionalen Bündelung von Know-how für die Lösung von gesellschaftlich und volkswirtschaftlich relevanten Zukunftsproblemen und Herausforderungen. Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt die fachliche und administrative Umsetzung des Programms.

Deutsche Forschungsschiffe: Neues Web-Portal zum Einreichen von Fahrtvorschlägen

16.08.2012

Schiffszeiten für meereswissenschaftliche Forschungsvorhaben auf den großen und mittelgroßen deutschen Forschungsschiffen können ab sofort über ein neues Web-Portal beantragt werden. Über das Portal deutsche Forschungsschiffe können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen beschäftigt sind, online Fahrtvorschläge für die Schiffe POLARSTERN, METEOR, SONNE, MARIA S. MERIAN, POSEIDON, ALKOR und HEINCKE abgeben. Der gemeinsame Internetauftritt der betreuenden Organisationen stellt neben Informationen zu den einzelnen Schiffen einen Leitfaden mit den Richtlinien zur Erstellung von Fahrtvorschlägen bereit.

Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2011 erschienen

14.08.2012

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat das „Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2011“ veröffentlicht, in dem sämtliche Projekte aus diesem Förderbereich mit kurzer Inhaltsbeschreibung vorgestellt werden. Die Anzahl an Projekten im Bereich Forschung und Entwicklung an erneuerbaren Energien, die vom BMU gefördert werden, steigt rasant an. Waren es im Jahr 2010 noch 580 laufende Projekte, sind es im Jahr 2011 bereits 724 gewesen. Mit dem Forschungsjahrbuch möchte das BMU das Projektgeschehen transparent halten. Die Ausgabe für das Jahr 2011 ist online verfügbar unter www.forschungsjahrbuch.de.

Aktuelle Entwicklungen in der maritimen Industrie – Statustagung „Schifffahrt und Meerestechnik 2012“ am 6. Dezember in Rostock-Warnemünde

08.08.2012

Am 6. Dezember 2012 findet die jährliche Statustagung „Schifffahrt und Meerestechnik“ im Bildungs- und Konferenzzentrum des Technologieparks in Rostock-Warnemünde statt. Sie bietet Vertretern der verschiedenen Branchen der maritimen Wirtschaft und Wissenschaft die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die Organisation der Veranstaltung übernimmt auch in diesem Jahr der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Bekanntmachung „Lebens- und Futtermittel: Nutzpflanzenerträge und Lebensmittelsicherheit im Kontext des Klimawandels“

01.08.2012

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat gemeinsam mit Ministerien und Forschungsagenturen in Frankreich, Portugal und Spanien die Bekanntmachung zur Fördermaßnahme „Transnational PLant Alliance for Novel Technologies - towards implementing the Knowledge-Based Bio-Economy in Europe and beyond" (PLANT-KBBE)“ veröffentlicht. Mit der Bekanntmachung begegnen die europäischen Partner der Herausforderung, den weltweit steigenden Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln auf nachhaltige Weise zu befriedigen. Durch die Zusammenarbeit werden Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft in die Lage versetzt, einmalig vorhandene Ressourcen und Technologien länderübergreifend gemeinsam zu nutzen, wodurch neuartige Synergien entstehen und unnötige Redundanzen vermieden werden können.

60 Forschungsprojekte der Förderinitiative „Energiespeicher" gestartet

13.07.2012

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) haben den Startschuss für 60 innovative Forschungsprojekte ihrer gemeinsamen Förderinitiative „Energiespeicher" gegeben. Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt die Projektträgerschaft für die Förderinitiative und ist für die gesamte fachliche und administrative Umsetzung verantwortlich.

Geschäftsbericht 2011 veröffentlicht – Projektträger Jülich weiter auf Wachstumskurs

12.07.2012

Der Projektträger Jülich hat seinen Geschäftsbericht für 2011 veröffentlicht. Die darin vorgestellte Bilanz zeigt: Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte der Projektträger ein Wachstum verzeichnen. Das Fördervolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 12 Prozent auf rund 1,26 Milliarden Euro, während die betreuten Vorhaben mit 11.600 erstmals die Grenze zum fünfstelligen Bereich überschritten. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 525 auf 599 zum 31. Dezember 2011. Der Geschäftsbericht 2011 bietet neben einem Rechenschaftsteil über die geleistete Arbeit im Rahmen der vom Projektträger Jülich umgesetzten Forschungs- und Innovationsförderprogramme ein Dossier mit Beispielen aus der Projektförderung zum Thema „Die Stadt als Modell für die Energiewende“.

Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement“: Seelabor im Stechlinsee offiziell eingeweiht

11.07.2012

Das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat am 29. Juni sein neues Seelabor im Stechlinsee eingeweiht. Mit der einzigartigen Forschungsinfrastruktur will das IGB erforschen, wie Seen auf den Klimawandel reagieren. Dazu stellen sie experimentell Umweltbedingungen her, wie sie in den kommenden Jahrzehnten erwartet werden – etwa eine höhere Temperatur des Tiefenwassers. Der Projektträger Jülich fördert das Seelabor im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement“ mit 5 Millionen Euro.

19 Kommunen erhalten BMU-Förderung „Masterplan 100 % Klimaschutz“

14.05.2012

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat 19 Städte, Gemeinden und Landkreise ausgezeichnet, die sich aufgrund besonderer Leistungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Förderschwerpunkt „Masterplan 100 % Klimaschutz“ durchgesetzt haben. Die Kommunen werden für die kommenden vier Jahre darin unterstützt, den langfristigen Prozess zur emissionsfreien Kommune in einem strategischen Gesamtkonzept, einem „Masterplan“, zu konzipieren und die notwendigen Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz, zur Gebäudesanierung sowie im Bereich der Elektromobilität durch einen in der Verwaltung hochrangig angesiedelten Klimaschutzmanager zu koordinieren. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative, die vom Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) umgesetzt wird.

Bekanntmachung im Bereich „Querschnittsforschung erneuerbare Energien“

10.05.2012

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat die „Bekanntmachung zur Förderung von Untersuchungen zu übergreifenden Fragestellungen im Rahmen der Gesamtstrategie zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE)“ veröffentlicht. Damit leistet das BMU einen Beitrag dazu, übergreifende Fragestellungen bei der Umgestaltung der Energieversorgung zu untersuchen. Die Transformation der Energieversorgung hin zu einem nachhaltigen, weitgehend auf erneuerbaren Energien beruhenden System sowie die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien stehen dabei im Mittelpunkt. Das BMU trägt so dazu bei, geeignete politische, rechtliche, ökonomische, soziale und ökologische Rahmenbedingungen zu beachten bzw. zu schaffen.

Workshop – „Maßgeschneiderte biogene Inhaltsstoffe für eine biobasierte Wirtschaft“

04.05.2012

In Vorbereitung einer möglichen zukünftigen Förderbekanntmachung möchte der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Chancen und Potenziale „Maßgeschneiderter biogener Inhaltsstoffe für eine biobasierte Wirtschaft“ in einem Workshop eruieren. Mit Experten aus allen relevanten Wissenschafts- und Wirtschaftsbereichen entlang bioökonomischer Wertschöpfungsketten sollen mögliche Konsequenzen für die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung zukünftiger Forschung in diesem Themenbereich diskutiert werden. Der Workshop findet am 02.07. - 03.07.2012 im Kongresshotel Potsdam am Templiner See statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 70 Personen beschränkt. Eine Anmeldung mit Hilfe des angefügten Formulars ist bis zum 01.06.2012 möglich. Eine Anmeldebestätigung erfolgt bis spätestens zum 06.06.2012.

Fachtagung „HAI-TECH“ - Strömungsgünstige lacktechnische Oberflächen für die Schifffahrt

23.04.2012

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) veranstaltet am 8. Mai die Fachtagung „HAI-TECH“ – Strömungsgünstige lacktechnische Oberflächen für die Schifffahrt. Während der Fachtagung werden die Ergebnisse des vom BMWi geförderten Projekts „HAI-TECH“ von den Projektpartnern vorgestellt. Gegenstand des Projektes ist ein strukturierter UV-härtbarer Klarlack, der automatisiert auf dreidimensional gekrümmte Oberflächen aufgetragen werden kann. Ziel ist die Entwicklung und Optimierung eines großtechnischen Verfahrens, das die simultane Applikation und Strukturierung des funktionellen Lacksystems unter praxisüblichen Bedingungen ermöglicht. Das Projekt wurde im Rahmen des vom Projektträger Jülich betreuten Forschungsprogrammes „Schifffahrt und Meerestechnik für das 21. Jahrhundert“ des BMWi gefördert.

Förderrichtlinie „Transdisziplinäre Innovationsgruppen“

17.04.2012

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Richtlinien zur Förderung von transdisziplinären Innovationsgruppen zur Entwicklung und Umsetzung neuer Systemlösungen im Nachhaltigen Landmanagement veröffentlicht. Der neue Förderansatz im Rahmen der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ zielt auf die Entwicklung neuer, nachhaltiger und praktikabler Lösungen für Regionen, die vor dem Hintergrund klimatischer und wirtschaftlich-struktureller Veränderungen vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Einreichungsfrist für die erste Förderphase ist der 17. September 2012.

Ausschreibung „Sichere Anwendung innovativer Nanowissenschaft und Nanotechnologie“

05.04.2012

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Ausschreibung zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte innerhalb des ERA-Nets SIINN "Sichere Anwendung innovativer Nanowissenschaft und Nanotechnologie" veröffentlicht. In der SIINN-Initiative haben 19 Forschungsförderorganisationen in 14 Ländern das gemeinsame Ziel vorhandene Wissenslücken in Bezug auf Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, die im Zusammenhang mit synthetischen Nanomaterialien stehen, zu schließen. Hierdurch sollen verlässliche Rahmenbedingungen für den schnellen Transfer von Forschungsresultaten aus Nanowissenschaft und Nanotechnologie in industrielle Anwendungen geschaffen werden. Für die erste Ausschreibungsrunde ist die Einreichungsfrist der Projektskizzen der 5. Juni 2012.

Projektträger Jülich erhält Zuschlag für die Projektträgerschaft „Forschung an Fachhochschulen“

02.04.2012

Der Projektträger Jülich hat den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Übernahme der Projektträgerschaft des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ erhalten. Die Beauftragung erfolgt zum 1. April 2012 zunächst für fünf Jahre bis zum 31. März 2017 mit der Option auf Verlängerung um weitere drei Jahre.

Fördermaßnahme EXIST-Forschungstransfer um drei Jahre verlängert

20.03.2012

Anlässlich der Vergabe der 100. EXIST-Forschungstransfer-Förderung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekannt gegeben, dass die vom Projektträger Jülich betreute Fördermaßnahme um drei Jahre verlängert wird. Der nächste Stichtag zur Einreichung von Skizzen ist der 31. Juli 2012.

EXIST-Gründungsteams auf CeBIT ausgezeichnet

13.03.2012

Hans Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), hat auf der CeBIT die Preisträger des "Gründerwettbewerbs – IKT Innovativ" ausgezeichnet. Vergeben wurden sechs mit jeweils 30.000 Euro dotierte Hauptpreise als Startkapital für die eigene Unternehmensgründung sowie weitere neun mit jeweils 6.000 Euro dotierte Preise. Allein vier der sechs Hauptpreise gingen an Gründungsteams, die im Rahmen des Programms EXIST über den Projektträger Jülich im Auftrag des BMWi gefördert werden bzw. wurden. Darüber hinaus konnte sich ein weiteres ehemals gefördertes EXIST-Team beim Innovators Pitch durchsetzen.

Neue Förderinformation für innovative Klimaschutzprojekte

12.03.2012

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat eine neue Förderinformation für innovative Klimaschutzprojekte veröffentlicht. Mit den „Informationen zur Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung“ will das BMU technologische, ökonomische, soziale, methodische, institutionelle oder instrumentelle Innovationen fördern. Anträge können bis zum 30. April 2012 eingereicht werden.

Neue Einreichungsfrist für Förderrichtlinien zur Deutsch-Israelischen Kooperation in der Biotechnologie (BIO-DISC)

08.03.2012

Deutschland und Israel arbeiten seit 2004 in der Biotechnologie im Rahmen der Aktivität „German-Israeli Cooperation in Biotechnology – BIO-DISC" zusammen. Anträge in der 7. Ausschreibungsrunde können noch bis zum 2. Mai 2012 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Förderrichtlinie "ERA-IB2: Industrielle Biotechnologie für Europa"

29.02.2012

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die neuen Richtlinien zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten innerhalb des "ERA-IB2: Industrielle Biotechnologie für Europa" im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 veröffentlicht. Die gemeinsame Initiative von 19 Forschungsförderorganisationen in 15 Ländern hat das Ziel nationale und regionale Förderprogramme in der industriellen Biotechnologie zu koordinieren sowie transnationale Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu etablieren. Die Förderung transnationaler, industriell relevanter und anwendungsorientierter Forschungs- und Entwicklungsvorhaben soll zur Verbesserung des Technologietransfers und so zur Stärkung der nachhaltigen industriellen Entwicklung auf europäischer Ebene beitragen. Einreichungsfrist der Projektskizzen ist der 30. April 2012.

20 Hochschulen im Wettbewerb "EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule" ausgewählt

29.02.2012

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat in der zweiten Runde des Wettbewerbs „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ 20 Hochschulen ausgewählt, die ab Mai 2012 in sechs Monaten Konzepte für eine ganzheitliche und hochschulweite Strategie zu Gründungskultur und Unternehmergeist erarbeiten werden.

Zuwendungsempfänger des Projektträgers Jülich wird als einer von 365 Orten im Land der Ideen ausgewählt

27.02.2012

Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig wurde im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Die unabhängige Jury der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hat das TRM unter 2.000 Bewerbungen als einen der Orte 2012 ausgewählt, die mit zukunftsweisenden Projekten den Ideenreichtum und die Innovationsvielfalt Deutschlands dokumentieren. Das TRM Leipzig wird über den Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms Gesundheitsforschung / Gesundheitswirtschaft gefördert. Das Zentrum entwickelt unter anderem neuartige Therapien für Schlaganfallpatienten.

Innovationspreis für Klima und Umwelt 2011 für Zuwendungsempfänger des Projektträgers Jülich

25.01.2012

In Zeiten des Klimawandels und des stetig steigenden Verbrauchs endlicher Ressourcen gewinnen innovative Entwicklungen im Bereich Klima- und Umweltschutz zunehmend an Bedeutung. Um solche Innovationen zu fördern, haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) 2009 den Innovationspreis für Klima und Umwelt ins Leben gerufen. In diesem Jahr ging der Preis gleich an zwei Projekte, die über den Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bzw. des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert werden.

Projektträger Jülich erhält Zuschlag für den Betrieb der Förderberatung

16.01.2012

Der Projektträger Jülich erhielt zu Jahresbeginn den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren über den Betrieb der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes. Mit der Förderberatung verfügt PtJ auch künftig über einen wichtigen Baustein im Dienstleistungsbereich. Die Beauftragung erfolgt zunächst für drei Jahre bis 31.12.2014 mit der Option einer Verlängerung bis zum 31.12.2016. Für PtJ ist die positive Bewertung des Angebots ein großer Erfolg. Die kompetente Arbeit der Förderberatung kann damit nahtlos fortgeführt werden.

Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“

01.12.2011

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ ausgeschrieben. Umfragen unter Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben ergeben, dass neuartige biotechnische Produktionsverfahren aus einer engeren Kooperation von Bio- und Ingenieurwissenschaften entstehen könnten. Mit dem Forschungspreis will das BMBF bereits vorliegende Forschungsergebnisse, die für die Entwicklung einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren relevant sind, sichtbar machen und ihnen zum weiteren Durchbruch verhelfen. Der Preis soll auch in den nächsten Jahren vergeben werden.

Förderinitiative „Technische Textilien für innovative Anwendungen und Produkte – NanoMatTextil“

28.11.2011

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die neue Förderinitiative „Technische Textilien für innovative Anwendungen und Produkte – NanoMatTextil“ veröffentlicht. Im Rahmen der Bekanntmachung sollen Forschungsvorhaben aus der Textilforschung mit interdisziplinärem Ansatz gefördert werden. Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen der Branche und wissenschaftlichen Einrichtungen. Textile Werkstoffinnovationen sollen zukünftig Entwicklungen für nachhaltige Mobilitätskonzepte, CO2-Reduktion sowie Energie- und Ressourceneffizienz unterstützen.

2.000 Projekte im Rahmen der Klimaschutzinitiative in Kommunen bewilligt

17.10.2011

Seit 2008 die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen der Nationalen Klimaschutzinitiative in Kraft getreten ist, wurden bereits 2.000 Klimaschutzvorhaben vom Bundesumweltministerium bewilligt. Mit der Richtlinie unterstützt das BMU Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur Treibhausreduktion und Energieeffizienz. Vom 1. Januar bis 31. März 2012 können erneut Anträge eingereicht werden. Die für diesen Zeitraum gültigen Förderbedingungen werden voraussichtlich im November veröffentlicht.

6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

04.08.2011

Am 03.08.2011 hat das Bundeskabinett das 6. Energieforschungsprogramm mit dem Titel „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ verabschiedet, welches nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft treten wird (voraussichtlich im Herbst 2011).

Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

20.07.2011

Die Umsetzung kreativer Ideen in Innovationen ist eine Voraussetzung, um im globalen wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen zu können. Werkstoffforschung und Nanotechnologie eröffnen die Chance, in zahlreichen Anwendungsgebieten der Hochtechnologie die wirtschaftliche Spitzenposition Deutschlands zu sichern und auszubauen. Für den nachhaltigen Aufschwung in diesem Bereich kommt dem wissenschaftlichen Nachwuchs und der Förderung exzellenter Wissenschaftler/innen eine besondere Bedeutung zu. Mit "NanoMatFutur" wird einem jüngeren, in der Forschung bereits erfahrenen wissenschaftlichen Personenkreis die Möglichkeit gegeben, in Deutschland eine eigene, unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen und neue interdisziplinäre Forschungsansätze in den Nano- oder Werkstofftechnologien zu bearbeiten.

Förderinitiative Globale Ernährungssicherung

14.07.2011

Die Sicherung der weltweiten Ernährung stellt ein zentrales Handlungsfeld der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" dar. Um künftig eine Ernährung von 8-10 Mrd. Menschen weltweit zu gewährleisten, muss die globale landwirtschaftliche Produktion dringend gesteigert, aber auch durch geringere Verluste besser gesichert werden. Zudem wächst der Bedarf an veredelten Lebensmitteln aufgrund von veränderten Konsummustern. Die Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „GlobE – Globale Ernährungssicherung“ zielt darauf ab, regionale Defizite der Agrarforschung in Regionen Afrikas zu identifizieren, den Transfer der Ergebnisse in die Anwendung betroffener Länder zu ermöglichen bzw. zu beschleunigen und den Aufbau von Forschungs- und Entwicklungs- infrastrukturen dort zu unterstützen.

Förderinitiative Infrastruktursysteme für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

08.07.2011

Die Infrastrukturen der Wasserwirtschaft sorgen im Spannungsfeld zwischen Umwelteinflüssen und anthropogenen Eingriffen für die sichere Versorgung mit Trinkwasser, für hygienische Verhältnisse in menschlichen Siedlungen, für Schutz vor Überschwemmungen, für den Schutz der Umwelt und ermöglichen dadurch eine Vielzahl von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten. Im Rahmen der vorliegenden Bekanntmachung werden Verbundvorhaben im Bereich der angewandten Forschung gefördert mit dem Ziel, anhand praxisorientierter Konzepte und Technologien einen Beitrag zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu leisten.

Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2010

04.07.2011

Die vierte Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien 2010 stellt die aktuellen Projekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im Bereich „Erneuerbare Energien“ vor. Die vom Projektträger Jülich (PtJ) herausgegebene Publikation umfasst ein Booklet für den schnellen Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführenden Links ermöglicht.

Förderinitiative Technologien für Inspektionen und Monitoring im Meer

06.06.2011

Maritime Produkte und Dienstleistungen gelten als vielversprechende Zukunftsmärkte mit enormen Wachstumspotenzialen. Ziel der Bundesregierung ist es deshalb, Deutschland zu einem High-Tech-Standort für die Meerestechnik auszubauen. Im Fokus des Förderschwerpunktes TIMM stehen somit Technologien für das effiziente Monitoring in der Meerestechnik.

Geschäftsbericht 2009 erschienen

02.06.2010

Mit knapp 910 Mio. Euro hat der Projektträger Jülich im Geschäftsjahr 2009 17 Prozent mehr Fördermittel umgesetzt als im Vorjahr. Damit ist PtJ der umsatzstärkste Projektträger in Deutschland. Die Zahl der insgesamt geförderten Vorhaben machte ebenfalls einen überdurchschnittlichen Sprung nach oben und stieg um rund 29 Prozent auf 8676 Projekte. Das Personal wuchs um 12,5 Prozent auf 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Den Geschäftsbericht 2009 können Sie über die E-Mail-Adresse ptj@fz-juelich.de bestellen.

  • (PDF - 6 MB)

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