Aktuelles

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung des BMBF – Bewerben Sie sich bis zum 18. Mai 2014!

15.04.2014

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt 2014 zum dritten Mal den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung. Dieses Jahr steht das Thema Green Economy im Fokus. Bewerben können sich Forscherinnen und Forscher sowie Forschergruppen aus Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den Bereichen Klima, Energie, Ressourcen und Umwelttechnologien, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu einer international wettbewerbsfähigen, umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaft leisten. Die Frist endet am 18. Mai 2014.

BMBF-gefördertes Unternehmen iThera Medical gewinnt den Deutschen Innovationspreis

11.04.2014

Die iThera Medical GmbH wurde für ihre Innovation „MSOT - Multispektrale Optoakustische Tomografie“ mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet. Die Münchner Forscher nutzen ein neuartiges Verfahren der Optoakustik, um hochaufgelöste Bilder von Geweben und Zellen aus dem Körperinneren zu produzieren. Das Start-up wurde im Jahr 2010 gegründet und bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der „Gründungsoffensive Biotechnologie GO-Bio“ mit über 2,9 Millionen Euro gefördert. Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt den Wettbewerb GO-Bio im Auftrag des BMBF um.

GO-Bio-Wettbewerb: 20 Millionen Euro für sieben Gründerteams

10.04.2014

Nur wenige Biowissenschaftler wagen den Schritt von der Laborbank in die Wirtschaft. Mit der „Gründungsoffensive Biotechnologie GO-Bio“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forscherteams aus den Lebenswissenschaften, die mit vielversprechenden und technisch anspruchsvollen Projekten ein Unternehmen gründen wollen. Bei den „Deutschen Biotechnologietagen 2014“ in Hamburg wurden am 10. April die Preisträger der sechsten Auswahlrunde von GO-Bio gekürt. Insgesamt sieben Teams dürfen sich über rund 20 Millionen Euro Anschubfinanzierung freuen. Zwei Projektteams aus früheren Auswahlrunden haben es in die nächste Förderphase geschafft, wofür das BMBF weitere acht Millionen Euro bereitstellt.

Die Deutschen Biotechnologietage 2014 - Forschung für biobasierte Wirtschaft

08.04.2014

Wie entwickelt sich in Deutschland eine biobasierte Wirtschaft? Welche neuen Ansätze werden in Chemie-, Pharma- und Ernährungsindustrie verfolgt? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der „Deutschen Biotechnologietage 2014“, die am 9. und 10. April in Hamburg vom Branchenverband BIO Deutschland organisiert werden, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Bei der diesjährigen fünften Ausgabe erwarten die Veranstalter mehr als 700 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Das BMBF steuert mehrere Forschungssymposien bei. Staatssekretär Dr. Georg Schütte prämiert am zweiten Tag die Preisträger des Gründungswettbewerbs GO-Bio.

Der Projektträger Jülich auf der Hannover Messe 2014

07.04.2014

Der Projektträger Jülich (PtJ) ist auf der diesjährigen Hannover Messe vom 7. bis zum 11. April 2014 an mehreren Ständen vertreten. Auf dem Gemeinschaftsstand "Schaufenster Bioökonomie" informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PtJ sowie der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften unter anderem über die "Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentieren ausgewählte Projekte der Förderinitiativen "EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft" und "SIGNO – Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung" Exponate ihrer Arbeit. Die Expertinnen und Experten der Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes beraten an den Ständen des BMBF und des BMWi. Die Lotsenstelle Elektromobilität – ein Service der Förderberatung des Bundes – ist mit eigenem Infocounter auf dem Stand "Elektromobilität – Zukunft made in Germany" der Bundesregierung. Das ERA-Net ECO-INNOVERA wird mit einer dreistündigen Session über das Thema Öko-Innovation informieren.

BMBF fördert die Internationalisierung von Fachhochschulen mit zwei neuen Fördermaßnahmen

01.04.2014

Die Fachhochschulen (FH) sind mit ihrer anwendungsnahen Forschung und Entwicklung eine tragende Säule im deutschen Innovationssystem. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die anwendungsorientierte Forschung an FH bereits durch das Programm “Forschung an Fachhochschulen“. Innerhalb des Europäischen Forschungsraums schöpfen die Fachhochschulen ihr Forschungspotenzial bisher jedoch noch zu wenig aus. Deshalb hat das BMBF gemeinsam mit dem Projektträger Jülich (PtJ) ein Konzept zur Unterstützung der Internationalisierung von Fachhochschulen entwickelt. Dieses sieht für 2014 die beiden Fördermaßnahmen EU-Strategie-FH und EU-Antrag-FH vor.

BMBF-gefördertes Unternehmen CureVac erhält Impfstoff-Preis der EU-Kommission

25.03.2014

Dem deutschen Biopharma-Unternehmen CureVac ist es gelungen, ein Verfahren für die Herstellung temperaturstabiler Impfstoffe zu entwickeln. Die neue Technologie RNActive® erlaubt die Lagerung und den Transport von Impfstoffen ohne Kühlung und eröffnet damit gänzlich neue Möglichkeiten für die Versorgung der Menschen in Entwicklungsländern mit Impfstoffen. Die Entwicklung dieses bisher einzigartigen Verfahrens wurde nun von der Europäischen Kommission geehrt – mit dem „Vaccine Prize“.

Auftaktveranstaltung zur BMBF-Fördermaßnahme „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ in Berlin gestartet

11.03.2014

Die Energiewende ist eine zentrale Herausforderung. Sie stößt zum Beispiel dort an Grenzen, wo die Bürgerin oder der Bürger vor Ort durch neue Stromtrassen betroffen ist. Daher muss die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angegangen werden. Innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ und des 6. Energieforschungsprogramms fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 33 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Begleitung und Unterstützung einer umwelt- und gesellschaftsverträglichen Transformation des Energiesystems. Zum Start der Fördermaßnahme treffen sich die Projektverantwortlichen, Stakeholder sowie Expertinnen und Experten der sozial-ökologischen Forschung zur Auftaktveranstaltung am 11. und 12. März 2014 im Berlin Congress Center (bcc).

Zweite Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets Infect-ERA veröffentlicht

10.03.2014

Trotz großer Fortschritte in der Medizin in den vergangenen Jahren stellen Infektionskrankheiten weiterhin eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Im Rahmen der zweiten Bekanntmachung des ERA-Nets Infect-ERA werden transnationale und translatorische, arbeitsteilige Verbundprojekte mit hoher Innovationskraft und großem wissenschaftlich-technischem Risiko gefördert, die grundlegende, anwendungsbezogene und technische Forschungsansätze einer weitgefassten Infektionsforschung vereinen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die ERA-NET-Initiative, um damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas im weltweiten Vergleich zu steigern. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 02. April 2014.

Neue BMBF-Fördermaßnahme „i:DSem – Integrative Datensemantik in der Systemmedizin“ veröffentlicht

07.03.2014

Die Systemmedizin hat sich zum Ziel gesetzt, interdisziplinäre und computergestützte systembiologische Ansätze in die Medizin zu übertragen. Hierbei wird der Bedarf in Zukunft groß sein, auf Daten zugreifen zu können, die bislang noch nicht strukturiert sind (z. B. Arztberichte und Röntgenbilder) oder deren Eigenschaften nicht ausreichend bekannt sind, um sie automatisiert weiterzuverwenden. Im Rahmen der Maßnahme „i:DSem – Integrative Datensemantik in der Systemmedizin“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsvorhaben, die diesen Bedarf adressieren. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen interdisziplinäre Forschungsprojekte gefördert werden, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Systembiologie sowie Bioinformatik mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Textanalytik, visuelle Analytik, Definition von Benutzerschnittstellen sowie biomedizinische Terminologie und Ontologie zusammenarbeiten. Die Projektpartnersuche unterstützen das BMBF und der Projektträger Jülich (PtJ) durch einen Partnering Day am 15. Mai 2014 in Berlin. Hier sollen Ideen präsentiert und geeignete Verbundpartner gefunden werden.

Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes auf der CeBIT 2014

24.02.2014

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes präsentiert sich vom 10. bis 14. März 2014 auf der CeBIT in Hannover. Auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 9, Stand D40, beraten Experten insbesondere zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes im Bereich der neuen Technologien.

15 Jahre erfolgreiche Gründungsförderung in Deutschland – EXIST-Kongress am 27. und 28. März 2014 im ewerk in Berlin

14.02.2014

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) blickt auf 15 erfolgreiche Jahre der Gründungsförderung in Deutschland durch das Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ zurück. Aus diesem Anlass lädt das BMWi am 27. und 28. März 2014 ins ewerk in Berlin ein. Wie sich Gründergeist und das Thema unternehmerische Selbstständigkeit im akademischen Bereich seitdem entwickelt haben, mit welchen Möglichkeiten innovative Gründungsideen in den Hochschulen heute am Markt umgesetzt werden können und wie Entrepreneure ihr Rüstzeug dafür erhalten, steht im Mittelpunkt der Vorträge und Workshops. Ziel ist der Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen. Erwartet werden Gäste aus der nationalen und internationalen Entrepreneurship-Community, Hochschulen sowie Gründungsnetzwerken und Start-ups, Unternehmensvertreter/innen sowie politische Multiplikatoren.

„FHInvest – Förderung von strategischen Investitionen an Fachhochschulen“ geht in die nächste Förderrunde

07.02.2014

Aufgrund ihrer Praxisnähe sind Fachhochschulen als vorrangige Partner von Unternehmen besonders geeignet, den Wissens- und Technologietransfer anwendungsnah voranzutreiben. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Hinblick auf forschungsbegleitende Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen. Optimale Rahmenbedingungen, insbesondere das Vorhandensein von Forschungsgeräten, sind für Fachhochschulen unerlässlich, um die Zusammenarbeit in interdisziplinär ausgerichteten Forschungsnetzwerken zu intensivieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit FHInvest im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ strukturbildende Projekte, die im Wesentlichen von Investitionen in Forschungsgeräte mit innovativer Technik geprägt sind. Die Einreichungsfrist für elektronische Projektskizzen endet am 19. März 2014, für Projektskizzen in Papierform am 26. März 2014.

Zweite Ausschreibungsrunde im Rahmen des ERA-Nets SUSFOOD

07.02.2014

Mit zunehmender Weltbevölkerung wächst auch der Bedarf an Nahrungsmitteln stetig. Gleichzeitig wird ein verantwortungsvoller und sparsamer Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Land, Wasser und Energie immer wichtiger. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher auch im Rahmen der zweiten Ausschreibung des ERA-Nets SUSFOOD (SUStainable FOOD production and consumption) transnationale Kooperationsprojekte mit dem Thema nachhaltige Lebensmittelproduktion. SUSFOOD ist eine gemeinsame Initiative des BMBF mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und weiteren 24 Partnern aus insgesamt 15 Ländern.

Fünfte Bekanntmachung im Rahmen des ERA-Nets „ERA-Industrial Biotechnology 2“ veröffentlicht

05.02.2014

Die industrielle Biotechnologie ist als Schlüsseltechnologie ein wichtiger Impulsgeber, um den angestrebten Strukturwandel von einer erdöl- zu einer bio-basierten Industrie zu ermöglichen. Um das Potenzial der industriellen Biotechnologie auch auf europäischer Ebene zu erschließen, beteiligt sich das BMBF seit 2006 am europäischen ERA-Net industrielle Biotechnologie (ERA-IB). Mit grenzüberschreitenden Partnerschaften zwischen industrieller und akademischer Forschung soll eine Verbesserung und Beschleunigung des Technologietransfers erzielt werden. Im Rahmen des Nachfolge-ERA-Nets "ERA-Industrial Biotechnology 2" (ERA-IB2) sollen transnationale, industriell relevante und anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert werden, die zur Verbesserung des Technologietransfers und so zur Stärkung der nachhaltigen industriellen Entwicklung auf europäischer Ebene beitragen. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen zur aktuellen fünften Bekanntmachung endet am 31. März 2014.

7. DStGB-Klimaschutzkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ in Bonn

05.02.2014

Am 18. Februar 2014 findet die 7. DStGB-Klimaschutzkonferenz zum Thema „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Bonn statt. Mit der gemeinsamen Veranstaltung legen der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und das BMUB den Schwerpunkt auf Klimaschutzmaßnahmen von Städten und Gemeinden, die im Zuge der Energiewende bei der Energieerzeugung immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Nationale Kontaktstellen und Förderberatung des Bundes beim nationalen Auftakt von Horizont 2020 in Berlin

28.01.2014

Am 1. Januar 2014 ist das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission „Horizont 2020“ offiziell gestartet. Heute und morgen richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die nationale Auftaktveranstaltung im Berlin Congress Center (BCC) aus. Der erste Tag der Veranstaltung gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen und grundsätzlichen Ziele von Horizont 2020. Am zweiten Tag werden in einzelnen Workshops die Themen der Förderlinien in Horizont 2020 präsentiert. Die Workshops zu den Schwerpunkten Schlüsseltechnologien, sichere, saubere und effiziente Energie, Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe sowie Bioökonomie werden von den Nationalen Kontaktstellen beim Projektträger Jülich mit verantwortet.

Nordrhein-westfälisches Wissenschaftsministerium startet Förderwettbewerb zur translationalen Stammzellforschung

28.01.2014

Im Zentrum des Förderwettbewerbs Translationale Stammzellforschung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sollen die Forschung an adulten Stammzellen, Zellprogrammierungs- und Zellreprogrammierungsverfahren sowie die iPS-Technologie stehen. Gefördert werden insbesondere anwendungsorientierte Projekte zur Entwicklung stammzell-basierter diagnostischer oder therapeutischer Verfahren staatlicher und nichtstaatlicher Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, die ihren Standort in Nordrhein-Westfalen haben und die Projektergebnisse maßgeblich in Nordrhein-Westfalen verwerten. Die Einreichungsfrist für Projektanträge endet am 31. März 2014, 16 Uhr.

Call des ERA-Nets MARTEC II: Aufruf zur Einreichung transnationaler Projektvorschläge im Bereich „Maritime Technologien“

10.01.2014

Das ERA-NET MARTEC II ruft zur Einreichung von transnationalen Projektvorschlägen in verschiedenen Bereichen maritimer Technologien auf. Ziel des ERA-Nets ist es, nationale, regionale und europäische Programme für Forschung und Innovation im Feld der maritimen Technologien zu koordinieren und zu integrieren, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der maritimen und marinen Industrie in Europa zu stärken. Der Call richtet sich gezielt an Verbundprojekte, durch die neues Know-how sowie neue Technologien und Produkte erschlossen werden sollen.

Der Projektträger Jülich wird Koordinator eines der ersten ERA-Net COFUND

19.12.2013

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat die Koordination des zukünftigen ERA-Net COFUND „Sustainable and resilient agriculture for food and non-food systems“ übernommen. Ein Konsortium mit Mitgliedern aus Forschungsförder- bzw. Projektträgerorganisationen mehrerer europäischer Länder hat PtJ aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der EU-Forschungsförderung, unter anderem im Bereich Lebenswissenschaften, und aufgrund seiner ausgeprägten Kompetenz in der Durchführung europäischer Koordinierungsinitiativen für diese Aufgabe ausgewählt. PtJ kann auf die Teilnahme an mehr als 35 ERA-Nets zurückblicken und ist aktuell an über 40 europäischen Koordinierungsinitiativen beteiligt.

Projektträger Jülich übernimmt Begutachtung im Rahmen des Forschungsprogramms Bioökonomie Baden-Württemberg

12.12.2013

Die Bioökonomie läutet einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel ein: Statt wie bisher auf fossilen Ressourcen soll die Wirtschaft künftig auf nachwachsenden Rohstoffen sowie der Entwicklung neuer Technologien basieren, um den stetig wachsenden Energie- und Rohstoffbedarf abzudecken und gleichzeitig Umwelt und Biodiversität zu schützen. Das Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg unterstützt die baden-württembergischen Forschungseinrichtungen dabei, sich im Bereich der Bioökonomie entsprechend ihrer Expertise zu positionieren. Von 2014 bis 2019 wird das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) dafür rund 12 Mio. Euro aus der Offensive Biotechnologie der Baden-Württemberg Stiftung investieren. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist mit der Begutachtung der eingereichten Förderanträge betraut.

Dr. Christian Stienen ist Mitglied der Evaluierungskommission HdF2014plus

12.12.2013

Das bayerische Kooperationsmodell „Haus der Forschung“ wird zum Ende der ersten fünfjährigen Förderphase von einer internationalen Expertenkommission evaluiert. Die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und vom Bayerischen Wissenschaftsministerium beauftragte Kommission ist hochkarätig besetzt. Zu den Mitgliedern zählt auch Dr. Christian Stienen, Leiter des Projektträgers Jülich (PtJ).

Projektträger Jülich erhält Zuschlag für Projektträgerschaft Energie und Klima des BMU

12.12.2013

Der Projektträger Jülich (PtJ) hat den Zuschlag erhalten für die Projektträgerschaft Energie und Klima des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Der Auftrag umfasst die Programme Erneuerbare Energien, Nationale Klimaschutzinitiative, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, energetische Biomassenutzung sowie Vorhaben zu Transfer und Markteinführung (Einzelprojekte zur Nutzung erneuerbarer Energie, Unterstützung beim Betrieb der Clearingstelle und europäische Kooperationsprojekte). Darüber hinaus beinhaltet der Auftrag Leistungen als Vergabestelle für das BMU.

Einblicke in die Arbeit auf dem Forschungsschiff SONNE

11.12.2013

Seit 1977 nutzt die Wissenschaft das Forschungsschiff SONNE (FS SONNE) als Plattform für marine Forschungsarbeiten im pazifischen und indischen Ozean. Der Journalist Holger Kroker ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Wochen auf der FS SONNE unterwegs, um über die Arbeit und das Leben an Bord aus erster Hand zu berichten. Seine Erlebnisse hält er in einem Blog auf der BMBF-Webseite www.planet-erde.de fest.

Horizont 2020 verabschiedet – 77 Mrd. Euro für Forschung und Innovation

05.12.2013

Am 3. Dezember 2013 hat der Rat der Europäischen Union das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ verabschiedet. Die ersten Ausschreibungen sollen am 11. Dezember veröffentlicht werden. Das neue Rahmenprogramm fasst die aktuellen EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation zusammen und erhält dadurch eine stärkere Ausrichtung auf die marktnahe Anwendung von Forschungsergebnissen. Für den Zeitraum 2014 bis 2020 werden für Horizont 2020 rund 77 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Der Projektträger Jülich ist in die Umsetzung der europäischen Forschungsrahmenprogramme auf nationaler Ebene durch das Beratungsangebot seiner Nationalen Kontaktstellen und seine Beteiligung an Europäischen Koordinierungsinitiativen eingebunden.

Erfolgreiche Vermittlung von nachhaltigem Denken und Handeln – UNESCO-Kommission zeichnet Vorhaben im Nachhaltigen Landmanagement aus

02.12.2013

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Wissenschaftliche Begleitvorhaben „Nachhaltiges Landmanagement (Modul B)“ des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft: Forschungspreis für "Nachhaltige Entwicklungen" geht nach Greifswald

28.11.2013

Wissenschaftler der Universität Greifswald haben mit dem Projekt "Vorpommern Initiative Paludikultur" (VIP) den nationalen Forschungspreis "Nachhaltige Entwicklungen" der Bundesregierung gewonnen. Mit ihrer Arbeit haben sie nachgewiesen, dass die landwirtschaftliche Nutzung der Moore durchaus im Einklang mit der Natur erfolgen kann. Die Feuchtbiotope müssen dafür nicht trocken gelegt werden, sondern können in ihrem ursprünglichen Zustand genutzt werden. Noch stoßen degradierte Moore 6 Prozent der globalen Treibhausgase aus, was dem Dreifachen des weltweiten Flugverkehrs entspricht und das Potenzial der Forschung deutlich macht.

Projektträger Jülich und Projektträger ETN erhalten Zuschlag für Umsetzung der NRW-Leitmarktwettbewerbe

27.11.2013

Der Projektträger Jülich und der Projektträger ETN haben als Konsortium den Zuschlag für die Umsetzung der NRW-Leitmarktwettbewerbe in der nächsten EFRE-Förderperiode 2014-2020 erhalten. Im Juni dieses Jahres hatte die nordrhein-westfälische Landesregierung beschlossen, keine Einzelbeauftragungen je Wettbewerb mehr vorzunehmen, sondern eine zentrale Stelle für die Förderung der Leitmarktwettbewerbe zu beauftragen.

Geistesblitz fürs Betonrecycling – BMBF-Forschungsprojekt „Recycling von Altbeton“ ist Bundessieger im Rahmen der Initiative Land der Ideen

22.11.2013

In Frankfurt am Main wurden am 13. November 2013 die Bundessieger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ für ihre Projekte mit Leuchtturmcharakter ausgezeichnet. In der Kategorie Wissenschaft ist das Projekt „Recycling von Altbeton“ im Rahmen der Initiative Land der Ideen als Bundessieger ausgezeichnet worden.

JPI Water veröffentlicht erste Bekanntmachung „Anthropogene Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf“

12.11.2013

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die erste transnationale Fördermaßnahme „Anthropogene Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf“ im Rahmen der Joint Programming Initiative „Water Challenges for a Changing World“ (JPI Water) bekannt gegeben. Ziel der Maßnahme ist es, wissenschaftliche Ansätze und praxisorientierte Lösungen zu entwickeln, um so Gesundheitsrisiken zu mindern und Funktionen der Gewässerökosysteme heute und in Zukunft zu erhalten. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung und Implementierung von innovativen Technologien und Managementkonzepten zur Analyse, Bewertung und Eliminierung von anthropogenen Schadstoffen und Krankheitserregern. Gefördert werden ausgewählte, transnationale Verbundvorhaben in den drei Themenfeldern „Identifizierung und Vermeidung des Eintrags von Schadstoffen und Krankheitserregern“, „Neue Managementkonzepte und Verfahren zur Behandlung und Entfernung“ sowie „Auswirkungen auf Ökosysteme und menschliche Gesundheit“. Die Einreichungsfrist endet am 19. Dezember 2013.

Offshore-Windparks: keine negativen Auswirkungen auf Meeresumwelt

04.11.2013

Nach fünf Jahren ökologischer Begleitforschung am Offshore-Testfeld alpha ventus ziehen die Projektverantwortlichen eine positive Bilanz. Die Ergebnisse zeigen, dass der natur- und umweltverträgliche Ausbau der Offshore-Windenergienutzung in Deutschland möglich ist. Die Bundesregierung lässt die konkreten Auswirkungen auf Natur und Lebensräume in der Nordsee parallel zum Ausbau der Offshore-Windenergie erforschen. Das vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) koordinierte Verbundvorhaben zur ökologischen Begleitforschung wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit 7,8 Millionen Euro gefördert. Das Projekt wurde 2008 gestartet und vom Projektträger Jülich (PtJ) betreut.

FACCE-JPI veröffentlicht staatenübergreifende Bekanntmachung in Zusammenarbeit mit der EU

25.10.2013

Die Joint Programming Initiative „Agriculture, Food Security and Climate Change“ (FACCE-JPI) hat gemeinsam mit der EU-Kommission eine Bekanntmachung im Themenbereich „Climate Smart Agriculture“ veröffentlicht. Hierbei sollen ausschließlich Vorhaben zur Forschung für eine nachhaltige und am Klimawandel angepasste Landwirtschaft Berücksichtigung finden. Folgende Mitgliedstaaten der FACCE-JPI sind an der mit ca. 19 Mio. Euro ausgestatteten Ausschreibung beteiligt, die am 01. Oktober 2013 gestartet ist: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, die Niederlande, Norwegen, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik und Zypern. Die Einreichungsfrist für Ideenskizzen endet am 02. Dezember 2013.

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