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Kommunale Elektromobilitätskonzepte

eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Die Bundesregierung unterstützt den Bereich Elektromobilität mit umfangreichen Förderaktivitäten. Ziel ist es, den Verkehrssektor energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher zu gestalten. Gleichzeitig sollen vor allem für den Straßenverkehr neue, regenerative Energiequellen erschlossen werden.

Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität fördert das BMVI die Erstellung kommunaler Elektromobilitätskonzepte. Ausgehend davon, dass die Kommunen zum einen selbst Fuhrparke und Fahrzeugflotten betreiben und zum anderen für die Mobilitätsplanung vor Ort zuständig sind, haben Maßnahmen auf kommunaler Ebene einen hohen Verbreitungseffekt.

Ziel der Förderung von kommunalen Elektromobilitätskonzepten ist es, auch vor dem Hintergrund der Clean Vehicles Directive (CVD), die Kommunen in die Lage zu versetzen, die vorhandenen Investitionsmittel im Bereich Elektromobilität gezielt und maximal nutzbringend einzusetzen. Dies ist wichtig, um sie in ihrer Vorreiter- und Multiplikatorfunktion im Bereich Elektromobilität zu unterstützen und die Zahl der E-Fahrzeuge signifikant zu erhöhen.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 01. Juni 2018 – 31. August 2018 )
Bekanntmachung

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden, Landkreise, Zweckverbände, kommunale Unternehmen und sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen oder gemeinnützigen Zwecken dienen. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Erstellung von Umweltstudien nach Abschnitt 7 Artikel 49 AGVO durch einen qualifizierten Dienstleister. Die Studie (kommunales Elektromobilitätskonzept) soll unter anderem technische und betriebliche Eignung, sozioökonomische Aspekte und Umweltnutzen von Maßnahmen zur gesamtsystemischen Integration der Elektromobilität in bestehende kommunale oder regionale Rahmenbedingungen zum Inhalt haben.

Die geförderten Studien sollen einen konkreten Umsetzungs- beziehungsweise Beschaffungsplan enthalten.

Wie wird gefördert?

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Die förderfähigen Ausgaben für ein Elektromobilitätskonzept (Umweltstudie) sind auf maximal 100.000 Euro (netto) bzw. 119.000 Euro (brutto) begrenzt.

Förderquoten von bis zu 80 Prozent sind möglich, sofern die Inhalte des Elektromobilitätskonzeptes keine unzulässige Beihilfe im Sinne von Artikel 107 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) darstellen. Diese Regelung gilt ausschließlich für Gebietskörperschaften oder gemeinnützige Organisationen. In allen anderen Fällen beträgt die Förderquote 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Für diesen Förderaufruf stehen derzeit 3 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die eingehenden Förderanträge werden nach den Angaben im Förderaufruf Kapitel 4.2.1 priorisiert.

Förderfähig sind ausschließlich die Ausgaben für den Auftrag an ein qualifiziertes Dienstleistungsunternehmen sowie die Reisekosten zur Programmbegleitforschung.

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
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28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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