Bio- & Gentechnologie in Bayern


©Connect world - stock.adobe.com


Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
01.07.2019 bis 31.12.2022
Forschungseinrichtungen, Hochschulen, KMU, Unternehmen

Die Bayerische Staatsregierung verfolgt das Ziel, den Biotechnologiestandort Bayern europaweit an die Spitze zu führen. Bayern ist mit rund 25 Prozent der Unternehmen, rund 30 Prozent der Beschäftigten und rund 25 Prozent des Umsatzes der führende Biotechnologiestandort in Deutschland. In den letzten 10 Jahren hat der Freistaat Bayern über 600 Millionen Euro in die Biotechnologie investiert.

Sowohl Biotechnologie als auch die Gentechnologie als Teilgebiet der modernen Biotechnologie sind klassische Querschnittstechnologien, mit einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Für den Aufbau einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft stellt die Biotechnologie nach wie vor eine Schlüsseltechnologie dar. Durch die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovationen im Bereich der Bio- & Gentechnologie sollen wirkungsvolle Impulse für neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen gegeben und die Konkurrenzfähigkeit der bayerischen Wirtschaft zur Sicherung der Innovationsführerschaft gestärkt werden. Die wissenschaftlich-technische Qualität der Forschungsarbeiten in der Bio- und Gentechnologie sollte das Potential haben, einen wesentlichen Beitrag zur Bearbeitung technologischer, ökologischer und gesellschaftlicher Fragestellungen zu leisten und den Grundstein für eine effiziente und nachhaltige Produktionsweise zu legen. Ziel ist der Ausbau einer umfassenden industriellen und institutionellen Kompetenz in Bayern, sowie der intensiven Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft in allen Bereichen der modernen Bio- und Gentechnologie.

Die Förderung im Bereich der „Bio- & Gentechnologie“ erfolgt auf Grundlage der Richtlinien zur Durchführung des „Bayerischen Verbundforschungsprogramms (BayVFP)“ und der Förderlinie „Life Science“. Im Fokus der Förderung stehen industriegeführte Verbundvorhaben, die innovative Entwicklungen aus den „Bio- und Gentechnologie“ zum Gegenstand haben. Die Verbundvorhaben sind als mehrjährige Projekte angelegt, die möglichst weite Teile der Wertschöpfungskette und/oder Technologiekette abdecken. Die Verbünde sollten dabei über das Potential verfügen, das Erforschte auch in die Praxis umsetzen zu können.

Die Umsetzung der Fördermaßnahme erfolgt über entsprechende Förderaufrufe, in denen gegebenenfalls eine thematische Schwerpunktsetzung erfolgt. Innerhalb der jeweiligen Förderaufrufe können Projektvorschläge zu den genannten Fristen eingereicht werden. Die Skizzen werden im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens nach definierten Kriterien begutachtet.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2018
1.157
Mitarbeiter/innen
23.426
Laufende Vorhaben
1.752
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

PtJ ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015 und ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz