Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit (MARE:N)

ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die Ozeane bilden 70 Prozent der Erdoberfläche und binden 98 Prozent der freien Wassermenge. Über diesen größten aller Lebensräume wissen wir nach wie vor vergleichsweise wenig. Dabei spielen die Ozeane neben der Atmosphäre eine zentrale Rolle im Klimageschehen und im Stoffhaushalt der Erde.

Darüber hinaus sind Meere eine Quelle für mineralische und biologische Ressourcen. Die nachhaltige Nutzung der Meere und ihrer Ressourcen kann nur gewährleistet werden, wenn entsprechende Strategien entwickelt werden. Die Basis dafür kann die marine Forschung liefern. Im Gegensatz zum offenen Ozean nehmen die küstennahen Schelfmeere zwar nur zehn Prozent der Gesamtoberfläche der Meere ein, mit 99 Prozent des weltweiten Fischfangs stellen sie aber ein wichtiges Nahrungsreservoir dar. Die unmittelbaren Küstenregionen sind zudem ein bedeutender Lebens- und Erholungsraum: Ein großer Teil der Weltbevölkerung lebt in Küstennähe.

Die Polargebiete sind Schlüsselregionen für die Klimaentwicklung und damit für das Leben auf unserem Planeten. Mit dem Beitritt zum Spitzbergenvertrag 1925 und zum Antarktisvertrag 1959 ist Deutschland in die Erforschung der Polargebiete auf internationaler Ebene eingebunden. Im Vordergrund stehen Klima- und Ökosystemforschung, aber auch die Entwicklung polartauglicher Technologie und die Suche nach Naturstoffen. Themenschwerpunkte sind dabei die Untersuchung der Wechselwirkungen von Kryo-, Hydro- und Atmosphäre.

Das Forschungsprogramm MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit stellt das Rahmenkonzept für die Forschung an der Küste, im Meer und in den Polarregionen dar. Unter dem Dach von "Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA)" formuliert die Bundesregierung, federführend das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Ziele für die künftige Forschungsförderung. Der Projektträger Jülich begleitet die Umsetzung von MARE:N.

Offene Förderinitiativen Ministerium Einreichungsfrist
WTZ mit der Region Südliches Afrika BMBF (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)
Bedeutung von Klimaänderungen in küstennahen Auftriebsgebieten BMBF 20161130 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)30.11.2016
Küstenforschungsagenda für Nord- und Ostsee BMBF 20151030 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)30.10.2015
Mikroplastik in marinen Systemen BMBF 20150331 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)31.03.2015
Wadden Sea Call NWO 20110228 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)28.02.2011
Forschungsschiffe BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
Klimafaktor Meer BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
Küsteningenieurwesen BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
Marine Ressourcen BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
Meeresforschungs- und Meeresüberwachungstechnik BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
Ökosystem Meer BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
Küstenmeerforschung BMBF 20661111 (nicht beachten, wird zur Sortierung benötigt)unbefristet
nur offene Förderinitiativen anzeigen
auch geschlossene Förderinitiativen anzeigen

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