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Elektrofahrzeuge und Infrastruktur

eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Mit diesem Aufruf zur Förderrichtlinie Elektromobilität vom 5. Dezember 2017 fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur. Ziel des Förderprogrammes ist es, die Zahl der E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu erhöhen und die hierzu benötigte Ladeinfrastruktur aufzubauen.

Unterstützung erfahren im aktuellen Förderaufruf Handwerks- sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge und die zu deren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur zeitnah erwerben möchten.

Einreichungsfrist:Förderaufruf Nutzfahrzeuge 08/2020 ( abgelaufen: 04. August 2020 – 14. September 2020 )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Handwerksunternehmen und handwerksähnliche Unternehmen, die einen Eintrag in der Handwerksrolle oder ins Gewerbeverzeichnis nachweisen können, sowie kleine und mittlere Unternehmen nach EU-Definition*,  sofern die Kommune bestätigt, dass die Fahrzeugbeschaffung als Teil der Maßnahmen zur Umsetzung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes bzw. eines vergleichbaren Konzeptes angesehen wird.

Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Förderverfahren finden Sie in den FAQ.

Des Weiteren können Sie eine umfangreiche Beratung bei den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern des Projektträgers Jülich (PtJ) in Anspruch nehmen.

* KMU-Definition

Was wird gefördert?

Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 gemäß Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates.

Ladeinfrastruktur ist ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragten Fahrzeugförderung in einem zweckdienlichen Verhältnis zuwendungsfähig. 

Nicht förderfähig sind:

  • alle Fahrzeuge, die nicht den Zulassungsklassen N1, N2 oder N3 entsprechen (z.B. Zulassungsklasse M, nicht straßengebundene Fahrzeuge)
  • Hybride (HEV)
  • Plug-In-Hybride (PHEV) sowie
  • Fahrzeuge mit Antriebsbatterie auf Bleibasis.

Wie wird gefördert?

Für diesen Förderaufruf stehen derzeit 50 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Eine Mindestanzahl an zu beschaffenden Fahrzeugen bzw. eine Mindestfördersumme ist innerhalb dieses Aufrufes nicht vorgesehen. Die maximale Förderung pro antragstellendem Unternehmen beträgt 10 Millionen Euro. Verbundene Unternehmen gelten als ein antragstellendes Unternehmen.

Es werden die Investitionsmehrausgaben der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gefördert.

Der vorliegende Förderaufruf richtet sich an Handwerksunternehmen und KMU. Die Förderquote unterliegt damit den beihilferechtlichen Bestimmungen gemäß Art. 107 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

Hiernach sind Förderquoten bis zu 40 Prozent zulässig.

Für mittlere und kleine Unternehmen kann ein zusätzlicher Bonus von 10 Prozent bzw. 20 Prozent zur Förderquote gewährt werden, sofern das Vorhaben andernfalls nicht durchgeführt werden kann. Für die Gewährung des sog. KMU-Bonus ist dem Antrag eine KMU-Erklärung beizufügen.

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

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Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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