Elektrofahrzeuge und Infrastruktur

eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Die regionalen Demonstrationsvorhaben, wie das Programm der „Modellregionen Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie das Bundesprogramm „Schaufenster Elektromobilität“, haben seit 2009 maßgeblich zur Entwicklung der Elektromobilität auf regionaler Ebene in Deutschland beigetragen. Städte und Gemeinden haben hierfür die Rahmenbedingungen vorgegeben und werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Elektromobilität spielen. Nun gilt es, die in diesen Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse zu verbreiten und den beginnenden Markthochlauf von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb inklusive der hierfür notwendigen Infrastruktur zu unterstützen. Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 9. Juni 2015 unterstützt das BMVI das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen im Sinne des Markthochlaufs - insbesondere in kommunalen Flotten - zu erhöhen, und die hierzu benötigte Ladeinfrastruktur aufzubauen.

 

Im Fokus der Förderung stehen nachladefähige Elektrofahrzeuge nach der Definition des Elektromobilitätsgesetzes mit einem Schwerpunkt auf reinen Batterieelektrofahrzeugen. Von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge müssen eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von mindestens 50 Kilometern erreichen oder eine Kohlendioxidemission von 50 g/km unterschreiten. Zudem werden mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge (Klassen N2 und N3) sowie marktreife Busse (Klassen M2 und M3) mit batterieelektrischem Antrieb gefördert. Nicht im Fokus der Förderung stehen Hybridbusse.

Ladeinfrastruktur ist ausschließlich im Zusammenhang mit hier geförderten Fahrzeugen förderfähig.
Hinweise zu berechtigten Antragstellern erhalten Sie in Kap. 3.1 der Bekanntmachung. Konkrete Voraussetzungen für eine Förderung sind im Förderaufruf dargelegt.

Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Förderverfahren sowie eine umfangreiche Beratung geben die Ansprechpartner des Projektträgers Jülich (PtJ).

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