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26.01.2026

Förderbescheide für nachhaltige Mobilität in sechs NRW-Kommunen übergeben

Weniger Autoverkehr in Innenstädten, bessere Verbindungen für Radfahrende, digitale Verkehrssteuerung und neue Mobilstationen: Bei einer Feierstunde im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer Förderbescheide an sechs Kommunen übergeben. Die Mittel unterstützen Projekte für eine nachhaltige urbane Mobilität und werden über das von uns betreute EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 bereitgestellt.

Die geförderten Vorhaben sind der Fördermaßnahme „Nachhaltige Städtische Mobilität für alle“ zugeordnet, die von der bei uns angesiedelten Innovationsförderagentur NRW (IN.NRW) verantwortet wird. Ziel ist es, Kommunen bei der Umsetzung klima-, umwelt- und nutzerfreundlicher Mobilitätskonzepte gezielt zu unterstützen. Die Förderbescheide haben ein Gesamtvolumen von 27,7 Millionen Euro.

Sieben Projekte in sechs Kommunen bewilligt

Förderbescheide wurden sieben bewilligten Vorhaben in den Kommunen Aachen, Bielefeld, Düsseldorf, Emsdetten, Köln und Paderborn übergeben. Die Projekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte, verfolgen jedoch ein gemeinsames Ziel: die Stärkung nachhaltiger Mobilitätsformen und weniger Autoverkehr. Gefördert werden unter anderem der Ausbau von Fahrradstraßen und Radabstellanlagen, die Einrichtung von Mobilstationen als Schnittstellen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln sowie digitale Lösungen zur Verkehrslenkung, etwa zur Priorisierung des öffentlichen Personennahverkehrs und von Einsatzfahrzeugen.

Die geförderten Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, zur Entlastung innerstädtischer Verkehrsflächen und zum Klimaschutz. Gleichzeitig zeigen sie, wie europäische Fördermittel gezielt eingesetzt werden können, um die nachhaltige und digitale Transformation der kommunalen Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen voranzubringen.

Geförderte Projekte im Überblick

  • Aachen: Neu-Ausrichtung der Verkehrsführung im Bereich des Sportparks Soers mit digitaler Verkehrserfassung und moderner Ampeltechnik zur effizienteren Verkehrssteuerung, insbesondere bei Großveranstaltungen.
  • Bielefeld: Erweiterung des Fahrradbunkers am Hauptbahnhof um 600 zusätzliche Stellplätze, inklusive barrierefreier Zugänge und eines einheitlichen Zugangssystems über radbox.nrw.
  • Düsseldorf: Ausbau der RadLeitRoute 2 auf einer Länge von 3,7 Kilometern sowie Errichtung von vier Mobilstationen als zentrale Knotenpunkte für multimodale, vernetzte Mobilität – auch für Pendelnde aus dem Umland.
  • Emsdetten: Ausbau mehrerer Fahrradstraßen, Umgestaltung von Kreuzungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie Errichtung von vier neuen Mobilstationen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten.
  • Köln: Digitalisierung und Umrüstung von 35 Lichtsignalanlagen zur Priorisierung von ÖPNV- und Einsatzfahrzeugen sowie zur Verbesserung der Barrierefreiheit durch digitale Assistenzlösungen für sehbehinderte Verkehrsteilnehmende.
  • Paderborn: Errichtung neuer, gesicherter Radabstellanlagen an zentralen Pendlerstandorten mit Anbindung an das Zugangssystem radbox.nrw.

Fördermaßnahme „Nachhaltige Städtische Mobilität für alle“

Die Fördermaßnahme „Nachhaltige Städtische Mobilität für alle“ ist Bestandteil des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 und richtet sich an Kommunen, kommunale Unternehmen sowie – in Kooperation – an weitere Akteur:innen wie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine oder Stiftungen. Ziel ist es, nachhaltige, sichere, attraktive und für alle zugängliche Mobilitätslösungen zu fördern.

Unterstützt werden investive Maßnahmenpakete, die auf kommunalen oder regionalen Mobilitätsplänen basieren und sowohl die Neuorganisation des Verkehrs zugunsten umweltfreundlicher Mobilität als auch die räumliche und digitale Vernetzung verschiedener Verkehrsangebote adressieren. Damit leistet die Fördermaßnahme einen wichtigen Beitrag zu einem inklusiven, effizienten und zukunftsfähigen Verkehrssystem in Nordrhein-Westfalen.

Unsere Managementsysteme sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität), ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz (Informationssicherheit) und ISO 50001 (Energie). Das Umweltmanagement ist nach EMAS und EN ISO 14001:2015 validiert.