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Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future)

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Bundesforschungsministerium startet die zweite Runde der Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future)

Mit der themen-, technologie- und disziplinübergreifenden „Zukunftscluster-Initiative“ sollen unter dem Motto „Clusters4Future“ neue Kooperationen in entstehenden Innovationsfeldern mit exzellentem Wachstumspotenzial gefördert werden. Die neue Förderinitiative greift die Erfahrungen aus dem Spitzencluster-Wettbewerb auf und führt die Förderpolitik zur engeren Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft fort, setzt dabei aber früher in der Innovationskette an. Mit der neuen Förderinitiative soll der Transfer zwischen grundlegender Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft gestärkt werden, um technologische und soziale Innovationen zügig in den Alltag der Menschen einzubringen. Die Einbringung neuer Akteure in neu entstehende, regionale Innovationsnetzwerke ist ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahme.

Im Sommer 2019 startete die erste Runde der Förderinitiative mit dem Ziel, für junge, entwicklungsfähige Akteure in räumlicher Nähe neue Kooperationsstrukturen zu ermöglichen. Mit 137 Ideen für zukünftige Innovationsregionen traf bereits die erste Runde einen wichtigen Nerv. Die Initiative zeigt: Deutschlands Forschungseinrichtungen bieten zahlreiche Ergebnisse und Ideen, um Wohlstand und Wachstum in Deutschland zu stärken sowie technologische Unabhängigkeit zu sichern. Insgesamt 16 Finalisten empfahl die unabhängige Jury für die Förderung einer Konzeptionsphase; bis zu sieben Konzepte sollen Anfang 2021 ausgewählt werden und anschließend als Zukunftscluster gefördert werden.

Parallel hierzu beschloss das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Start einer zweiten Wettbewerbsrunde der Zukunftscluster-Initiative.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist Wettbewerbsskizzen für die 2. Runde der Zukunftscluster-Initiative ( noch 85 Tage )
Startdatum: 16. November 2020 Enddatum: 16. Februar 2021 Heute 23. November 2020

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Die Zukunftscluster-Initiative startet in die zweite Wettbewerbsrunde. Aus den den beiden Wettbewerbsrunde können bis zu sieben Zukunftscluster aus der Konzeptionsphase in die Förderung aufgenommen werden. Während der folgenden bis zu drei Umsetzungsphasen sollen diese Zukunftscluster eine zunehmende Innovationskraft entwickeln, unterschiedlichste Partner einbinden und diese im Sinne einer offenen Innovations- und Wagniskultur miteinander vernetzen. Für die Konzeptionsphase sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz im nichtwirtschaftlichen Bereich antragsberechtigt. In der darauf aufbauenden Umsetzungsphase, der Förderung der Zukunftscluster, können zusätzlich KMU, größere Unternehmen, Vereine und weitere Forschungseinrichtungen gefördert werden.

Was wird gefördert?

Die Förderinitiative hat insbesondere das Ziel, regionale Partner auf Basis exzellenter Ergebnisse aus grundlegender Forschung in Innovationsnetzwerken zu verbinden. Damit soll entscheidend dazu beigetragen werden, den Transfer zwischen grundlegender Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft zu verstärken, um technologische und soziale Innovationen zügig in den Alltag der Menschen einzubringen.

In der „Zukunftscluster-Initiative“ fördert das BMBF die Zusammenarbeit zwischen zukunftsgestaltenden Akteuren aus Unternehmen, Gesellschaft und Wissenschaft mit einer langfristigen Perspektive über

  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie
  • innovationsbegleitende Aktivitäten.

Wie wird gefördert?

Das Antrags- und Förderverfahren ist gestuft. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist in der ersten Stufe eine Wettbewerbsskizze zu der Realisierung des Zukunftsclusters vorzulegen. Aus den eingereichten Skizzen wählt eine unabhängige Jury bis zu 15 Bewerber aus. Diese werden aufgefordert, formale Anträge für den Eintritt in eine sechsmonatige Konzeptionsphase zu erstellen, die mit bis zu 250.000 Euro (einschließlich Projektpauschale) pro Wettbewerber gefördert wird. Am Ende der Konzeptionsphase sollen die Bewerber eine ausgearbeitete Strategie für den Zukunftscluster mitsamt Projektbeschreibungen vorlegen. Daraus wählt die Jury die Zukunftscluster, die aufgefordert werden, die Förderanträge für Projekte der ersten Förderphase vorzulegen. Für jede der drei maximal möglichen, aufeinander aufbauenden dreijährigen Umsetzungsphasen stehen pro gefördertem Zukunftscluster und Jahr Fördermittel in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro (einschließlich Projektpauschale) zur Verfügung. Mit jeder dieser drei Phasen ist ein abnehmender öffentlicher Finanzierungsanteil bei wachsender Mobilisierung privater Mittel vorgesehen.

Interessierten Akteuren wird die Möglichkeit geboten, sich am 1. und 9. Dezember 2020 virtuell im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Initiative und die zweite Wettbewerbsrunde zu informieren. Die Anmeldung ist ab sofort möglich; die Anzahl der Teilnehmenden pro Veranstaltung ist begrenzt.

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