Zukunftscluster-Initiative

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit der themen-, technologie- und disziplinübergreifenden „Zukunftscluster-Initiative“ sollen neue Kooperationen in entstehenden Innovationsfeldern mit exzellentem Wachstums­potential gefördert werden. Die neue Fördermaßnahme greift die Erfahrungen aus dem Spitzencluster-Wettbewerb auf und führt die Förderpolitik zur engeren Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft fort, setzt dabei aber früher in der Innovationskette an. Mit der neuen Fördermaßnahme soll der Transfer zwischen grundlegender Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft verstärkt werden, um technologische und soziale Innovationen zügig in den Alltag der Menschen einzubringen. Die Einbringung neuer Akteure in neu entstehende, regionale Innovationsnetzwerke ist ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahme.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist Wettbewerbsskizzen ( noch 53 Tage )
Startdatum: 14. August 2019 Enddatum: 15. November 2019 Heute 23. September 2019

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Die Zukunftscluster-Initiative besteht aus mehreren Wettbewerbsrunden im Abstand von je einem bis zwei Jahren. In jeder Wettbewerbsrunde können bis zu sieben Zukunftscluster aus der Konzeptionsphase in die Förderung aufgenommen werden. Während der Umsetzungsphase sollen diese Zukunftscluster eine zunehmende Innovationskraft entwickeln, unterschiedlichste Partner einbinden und diese im Sinne einer offenen Innovations- und Wagniskultur miteinander vernetzen. Für die Konzeptionsphase sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz im nichtwirtschaftlichen Bereich antragsberechtigt. In der darauf aufbauenden Umsetzungsphase, der Förderung der Zukunftscluster, können zusätzlich KMU, größere Unternehmen, Vereine und weitere Forschungseinrichtungen gefördert werden.

Was wird gefördert?

Die Förderinitiative hat insbesondere das Ziel, regionale Partner auf Basis exzellenter Ergebnisse aus grundlegender Forschung in Innovationsnetzwerken zu verbinden. Damit soll entscheidend dazu beigetragen werden, den Transfer zwischen grundlegender Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft zu verstärken, um technologische und soziale Innovationen zügig in den Alltag der Menschen einzubringen.

In der „Zukunftscluster-Initiative“ fördert das BMBF die Zusammenarbeit zwischen zukunftsgestaltenden Akteuren aus Unternehmen, Gesellschaft und Wissenschaft mit einer langfristigen Perspektive über

  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie
  • innovationsbegleitende Aktivitäten.

Wie wird gefördert?

Das Antrags- und Förderverfahren ist gestuft. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist in der ersten Stufe eine Wettbewerbsskizze zu der Realisierung des Zukunftsclusters vorzulegen. Aus den eingereichten Skizzen wählt eine unabhängige Jury bis zu 15 Bewerber aus. Diese werden aufgefordert, formale Anträge für den Eintritt in eine sechsmonatige Konzeptionsphase zu erstellen, die mit bis zu 250.000 Euro pro Wettbewerber gefördert wird. Am Ende der Konzeptionsphase sollen die Bewerber eine ausgearbeitete Strategie für den Zukunftscluster mitsamt Projektbeschreibungen vorlegen. Daraus wählt die Jury die Zukunftscluster, die aufgefordert werden die Förderanträge für Projekte der ersten Förderphase vorzulegen. Für jede der drei maximal möglichen, aufeinander aufbauenden dreijährigen Umsetzungsphasen stehen pro gefördertem Zukunftscluster und Jahr Fördermittel in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit jeder dieser drei Phasen ist ein abnehmender öffentlicher Finanzierungsanteil bei wachsender Mobilisierung privater Mittel vorgesehen.

Interessierten Akteuren wird die Möglichkeit geboten, sich am 30. August 2019 in Berlin und am 2. September 2019 in Bonn im Rahmen einer Informationsveranstaltung über den Wettbewerb zu informieren.

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2018
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4
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