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progres.nrw – Research

eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Jedes Jahr entstehen in Nordrhein-Westfalen exzellente wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsergebnisse. Diese werden jedoch zu selten auf Anwendungsmöglichkeiten hin analysiert. Wichtige Ideen und Innovationen für ein CO2-armes Energiesystem werden daher oftmals nicht in die Praxis überführt.

Damit sich das ändert, startet das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen die Fördermaßnahme progres.nrw – Research: Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden darin unterstützt, ihre Forschungsarbeiten – auch Doktor- und Masterarbeiten – systematisch zu scannen und so Innovationspotenziale zu identifizieren, aufzugreifen und zu validieren. Auf diese Weise können neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden, die einen Beitrag für das Energiesystem der Zukunft leisten.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( noch 1195 Tage )
Startdatum: 19. Februar 2020 Enddatum: 31. Dezember 2023 Heute 22. September 2020
Bekanntmachung

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger können Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sein.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte, die Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Energieforschung hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit für das Energiesystem der Zukunft überprüfen. Ziel der Fördermaßnahme ist es, Forschungsergebnisse noch schneller in innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für ein CO2-armes Energiesystem und eine klimaneutrale Industrie zu überführen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form einer:

  • Festbetragsfinanzierung von 40.000 Euro für eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler (Vollzeitstelle) einschließlich der für diese Stelle anfallenden Sach-, Reise- und Gemeinausgaben und/oder
  • Anteilsfinanzierung von 90 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung bzw. Nutzung von Forschungsgeräten, höchstens jedoch 30.000 Euro. Förderfähig ist der Anschaffungspreis gemäß Rechnung des Lieferanten unter Berücksichtigung möglicher Skonti und ggf. bestehender Vorsteuerabzugsberechtigung. Auch eine Förderung der Anschaffung von zwei bzw. mehreren Geräten oder ihrer Kombination mit einer entgeltlichen Gerätenutzung ist möglich. Nicht gefördert werden Vorhaben, für welche die Zuwendung weniger als 2.000 Euro beträgt.

Die Förderung von maximal 70.000 Euro wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Bewilligung der Förderanträge erfolgt durch den Projektträger Jülich.

Anträge können ab dem 19. Februar 2020 über ein elektronisches Antragstool fortlaufend gestellt werden.

Ein Antrag besteht aus dem Antragsformular und einer Kurzbeschreibung des Vorhabens. Diese soll darstellen, auf welchen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen das Vorhaben basiert, hinsichtlich welcher Nutzungsmöglichkeiten die Ergebnisse geprüft werden sollen und wie dies erfolgen soll. Wird die Finanzierung eines Forschungsgeräts beantragt, müssen auch das Gerät und der Nutzungskontext in der Vorhabenbeschreibung genannt werden.

Der Durchführungszeitraum der Projekte kann bis zu sechs Monate betragen.

Die Zuwendung wird erst nach Abschluss des Durchführungszeitraums bzw. nach Installation und Inbetriebnahme des neuen Forschungsgeräts ausgezahlt. Grundlage ist ein vereinfachter Verwendungsnachweis.

 

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Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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