Elektrofahrzeuge und Infrastruktur


Mit diesem Aufruf zur Förderrichtlinie Elektromobilität vom 14. Dezember 2020 fördert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur.

Ziel der Förderung ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Elektrifizierung von Fahrzeugflotten zu leisten und die relevanten Akteure sachgerecht bei der Umstellung ihrer Fuhrparke zu unterstützen.

 

Wichtige Hinweise:

  • Ein Förder-Mindestbetrag (Zuwendung) von 25.000 Euro (brutto bzw. inklusive Umsatzsteuer) sowie eine maximale Zuwendung von 500.000 Euro (brutto bzw. inklusive Umsatzsteuer) pro antragstellende Kommune ist festgelegt (vgl. auch Anlage 2 - Reiter „Vorlage für AZA“).

  • Nutzfahrzeuge (N1 bis N3), Busse (M2, M3), Umrüstungen sowie Leasingraten sind nicht förderfähig.

  • Der Betrieb der Fahrzeuge muss mit 100 % erneuerbarer Energie erfolgen.

  • Beachten Sie Ziffer 7 des Aufrufes Priorisierung eingegangener Anträge:

    1. Erfüllung der Fördervoraussetzung

    2. Erhöhung des Elektrifizierungsgrades der Flotte

    3. Anzahl der beantragten Fahrzeuge.

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Kommunen. Das bedeutet: Landkreise, kreisfreie Städte sowie Gemeinden und Gemeindeverbände.

Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Förderverfahren finden Sie in den FAQ. Darüber hinaus können Sie eine umfangreiche Beratung bei den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern des Projektträgers Jülich (PtJ) in Anspruch nehmen.

Am 21.06.2022 hatte ein Online-Seminar zum Aufruf stattgefunden. Den Vortrag sowie die Aufzeichnung des Seminars können Sie hier entnehmen: https://www.now-gmbh.de/aktuelles/veranstaltungen/now-online-seminar-zum-foerderaufruf-fuer-fahrzeuge-und-ladeinfrastruktur-fuer-kommunen/

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge gemäß Verordnung (EU) 2018/858 des Europäischen Parlamentes und des Rates:

  • M1 (Pkw, u.a. zur Personenbeförderung mit max. 8 Sitzplätzen ohne Fahrersitz),
  • L2e, L5e, L6e und L7e (Leichtfahrzeuge)
  • Ladeinfrastruktur (Förderung ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragten Fahrzeugförderung in einem zweckdienlichen Verhältnis).

Nicht förderfähig sind:

  • alle Fahrzeuge, die nicht den oben genannten Zulassungsklassen entsprechen (z.B. M2, M3, N1, N2 und N3)
  • Sonderfahrzeuge, Schienenfahrzeuge,
  • Hybride (HEV), Plug-In-Hybride (PHEV),
  • Fahrzeuge mit Antriebsbatterie auf Bleibasis,
  • Umrüstungen auf Elektroantrieb,
  • Pkw, die einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von 65.000 Euro oder höher besitzen,
  • Leasingfahrzeuge sowie
  • die ausschließliche Beschaffung und Installation von Ladeinfrastruktur.

Wie wird gefördert?

Nach Punkt 2.2 der Förderrichtlinie wird ein Fördermindestbetrag (gleichzusetzen mit Zuwendung bzw. Bundesmittel) von 25.000 Euro (brutto bzw. inklusive Umsatzsteuer) festgesetzt, um einen für die Förderhöhe angemessenen Verwaltungsaufwand sicherzustellen.

Die maximale Zuwendung pro antragstellende Kommune ist auf 500.000 Euro (brutto bzw. inklusive Umsatzsteuer) begrenzt.

Es werden die Investitionsmehrausgaben der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gefördert.

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Förderquote

Bei Zuwendungen für wirtschaftliche Tätigkeiten richtet sich die Förderquote nach den beihilferechtlichen Bestimmungen. Im Falle einer Beihilfe sind Förderquoten bis zu 40 Prozent zulässig.

Bei Zuwendungen, die keine Beihilfe darstellen, beträgt die Förderquote 90 Prozent. Die geförderten Fahrzeuge müssen zur Daseinsvorsorge eingesetzt werden.

Ansprechpartner/-in


Fachbereich Elektromobilität und Verkehrskonzepte (EVI 2)
+49 030 20199-3500 (Mo-Fr 10-15 Uhr)

Downloads


Anlage 1 - Formblatt zum Vorhaben

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Anlage 2 - Ermittlung der förderfähigen Ausgaben (EfA-Tabelle)

XLSX 137.92 KB nicht barrierefrei

Datenschutzerklärung

PDF 145.53 KB nicht barrierefrei

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