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Elektrofahrzeuge und Infrastruktur

eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Mit diesem Aufruf zur Förderrichtlinie Elektromobilität vom 14. Dezember 2020 fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur.

Gefördert wird der Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten im kommunalen, regionalen und gewerblichen Umfeld. Ziel der Förderung ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Elektrifizierung von Fahrzeugflotten zu leisten und die relevanten Akteure sachgerecht bei der Umstellung ihrer Fuhrparke zu unterstützen.

Einreichungsfrist:Förderaufruf (02/2021) ( abgelaufen: 02. Februar 2021 – 31. März 2021 )

Wichtige Hinweise:

  • Ein Förder-Mindestbetrag von 9.000 Euro netto bzw. 10.710 Euro brutto pro Antrag ist festgelegt (vgl. auch Anlage 2 - Reiter „Vorlage für AZA“ bzw. FAQ Frage 7).

  • Nutzfahrzeuge (N1 bis N3), Busse (M2, M3), Umrüstungen sowie Leasingraten sind nicht förderfähig.

  • Der Betrieb der Fahrzeuge muss zu über 60 % mit erneuerbaren Energien erfolgen.

  • Beachten Sie Ziffer 3.3 des Aufrufes Priorisierung eingegangener Anträge:

      1. Vollständige Anträge

      2. Anträge von Antragstellern, die die geförderten Fahrzeuge mit 100 Prozent erneuerbarer Energie betreiben (vgl. Anlage 1 - Ziffer 4 Antragsberechtigung überprüfen)

      3. Erwartete durchschnittliche Fahrleistung der beantragten Fahrzeuge
        (vgl. Anlage 2 - Reiter „Fahrzeuge“ und „Sonderfahrzeuge“).

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind. Das bedeutet:

  • Antragsberechtigt sind Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Landesbehörden, kommunale und Landesunternehmen, Hochschulen, sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen sowie Einrichtungen, die gemeinnützigen Zwecken dienen.
  • Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.
  • Ferner sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt.

Besondere Unterstützung erfahren dabei kommunale und gewerbliche Flotten, die durch Nutzung erneuerbarer Energien und eine hohe Laufleistung einen wesentlichen Umweltnutzen erzielen.

Weitere Informationen zur Antragstellung und zum Förderverfahren finden Sie in den FAQ. Darüber hinaus können Sie eine umfangreiche Beratung bei den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern des Projektträgers Jülich (PtJ) in Anspruch nehmen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge gemäß Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates:

  • M1 (Pkw, u.a. zur Personenförderung mit max. 8 Sitzplätzen ohne Fahrersitz),
  • L2e, L5e, L6e und L7e (Leichtfahrzeuge)

 sowie

  • Sonderfahrzeuge (soweit diese nicht den Fahrzeugklassen N1, N2 oder N3 zuzuordnen sind)

  • Batterieelektrische Einsatzfahrzeuge, die zur Sicherstellung der dauerhaften Einsatzfähigkeit über eine kraftstoffbetriebene Notstromversorgung verfügen

  • Ladeinfrastruktur, die ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragten Fahrzeugförderung in einem zweckdienlichen Verhältnis steht.

Nicht förderfähig sind:

  • alle Fahrzeuge, die nicht den Zulassungsklassen M1, L2e, L5e, L6e, L7e entsprechen (z.B. M2, M3, N1, N2 und N3)
  • Hybride (HEV)
  • Plug-In-Hybride (PHEV) sowie
  • Fahrzeuge mit Antriebsbatterie auf Bleibasis
  • Umrüstungen auf Elektroantrieb*,
  • Pkw, die einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von 65.000 Euro oder höher besitzen sowie

  • Leasingraten.

*Fahrzeuge, die vollständig umgerüstet als Neuwagen angeboten werden, sind förderfähig.

Wie wird gefördert?

Für diesen Förderaufruf stehen derzeit 20 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Für Vorhaben von Gebietskörperschaften werden hiervon 10 Millionen Euro reserviert. Sollten diese nicht ausgeschöpft werden, stehen sie allen anderen Antragstellerinnen oder Antragstellern zusätzlich zur Verfügung.

Die maximale Zuwendung pro Vorhaben und Antragstellerin/Antragsteller ist auf 2 Million Euro begrenzt.

Nach Punkt 2.2 der Förderrichtlinie wird ein Förder-Mindestbetrag (Bundesmittel) von 9.000 Euro netto (bzw. 10.710 Euro brutto) pro Antrag festgesetzt, um einen für die Förderhöhe angemessenen Verwaltungsaufwand sicherzustellen.

Es werden die Investitionsmehrausgaben der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gefördert.

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Förderquote

Bei Zuwendungen für wirtschaftlich tätige Unternehmen richtet sich die Förderquote nach den beihilferechtlichen Bestimmungen. Im Falle einer Beihilfe sind Förderquoten bis zu 40 Prozent zulässig.

Für mittlere und kleine Unternehmen kann ein zusätzlicher Bonus von 10 Prozent bzw. 20 Prozent zur Förderquote gewährt werden, sofern das Vorhaben andernfalls nicht durchgeführt werden kann. Für die Gewährung des sog. KMU-Bonus ist dem Antrag eine KMU-Erklärung beizufügen.

Bei Zuwendungen, die keine Beihilfe darstellen, beträgt die Förderquote 90 Prozent, z.B. bei Kommunen und kommunalen Unternehmen, die die geförderten Fahrzeuge im nichtgewerblichen Bereich oder zur Daseinsvorsorge einsetzen.

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
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30.350
Laufende Vorhaben
2192
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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