Neue Werkstoffe in Bayern

eine Initiative des Freistaates Bayern

Mit seiner ausgeprägten materialtechnischen Kompetenz kann Bayern im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz für sich in Anspruch nehmen. Die anwendungsorientierte Materialforschung greift die Bedürfnisse des Marktes immer intensiver auf und entwickelt für spezifische Anwendungen komplexe Werkstoffsysteme. Damit ist die Materialtechnik auch in Bayern eine der wichtigsten Säulen der Wirtschaft. Seit 2006 bündelt das Land seine Kompetenzen im Bereich Werkstoffe im „Cluster Neue Werkstoffe" der „Allianz Bayern innovativ".

Die Bayerische Landesregierung fördert die Entwicklung neuer Materialien seit Anfang der 1990er Jahre gezielt in den Themenbereichen Metalle, Polymere, Keramik, Gläser und Verbundsysteme. Über das Förderprogramm „Neue Werkstoffe in Bayern", das der Projektträger Jülich im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie umsetzt, wurden bis 2007 rund 45 Mio. Euro bereitgestellt. Gefördert werden Vorhaben von Unternehmen in Kooperation mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Verwertung der Forschungsergebnisse in Bayern ist dabei ein wichtiges Kriterium.

Förderung

Gefördert werden bayerische Unternehmen, vorzugsweise des Mittelstandes, in Kooperation mit bayerischen Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundvorhaben. Die spätere Umsetzung der FuE-Ergebnisse am Standort Bayern in Form von Produkten oder Verfahren ist das langfristige Ziel der Förderung.

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