Start-up Transfer.NRW

Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der europäischen Regionalförderung

Wissensbasierte, innovative Unternehmen schaffen zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze, tragen durch den Know-how-Transfer aus der Forschung in die Praxis zum Strukturwandel bei und verbessern damit nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit von Nordrhein-Westfalen. Einer besonderen Bedeutung kommen innovative Start-ups zu.

Um das Gründungspotenzial in Forschungs- und Bildungseinrichtungen in der Breite zu mobilisieren, unterstützt der Förderwettbewerb Start-up Transfer.NRW im Zuge des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 Gründungswillige aus Wissenschaft und Forschung bei der Vorbereitung einer Unternehmensgründung. Insgesamt stellen die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2027 hierfür 40 Mio. Euro zur Verfügung.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( )
Startdatum: 12. Dezember 2022 Enddatum: 31. Januar 2023 Heute 31. Januar 2023

Ablauf der Förderung


Das Förderprogramm Start-up Transfer.NRW wird durch die Innovationsförderagentur NRW betreut. Es wird als einstufiges Antragsverfahren durchgeführt. Die Antragsstellung, die Auszahlung der Fördermittel und der Verwendungsnachweis werden über das Portal EFRE.NRW.Online abgewickelt.

Auf Grundlage der Antragsunterlagen und ggf. der persönlichen Präsentation des Gründungsvorhabens durch das Gründungsteam schlägt ein unabhängiger Begutachtungsausschuss eine Auswahl von förderwürdigen Projekten für das Bewilligungsverfahren vor.

Nicht positiv beschiedene Vorhaben können sich ggf. in der nächsten Förderrunde noch einmal bewerben.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Nach ca. 12 Monaten werden die Gründerinnen und Gründer eingeladen, um vor dem Begutachtungsausschuss den Stand der Gründungen zu präsentieren.

Zielsetzung der Förderung


Ziel des Programms ist es, gründungswilligen Absolventinnen und -absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Bildungs- und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit zu geben, ihre innovativen Ideen mit hohem Anwendungspotenzial und einem überzeugenden Geschäftskonzept zur Marktreife zu führen. Basis des Programms ist ein umfassendes Innovationsverständnis. Der Fokus liegt auf wissensintensiven Gründungen, das umfasst innovative Dienstleistungen, technologieorientierte Gründungsvorhaben sowie Vorhaben, die soziale Innovationen adressieren.

Gefördert wird die Entwicklung von Dienstleistungen, Produkten oder Verfahren hin zur Marktreife sowie die Weiterentwicklung des Businessplans für die nachfolgende Gründungs- und Wachstumsphase einschließlich eines verpflichtenden Coachings.

 

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigte und Begünstigte sind Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit Sitz oder Niederlassung in NRW, an denen die Gründer und Gründerinnen zur Durchführung ihres Gründungsvorhabens beschäftigt werden bzw. sind. Auf Basis der Geschäftsidee darf vor dem Durchführungszeitraum noch kein Unternehmen gegründet worden sein.

Was wird gefördert?

Das Programm fördert themenoffen die marktorientierte Weiterentwicklung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren (Validierung, Proof of Concept, Prototyping) mit hohem Marktpotenzial sowie die Vorbereitung einer Unternehmensgründung wie die Weiterentwicklung eines Geschäftsplanes für die Gründungs- und frühe Wachstumsphase ein verpflichtendes projektbegleitendes Coaching.

Gefördert werden Vorhaben, die den Forschungskategorien industrielle Forschung oder experimentellen Entwicklung zuzuordnen sind.

Wie wird gefördert?

Pro Vorhaben stehen Fördermittel in Höhe von maximal 270.000,00 Euro über eine Laufzeit von längstens 24 Monaten für nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten zur Verfügung. Die Antragsteller erklären sich bereit, einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 % zu tragen.

Die Forschungs- und Bildungseinrichtungen stellen den Gründerinnen und Gründern Arbeitsplätze und Infrastruktur zur Durchführung des Projekts zur Verfügung und benennen eine Mentorin oder Mentor.

Die Gründungswilligen müssen über einen akademischen Abschluss verfügen. Bei Teams bestehend aus mehr als zwei Mitgliedern kann zusätzlich eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz oder eine technisch-wissenschaftliche Fachkraft ohne akademischen Abschluss gefördert werden.

Beratungsformate


Es wird dringend empfohlen, vor der Antragsstellung eine Teilnahmeberatung bei der Innovationsförderagentur NRW in Anspruch zu nehmen.

Für eine allgemeine, übergreifende Beratung zu Projektideen, Projektbewerbungen und den Antragsunterlagen kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail an start-up-transfer.in.nrw@fz-juelich.de 

Termine und Fristen


Wichtige Termine

  • Aufrufstart: Montag, 12. Dezember 2022
  • Einreichfrist: Dienstag, 31. Januar 2023

Termine der Informationsveranstaltungen

Es fanden bislang in Bochum, Köln und Paderborn sowie Online Informationsveranstaltungen statt. Diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, können unter folgendem Download die Präsentation einsehen:Präsentation Start-up Transfer.NRW

 

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2021
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