Regio.NRW – Transformation

eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist ein Land der regionalen Vielfalt. Jede Region ist von ihren eigenen Stärken, Herausforderungen und Potenzialen gekennzeichnet. Damit diese Stärken und Potenziale zur Geltung kommen, wird NRW von der Europäischen Union (EU) im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Im Zuge des aktuellen EFRE-Förderprogramms startet der Aufruf "Regio.NRW – Transformation". Der Projektaufruf ist ein Instrument, um die Regionen beim Ausbau und der Weiterentwicklung ihrer Stärken zu unterstützen. Mit dem Aufruf sollen Vorhaben gefördert werden, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der Regionen erfolgreich zu gestalten.

Einreichungsfrist:31.01.2023 ( noch 56 Tage )
Startdatum: 02. November 2022 Enddatum: 31. Januar 2023 Heute 06. Dezember 2022

Ablauf der Förderung


Die erste Einreichrunde des Förderaufrufs startet am 02.11.2022. Projektskizzen können bis zum 31.01.2023 eingereicht werden. Anschließend werden die Projektskizzen im Rahmen der Bewertungsphase auf die Passung zum Förderaufruf und die Effekte auf die Wettbewerbskriterien geprüft. An die Bewertungsphase anknüpfend findet voraussichtlich im Mai 2023 die Gutachtersitzung statt, in deren Zuge Projekte für eine Förderung empfohlen werden. Für die ausgewählten Vorhaben stehen EFRE- und Landesmittel in Höhe von insgesamt 60 Mio. Euro zur Verfügung.

Um eine regionale Wirksamkeit sicherzustellen, sollen die Projekte sich hinsichtlich ihrer Raumkulisse auf eine Region von mindestens drei Kreisen bzw. kreisfreien Städten oder alternativ mindestens einer Million Einwohnern in Nordrhein-Westfalen beziehen. Flexible Raumkulissen und Überschneidungen von Regionen bei unterschiedlichen Projekten sind möglich. Die Projekte müssen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und vorwiegend verwertet werden.

Der Förderaufruf „Regio.NRW – Transformation“ sieht ein zweistufiges Antragsverfahren vor. Die Einreichung erfolgt online.

Skizzenunterlagen und Einreichung

Bitte verwenden Sie zur Einreichung Ihrer Projektskizze die nachfolgenden Dokumente und reichen Sie diese gesammelt über das PtJ-Submission Tool ein.

Alle Unterlagen (.zip)

Anlage 4.1 Projektbogen (.docx)

Anlage 4.2 Angaben zu Querschnittszielen (.docx)

Bewertungshilfe zu Anlage 4.2 (.docx)

Anlage 4.3 Angaben zur Klimaverträglichkeit (.docx)

Bewertungshilfe zu Anlage 4.3 (.docx)

Anlage 4.4 Arbeits-, Zeit- und Aufgabenplan (.xlsx)

Anlage 4.5 Rolle assoziierter Partnerinnen und Partner (.docx)

Anlage 4.6 Erklärung zur Beihilfefreiheit (.docx)

Anlage 4.7 Vermögens- und Ertragslage (.xls)

Anlage 4.8 Sicherstellung der Gesamtfinanzierung für öffentliche Einrichtungen (.docx)

Anlage 4.9 Drittmittelerklärung (.docx)

Anlage 4.10 Datenschutzrechtliche Hinweise (.docx)

Anlage 4.11 Regionaler Bezugsrahmen Stakeholder-Analyse (.docx)

Skizzenformular (.docx)


Die Skizzeneinreichung erfolgt über das PtJ-Submission Tool, das Sie in der rechten Spalte unter "Submission Tool" finden.

Bitte beachten Sie, dass die Einreichung Ihrer Projektskizze im PtJ-Submission Tool bis spätestens 31.01.23, 16 Uhr erfolgt sein muss. Projektskizzen, die nach 16 Uhr eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Der Aufruf richtet sich an kommunale Einrichtungen wie kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen und Entwicklungsorganisationen, Kammern, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen, Stiftungen, Vereine und kleine und mittlere Unternehmen.

Was wird gefördert?

Mit dem Aufruf „Regio.NRW – Transformation“ sollen Vorhaben gefördert werden, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der Regionen erfolgreich zu gestalten.

Als wichtiges Alleinstellungsmerkmal eröffnet der Aufruf eine große thematische Bandbreite bei einem starken regionalen Bezug. Inhalte von Förderprojekten können etwa der Transfer von Wissen und innovativen Technologien aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die wirtschaftliche Anwendung in KMU oder Start-ups, die Förderung von nachhaltigen Wirtschaftsformen wie der Circular Economy und die Förderung von Klimaanpassung auf regionaler Ebene sein.

Verbundvorhaben werden bevorzugt gefördert.

Wie wird gefördert?

Das Verfahren ist zweistufig angelegt und gliedert sich in eine Skizzenphase und ein Bewilligungsverfahren. Die eingegangenen Projektskizzen werden auf Basis von Auswahlkriterien hinsichtlich ihrer Förderwürdigkeit und gesellschaftlichen Relevanz sowie in förderrechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht geprüft und bewertet. Für die zur Förderung empfohlenen Beiträge schließt sich nach der Sitzung des Gutachtergremiums ein reguläres Antrags- und Bewilligungsverfahren durch die zuständige Bezirksregierung an.

Weitere Informationen


Grundsätzlich müssen sich die vorgelegten Projektideen, die im EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 gefördert werden sollen, auf Regionen in Nordrhein-Westfalen beziehen, die eine Mindestgröße von drei Kreisen bzw. kreisfreien Städten oder alternativ von einer Million Einwohnern aufweisen. Eine Überschneidung von Regionen ist bei unterschiedlichen Projektideen zulässig.

In der Projektskizze soll dargelegt werden, inwiefern sich das Projekt auf die oben beschriebene regionale Raumkulisse bezieht und seine Wirkung auf diese Region entfaltet.

Durch eine projektbezogene regionalwirtschaftliche Analyse ist darzulegen, inwiefern das Projekt vor dem Hintergrund der spezifischen Stärken und Herausforderungen der Region zur regionalen Standortentwicklung beiträgt. Anhand einer regionalen Stakeholder-Analyse ist die Einbindung der relevanten regionalen Akteure und Stakeholder darzustellen.

Idealerweise sollten Projekte aus einer bestehenden regionalen Entwicklungsstrategie hergeleitet werden und die Entwicklungsziele des Projekts klar formuliert sein. Dabei ist jedoch keine Erarbeitung eines zusätzlichen, projektunabhängigen regionalen Handlungskonzepts erforderlich.

Beratungsformate


1. Digitale Beratungstage

Im Rahmen der digitalen Beratungstage stehen die jeweils zuständige Bezirksregierung gemeinsam mit der Innovationsförderagentur NRW für eine tiefergehende fördertechnische und fachlich-inhaltliche Beratung zur Verfügung. Interessierte erhalten die Möglichkeit, unter ptj-regio.nrw@fz-juelich.de begrenzt verfügbare Beratungs-Slots anzufragen. Hierzu sind die unten genannten Termine zu berücksichtigen. Im Vorfeld sollte den Beratenden das ausgefüllte Formular für die Kurzdarstellung der Projektidee zur Verfügung gestellt werden.

2. Schriftliche Beratung

Für eine allgemeine, übergreifende Beratung zu Projektideen und Projektbewerbungen kontaktieren Sie: ptj-regio.nrw@fz-juelich.de

3. Telefonische Sprechstunde

Interessierte erhalten die Möglichkeit einer fachlich-inhaltlichen Beratung zu Projektideen und Projektbewerbungen. Bitte berücksichtigen Sie die folgenden Sprechzeiten:

  • Montag, Mittwoch und Donnerstag: 9:00 bis 15:00 Uhr
  • Dienstag: 13:00 bis 15:00 Uhr

Termine und Fristen


Wichtige Termine

  • Aufrufstart: 02.11.2022
  • Einreichfrist: 31.01.2023

Termine der Informationsveranstaltungen

  • Detmold: 09.11.2022
  • Düsseldorf: 14.11.2022
  • Arnsberg: 18.11.2022
  • Köln: 22.11.2022
  • Münster: 25.11.2022
  • Essen: 29.11.2022

Digitale Beratungstage

Bitte beachten Sie, dass sich die für Ihr Fördervorhaben relevanten digitalen Beratungstermine danach richten, welche Bezirksregierung für Ihr Fördervorhaben zuständig ist. Termine können über ptj-regio.nrw@fz-juelich.de und persönlich im Beratungsboard der Informationsveranstaltungen vereinbart werden.


  • Detmold: 07.12.2022 und 11.01.2023
  • Düsseldorf: 13.12.2022 und 14.12.2022
  • Arnsberg: 12.12.2022 und 17.01.2023
  • Köln: 06.12.2022 und 12.01.2023
  • Münster: 20.12.2022 und 10.01.2023

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


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