Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Plastik gelangt auf der ganzen Welt an Stellen, an denen es eigentlich nicht sein sollte: In die Antarktis, in Fischmägen, an Strände, in Binnenseen. Täglich erreichen uns neue Meldungen über Fundorte, an denen Kunststoffe in sichtbarer Form oder als Mikroplastik entdeckt werden. Doch trotz dieser Befunde ist unser Wissen über Herkunft, Verbreitung und schädliche Wirkung von Plastik in der Umwelt an vielen Stellen noch sehr lückenhaft.

Viele Fragen müssen noch genauer untersucht werden, damit wir gezielt dort ansetzen können, wo die größten Hebel für politisches, unternehmerisches und individuelles Handeln liegen. Im Rahmen der Leitinitiative Green Economy fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deshalb innovative Forschung, die ganzheitliche Lösungen ermöglicht.

Mit der aktuellen Förderrichtlinie „Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze“ fördert das BMBF innovative Projekte in vier Themenschwerpunkten:

  1. Green Economy: Stoffströme, Wertschöpfungsketten, Technologien und Recycling
  2. Konsum, Verbraucherverhalten, Handel und Produktion, Governance
  3. Eintragspfade, Transport, Zersetzung und Verbleib in limnischen Systemen
  4. Meere und Ozeane als Senke und Akkumulationsraum

Durch den Projektträger Jülich (PtJ) werden in dieser gemeinsamen Bekanntmachung mit der VDI Technologiezentrum GmbH, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dem Projektträger Karlsruhe PTKA die Themenschwerpunkte „Recyclingtechnologien“ durch den Geschäftsbereich Nachhaltigkeit (UMW) und „Meere und Ozeane als Senke und Akkumulationsraum“ durch den Geschäftsbereich Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (MGS) betreut.

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