Ideenwettbewerb – Neue Produkte für die Bioökonomie

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ soll Deutschland zu einem führenden Forschungs- und Innovationsstandort in der Bioökonomie entwickelt werden. Die Bioökonomie verfolgt die Vision einer nachhaltigen bio-basierten Wirtschaft und umfasst alle Bereiche, die biologische Ressourcen produzieren, verarbeiten oder nutzen. Um die Möglichkeiten zu identifizieren und zu erschließen, die der Wandel zu einer Bioökonomie für die Entwicklung neuer Produkte bietet, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Strategieprozesses „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+“ den Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ aufgelegt.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 13. April 2015 – 15. August 2016 )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben. Darüber hinaus antragsberechtigt sind auch Technologietransfereinrichtungen und Innovationscluster, die als juristische Person z. B. in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder einer GmbH organisiert sind. Für Sondierungs- und Machbarkeitsphasen sind außerdem Unternehmen der ­gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt, sofern sie die Definition der Europäischen Gemeinschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfüllen.

Was wird gefördert?

  • Kreativ-Workshop: Einzelvorhaben an Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre und sonstige Forschungseinrichtungen sowie von Technologietransfereinrichtungen und Innovationscluster
  • Sondierungsphase: Einzelvorhaben an Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären und sonstigen Forschungseinrichtungen, Technologietransfereinrichtungen und Innovationsclustern sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
  • Machbarkeitsphase: Verbundvorhaben von Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre und sonstige Forschungseinrichtungen, Technologietransfereinrichtungen und Innovationsclustern sowie anderen Unternehmen (sowohl KMU als auch Großunternehmen)

 

  • mehrstufige Förderung von interdisziplinären und innovativen Projektideen mit dem Fokus auf ihr marktseitiges Verwertungspotenzial
  • unkomplizierte Fördermöglichkeit mit einer niedrigen Eintrittsschwelle für originelle Ideen aus dem Bereich der Bioökonomie, die zu einem Mehrwert zur Etablierung einer bio-basierten Wirtschaft beitragen
  • Förderung bio-basierter, innovativer Produktideen, die Wachstumsimpulse für andere Wirtschaftssektoren geben; je nach Förderphase als Einzelvorhaben oder im Verbund mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen (sowohl KMU als auch Großunternehmen)

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Für die Sondierungsphase können wissenschaftlichen Einrichtungen bis zu 50.000 Euro (bei Hochschulen zuzüglich ­Projektpauschale) gewährt werden; Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die die Definition der Europäischen Gemeinschaft für kleine und mittlere Unternehmen erfüllen, sowie Innovationscluster können bis zu 25.000 Euro Fördermittel bei einer anteiligen Förderung mit 50 Prozent erhalten. Förderfähig sind projektbezogene Personalaufwendungen, Verbrauchsmaterialien, Reisekosten, Patentierungskosten sowie Unteraufträge für Analysen und Beratung. Gefördert werden jeweils Einzelprojekte. Die Laufzeit beträgt neun Monate.

Für die Machbarkeitsphase können bis zu 250.000 Euro bei Einzelprojekten bzw. bei Verbundprojekten bis zu 250.000 Euro Fördermittel pro beteiligtem Partner gewährt werden. Zuwendungsfähig sind projektbezogene Personalkosten, Verbrauchsmaterialien, Reisekosten, Patentierungskosten und Aufträge (technische Routineuntersuchungen, FuE-Auf­träge, Recherchekosten, Beratung). Investitionen werden nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert. Die Laufzeit beträgt in der Regel zwei Jahre. Bei fehlenden Erfolgsaussichten ist ein vorzeitiger Abbruch möglich.

Für jeden Kreativ-Workshop können bis zu 10.000 Euro Fördermittel gewährt werden. Pro Antragsteller können maximal zwei Kreativ-Workshops in einem Kalenderjahr gefördert werden.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 Prozent gefördert werden können. Für Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale gewährt.

Bemessungsgrundlage für Innovationscluster sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die in der Regel bis zu 50 Prozent anteilfinanziert werden können.

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