Ideenwettbewerb – Neue Produkte für die Bioökonomie

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Mit der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ soll Deutschland zu einem führenden Forschungs- und Innovationsstandort in der Bioökonomie entwickelt werden. Die Bioökonomie verfolgt die Vision einer nachhaltigen bio-basierten Wirtschaft und umfasst alle Bereiche, die biologische Ressourcen produzieren, verarbeiten oder nutzen. Um die Möglichkeiten zu identifizieren und zu erschließen, die der Wandel zu einer Bioökonomie für die Entwicklung neuer Produkte bietet, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Strategieprozesses „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+“ den Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ aufgelegt.

Mit dem Ideenwettbewerb bietet das BMBF eine unkomplizierte Fördermöglichkeit mit niedriger Eintrittsschwelle für innovative Produktideen, die im Strategieprozess „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+“ oder in anderen Kreativformaten des BMBF wie beispielsweise der „Innovationsakademie Biotechnologie“ entwickelt wurden beziehungsweise noch ausgearbeitet werden. Antragsberechtigt sind sowohl wissenschaftliche Einrichtungen als auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Im halbjährlichen Turnus werden die bisher eingegangenen kurzen Ideenskizzen für innovative, originelle und neuartige Produktvisionen für eine bio-basierte Wirtschaft gesichtet. In jeder der mittlerweile drei abgeschlossenen Ausschreibungsrunden wurde gut ein Drittel der eingereichten Ideen zur Förderung ausgewählt.

Für die Sondierungsphase können wissenschaftlichen Einrichtungen bis zu 50.000 Euro (bei Hochschulen zzgl. 20 % Projektpauschale) beziehungsweise Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 25.000 Euro als Fördermittel gewährt werden.

Die gegebenenfalls anschließende zweijährige Machbarkeitsphase soll dazu dienen, grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktidee durchzuführen. An Projekten der Machbarkeitsphase sollten diejenigen Partner beteiligt werden, die in der Sondierungsphase als Träger der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Expertise identifiziert wurden. Für die Machbarkeitsphase können bis zu 250.000 Euro Fördermittel pro beteiligtem Partner gewährt werden.

Sofern der Antragsteller nicht selbst über Markterfahrungen verfügt, sollte ein geeigneter Wirtschaftsexperte während der Sondierungsphase identifiziert und eingebunden werden. Während der Machbarkeitsphase ist an jedem Projekt zwingend ein Wirtschaftsexperte bzw. eine Wirtschaftsexpertin zu beteiligen. Diese Person sollte Markterfahrung auf dem jeweiligen Gebiet vorweisen können und sich aktiv in die Arbeitsplanung und Projektsteuerung einbringen.

Skizzen für die aktuelle Förderrunde können bereits über easy-online eingereicht werden.

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