Innovative Hochschule

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

In unserer vielfältigen Hochschullandschaft entstehen täglich neue Ideen, neues Wissen und neue Technologien. Der enge und wechselseitige Austausch von Hochschulen mit Akteuren aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist deshalb ein bedeutender Motor für Innovationen. Damit diese technologischen und sozialen Innovationen aus den Hochschulen auch in Zukunft die treibende Kraft für unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität sind, haben Bund und Länder die Initiative „Innovative Hochschule“ zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers beschlossen. Die „Innovative Hochschule“ trägt damit dazu bei, dass aus Erkenntnissen der Forschung in allen Wissenschaftsdisziplinen noch effizienter kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit werden. Hochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zu Innovationen in ihrer Region. Sie machen einerseits durch Lehre und Forschung Wissen regional verfügbar, nehmen andererseits Ideen und konkrete Fragestellungen aus ihrer Umgebung auf und erarbeiten mit ihren Partnern innovative Produkte und Dienstleistungen. Erfolgreicher Transfer ist daher ein wechselseitiger Prozess. Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ fördert den strategischen Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren und stärkt damit die strategische Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationssystem.

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( abgelaufen: 19. Oktober 2016 – 28. Februar 2017 )

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt waren staatliche Hochschulen sowie staatlich anerkannte Hochschulen, die staatlich refinanziert werden. Anträge von Hochschulverbünden waren möglich. Für Einzelanträge von Hochschulen stehen jährlich bis zu zwei Millionen Euro zur Verfügung – für Verbundanträge von Hochschulen bis zu drei Millionen Euro.

Im Rahmen eines gemeinsamen Antrags einer Hochschule oder eines Verbundes von Hochschulen waren auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Bildungs- und Forschungseinrichtungen oder gemeinnützige Organisationen und Vereine in räumlicher Nähe förderberechtigt. Bei der Profilierung in thematischen Schwerpunkten in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften konnten auch überregionale Partner eingebunden und gefördert werden. Im Falle eines gemeinsamen Antrags müssen Hochschulen mindestens 70 Prozent der Fördermittel erhalten.

Was wird gefördert?

Die „Innovative Hochschule“ richtet sich an Hochschulen, die bereits über eine kohärente Strategie für ihre Interaktion mit Wirtschaft und Gesellschaft sowie Strukturen und Erfahrungen im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer verfügen. Sie erhalten durch die Förderung die Möglichkeit, ihr Profil im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer der gesamten Hochschule oder ausgewählter thematischer Bereiche der Hochschule strategisch weiterzuentwickeln und umzusetzen, ihre Transferstrukturen zu optimieren, ihre Vernetzung mit dem regionalen Umfeld zu stärken, etablierte Instrumente für den Transfer strategisch auszurichten sowie insbesondere innovative Formen der Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auf- bzw. auszubauen.

Wie wird gefördert?

Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ ist mit bis zu 550 Millionen Euro für zwei Auswahlrunden à fünf Jahre ausgestattet. Die Fördermittel werden jeweils im Verhältnis 90:10 vom Bund und vom jeweiligen Sitzland getragen. Mindestens die Hälfte der Fördermittel und mindestens die Hälfte der Förderfälle sollen auf Fachhochschulen oder Verbünde unter Koordination einer Fachhochschule entfallen. Über die Förderung der beantragten Vorhaben entschied ein unabhängiges Auswahlgremium in einem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren.

Die Hochschulen stellten mit ihrem Antrag eine tragfähige Strategie für den Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft (Transferstrategie) sowie ein Konzept zur Umsetzung des angestrebten Profils im Ideen-, Wissens- und Technologietransfer dar. Die zu fördernden Vorhaben müssen in die Transferstrategie der Hochschulen eingebunden sein, gemeinsame fachliche Schwerpunkte der Hochschule und ihrer Partner, Stärken und Schwächen vorhandener Transferstrukturen und -aktivitäten sowie Bedarfe, Beiträge und die Bereitschaft zur längerfristigen Zusammenarbeit der Kooperationspartner adressieren.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


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