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Energieforschungspreis

Prämierung neuer Ideen, innovativer Techniken und fortschrittlicher Praktiken von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus der Energieforschung in Nordrhein-Westfalen

Herausragende Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten von nordrhein-westfälischen Hochschulen, die technologieoffen und systemorientiert Fragestellungen zu Zukunftstechnologien und -verfahren beantworten, werden mit dem Energieforschungspreis des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Der Energieforschungspreis setzt dabei innerhalb der kommenden Jahre einen jeweils aktuellen Themenschwerpunkt, der für das Ministerium von besonderer Relevanz ist.

Hier geht es direkt zur Bewerbung.
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Einreichungsfrist:Bewerbungszeitraum des aktuellen Schwerpunktthemas "Wasserstoff" ( abgelaufen: 22. Juni 2020 – 10. September 2020 )

Der Bewerbungszeitraum für den Energieforschungspreis zum Schwerpunktthema „Wasserstoff“ ist ausgelaufen. Die Einreichung weiterer Bewerbungen ist damit nicht mehr möglich. Wir sind damit beschäftigt, die eingegangenen Bewerbungen zu sichten. Dies wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend werden die eingereichten Wettbewerbsbeiträge an die Jurymitglieder versandt und von ihnen bewertet.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Engagement und Ihre Einreichung.

Als nächster Themenschwerpunkt ist die Batterieforschung in Planung. Wann diese Wettbewerbsphase start, erfahren Sie rechtzeitig hier.

Der Energieforschungspreis – Wer lobt den Preis warum aus

Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt bis zum Jahr 2050 weitgehend klimaneutral, wirtschaftlich stark und mit einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung aufgestellt zu sein.
Für die Transformation des Energiesystems und die notwendige Dekarbonisierung von Produktionsprozessen in der Industrie müssen bereits bestehende Technologien und Verfahren angepasst, verbessert oder gänzlich neu entwickelt werden. Mit einer innovativen Energieforschung soll dies gelingen. Neue Ideen, innovative Techniken und fortschrittliche Praktiken sind von zentraler Bedeutung für die Energiewende und für eine klimaneutrale Industrie.
An mehr als 30 renommierten Hochschulen, rund 20 außeruniversitären Spitzenforschungsinstituten und in den Forschungsabteilungen zahlreicher Unternehmen wird in Nordrhein-Westfalen an den zentralen Fragen zu Energie und Klima gearbeitet. Entscheidend ist darüber hinaus, dass es direkt in Nordrhein-Westfalen auch zur Anwendung dieser Forschungsergebnisse kommt. Es ist im besonderen Interesse, dass die Forschungsergebnisse aus Nordrhein-Westfalen auch innerhalb des Landes verwertet werden und so auch der Wirtschaftsstandort gestärkt wird.

Das Ziel des Energieforschungspreises ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für ihre herausragenden Leistungen auszuzeichnen und einen Ansporn für die Beschäftigung mit zukunftsweisenden Energieforschungsthemen zu geben. Zudem soll die Sichtbarkeit dieser Themen durch die Auslobung der Energieforschungspreise erhöht werden.

Der Energieforschungspreis wird jeweils zu einem Schwerpunktthema ausgelobt. Die Einreichfrist wird gesondert festgelegt.

Das Schwerpunktthema – Welches Thema wird wann prämiert

In diesem Jahr sollen preiswürdige Arbeiten zur Wasserstoffforschung prämiert werden. Als nächster Themenschwerpunkt ist die Batterieforschung in Planung.

Der Themenschwerpunkt „Wasserstoff“ des Energieforschungspreises umfasst neben Produktion, Transport, Speicherung, Aufreinigung und Weiterverarbeitung zu Power-to-X-Produkten auch die Anwendung in allen Bereichen, insbesondere in der Industrie und Mobilität aber auch im Gebäude, im Quartier und für die Energiewirtschaft.

Das Themenpapier zum aktuellen Themenschwerpunkt „Wasserstoffforschung“ beschreibt, auf welche Punkte bei der Bewertung Wert gelegt wird (sie sollten nach Möglichkeit im Motivationsschreiben adressiert werden) und welche Fristen und Zeiten für den Energieforschungspreis des Schwerpunktthemas gelten.

Die Bewerbung − Wer kann wie teilnehmen

Die Ausschreibung eines Energieforschungspreises zu einem aktuellen Themenschwerpunkt richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, deren Abschlussarbeit einen unmittelbaren und erkennbaren Bezug zur Energieforschung mit dem jeweils ausgeschriebenen Schwerpunktthema hat.

Die Abschlüsse der eingereichten Arbeiten (Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten) dürfen nicht länger als zwei Jahre vor dem Ende der festgesetzten Einreichfrist zurückliegen.

Die Bewerbung für den Energieforschungspreis erfolgt ausschließlich online über diese Website des Projektträgers Jülich. Welche Dokumente einzureichen sind, entnehmen Sie bitte den allgemeinen Teilnahmebedingungen oder dem Formularserver für die Einreichung der Bewerbung.

Der Preis – Wer kann was gewinnen

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen zeichnet

  • eine Bachelorarbeit mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000,00 €,
  • eine Masterarbeit mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000,00 €
  • sowie eine Doktorarbeit mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000,00 €

im Rahmen einer festlichen Veranstaltung aus.

Darüber hinaus kann die Jury durch eine gemeinschaftliche Entscheidung eine besonders herausragende Abschlussarbeit für die Vergabe eines Sonderpreises vorschlagen.

Die Jury – Wer bewertet anhand welcher Kriterien

Eine unabhängige Jury aus bis zu sieben renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, überwiegend aus Nordrhein-Westfalen, bewertet die eingereichten Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten anhand folgender Kriterien:

  • Qualität der wissenschaftlichen Abschlussarbeit
  • Beitrag zu den Strategien und Zielen der nordrhein-westfälischen Energieforschung
  • Relevanz für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen
  • Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse in die Praxis

Dem Vorschlag dieser Jury folgend, zeichnet das Ministerium eine Bachelorarbeit, eine Masterarbeit sowie eine Doktorarbeit im Rahmen einer festlichen Veranstaltung aus.

Jury Wasserstoffforschung

Prof. Dr.-Ing. Michael Brodmann

Institution: Westfälische Hochschule
Fach-/ Aufgabenbereich: Vizepräsident Forschung und Entwicklung
Position/ Funktion: Direktor des Westfälischen Energieinstituts

Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter

Institution: FH Münster
Fach-/ Aufgabenbereich: Energie·Gebäude·Umwelt, Institutsverbund Ressourcen, Energie und Infrastruktur, e-Mobilitätszentrum der FH Münster 
Position/ Funktion: Leitung

Prof. Dr.-Ing. Klaus Görner

Institution: Universität Duisburg-Essen, Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. - Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik
Fach-/ Aufgabenbereich: Lehrstuhl für Umweltverfahrens- und Anlagentechnik
Position/ Funktion: Leitung

Prof. Dr. Martin Muhler

Institution: Ruhr-Universität Bochum
Fach-/ Aufgabenbereich: Lehrstuhl für Technische Chemie
Position/ Funktion: Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr.-Ing. Detlef Stolten

Institution: Forschungszentrum Jülich - Institut für elektrochemische Verfahrenstechnik
Fach-/ Aufgabenbereich: Institut für elektrochemische Verfahrenstechnik
Position/ Funktion: Direktor

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