Exzellenzforschungsprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Europäischen Sozialfonds 2014 – 2020

eine Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Im Rahmen des Exzellenzforschungsprogramms gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern Zuwendungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre Qualifikation innerhalb von Forschungsverbünden durch die Bearbeitung einer exzellenten Forschungsprogrammatik verbessern. Durch die Förderung sollen hochqualifizierte Humanressourcen in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt und hierzu die Kapazitäten für exzellente Forschung an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes gestärkt werden. Zur Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit stehen im Rahmen der neuen Strukturfondsperiode 2014 – 2020 finanzielle Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit seinen Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen über erhebliche wissenschaftliche Potenziale, die im Sinne strategischer Wettbewerbsvorteile unter den Bedingungen der Wissensgesellschaft zu entscheidenden Ressourcen der Landesentwicklung zählen. Mit dem Ziel, diese Potenziale weiterzuentwickeln und damit den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern weiter zu stärken, hat die Landesregierung das Exzellenzförderprogramm aufgelegt.

Gefördert werden Universitäten, Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich in Forschungsverbünden aus mehreren Forschungseinrichtungen zusammenschließen. Der Förderzeitraum beträgt vier Jahre, und pro Verbund ist eine maximale Fördersumme von fünf Mio. Euro vorgesehen. Eine Zuwendung wird nur gewährt, wenn das Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wird. Der Antragsteller bzw. Koordinator eines Forschungsverbundes muss eine Einrichtung einer der beiden Universitäten des Landes sein.

Der Wettbewerbsaufruf richtet sich an Verbünde mit folgenden Themenschwerpunkten:

Schwerpunkt A: Forschungsverbünde zum Themenkomplex der erneuerbaren Energien (Energieforschung)

Es sollen Forschungsverbünde gefördert werden, die entsprechend der Schwerpunktsetzung im Landesenergiekonzept der Landesregierung an der Weiterentwicklung von Netz- und Speichertechnologien arbeiten.

Schwerpunkt B: Themenoffene Forschungsverbünde

Die für das Exzellenzforschungsprogramm vorgesehenen Forschungsschwerpunkte sollen den im Rahmen der Regionalen Innovationsstrategie des Landes (RIS) Mecklenburg-Vorpommern identifizierten Zukunftsfeldern entsprechen; diese sind (neben Energie): Ernährung; Gesundheit/Life Sciences; Information und Kommunikation; Mobilität; nachhaltige Produktionstechniken und neue Werkstoffe, insbesondere im Maschinenbau.

Gefördert werden Personalausgaben für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre fachliche (wissenschaftliche) Qualifikation im Rahmen ihrer Tätigkeit im Forschungsverbund verbessern. Qualifikationsziele können u. a. sein: Befähigung zu einer Berufung als Professur, Anfertigung einer Habilitation bzw. Promotion, Erstautorenschaft bei international begutachteten Fachzeitschriften und Einwerbung weiterer Drittmittelprojekte.

Das Bewertungsverfahren der eingereichten Projektskizzen ist zweistufig: Die Skizzen werden zunächst von externen Fachgutachtern auf ihre wissenschaftliche Exzellenz hin bewertet. In einer zweiten Auswahlrunde werden die besten Skizzen von einer Expertenjury fachübergreifend begutachtet. Abschließend wird eine Förderempfehlung ausgesprochen.

Weitere Hinweise und Informationen sowie aktuelle Dokumente zur Ausschreibung finden Sie im elektronischen Antragsportal unter: https://exzellenz-mv.ptj.de.

Zur Beteiligung an der Förderinitiative ist eine Registrierung bis zum 6. April 2016 im Antragsportal erforderlich; die Einreichungsfrist endet am 12. Mai 2016.

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