Pakt für Informatik 2.0

Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der europäischen Regionalförderung

Mithilfe der Fördermaßnahme „Pakt für Informatik 2.0“ soll die Steigerung der Digitalisierungs- und Informatikkompetenzen von Schülerinnen und Schülern ab Sekundarstufe 1 erreicht werden. Den Lernenden sollen durch außerschulische Konzepte Digital- und Programmierungsgrundlagen bis hin zu anwendungsbezogenen Kompetenzen des betrieblichen Alltags vermittelt werden. Jugendliche sollen in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten (u. a. aus Unternehmen, Verbänden, Bildungseinrichtungen, Freiberuflern und Sonstigen) frühzeitig mit den Chancen und der Faszination von Technik, Naturwissenschaften und Informatik vertraut gemacht und für technische sowie digitale Ausbildungsberufe und Studiengänge mobilisiert werden. Auf diese Weise soll die Affinität von Schülerinnen und Schülern gegenüber dem MINT-Bereich gesteigert werden, um langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können. Der Förderaufruf „Pakt für Informatik 2.0“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Die Europäische Union (EU) unterstützt das Land NRW im EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 und fördert den „Pakt für Informatik 2.0“ im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).  

Einreichungsfrist:Einreichungsfrist ( noch 28 Tage )
Startdatum: 14. Dezember 2022 Enddatum: 28. Februar 2023 Heute 31. Januar 2023

Zielgruppe/n der Maßnahme


Die Begünstigten sollen mithilfe ihrer Netzwerkpartner außerschulische Konzepte ab Sekundarstufe 1 zur Förderung von Digitalisierungs- und Informatikkompetenzen für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersgruppen und Schulformen entwickeln sowie umzusetzen. Externe Expertinnen und Experten sollen die Lernenden hierdurch an digitale Grundlagen des des betrieblichen Alltags heranführen.

Eine Vernetzung mit dem regionalen Umfeld (u. a. Bildungseinrichtungen, außerschulischen Lernorten, Unternehmen, Wirtschafts- und Industrievertretenden, Freiberuflern und Sonstigen) ist zielführend, um die außerschulischen Konzepte mit einem breiten Partnernetzwerk entwerfen und durchführen zu können. Die Einbindung des geplanten Partnernetzwerkes ist in der Skizze detailliert zu erläutern.

Skizzenunterlagen und Einreichung

Bitte verwenden Sie zur Einreichung Ihrer Projektskizze die nachfolgenden Dokumente und reichen Sie diese gesammelt über das PtJ-Submission Tool ein. Bitte benutzen Sie die aktualisierte Version der Anlagen 4.4 und 4.8.  

Alle Unterlagen (.zip)

Anlage 4.1 Projektbogen (.docx)

Anlage 4.2 Angaben zu Querschnittszielen (.docx)

Anlage 4.3 Angaben zur Klimaverträglichkeit (.docx)

Anlage 4.4 Arbeits-, Zeit- und Aufgabenplan (.xlsx)

Anlage 4.5 Rolle assoziierter Partnerinnen und Partner (.docx)

Anlage 4.6 Erklärung zur Beihilfefreiheit (.docx)

Anlage 4.7 Vermögens- und Ertragslage (.xls)

Anlage 4.8 Sicherstellung der Gesamtfinanzierung für öffentliche Einrichtungen (.docx)

Anlage 4.9 Drittmittelerklärung (.docx)

Anlage 4.10 Datenschutzrechtliche Hinweise (.docx)

Skizzenformular (.docx)


Die Skizzeneinreichung erfolgt über das PtJ-Submission Tool, das Sie in der rechten Spalte unter „Submission Tool“ finden.

Bitte beachten Sie, dass die Einreichung Ihrer Projektskizze im PtJ-Submission Tool bis spätestens 28.02.2023, 15 Uhr, erfolgt sein muss. Projektskizzen, die später eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Prozess/Ablauf der Förderung


Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren. Dieses beinhaltet die Skizzeneinreichung, Skizzenvorbewertung, Durchführung einer Gutachtersitzung mit Auswahl der zur Förderung empfohlenen Vorhaben sowie dem anschließenden Antrags- und Bewilligungsverfahren.

Angaben zu Fristen und Terminen werden im Reiter „Termine und Fristen“ veröffentlicht.

Die zu entwickelnden und durchzuführenden außerschulischen Konzepte sind themenoffen gestaltet, müssen jedoch die Schwerpunkte „Programmieren“ und „Algorithmen“, angelehnt an die sechste Spalte des Medienkompetenzrahmen.NRW „Problemlösen und Modellieren“ , inhaltlich abdecken.

Weitere Informationen zum Medienkompetenrahmen NRW finden Sie hier.

Dieser Aufruf stellt den ersten von insgesamt drei Aufrufen dar, welche in einem jährlichen Abstand platziert sein werden. Ab dem zweiten Aufruf kann es zu einer Flexibilisierung der Schwerpunkte kommen.

 

Informationen zur Förderung


Wer wird gefördert?

Mit dem Projektaufruf „Pakt für Informatik 2.0“ werden außerschulische Konzepte zur MINT-Förderung von Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen in regionalen Innovationsallianzen mit externen Expertinnen und Experten forciert. Teilnahmeberechtigt ist, wer zu einer der folgenden Zielgruppen gehört

  • Existenzgründerinnen und Existenzgründer
  • Kleine und mittlere Unternehmen
  • Kommunen
  • Kommunale Unternehmen und Einrichtungen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Kammern, Vereine und Stiftungen

Nicht gefördert wird die Einbringung von Infrastrukturen zur Digitalisierung an Schulen. Dementsprechend sind Sachausgaben zur Ertüchtigung des originären Schulbetriebes nicht förderfähig.

Was wird gefördert?

Im Rahmen des Projektaufrufs sind Personalausgaben einschließlich der damit
verbundenen Sach- und Gemeinausgaben förderfähig.

  • Die Höhe der förderfähigen Personalausgaben bemisst sich nach der EFRE/JTF-Rahmenrichtlinie.
  • Die Sach- und Gemeinausgaben werden mit einer Pauschale in Höhe von insgesamt 40% der förderfähigen Personalausgaben abgegolten.
  • Die förderfähigen Gesamtausgaben sind auf maximal 200.000 Euro je Vorhaben oder je Beteiligtem an einem Verbundvorhaben begrenzt.
  • Projekte dürfen in der Regel für einen Durchführungszeitraum bis zu 24 Monaten beantragt werden.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung mit Anteilfinanzierung gewährt. Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Art der Antragstellenden und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens in Abhängigkeit von den beihilferechtlichen Vorschriften ab.

Grundsätzlich können Vorhaben in Abhängigkeit von der Notwendigkeit der Förderung mit bis zu maximal 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

Teilnahmevoraussetzungen


Für die Fördermaßnahme „Pakt für Informatik 2.0“ liegen Teilnahmevoraussetzungen vor

  • Das jeweilige Vorhaben muss thematisch, zeitlich und finanziell abgrenzbar sein und darf mit Ausnahme von Vorplanungen sowie Marktanalysen noch nicht begonnen worden sein.
  • Die Teilnahmeberechtigten müssen nachweislich über die notwendigen finanziellen Mittel und eine ordnungsgemäße Geschäftsführung verfügen, um das Vorhaben im Falle einer Förderempfehlung umsetzen zu können.
  • Es muss sich von anderen staatlich geförderten Vorhaben eindeutig inhaltlich abgrenzen und darf nicht gleichzeitig in anderen Wettbewerben bzw. Programmen des Bundes, der Länder oder der Europäischen Kommission gefördert werden, es sei denn, diese dienen der erforderlichen Kofinanzierung der EU-Mittel. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
  • Die entwickelten und durchgeführten außerschulischen Konzepte bilden das Fundament, um Schülerinnen und Schüler für die anwendungsbezogene Informatik zu begeistern. Die Konzepte müssen den Schwerpunkten „Programmieren“ und „Algorithmen“, gemäß der sechsten Spalte des Medienkompetenzrahmen NRW, zugeordnet werden. Die weitere inhaltliche Ausgestaltung ist themenoffen.
  • Es ist eine Skizze einzureichen, in welcher das zu fördernde Konzept anhand detaillierter Arbeitsschritte, den Meilensteinen, Ausgaben und der Finanzierung darzulegen ist. In der Skizze ist auszuführen, welche Maßnahmen mit den externen Expertinnen und Experten des Partnernetzwerkes im Rahmen der außerschulischen Konzepte durchgeführt werden.
  • In der Projektskizze ist darzulegen, wie das Projektvorhaben nachhaltig nach Ablauf der Förderung weitergeführt und aufrechterhalten werden kann.
  • Eine Vernetzung mit dem regionalen Umfeld (u. a. Bildungseinrichtungen, außerschulischen Lernorten, Unternehmen, Wirtschafts- und Industrievertretenden, Freiberuflern und Sonstigen) ist erforderlich, um die außerschulischen Konzepte zusammen mit einem breiten Partnernetzwerk entwerfen und erfolgreich durchführen zu können. Die Einbindung bestehender oder noch zu bildender Partnernetzwerke ist in der Skizze detailliert zu erläutern.
  • Sofern diese bereits vorliegen, sind Interessenbekundungen von Beteiligten eines bestehenden Netzwerkes oder von potentiellen Partnerinnen und Partnern, vorzugsweise auch von Bildungseinrichtungen und außerschulischen Lernorten, der Skizze beizufügen. Unabhängig hiervon sind von allen Antragstellenden Stufenpläne, sowohl zur geplanten Ausgestaltung und Erweiterung des potentiellen Partnernetzwerkes als auch zur Akquise (weiterer) Bildungseinrichtungen und außerschulischer Lernorte, als Bestandteil der Skizze auszufertigen und einzureichen.
  • Die Vorhaben und Projekte werden ausschließlich im nichtwirtschaftlichen Bereich durchgeführt, siehe Anlage 4.6.

 

Beratungsformate


Es wird dringend empfohlen, vor der Antragsstellung eine Teilnahmeberatung bei der Innovationsförderagentur NRW in Anspruch zu nehmen.

Für eine allgemeine, übergreifende Beratung zu Projektideen und Projektbewerbungen kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail an paktfuerinformatik.in.nrw@fz-juelich.de.

Die Präsentation der Informationsveranstaltung können Sie hier einsehen.

Termine und Fristen


Wichtige Termine

  • Aufrufstart: Mittwoch, 14. Dezember 2022
  • Einreichfrist: Dienstag, 28. Februar 2023

 

 

Ansprechpartner/-in


Kathrin Remmertz
+49 02461 61-2964

Dr. Sebastian Dziallach
+49 02461 61-1676

Lea Borcheld
Bezirksreg. Detmold – Dezernat 34
+49 05231 71-3477

Sarah Stephan
Bezirksreg. Detmold – Dezernat 34
+49 05231 71-3406

Submission Tool


Bitte reichen Sie Ihre Projektskizze hier bis zum 28.02.2023, 15:00 Uhr, ein: gefoerdert.in.nrw/efre

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2021
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