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Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie

eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das BMBF fördert mit dieser Förderrichtlinie explorative FuE-Vorhaben mit dem Ziel, cutting edge-Technologien bzw. Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie zu entwickeln. Zukunftstechnologien im Sinne der Förderrichtlinie sind breit einsetzbare Plattformtechnologien für die industrielle Bioökonomie. Sie müssen das Potenzial haben, bestehende biotechnologische Produktionsprozesse und Dienstleistungen zu optimieren oder neuartige Bioprozesse und Verfahrenskonzepte zu etablieren.

Besondere Bedeutung wird dabei der Konvergenz verschiedener Wissenschafts- und Technologiebereiche, wie z. B. der Biotechnologie, der Nanotechnologie, der Künstlichen Intelligenz, der Robotik, der Informatik oder den Ingenieurswissenschaften, zugerechnet. Neuartige Ansätze sollen durch die Bündelung komplementärer Expertisen in interdisziplinären Forschungskonsortien entstehen.

Die Förderung soll insbesondere kreative, ambitionierte Ideen mit einem hohen wissenschaftlich-technischen Risiko unterstützenund die Umsetzung in Plattformtechnologien für die industrielle Bioökonomie vorantreiben. Die geplanten Arbeiten können sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Das Potenzial für eine spätere industrielle Anwendung muss aber bereits erkennbar sein.

In einer ersten Förderrichtlinie aus dem Jahr 2020 wurde folgender Schwerpunkt adressiert:

  • Schwerpunkt Biohybride Technologien (IBZT-01): Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren, die durch die Integration von biologischen und technischen Komponenten entstehen

(Richtlinie vom 14.01.2020; Vorlagefrist Skizzen am 03.08.2020 ausgelaufen; Auswahl abgeschlossen)

Aufgrund der Breite möglicher Ansätze zur Entwicklung von Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie sind weitere Veröffentlichungen zu anderen thematischen Schwerpunkten angedacht.

Die Identifikation zukünftig relevanter Forschungsthemen soll u. a. im Rahmen eines dynamischen und offenen Austausches mit den Geförderten und der wissenschaftlichen Gemeinschaft erfolgen. Aus diesem Grund ist begleitend zur FuE-Förderung eine Veranstaltungsreihe geplant, die sowohl zur Präsentation aktueller Ergebnisse der Förderung als auch zur Diskussion nationaler und internationaler Trends genutzt werden soll.

Informationen zu neuen Förderrichtlinien können auf dieser Internetseite eingesehen werden, sobald die entsprechende Richtlinie veröffentlicht wurden.

Einreichungsfrist (unbefristet)

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Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2020
1.372
Mitarbeiter/innen
30.350
Laufende Vorhaben
2192
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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