Beratung zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung

Mit der Schaffung eines europäischen Forschungsraumes soll Europa international wettbewerbsfähiger werden. Eine wichtige Säule hierfür ist die Forschungsförderung der Europäischen Union. Die EU-Forschungsrahmenprogramme bilden dafür den thematischen, administrativen und finanziellen Rahmen und ergänzen die nationale Forschungsförderung.

Auch die Europäische Union setzt auf das Instrument der Projektförderung und hat 2014 mit einem Budget von rund 80 Mrd. Euro das weltweit größte Rahmenprogramm zu Forschung und Innovation gestartet: Horizont 2020. Die Abdeckung des gesamten Innovationsprozesses und spezielle Angebote für KMU charakterisieren die Neuausrichtung von Horizont 2020. In der Laufzeit bis 2020 werden in zweijährigen Arbeitsprogrammen jeweils aktuelle Förderschwerpunkte definiert.

Der Projektträger Jülich ist von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Wirtschaft und Energie (BMWi) im Einvernehmen mit der Europäischen Kommission als Nationale Kontaktstelle beauftragt. Aufgabe der NKS ist es, deutsche Interessenten in allen Fragen zur EU-Forschungsförderung zu beraten.

Unser Beratungsangebot

  • Informationen zum EU-Forschungsrahmenprogramm, zu Förderinstrumenten und Förderthemen
  • Vermittlung von Kontakten
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Beratungsgespräche vor der Antragstellung und während der Projektdurchführung

 Nationale Kontaktstellen

Nationale Kontaktstelle Energie

Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften

Nationale Kontaktstelle Schifffahrt und Meerestechnik

Nationale Kontaktstelle Umwelt

Nationale Kontaktstelle Werkstoffe

Termine

  • Nationale Informationsveranstaltung "Blaues Wachstum" Rostock-Warnemünde (05.11.2015) Die „blaue“ Wirtschaft beschäftigt etwa 5,4 Millionen Menschen und verzeichnet jährlich eine Bruttowertschöpfung von knapp 500 Milliarden Euro. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Meere und Ozeane und deren Nutzung ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Im Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 hat die EU-Kommission daher „Blaues Wachstum“ als Querschnittsthema integriert. Am 5. November 2015 informieren und beraten die Nationalen Kontaktstellen Umwelt, Lebenswissenschaften sowie Schifffahrt und Meerestechnik im Rahmen der Nationalen Informationsveranstaltung „Blaues Wachstum“ über das kommende Arbeitsprogramm 2016/2017 in Horizont 2020. Die Veranstaltung findet im Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock-Warnemünde statt. mehr...

Förderberatung des Bundes

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie informiert potentielle Antragsteller über die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderinitiativen.