Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert im Rahmen dieses Programms Projekte, die die Fähigkeit regionaler oder lokaler Akteure (wie z. B. Kommunen, Unternehmen) zur Anpassung an Folgen des Klimawandels durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zu Dialog und Beteiligung sowie zur Vernetzung und Kooperation stärken.

Innerhalb dieser Förderbekanntmachung sind ausschließlich Vorhaben zuwendungsfähig, welche die Anpassung an den Klimawandel adressieren. Die geförderten Maßnahmen dürfen jedoch dem Klimaschutz nicht entgegenwirken (Win-lose-Beispiel Klimaanlagen). Die Hebung von Win-win-Potenzialen ist dagegen von besonderem Interesse.

Das Förderprogramm soll Multiplikatorwirkung entfalten. Es zielt deshalb auf Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Vorbildfunktion und Öffentlichkeitswirkung. Im Mittelpunkt stehen dabei lokal und regional wirkende Vorhaben. Eine große Breitenwirkung wird darüber hinaus durch eine ausgewogene regionale Verteilung der Fördermittel angestrebt.

 

Nach dieser Förderbekanntmachung werden gefördert:

  1. Anpassungskonzepte für Unternehmen
  2. Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung
  3. Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Kommunen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Stiftungen und vergleichbare Einrichtungen mit Sitz oder Niederlassung und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland. Das Europäische Beihilferecht ist bei der Antragstellung insbesondere durch Unternehmen zu beachten. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Förderbekanntmachung bzw. dem Merkblatt zur Förderbekanntmachung.

Spezifische Antragsberechtigung

  • FSP 1: Im Förderschwerpunkt 1 sind ausschließlich kommunale Unternehmen und Unternehmen antragsberechtigt.
  • FSP 3: Im Förderschwerpunkt 3 sind nur Vorhaben mit Teilnahme einer Kommune als Verbund- oder Kooperationspartner förderfähig.

Vorstellung geförderter Projekte und Hinweise zur Antragstellung

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