Förderung von Massnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels


Das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ Projekte, welche die Anpassung an die Folgen des Klimawandels wie z. B. Hitzeperioden, Hochwasser oder Starkregenereignisse adressieren. Die geförderten Maßnahmen dürfen jedoch dem Klimaschutz nicht entgegenstehen. Sie sollen vielmehr die negativen Folgen der zukünftigen Klimaänderungen abmildern oder daraus entstehende Chancen ergreifen, ohne dabei zur weiteren Klimaerwärmung durch Treibhausgasemissionen beizutragen. Als positives Beispiel können Dachbegrünungen genannt werden. Die Biomasse bindet nicht nur das klimaschädliche CO2, sondern hält darüber hinaus Niederschlagswasser zurück und trägt im Sommer zur Kühlung von überhitzten Innenstädten bei. Ein negatives Beispiel sind Klimaanlagen, welche zwar überhitzte Innenräume kühlen, jedoch einen sehr hohen Energieverbrauch haben und somit Treibhausgasemissionen erhöhen.

Das Programm „Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) wird ab dem 1. Januar 2019 von dem BMU-eigenen Projektträger Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut. Die ZUG übernimmt schrittweise alle mit der Förderprogrammbetreuung verbundenen Aufgaben vom Projektträger Jülich.

Diese Übergabephase wird Ende Juni 2019 abgeschlossen sein. Jede/r Zuwendungsempfänger/in wird individuell zum Zeitpunkt des jeweiligen Projektübergangs über die neuen Ansprechpartner/innen bei der ZUG informiert.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen