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Der Weg zur Energieversorgung von morgen stellt alle Akteure vor neue Herausforderungen. Dabei kommt dem Gebäudebereich eine besondere Rolle zu. Um die sektorspezifischen Klimaziele zu erreichen, sind wirkungsvolle Maßnahmen gefordert, die das Zieldreieck Effizienz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit berücksichtigen und den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen.

 

Die Energiewende soll als Modernisierungsstrategie einer nachhaltigen Energieversorgung im Strom- und Wärmemarkt weitergedacht werden – auf nationaler und europäischer Ebene. Das geht einher mit dem zügigen Ausbau von Energienetzen, der durch den Einsatz innovativer Technologien und neuer Geschäftsmodelle vorangebracht wird. Das neue Energieforschungsprogramm, das derzeit unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorbereitet und auf dem Kongress ENERGIEWENDEBAUEN vorgestellt wird, soll dazu einen Beitrag leisten. 

Der 2. Kongress ENERGIEWENDEBAUEN „digital, flexibel, vernetzt“ findet am 28. und 29. Januar 2019 in Berlin statt.

Fokus der zweitägigen Veranstaltung sind Digitalisierung, Flexibilisierung und Sektorkopplung, sie sind wichtige Bausteine auf dem Weg zur Energiewende. Die Digitalisierung stellt die Weichen einer intelligenten Vernetzung des Strommarkts mit dem Wärme-, Verkehrs- und Industriesektor. Sie zeigt neue Potenziale auf, wie Energie noch effizienter und gezielter eingesetzt werden kann.

Die Energiewende bedeutet nicht nur die Umstellung von konventioneller Energieerzeugung auf erneuerbare Energien, sondern erfordert gleichzeitig eine Anpassung des gesamten Energiesystems. Diese Transformation ist daher ohne Flexibilisierung nicht denkbar. Die effiziente Kopplung der Sektoren Wärme, Mobilität und Strom kann – in Verbindung mit Speichertechnologien – dazu beitragen, fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen und dadurch die Dekarbonisierung einzelner Sektoren voranzubringen. Und für das weitere Gelingen der Energiewende ist eine allgemeine sowie konkrete Akzeptanz einzelner Maßnahmen essentiell. Nur so kann eine zuverlässige und effiziente Versorgung auf Basis erneuerbarer Energien sichergestellt werden.

Der 2. Kongress ENERGIEWENDEBAUEN der wissenschaftlichen Begleitforschung soll gemeinsam mit nationalen sowie internationalen Akteuren aus Praxis, Forschung und Politik neue Impulse setzen, damit innovative sektorenübergreifende Lösungen im Gebäude- und Quartiersbereich mittel- und langfristig zur Transformation der Energieversorgung beitragen.

Weitere Informationen:

2. Kongress ENERGIEWENDEBAUEN

Forschungsnetzwerk ENERGIEWENDEBAUEN

Kontakt:

Organisatorisch: Alexandra Knops, ptj-ewb@fz-juelich.de

Inhaltlich: Dipl.-Ing. Tanja Osterhage, begleitforschung@eonerc.rwth-aachen.de

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