Konferenz Zukunftsstadt 2019


Bild: ©ipopba - stock.adobe.com
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„Klima-aktiv, innovativ, digital“ – Unter diesem Motto findet am 2. und 3. Dezember 2019 die Konferenz „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Münster statt. Der Projektträger Jülich (PtJ) organisiert hierfür im Auftrag des BMBF zwei Workshops, die sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung befassen. Zusätzlich werden auf dem sogenannten „Markt der Möglichkeiten“ spannende Exponate PtJ-betreuter Forschungsprojekte präsentiert. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort möglich.

Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen, immer mehr Menschen zieht es zum Leben und Arbeiten in die Städte. Das Leben in der Stadt bietet zahlreiche Vorteile im Hinblick auf Arbeitsplätze, Infrastruktur, Mobilität und Kultur. Gleichzeitig entstehen für Städte und Ballungsräume jedoch auch enorme Herausforderungen. Luftverschmutzung, Abfälle, Überhitzung und die Versiegelung von Flächen sind nur ein paar Beispiele, die die Lebens- und Umweltqualität in den Städten mindern.

Die Forschung bietet bereits heute eine Reihe von Lösungsansätzen, um die Herausforderungen in den Städten zu meistern. Häufig sind diese jedoch den Praxisakteuren, beispielsweise in den Kommunen, gar nicht bekannt. Umgekehrt kann es genauso sein, dass den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht immer klar ist, vor welchen konkreten Herausforderungen beispielsweise Kommunen stehen. Aus diesem Grund stellt die Konferenz Zukunftsstadt 2019 vor allem eine Vernetzungsplattform dar. Im Mittelpunkt stehen der Austausch, der Dialog und die Vernetzung der Akteure aus Städten, Landkreisen, Gemeinden, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

In gemeinsamen Workshops sollen neue Lösungs- und Anwendungspotenziale für die Stadt der Zukunft diskutiert werden. Zwei Workshops der Konferenz werden von den Geschäftsbereichen Bioökonomie (BIO) und Nachhaltigkeit (UMW) organisiert und durchgeführt. Ein Workshop befasst sich mit dem „Transfer der FONA-Forschung für die nachhaltige Stadtentwicklung“. Hier soll diskutiert werden, wie Kommunen zukünftig mehr von den Ergebnissen aus der Nachhaltigkeitsforschung profitieren können. Der zweite Workshop „Biobasiert.Digital.Nachhaltig. – Der Weg in die urbane Bioökonomie“ soll aufzeigen, welche Chancen die Bioökonomie zur Lösung städtischer Herausforderungen bietet. Auch auf dem Markt der Möglichkeiten können sich die Besucherinnen und Besucher der Konferenz über spannende Lösungsansätze aus der Forschung informieren. Eine Vielzahl der Exponate stammt aus Projekten, die vom PtJ betreut werden. Die öffentliche Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen:

Programm und Anmeldung zur Konferenz

Informationen zum FONA-Rahmenprogramm

Informationen zur Bioökonomie

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