Energie


Mit der Energiewende hat sich die Bundesregierung 2011 das Ziel gesteckt, Deutschland zu einer der umweltschonendsten und energieeffizientesten Volkswirtschaften der Welt umzugestalten. Die Transformation des deutschen Energiesystems beruht auf zwei Säulen: dem Ausbau der erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind und der Erhöhung der Energieeffizienz und -einsparung. Bis 2025 soll der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung 40 bis 45 Prozent, bis 2035 sogar 55 bis 60 Prozent betragen. Entscheidend wird künftig aber auch sein, die entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Übertragungs- und Verteilnetze sowie Speicher müssen weiterentwickelt werden, um die Erneuerbaren auch überregional und zeitlich unbegrenzt nutzen zu können. Weitere wichtige Entwicklungsfelder sind die Wärme- und die Verkehrswende.

Seit seiner Gründung im Jahr 1974 setzt der Projektträger Jülich (PtJ) die Energieforschungsprogramme der Bundesregierung um und unterstützt sie auch bei der Energiewende. Er bündelt seine über 40-jährige Expertise heute im Geschäftsfeld „Energie“ und betreut für die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi), für Bildung und Forschung (BMBF) sowie für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Umsetzung des 6. Energieforschungsprogramms „Forschung für eine umweltschonende,  uverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ sowie weitere forschungspolitische Aktivitäten im Energiebereich.

Im September 2018 hat das Bundeskabinett das 7. Energieforschungsprogramm verabschiedet. In einer Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2018 laufen das 6. und 7. Energieforschungsprogramm parallel.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen