Kommunalveranstaltungen „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“


Kommunalveranstaltungen „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“

Bild: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH

Forschungsergebnisse, mit denen sich die Ressourcen Land, Wasser und Energie wirtschaftlich nutzen lassen, präsentiert die „Roadshow Nachhaltige Entwicklung“ auf ihrer Tour durch Deutschland. Damit gibt sie Kommunen einen Werkzeugkasten in die Hand, mit dem neue Wirtschaftsmodelle, zusätzliche Arbeitsplätze und eine nachhaltige Zukunft möglich werden. Die Veranstaltung in Emsdetten am 7. und 8. März wird dabei von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek eröffnet – alle präsentierten Ergebnisse entstanden mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums. Der Projektträger Jülich betreut das Vorhaben fachlich und organisatorisch. Die Projektleitung liegt beim Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Hochschule Trier.

Wie bereits einen Tag zuvor in Hannover stellen auch in Emsdetten Vertreter aus Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft ihre Lösungen zur Nachahmung vor. Das sind Modelle und Technologien, mit denen sich Ressourcen aufbereiten, nutzen und gewinnbringend verwerten lassen. Dazu gehören etwa energieautarke Kläranlagen; Möglichkeiten der Regenwasser-Nutzung oder die Agrophotovoltaik. Diese Methode verbindet Solarenergie und Landwirtschaft. Auf einer Fläche werden Energie und Nahrungs- bzw. Futtermittel präsentiert. Werkzeuge gibt es auch für kommunale Siedlungspolitik: Vorausschauende Flächenplanung für Wohnen, Verkehr und Wirtschaft ist zum Beispiel mit dem Tool „Projekt Check“ möglich.

Den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und Entscheidern aus kommunaler Verwaltung und Wirtschaft präsentiert die „Roadshow“ nicht nur Forschungsergebnisse, auch Finanzierungsmöglichkeiten nachhaltigen Wirtschaftens werden in Hannover und Emsdetten vorgestellt. In den Folgewochen tourt die „Roadshow“ noch weiter durch Deutschland. Am 20. und 21. März macht sie in Leipzig Station, am 11. und 12. April in Nürnberg.

Für die teilnehmenden Kommunen aller Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich anschließend als Modellkommune für die wissenschaftlich gestützte Vor-Ort-Analyse und Planung von eigenen Nachhaltigkeitsprojekten zu bewerben. Nach Auswahl durch eine Jury können dann insgesamt 25 Städte und Gemeinden mit finanzieller Förderung des Bundesforschungsministeriums in die Nachhaltigkeit starten.

Weitere Details zu den Veranstaltungen am 6. März in Hannover und am 7. und 8. März in Emsdetten und Anmeldung unter www.roadshow-nachhaltige-entwicklung.de

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