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Das Bild zeigt die die INERATEC-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tim Böltken, Philipp Engelkamp und Dr.-Ing. Paolo Piermartini

Bild: Dirk Bruniecki

Das Start-up INERATEC hat den Deutschen Gründerpreis 2018 in der Kategorie „StartUP“ gewonnen. Die Ausgründung wurde durch das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt, das vom Projektträger Jülich im Auftrag des BMWi umgesetzt wird.

Dem Gründungsteam ist es gelungen, gigantische chemische Anlagen auf Miniaturformat zu schrumpfen. Die dezentral nutzbaren Reaktoren produzieren beispielsweise mit Hilfe von Solar- oder Windenergie synthetische Kraftstoffe fürs Auto oder erzeugen aus Abfallgasen hochwertige Ausgangsstoffe für die chemische Industrie. Die Expertenjury des Deutschen Gründerpreises war beeindruckt von den extrem vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Reaktoren, mit denen man auch aus bislang verschwendeten Ressourcen einen echten Mehrwert erzielen kann.

Hinter der innovativen Ausgründung stehen mehr als 15 Jahre Forschung am Karlsruher Institut für Technologie, wo sich die Gründer während ihrer wissenschaftlichen Arbeit kennenlernten. Die mehrfach patentierten Reaktoren sind weltweit gefragt: Pilotanlagen laufen bereits in Deutschland, Spanien und Finnland. Weitere starten demnächst in Kanada, Brasilien, Malaysia sowie in der Schweiz.

Nominiert für den Deutschen Gründerpreis waren außerdem die beiden EXIST-Start-ups Vectoflow GmbH und Oculavis GmbH.

Weitere Informationen:

EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft

Deutscher Gründerpreis 2018

INERATEC-Gründer Dr. Tim Böltken im Interview

 

 

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