Das Forschungsschiff SONNE als Retter in der Not


Das Bild zeigt die vietnamesischen Boatpeople, die 1988 vom Forschungsschiff SONNE aus dem Südchinesischen Meer gerettet wurden.

Bild: Dr. Gerd Schriever

Im Sommer 1988 rettete das Forschungsschiff SONNE bei wissenschaftlichen Arbeiten im Südchinesischen Meer 159 vietnamesische Boatpeople aus Seenot. 30 Jahre nach der Rettung trafen sich Meeresforscher, Besatzung und Gerettete wieder. In einer multimedialen Reportage erzählt der Projektträger Jülich (PtJ) die Geschichte der Seenotrettung und begleitet das Wiedersehen nach 30 Jahren.

Im Jahr 1988 war die SONNE das modernste deutsche Forschungsschiff. Es war von 1977 bis 2014 für die Meeresforschung im Pazifischen und Indischen Ozean im Einsatz. Bis heute schwärmen viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Besatzungsmitglieder von dem zuverlässigen Schiff, das als argentinisches Forschungsschiff AUSTRAL weiterhin für die Wissenschaft im Einsatz ist. Auch das Nachfolge-Schiff, die neue SONNE, ist seit 2014 als Hightech-Schiff auf den Weltmeeren im Einsatz – und weiterhin Botschafter der deutschen Meeresforschung. Eigner des Forschungsschiffs SONNE ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). PtJ ist für die Begutachtung der SONNE-Fahrtanträge zuständig und empfiehlt dem BMBF die positiv begutachteten Anträge zur Förderung.

Multimediale Webreportage über die Seenotrettung mit dem Forschungsschiff SONNE

 

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