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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (m.), Wissenschaftsministerin Birgit Hesse (l.) und der Präsident des Kuratoriums für Gesundheitswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Wolfgang Schareck (r.)

Bild: BioCon Valley GmbH/Danny Gohlke

Fünf Forschungsverbünde aus dem Bereich der Gesundheitsforschung erhalten jeweils bis zu zwei Millionen Euro Förderung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Eine Expertenjury hat die Forscherteams innerhalb des zweiten Wettbewerbsaufrufes des Exzellenzforschungsprogramms „Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in exzellenten Forschungsverbünden“, das vom Projektträger Jülich im Auftrag des Landes umgesetzt wird, ausgewählt. Insgesamt hatten sich 21 Verbünde am Wettbewerb beteiligt, von denen nach einer positiven Fachbegutachtung 13 Verbünde ihre Projekte Ende Februar der Expertenjury vorgestellt haben.

„Überaus positiv ist uns aufgefallen, dass alle Forschungsverbünde ihre Vorhaben engagiert präsentiert und verteidigt haben. Insgesamt war die Qualität der im Rahmen der Ausschreibung eingegangenen Projekte außerordentlich gut. Als wissenschaftliche Qualitätsmerkmale des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden die Forschungsprojekte sicherlich auch grenzüberschreitend wahrgenommen. Durch die starke Konkurrenz und die minimalen Qualitätsunterschiede fiel es der Jury am Ende der Begutachtungsphase nicht leicht, fünf Verbünde für die Förderung auszuwählen. “ Diese Einschätzung übermittelte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Theodor Rietschel als Juryvorsitzender der Wissenschaftsministerin Birgit Hesse mit der Förderempfehlung der Jury.

Mit den Forschungsthemen widmen sich die Verbünde aktuellen Fragestellungen der Gesundheitsversorgung und Herausforderungen einer alternden Gesellschaft. So geht es in den Forschungsansätzen um die Entwicklung von Gewebeersatzmaterialien sowie um die Erforschung programmierter Herzschrittmacherzellen. Darüber hinaus werden neue Therapieansätze zur Behandlung von Hautkrebs und zur Verhinderung von Mangelernährung bei schweren Magen- und Darmerkrankungen entwickelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Verbesserung der psychosozialen Betreuung von Schwangeren und jungen Müttern.

Insgesamt erhalten 40 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit, sich innerhalb der Forschungsverbünde zu qualifizieren. Das Exzellenzforschungsprogramm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. 2017 wurden bereits 25 Millionen Euro für fünf Forschungsverbünde zu den Themenbereichen Energie, Medizin/Medizintechnik und Agrarökologie bewilligt.

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