Aktuelles


Übergabe des Berichts an den Staatssekretär: (v.l.n.r) Patrick Wimmer, Dr. Christoph Pellinger, Juri Jorst, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Thomas Bareiß, Prof. Dr. Martin Wietschel und Dr. Peter Viebahn

Bild: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH

In einem offiziellen Akt hat Thomas Bareiß, Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), am 25. Juli die Ergebnisberichte der BMWi-Leitprojekte „Technologien für die Energiewende“ (TF_Energiewende) entgegen genommen. Übergeben wurde der Ergebnisbericht zum Abschluss des strategischen Leitprojekts „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ von Wissenschaftlern des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und der Technischen Universität München. Das Leitprojekt dient als wissenschaftliche Grundlage für das 7. Energieforschungsprogramm, das die Bundesregierung im Herbst 2018 im Kabinett verabschieden will.

Staatssekretär Bareiß hierzu: „Die Energieforschung ist ein strategisches Element der Energiepolitik und unverzichtbar für den langfristigen Erfolg der Energiewende. Sie hat in den letzten Jahren beeindruckende Resultate geliefert, beispielsweise im Bereich Energiespeicher oder hochenergieeffiziente und klimaneutrale Gebäude, aber auch in der Anwendung Erneuerbarer Technologien wurde viel geleistet. Forschungsanreize sollten allerdings nie einschränken und ausgrenzen, sondern freien Raum und Offenheit bieten. Deshalb ist Technologieoffenheit ein grundlegender Faktor für die Zukunft. Die Ergebnisse aus dem strategischen Leitprojekt ‘Trends und Perspektiven der Energieforschung‘ liefern belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse zu Potenzialen innovativer Energietechnologien und damit wichtiges Input für das neue Energieforschungsprogramm der Bundesregierung.“

Wissenschaftliche Technologiebewertung

Bei dem Leitprojekt TF_Energiewende handelt es sich um eine wissenschaftliche Analyse der verfügbaren Technologien für die Energiewende. Die Bewertung der verschiedenen Technologien basiert auf einer Vielzahl von Kriterien. So wurde unter anderem das Innovations- und Marktpotenzial zukunftsfähiger Energietechnologien im internationalen Kontext untersucht und die damit verbundenen industriepolitischen Potenziale sowie Innovationslücken bewertet. Darüber hinaus formulierten die Forscher Eckpunkte für die künftige Gestaltung von Förderstrategien in der Energieforschung. Die Federführung des Forschungsprojekts lag beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der Technischen Universität München.

Weitere Impulsgeber für das 7. Energieforschungsprogramm sind gesellschaftliche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bundesländern. Innerhalb des Konsultationsprozesses haben diese insgesamt 39 Positionspapiere und Expertenempfehlungen für die Gestaltung des Programms eingereicht. Der Projektträger Jülich (Ptj) hatte den Konsultationsprozess im Auftrag des BMWi begleitet und Ergebnisse sowie Expertenempfehlungen ausgewertet und zusammengefasst.

Die Auswertung sowie die Ergebnisse des strategischen Leitprojekts sind unter www.energieforschung.de verfügbar.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen