Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2018 für EXIST-Start-up watttron GmbH


Das Bild zeigt die Preisträger des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises der watttron GmbH.

Bild: © BGR/Bildkraftwerk_Weiler

Am 31. Januar 2019 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Preisträger des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises 2018 in Berlin verkündet. Unter anderem erhielt die watttron GmbH aus Dresden den Preis. Das Start-up ist eine Ausgründung der TU Dresden und wurde von 2015 bis 2018 unter dem Projektnamen „cera2heat“ mit EXIST-Forschungstransfer gefördert. Der Projektträger Jülich setzt die Fördermaßnahme im Auftrag des BMWi um.

Das Start-up hat innovative Heizsysteme zur Formung von Kunststoffen entwickelt, die nach einer Aufwärmphase in der Regel die Kunststofffolien breitflächig erhitzen. Die neu entwickelte Heiztechnologie erfolgt sekundenschnell und pixelgenau an der gewünschten Stelle. Bis zu 30 Prozent an Material sowie an Energie lassen sich so bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen einsparen.

Mit dem Programm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ unterstützt das BMWi Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das Ziel: wissenschaftliche Forschungsergebnisse konsequenter in die wirtschaftliche Wertschöpfungskette zu transferieren und damit die Zahl innovativer Unternehmensgründungen zu steigern.

Seit 2011 zeichnet das BMWi zudem herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierter Forschungsergebnisse mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis aus.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
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