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Maritime Forschungsstrategie 2025

Bild: Siem Offshore Contractors GmbH

Mit dem 1. Januar 2018 sind die Förderbekanntmachungen zum „Maritimen Forschungsprogramm“ und zur Förderlinie „Echtzeittechnologien für die maritime Sicherheit“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kraft getreten. Der Projektträger Jülich (PtJ) betreut die beiden Fördermaßnahmen im Rahmen der „Maritimen Forschungsstrategie 2025“.

Mit geschätzten 50 Milliarden Euro Umsatzvolumen und rund 400.000 Arbeitsplätzen nimmt die maritime Wirtschaft eine Schlüsselrolle ein, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland geht. Um die unter hohem internationalem Wettbewerbsdruck stehende maritime Branche zu stärken, investiert die Bundesregierung weiter in Forschung, Entwicklung und Innovation.

Mit dem „Maritimen Forschungsprogramm“ setzt das BMWi die Förderung der maritimen Forschung nahtlos fort. Gefragt sind weiterhin technologiebezogene Innovationen im gesamten maritimen Bereich von der Schiffstechnik und -fahrt über die Produktion maritimer Systeme bis hin zur Meerestechnik. Im Fokus stehen nun auch verstärkt die Querschnittsthemen „Umwelt- und klimaschonende maritime Technologien“,  „Maritime Digitalisierung“,  „Maritime Ressourcen“ und „Maritime Sicherheit“.

Die Förderlinie „Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit“ ergänzt das „Maritime Forschungsprogramm“ insbesondere beim Querschnittsthema „Maritime Sicherheit“. Mit dieser Maßnahme will das BMWi unter anderem die Zusammenarbeit zwischen der maritimen Branche und dem IT-Sektor ausbauen. Die Förderinitiativen richten sich vorrangig an industriegeführte Verbünde von Unternehmen mit Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung.

Die ebenfalls bei PtJ angesiedelte Nationale Kontaktstelle (NKS) Schifffahrt und Meerestechnik  informiert Förderinteressenten darüber hinaus auch über die aktuellen Möglichkeiten in der europäischen Forschungsförderung, zum Beispiel im Rahmen des ERA-Nets Cofund MarTERA.

Weitere Informationen

Maritime Forschungsstrategie 2025
Pressemitteilung des BMWi vom 7. Dezember 2017
Nationale Kontaktstelle Schifffahrt und Meerestechnik

 

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2016
1085
Mitarbeiter/innen
17.891
Laufende Vorhaben
1.460
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen