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Das Bild zeigt Starkregen.

Bild: unsplash.com/Cristi Goia

Mit dem Programm „Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) Projektideen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Projektskizzen zu den drei Förderschwerpunkten „Anpassungskonzepte für Unternehmen“, „Entwicklung von Bildungsmodulen“ und „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ können in diesem Jahr im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Oktober 2018 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der Klimawandel stellt uns in vielen Lebensbereichen vor neue Herausforderungen und wir müssen mehr und mehr lernen, damit umzugehen. Die kreativsten und innovativsten Ideen wollen wir mit unserem Programm unterstützen.“

Das „Förderprogramm Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ ist Teil der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS). Ein zentrales Ziel der DAS ist es, die systematische Berücksichtigung der Klimawandelfolgen in den Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher und gesellschaftlicher Akteure auch auf kommunaler und lokaler Ebene anzuregen und zu unterstützen.

Das Förderprogramm zielt auf Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Vorbildfunktion. Gefördert wurden in der vergangenen, fünften Förderrunde etwa Vorhaben zum Thema Stadtgrün sowie diverse Bildungsmodule unter anderem zum Verkehrswegebau und zur Infrastrukturentwicklung. Auch innovative Ansätze zur Bewältigung der Folgen von Extremwetterereignissen in den Bereichen Camping und Veranstaltungsmanagement wurden unterstützt.

Das Projekt „CopingCamps – Anpassungskonzepte für Campingplätze“ beispielsweise betrachtet die Beeinträchtigung von Campingplätzen durch Klimawandelfolgen und soll konkrete Maßnahmen entwickeln, um diesen zu begegnen. Die Sensitivität für Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel ist wegen der besonderen Abhängigkeit des Campingtourismus von Wetterbedingungen in dieser Branche besonders ausgeprägt.

Das Vorhaben „Klimaanpassung von Großveranstaltungen am Beispiel des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags Dortmund 2019“ (KlAnG) wurde von der Evangelischen Kirche initiiert. Bereits auf dem Kirchentag in Stuttgart 2015 mussten sich die Organisatorinnen und Organisatoren mit Starkregenereignissen, Sturmböen bei aufkommenden Hitzegewittern sowie Temperaturen über 30 Grad auseinandersetzen. Da entsprechende Ereignisse durch den Klimawandel künftig gehäuft auftreten werden, sind die damit verbundenen Gefahren drängende Themen, für die Lösungen gefunden werden müssen.

Weitere Informationen

www.ptj.de/folgen-klimawandel

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


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