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Das Bild zeigt drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Arbeit.

Bild: AlexRaths/iStock

Mit der „Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie“ fördert das BMBF seit 2011 strategische Allianzen, bei denen der Klima- und Ressourcenschutz für die industrielle Biotechnologie an erster Stelle steht. Aktuell ist die zweite Runde der zugehörigen „Umsetzungsfördernden Initiative Bioökonomie – UfIB“, gestartet, die sich dem wissenschaftlichen Nachwuchs widmet. Der Projektträger Jülich unterstützt die administrative Umsetzung der Initiative im Auftrag des BMBF.

Zunehmende Ressourcenknappheit, steigende CO2-Emissionen und eine Überflussgesellschaft, die immer mehr Waren kurzzeitig nutzt und dann entsorgt, machen ein Umdenken in der Industrie nötig. Um zu einer biobasierten Wirtschaft, also einer Bioökonomie, zu gelangen, wird es für die Industrie immer wichtiger, Produktionsprozesse so zu gestalten, dass sie möglichst ressourcenschonend, energiesparend und abfallvermeidend sind.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die am Wandel von fossilen zu biobasierten Ressourcen im Bereich der Biotechnologie forschen, sind für den Weg in eine Bioökonomie von zentraler Bedeutung. Um es mehr jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu ermöglichen, sich in der nachhaltigen industriellen Biotechnologie zu qualifizieren, werden in der zweiten UfIB-Runde Doktorandenstellen gefördert. In Kooperationen mit Unternehmen der Innovationsinitiative werden Einzelvorhaben zur Erlangung eines Doktorgrades (i. d. R.) über drei Jahre finanziert. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden durch Workshops und Summerschools gezielt in Fragestellungen der Bioökonomie geschult und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, mindestens vier Monate praktische Erfahrung in kooperierenden Unternehmen zu sammeln. Die UfIB wendet sich insbesondere an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die mit Unternehmen der strategischen Allianzen kooperieren.

Stichtag für die Einreichung der Skizzen ist der 22. April 2018.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2017
1.092
Mitarbeiter/innen
20.595
Laufende Vorhaben
1.614
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen