Schüler in Ahaus diskutieren mit Experten über das Energiesystem der Zukunft


Schüler in Ahaus diskutieren mit Experten über das Energiesystem der Zukunft

Bild: Designetz

Warum brauchen wir eine Energiewende? Geht zukünftig das Licht aus, wenn wir die Kraftwerke abschalten? Welche Rolle spielen Speicher im künftigen Energiesystem? Welchen Beitrag kann ich zur Energiewende leisten? Diese und weitere Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler des Alexander-Hegius-Gymnasiums in Ahaus nun im Rahmen eines Energietags an ihrer Schule.

Eingeladen hatten das Ingenieurbüro Buss aus Ahaus, auf dessen Initiative der Energietag stattfand sowie die Verantwortlichen des Schaufensters Designetz, eine von fünf Modellregionen des Forschungsprojekts SINTEG – Schaufenster intelligente Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Auf dem Stundenplan der Jugendlichen standen Vorträge zu den Themen Energiewende und Energiesysteme sowie Gruppenarbeiten zu Speichertechnologien, Sektorkopplung und zur eigenen Rolle beim Klimaschutz. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war so groß, dass sie für den Energietag sogar auf den klassischen Wandertag mit Ausflug verzichteten.

„Derzeit erheben besonders junge Menschen ihre Stimme und engagieren sich für den Klimaschutz. Das Ziel von Designetz ist es, neben einem funktionierenden Energiesystem auch die Akzeptanz für die Energiewende zu erhöhen. Wir sind der Überzeugung, dass wir dazu noch stärker als bislang in den Dialog mit den Bürgern treten müssen. Es ist wichtig zu erfahren, welche Anforderungen, Erwartungen aber auch Ideen die Öffentlichkeit hat. Ich freue mich deshalb sehr, heute mehr über die Sichtweisen der jungen Generation zu erfahren“, erklärte Rainer Niehaus, Mitglieder der Projektleitung von Designetz.

Im Forschungsprogramm SINTEG arbeiten seit Anfang 2017 mehr als 300 Partner aus Wirtschaft und Forschung sowie Kommunen, Landkreisen und Bundesländern an übertragbaren Musterlösungen für das Energiesystem der Zukunft. Das BMWi fördert SINTEG über eine Laufzeit von vier Jahren mit mehr als 200 Millionen Euro. Zusammen mit rund 300 Millionen Euro an Eigenmitteln aus Unternehmen wird über eine halbe Milliarde Euro in die Digitalisierung des Energiesektors investiert. Der Projektträger Jülich setzt das Förderprogramm im Auftrag des BMWi um.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


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4
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