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Ergebnis des zweiten GEOTHERMICA-Calls steht fest


Bild: ©photo 5000 - stock.adobe.com

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Mit dem zweiten Förderaufruf des EU-Gemeinschaftsprojekts soll an die Erfolge des ersten Calls angeknüpft werden. Ziel ist es, geothermisch erzeugte Wärme und Strom besser nutzbar zu machen. Insbesondere die Kosten sollen durch neue Lösungsansätze gesenkt und so eine breitere Anwendung dieser Energieform ermöglicht werden. Nachdem interessierte Forschungsverbünde ihre Anträge eingereicht haben, stehen nun die zur Förderung empfohlenen Projekte fest – davon vier mit Beteiligung deutscher Partner.

Die Betreuung deutscher Antragstellender übernimmt, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Projektträger Jülich (PtJ). Die nun ausgewählten Projekte, „DEEPEN“ (Koordination: Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ), „SPINE“ (Koordination RWTH Aachen) „DEEP“ (Koordination: Hochschule Bochum) sowie „GRE-Geo“ (Koordination: gec-co Global Engineering & Consulting – Company) sollen bis zum 1. September 2020 zur Bewilligung geführt werden. Insgesamt werden die Vorhaben, die sich zum Beispiel mit der Senkung von wirtschaftlichen Risiken bei der Exploration geothermischer Felder oder der Reduzierung der seismischen Risiken bei geothermischen Tiefbohrungen beschäftigen, voraussichtlich mit rund 4,41 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen werden in Kürze auf www.geothermica.eu veröffentlicht.

Bei GEOTHERMICA werden das Know-how sowie die finanziellen Ressourcen der insgesamt 16 Mitgliedsstaaten gebündelt, um weitere Demonstrationsprojekte und Technologieentwicklungen im Bereich der Geothermie zu fördern. Dadurch soll die grenzüberschreitende Entwicklung geothermischer Energie auch auf globaler Ebene beeinflusst und beschleunigt werden.

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Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2019
1.320
Mitarbeiter/innen
28.146
Laufende Vorhaben
1950
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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