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Im Sommer 2018 traf die nordrhein-westfälische Landesregierung mit Telekommunikationsunternehmen und Netzbetreibern Verabredungen zum Ausbau der Mobilfunk- und Gigabitversorgung: den Mobilfunkpakt. In einer Pressekonferenz am 3. September 2019 hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit Vertretern der Netzbetreiber Fortschritte beim Ausbau der Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. So ist Nordrhein-Westfalen laut aktuellem Breitbandatlas des Bundes mit einer Haushaltsversorgung von 99,3 Prozent führend unter den Flächenländern bei der Versorgung mit 4G (LTE).

Als Zwischenbilanz nach einem Jahr Mobilfunkpakt hielt Minister Pinkwart nun fest: „Es kommt jetzt darauf an, beim LTE-Ausbau die letzten Versorgungslücken zu schließen und gleichzeitig schrittweise den 5G-Rollout zu unterstützen. Das ist eine Herkules-Aufgabe, für die es einen Schulterschluss zwischen Netzbetreibern, Bund, Ländern und Kommunen braucht. Gleichzeitig bereiten sich die Unternehmen intensiv auf die Anwendung von 5G vor. Um die Technologie zu erproben und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen zu fördern, stellen wir bis zu 90 Millionen Euro bereit.“

Minister Pinkwart kündigte an, dass die Landesregierung noch in diesem Jahr den neuen Förderwettbewerb 5G.NRW starten will, um den Einsatz von 5G in der Wirtschaft frühzeitig zu unterstützen. Schwerpunktmäßig sind Projektförderungen in den Feldern der 5G-Forschung und Entwicklung, 5G-Testzentren, 5G-Campusnetze für Prozesse- und Organisationsinnovationen, lokalen und regionalen 5G-Anwendungen und -Geschäftsmodellen angedacht.

Die Betreuung des Förderwettbewerbs sowie die Erstellung der Bescheide für erfolgreiche Einreichungen erfolgen durch den Projektträger Jülich. Zusätzlich übernimmt er die Begleitung des Competence Centers 5G.NRW, welches Unternehmen Service- und Informationsangebote rund um die neueste Mobilfunkgeneration anbietet. Unter anderem steht ein mobiles Labor zur Verfügung, um vor Ort in Unternehmen 5G-Anwendungen zu testen.

Projektträger Jülich – erkennen. fördern. gestalten.


Der Projektträger Jülich arbeitet im Auftrag von:
Der Projektträger Jülich in Zahlen im Jahr 2018
1.157
Mitarbeiter/innen
23.426
Laufende Vorhaben
1.752
Fördervolumen in Mio. Euro
4
Geschäftsstellen

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